Schlagwort-Archiv: Wendland

Madsen im Verdo

Ein Livekomzert zum Weltuntergang mit der besten Band des Wendlands? Kann nur gut werden!

Ein Ticket aus dunklen Quellen erhalten, kurz bevor die letzten Karten vergriffen waren … so soll es sein!

Wer jetzt noch fragt, wer denn gespielt hat kann jetzt einfach gehen und was anderes lesen.

Für alle die wissen was und wer gemeint ist: Weiterlesen

Zeichen setzen auf der Unterschriftenliste für den Kreiserhalt!

Demokratiefest am 2.Juni in Lüchow

Na!? Wer von Euch war heute auf der Demo in Lüchow? Keine Zeit für einen Abstecher in die (ehemalige) Kreisstadt?
Sorry, aber unter uns Betschwestern: Der Mobilisierungsfaktor der Lüchower Gilde ist beim Großen Zapfenstreich Jahr für Jahr größer!

Okay, kam vielleicht alles etwas überraschend. War mehr so spontan und dafür Hut ab vor allen Aktiven. Aber ich will die Demo nicht überbewerten. Es war ein Get-together der Interessierten und es ist schön zu sehen, dass die nicht ganz allein sind. Die Motivation der Mitarbeiter von Landrat Jürgen Schulz jedenfalls dürfte nach allgemeinem Dafürhalten etwas höher sein. Es waren längst nicht alle Kreisbeschäftigten auf dem Marktplatz, um für den Erhalt ihrer Arbeitsstelle Flagge zu zeigen.

Ich habe mir heute mal die Unterschriftenliste aus dem Netz vorgenommen. Wisst Ihr was dabei auffallend ist: Das weitaus größte Engagement für den Landkreis gibt es in Lüchow (noch Kreisstadt) und weit vor Dannenberg findet sich Clenze mit bis heute 77 abgegeben Unterschriften.

Fasst Euch ein Herz und unterschreibt bitte auf der einen oder anderen Papierliste oder noch besser: Tragt Euch im Internet ein. Den Link zur Liste findet Ihr hier.

Niemals aufgeben!

Verdo – Podiumsdiskussion Mitschnitt


Es gilt das gesprochene Wort!

Bitte seht mir die miese Qualität nach.

Verdo: Dünn. Lang. Wie erwartet.

Wenn ich ehrlich bin, kann ich KBS zustimmen (oh mein Gott, was tue ich?): Die Frage, wie der Landrat das Podium auswählte, musste gestellt werden und bleibt doch unbeantwortet.

Also: Was war los im Verdo? Bestandsaufnahme!
Während der ganzen Veranstaltung lief der MP3-Rekorder. Den Mitschnitt gibt es wohl morgen früh. Bis dahin begnüge ich mich mit diesem kurzen Beitrag.

“So geht es nicht weiter”, “Wir müssen was tun”, “Am besten einstimmig” und “Das Land muss uns endlich helfen”. Außerdem gab es Modell A und Modell B und einen Samtgemeindechef der sich vorstellen kann bald in Rente … – aber lassen wir das.

Ich habe anfangs versucht, mitzuschreiben. Das war nicht sehr erfolgreich – trotz Mindmap. Aber jeweils einen vorgetragenen Gedanken habe ich wenigstens notiert.

Das kam dabei raus:

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Zukunft Lüchow-Dannenberg? Lasst uns drüber reden!

Heute, 19 Uhr, Hitzacker, Verdo. Während beim Kreistag die Bürgerfragestunde erst im Nachgang für angeregten Zoff sorgen dürfte, können wir heute schon angemessen streiten.

Es findet eine Podiumsdiskussion im Verdo zum Thema “Landkreis Lüchow-Dannenberg” statt. Eingeladen hat der Landrat und nach meinem Gefühl gehen da viele Interessierte hin.

Angeblich hält Benji mir einen Platz frei – aber drauf verlasse ich mich lieber nicht.
Rechtzeitig vor Ort sein erspart das Stehen wie ich vermute.

Was ist zu erwarten?

  • Ich bin gespannt auf eine Zusammenfassung des neuesten Standes der Dinge.
  • Sehr interessiert bin ich auch an der offiziellen Position meiner Samtgemeindevertretung.
  • Mäßig interessiert warte ich auf die Stellungnahme des Landesvertreters …

In der Regel wird bei Podiumsdiskussionen auf dem Podium viel geredet und wenig zugehört – schon gar nicht dem anderen Teilnehmer. Mal sehen, ob das heute anders ist, auch wenn ich es nicht erwarte.

Ich werde trotzdem hingehen und freue mich, den einen oder anderen Mitstreiter zu treffen. Rock ‘n Roll, wie Albrecht an anderer Stelle sagte ;-)

Netzwerken für den Landkreis

so klein!Burkhard Kulow hat mich und viele andere via email drauf aufmerksam gemacht: Im Wendland geht der Landkreis-Sensenmann um und darum sei auch mir an dieser Stelle ein Hinweis auf eine bemerkenswerte Initiative im Wendland gestattet. Der Domain-Name täuscht über einen ernsthaften und wichtigen Hintergrund hinweg:

Am 4. Juni soll der Kreistag beschließen, den Landrat mit der Einleitung von Fusionsverhandlungen zu beauftragen.
Wir glauben, daß der Kreis erhalten werden kann und soll.
Mit dieser Seite wollen wir ein Forum und Netzwerk schaffen für alle Initiativen, Kampagnen und Vorschläge, wie eine Kreisfusion noch verhindert werden kann.

http://dan-ke.org/

Es gibt auch eine Facebook-Seite mittels der sich der geneigte Netzwerker über die fortlaufende Entwicklung der Website informieren kann.

Ganz aktuell ist in diesem Zusammenhang ein recht kritischer Beitrag von Marunde zum Thema Kirchturmdenken:

Die Schullandschaft des Kreises ist nicht nur nicht zukunftsfähig, sondern auch ein weicher Standortfaktor, der abschreckend wirkt. Man kann Familien nur den Rat geben, sich im Interesse ihrer Kinder hier nicht anzusiedeln. Und wenn sie hier schon wohnen und kleine Kinder haben, rechtzeitig einen anderen Wohnsitz zu suchen.

Marunde kann mit Fug und Recht die Qualität der örtlichen Schulen in Frage stellen, den Familien mit kleinen Kindern aber den Abzug aus dem Wendland zu empfehlen halte ich für – sagen wir einmal – etwas provokativ überspitzt. Das Wendland ist in seiner jetzigen Form für Schüler bestimmt nicht der Himmel auf Erden (war er zu meiner Zeit jedenfalls nicht) aber eben auch nicht der Bahnhof Zoo. ;-)

Schön wäre es, wenn sich möglichst viele konstruktive Vorschläge auf der Plattform finden.

Die ungeliebte Braut – alles eine Frage der Mitgift!

Zwangsehen sind in unseren Breiten recht umstritten.

Okay! Es spricht bestimmt einiges dafür, die Wahl des Ehepartners den Eltern zu überlassen und die Beteiligten nicht zu fragen. Aber: In unser modernen Gesellschaft haben sich die Erziehungsberechtigten eigentlich damit abgefunden, dass eine Liebesheirat zu bevorzugen ist.

Welche Schwierigkeiten man mit arrangierten Ehen bekommen kann, erleben wir zur Zeit in Sachen Kreisfusion. Weiterlesen

Skandal: Kennen Sie DEN Reiterhof in Clenze?

Groß ist gut aber frei ist besserOkay. Die Überschrift soll die Neugierigen noch neugieriger machen. Auch und nicht zuletzt die Eltern von reitbegeisterten Kindern. Eltern, die sich Gedanken machen ihren Nachwuchs während der nächsten Ferien ins wunderschöne und billige Wendland zu bringen und ihn dort auf Pferden reiten zu lassen.

Diese Eltern und einige Journalisten sind nämlich derzeit auf der Suche nach neuen Fakten und Geschichten, rund um Reiterhöfe im Wendland.

Mal zum Mitschreiben:
1. Es gibt im Großraum Clenze EINIGE Reiterhöfe.
2. Einer wurde jetzt zugemacht.

In dem Reiterhof der unter 2. bereits erwähnt ist wurden angeblich Kinder zum Arbeiten gezwungen und ohne Handys von den Eltern allein gelassen.

Weil das ganz gemein ist und weil die Pferde auch nicht so richtig in Form waren (was den Eltern irgendwie entgangen war, als die Kinder abgegeben wurden), machte der Landkreis den Hof kürzlich dicht. Große Anteilnahme der Presse und immer war von einem Reiterhof in Lüchow-Dannenberg im Wendländischen Clenze . . . . die Rede (danke Axel).

Oh ihr lieben, fürsorglichen und kinderfreundlichen Journalisten die ihr so arglos seid: Fickt Euch! Es gibt viele Reiterhöfe im Wendland, einige bei Clenze. Macht eure Hausaufgaben und schreibt das unmissverständlich! In anderen Reiterhöfen bei Clenze wird jetzt von besorgten Eltern nachgefragt, warum die Kinder im nächsten Jahr so schwer arbeiten müssten – das sei doch bisher ganz toll gewesen!

Und liebe Pressestelle des Landkreises: AUFWACHEN!

Danke für die Aufmerksamkeit

KLP Online und Mützingenta

Die Verwirrung um das “Nichterscheinen” von Mützingen im Reiseführer der KLP hatte hohe Wellen geschlagen. Nachdem die EJZ darauf hingewiesen hatte, dass neben der Mützingenta auch das Gorleben-Archiv unerwähnt blieb, ging die Diskussion in die nächste Runde.

(c) Kulturelle Landpartie

Dirk Drazewski hat Rosi Schoppe interviewt, sie um Hintergrundinformationen gebeten und diese erhalten.

Zwischenzeitlich ist die Website der Kulturellen Landpartie aktualisiert worden – MIT einem Hinweis auf Mützingen. Unter den gegebenen Umständen haben die Verantwortlichen wohl das Beste aus der Situation gemacht.

Mützingen hin oder her, ist eh Pflichprogramm. Ich für meinen Teil hoffe, dass Klein Witzeetze wirklich so toll wird, wie Lina mir versprochen hat:

Wolfgang Kaven, Stefan Buchenau
Wolfgang Kaven liest Bukowski, der Poet der Schattenseiten des American Way of Life, dazu Songs von Tom Waits, Seeleuten und finsteren Kneipen von Stefan Buchenau

Gigantomanie

Was erwartet ein Bürger eigentlich von einem Landkreis?

Die Frage stellt sich nicht erst, nachdem das Lüchow-Dannenberg-Gesetz so schmählich scheiterte. Bevor die Antwort auf diese Frage so richtig gegeben werden kann, machen die Lüneburger schon mal einen Vorstoß: Mädge, Bürgermeister im boomenden Lüneburg, will einen Superlandkreis ins Leben rufen und neben Lüchow-Dannenberg auch gleich noch Harburg und Uelzen mit eingemeinden.

Zoff unter Nachbarn: Mit einem nicht abgesprochenen Vorstoß hat sich Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) bei seinen Kollegen unbeliebt gemacht. In einer Pressemitteilung hatte er am späten Donnerstagnachmittag vorgeschlagen, die Landkreise Lüneburg, Harburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen zu einer “Region Süderelbe” mit Lüneburg als Zentrum zu verschmelzen. Die Landräte erfuhren davon erst über die Medien.

Hamburger Abendblatt

Nee, danke. Ich glaube nicht, dass sich übermäßige Konzentration mit schlechter Anbindung zum Kreishaus für den Bürger lohnt.

Identität

Das Wendland ist das Wendland ist das Wendland. Genauso wie eine Rose eben eine Rose ist.

Dass ich mit dieser Einschätzung nicht alleine bin, beweisen Lieder und Texte von Franzl Klahn. Der erinnerte sich gestern im Klahn, Dannenberg, an Familienfeiern von früher.
So richtig schön finde ich aber “Wendland, Ick mog Di”, eine vertonte Liebeserklärung an den Landkreis Lüchow-Dannenberg. Eine schöne Hymne, die gerade jetzt zur Weihnachtszeit genau das Richtige für alle Fortgezogenen ist. Sie fasst nämlich eine ganze Reihe von Gründen zusammen, warum man sich auf die Fahrt “nach Hause” freuen sollte ….

Ich hatte meine Panasonic dabei und die hat zum Glück ne Videofunktion. Der Ton ist leider madig. Weil der Text mitunter schwer zu verstehen ist, habe ich soweit wie möglich Untertitel druntergelegt.

Ich hab von Franzl die Einwilligung und da ist es ne Frage der Ehre, das Material auch zu veröffentlichen.

Toskana Deutschlands

Der November ist ein Monat in dem man sich gerne woanders hin wünscht. Ob Domrep oder Malle, Malediven oder Australien ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Meistens bleibt es bei der reinen Phantasie. Perfide wird es aber, wenn sich eine Gegend mit fremden Federn schmückt um eine – wie auch immer geartete – Gemeinsamkeit zu unterstreichen. Beliebt ist der Begriff “Toskana”.

Da gab es Rotwein trinkende, linke Politik-Netzwerke (bekannt unter dem Stichwort Toskana-Fraktion) oder zum Beispiel die Pfalz, die sich gleich als “Toskana Deutschlands” bezeichnet.

Auch der im Badischen gelegene Kraichgau bezeichnet sich gerne als Toskana und während einer kleinen Geschäftsreise wurde mir dies von Oberbürgermeistern, Ortsvorstehern und Firmenchefs mehrfach unter die Nase gerieben.

Die hügelige Landschaft…, und die einmalige Küche…, und die reiche Kultur…, und es sei immer so tolles Wetter.

Ja, okay. Alles ganz großartig. Ich war nie in der Toskana und es mag ja alles stimmen. Aber ich bin ein kritischer Geist. Besonders stutzig macht mich, dass alles Süddeutschen der festen Überzeugung sind, nördlich des Neckars würde das Wetter durchweg schlechter sein.

Nach drei Tagen Kraichgau wage ich eine Zwischenbilanz: Drei Tage durchweg nebeliges Regenwetter bei Temperaturen um 8 Grad Celsius. So toll ist das wahrlich nicht. Dann lieber das angeblich so schmuddelige Wetter in Norddeutschland: Gestern 4 Grad, wolkenloser Himmel, leichte Briese aus Nordwest (Wendland). Scheiss auf Toskana.

Kulturelle Landpartie ­® #1

Vatertag, Himmelfahrt – Geschenkt. Wichtig ist, dass heute die Kulturelle Landpartie ­® oder kurz und ungeschützt: “KLP” begonnen hat.

Es ist das erste Mal, dass wir gezielt und fast so etwas wie geplant losgefahren sind. Zu Beginn der Partie standen erst einmal drei Stationen bei Dannenberg und am frühen Nachmittag den Barockgarten Künsche.

Künsche
Letzterer ist auf der sehr gut gemachten Wendland-DVD ausführlich beschrieben und es war höchste Zeit, ihn mir einmal live anzusehen, zumal unser Garten noch Raum für jede Menge Inspiration bietet. Die Hecken sind hoch und das hat einen tollen Effekt: Auch wenn der Garten gut besucht ist, kommt man sich immer privat weil unbeobachtet vor. Aus den Augen aus dem Sinn, wie der Volksmund sagt.
Künsche: Wie war es?
Mir hat es gut gefallen. Dabei ist für den häuslichen Garten meine bessere Hälfte verantwortlich. Bemerkenswert in Künsche ist das Publikum und der hohe Anteil auswärtiger Besucher. München, Köln, Hamburg, die Kennzeichen der am Straßenrand geparkten Autos lassen Rückschlüsse zu. Nicht besucht haben wir Anna Wiesinger (auch in Künsche). Hier ein Link zu ihrer Homepage.

Riskau
In der näheren Umgebung von Dannenberg haben wir uns heute für den Wunderpunkt in Riskau entschieden. Ausschlaggebend war folgender Eintrag im 3,50€ teuren ‘Reisebegleiter’: ‘Erste Hilfe-Beete und Mystische Pflanzen’ von O.Krull.
Der war leider nicht da (ob er später noch kommt, war nicht zu erfahren). Nach kurzer Endtäuschung, die Entschädigung schlechthin: Wir haben uns in die Skulpturen von Marga Falkenhagen verliebt. Altes Holz wird durch ihre Arbeit lebendig. Es ist das erste Mal in meinem Leben gewesen, dass mich ein Objekt innerlich berührte – toll dabei, dass es meiner Frau ähnlich ging.
Riskau: Wie war es?
Toll! Sehr schöner Schmuck, hochinteressante Holzarbeiten und – wer es kuschelig liebt, aufgepasst – wunderschöne Teddys. Das ganze ausgestellt auf einem prima Bauernhof. Empfehlenswert.

Karwitz
Karwitz ist ein Ort, der in unserer Jugend wirklich mit allem in Verbindung stand – nur nicht mit Kunst. Geschenkt. Wir sind älter geworden und Karwitz hat sich uns heute von einer anderen Seite gezeigt. Wir haben uns nett mit Heidrun Palder unterhalten. Die Hamburgerin ist das erste Mal dabei, macht Keramiken und die sind besonders dann sehr schön, wenn sie Holz und Keramik miteinander verbindet.
Dass Schrott zur Kunst taugt, ist heute ja schon Mainstream. Mein Ding ist es nicht. Allerdings taugen verrostete Heckenscheren und Schraubenschlüssel durchaus als Warnhinweis an die Frau: ‘So sieht unser Werkzeug auch bald aus, wenn du das im Regen liegen lässt….’
Karwitz: wie war es?
Leider durfte ich die Band nicht hören. Der Weinladenhof in Karwitz schafft als Ausstellungsort im Hof jede Menge Atmosphäre und auf Bierbänken und Sesseln lässt sich prima verweilen und verkosten.

Prisser
Zugegeben: Der Wunderpunkt in Prisser hatte es recht schwer, bei mir zu landen. Wir kamen kurz vorher aus Riskau und waren noch schwer beeindruckt von den Holzskulpturen. In Prisser beschränkt sich der Wunderpunkt auf Malerei und gerade dafür hatte ich heute nachmittag einfach kein Auge. Trotz Sektkorken-Knall in der Küche, konnte bei mir dort keine Stimmung aufkommen.
Prisser: Wie war es?
Heute war nichts für mich dabei. Vielleicht ein anderes Mal.

Ausblick:
Am Freitag geht meine kulturelle Reise nach Fernost: Tansmongolia Höömii macht mit den Ponies in Groß Heide Station und präsentiert dort ab 20.30 Uhr Obertongesang (Brummmmmm). Nein, nicht Tibet, Mongolei!
Ich würde gerne den Rekorder mitnehmen. Mal sehen, ob eine Aufnahme gestattet wird.

Fortsetzung folgt.

Demographie: Der Zug fährt ab

Der Demographische Wandel betrifft unsere gesamte Gesellschaft und geht uns alle an. Mit den Worten Albert Schweitzers gesprochen: „Keine Zukunft vermag wieder gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst.“ Bereiten auch Sie Ihre Kommune auf die Zukunft vor!

Fragebogen für Kommunen, Zukunftsradar2030.de

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz macht Ernst in Sachen ‘Zukunftsvorsorge’. Mit einem Fragebogen rüttelt sie an den kommunalen Rathaustüren. Es geht um den demografischen Wandel (das ist das mit dem Älterwerden… ;-) ) und um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Die Zeit drängt.

Mit einem Fragebogen wendet sich das Land an die Regionen.

Stolze 114 Fragen werden gestellt. Neun Themenbereiche, von allgemeinen Fragen über Infrastruktur, Verwaltung und Bildung bis hin zu den Finanzen werden so mit den wichtigsten Fragen konfrontiert.

Die Kommunen müssen sich deshalb rasch auf die Herausforderungen des Demographischen Wandels einstellen, denn nahezu alle kommunalen Handlungsfelder sind von der demographischen Entwicklung betroffen. Die Zukunftsfähigkeit von Kommunen und Regionen wird künftig maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, den Demographischen Wandel positiv und nachhaltig zu gestalten. Aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung und Problemlagen ist jede Kommune gefordert, ihre eigene Strategie zu entwickeln, um den spezifischen Gegebenheiten vor Ort Rechnung tragen zu können und insbesondere die Bürgerinnen und Bürger in diese Gestaltung einzubeziehen.

Die Auswertung verläuft vor Ort in den Rathäusern und ergibt am Ende ein Handlungsprofil. Wohin die Reise geht ist eine Frage der Zeit, der Offenheit und des Mutes. Rheinland-Pfalz ist weit weg.

Regionalmarketing: Mehr Kanäle nutzen

Das Wendland ist eine traumhaft schöne Ecke von Deutschland. Leider – oder zum Glück – ist es wenig bekannt.

Im Auftrag des Stadtmarketing entstand eine sehr schön gemachte DVD, die seit Ende vergangenen Jahres von zahlreichen Einzelhändlern verkauft wird: Dafür gibt es eine gelungene Mischung von wunderschönen Naturaufnahmen und die Sahnstücke des örtlichen Kultur- und Wirtschaftslebens.

Während der Produktfilm aus dem Hause Blendwerk eindeutig gesteuerte Kommunikation ist, gibt es ungeschnittene Eindrücke zu Hauf aus dem Web. Vor allem in den großen Portalen wie Flickr, Google und Xing gibt es glaubwürdiges Material zu Hauf.
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Wie vor 100 Jahren – ndr in Lübeln

Am Donnerstag rückt Lübeln im Wendland der norddeutschen Öffentlichkeit etwas näher.

Am Donnerstag kommt nämlich der NDR und dreht dort eine Reportage. Der Anlass ist nett, vorgestellt vom Museum: Leben wie vor 100 Jahren, nicht für die Erwachsenen sondern für den Nachwuchs. Zu erleben im Museumsrundling.

Der NDR dreht über die Mittagszeit – wie ich im Gespräch mit einer Mitarbeitern des Museums erfahren habe – im Rahmen einer Tourismusgeschichte. Das freut den Fremdenverkehr und bestimmt auch den Bewohnern des Rundlings.
Das Programm der Homepage des Museums ist leider nicht aktuell. Dafür berichtet die Elbe-Jeetzel-Zeitung fast regelmäßig über neue Veranstaltungen. Leider ist der Veranstaltungshinweis ‘Leben wie vor 100 Jahren’ aus der heutigen EJZ nicht im Internet veröffentlicht worden, dafür eine Nachberichterstattung bald im Fernsehen… ;-)

Nachtrag: Der vollständige Veranstaltungskalender (Herbst 2006 bis März 2007) des Museums findet sich auf den Seiten des Landkreises unter News-Veranstaltungen-Veranstaltungskalender oder hier.

Castortransport: Bahn will nicht mehr

‘Eine Bahnfahrt die ist lustig…’

Den von der Börsengangvorbereitung gestressten Bahnmanagern ist das Lachen offenbar vergangen. Nicht nur dass die endgültige Entscheidung ob der Zuordnung des Gleisnetztes noch nicht gefallen ist, die Bahn findet die Publicity um den Castor-Transport alles andere als komisch. Das geht zumindest aus dem Bahnblog hervor.

Endlich mal eine gute Nachricht im Vorfeld des Börsengangs: die Deutsche Bahn AG will sich von ihrer Tochterfirma Nuclear Cargo + Service (NCS) trennen. NCS ist in Deutschland für den Transport des Atommülls zuständig. Auch die Castor-Transporte in das Zwischenlager in Gorleben werden von ihr durchgeführt.

Bahnblog: Bahn will sich von Atomtransporten trennen

Da räumt die Bahn doch mal eben einen kleinen Nischenmarkt, auf dem wenig zu verdienen aber viel zu verlieren ist, auch wenn die Reparatur und Reinung wahrscheinlich dem Auftraggeber in Rechnung gestellt wird.