Schlagwort-Archiv: Web2.0

facebook hat mein Blog getötet

… und ich bin nicht schuld!

Nee, im Ernst: Das Wespennest zuckt ja noch und soweit ich es beurteilen kann, riecht es auch noch nicht streng.
Aber richtig ist: Seit ich im Winter 2009/2010 mit Facebook angefangen habe, wurde es hier merklich stiller. Das habe ich zumindest anhand der Beitragsfrequenz abgeleitet, die mir seit dem Relaunch ins Auge springt.

Die Verknüpfung der beiden Kanäle macht das ganze nicht besser.

(Vernetzung von Plattformen).

Ich verordne mir jetzt mal ne Facebookpause und werde das Wespennest wiederbeleben. Erinnert mich dran!

Betrifft, betroffen, betrieft – Wirtschaftsminister ohne Hintergrund?

betroffenEines bringt der Job als Wirtschaftsminister zwingend mit sich: Komplexe Sachverhalte müssen schnell erkannt und bewertet, richtige Entscheidungen getroffen, um anschließend vor laufenden Kameras publikumswirksam verkauft zu werden.

Ordentliche Figur?
Nun stand Wirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg bis vor kurzem nicht im öffentlichen Verdacht, sich zu Dingen zu äußern von denen er absolut keine Ahnung hat. (obwohl…) Immerhin: Er trifft sich mit Autobossen und Bankern, verhandelt Standpunkte und – last not least – sonnt sich im Scheinwerferlicht der Kameras.

Bis Freitag. Da wurde er in Sachen Internet befragt.
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Flock 1.1

Lust auf ein Browser-Abenteuer? Im September 2006 hatte ich das erste Mal etwas über Flock geschrieben. Seit kurzem gibt es den Browser in der Version. 1.1

Okay – ich gebe es zu… Flock habe ich schon vor einer halben Ewigkeit in die Tonne getreten.

Gar nicht, weil viele der Ansicht sind, etwas überflüssigeres wie Flock könne es gar nicht geben. Tatsache ist, dass ich nie wieder einen so angegenehmen Feed-Reader gefunden habe wie den in Flock integrierten.

Inzwischen bin ich auf Apple umgestiegen (zumindest im Privatbereich) und nutze in diesem Rahmen den Browser “Safari” von OSX. Okay – der ist zwar schön schnell und alles, aber zumindest bei mir hängt sich der Safari doch hin und wieder auf.

Per Zufall bin ich jetzt wieder über Flock gestolpert, und: Es hat sich eine Menge getan.

Neben der Verwaltung von Blogs integriert Flock 1.1 auch eine Buddy-Verwaltung für die wichtigsten Web2.0 Dienste (Youtube, Flickr, Facebook, twitter & Co).

Außerdem ist in Flock auch ein Edition integriert, der auch für diesen Artikel verwendet wurde. Nun ja, ich werde das mal ausprobieren und bei Gefallen und Interesse hier noch einmal etwas zum Thema schreiben.

Blogged with the Flock Browser

Wahlkampf im Web

Während sich die deutsche Bloggosphäre im Augenblick den Ambitionen einiger Politiker gar skeptisch gegenübersteht, dreht in den USA das politische Fähnchen in den steifen Wind der öffentlich artikulierten Meinung.

Eine Lehrstunde für deutsche Wahlkampfstrategen sind auch die Auftritte der Kandidaten. Auch nachzulesen im Metablocker bei politik-digital.de

Web 2.0 und die Meinungsmacher

. . . der alten Medien haben nur bedingt zusammengefunden.

Behauptet zumindest eine Studie, die eben in mein Mailfach flattert.

Auch wenn die Studie, die heute von der dpa-Tochter news aktuell verbreitet wurde, Web 2.0 auf Blogs und Podcasts eingrenzt (und dabei Xing und Co vollkommen außer acht lässt) – einen Blick in die Studie kann man durchaus riskieren.

Interessant für Menschen, die an der Schnittstelle zwischen PR / Web / und Journalismus werkeln.
Dankenswerterweise gibt es die Studie als 6seitiges PDF zum Download.

Yahoo bessert bei Flickr nach

So ist das, wenn man Besuch hat, der sich selbst als webaffin bezeichnet: Man kommt ins Zeigen, Ausprobieren und Kopfschütteln.

Meine Kopfschüttelgeschichte war diese ‘Yahoo setzt Flickr-Kunden Zensurbrille auf’-Affäre (mehr dazu steht hier im Wespennest). Und siehe da:

Es hat sich was geändert. Ich kann mein Profil verändern, die Jugendschutz-Maske ablegen – nur falls es noch jemanden interessiert. ;-)

ebay und der Jugendschutz

Eben auf Jugendschutz.net gelesen (wo man die Bild offenbar sehr genau verfolgt):

Das Internetauktionshaus eBay kann zur Sperrung jugendgefährdender Angebote verpflichtet werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

jugendschutz.net

Das ganze passt doch irgendwie zusammen: Erst wird Yahoo mit dem deutschen Flickr auf den Jugendschutz vergattert, nun folgt ebay. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die gesamte Web2.0-Szene dem Jugendschutz zum Opfer fällt. So kommt die Zensur leise still und heimlich durch die kalte Küche.

Das kann es doch auch nicht sein. Wenn schon, dann bitte ein vernünftiges Verfahren.

Ich schlage vor, einen digitalen Personalausweis einzuführen. Der gibt im Zweifelsfalle dem Websitebetreiber (oder den Strafverfolgungsbehören) darüber Auskunft, wann ich welche Inhalte anschauen will – und ob ich das darf.

Anonym zu surfen ist eh nur etwas für die Hardcore-Nerds und selbst die können sich wahrscheinlich nicht sicher sein, dass das immer klappt.

Warum dann nicht gleich konsequent und mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen? (Ich mein ja nur)

Mittelstand & digitale Kluft

Der Mittelstand tut sich schwer in Sachen Internet. Die Auguren drängen zur Eile ob der bahnbrechenden Entwicklungen die da ins Haus stehen und sie erreichen ihre Hörerschaft.

Oder vielleicht doch nicht? Matthias Schwenk sucht von Bad Saulgau aus nach Konzepten und Ideen, mit denen Mittelstand die neuen Möglichkeiten der Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Kollegen forciert.

Schauen wir mal, was in Baden-Würtemberg geht.
Bei meinen Gesprächen hier vor Ort ist mir aufgefallen, dass die Lust sich mit dem Thema auseinanderzusetzen eher gering ist: ‘Grundsätzlich ist das ja sehr interessant, aber ich habe dafür wirklich keine Zeit’, erklärte mir jüngst ein Gesprächspartner. Und er ist überzeugt, dass die hiesige Unternehmerschaft das ähnlich sehe. Zeit ist knapp und Trends sind flüchtig. Nun denn.

Ich vermute hier die ersten Auswirkungen der digitalen Kluft. Zwar ist das Internet bekannt- aber mehr als email und die Startseite von t-online (ggf. Spon oder DieWelt) wird eben nicht genutzt.

Für besonders problematisch halte ich die Tatsache, dass die meisten Innovationen und Möglichkeiten (und Risiken) für den Mittelstand ausschließlich über das Web kommuniziert werden.
‘Wer’s nicht liest ist selber schuld.’

Weil aber größtenteils in englisch oder fachchinesisch über die neue Kommunikation geschrieben oder gesprochen wird, benötigt die Einarbeitung ins Thema noch mehr Zeit. Und die ist – wie bereits gesagt – knapp.

Ärgerlich.

Web2.0 zwischen Grundbegriffen und Strategie

Wenn eine Veranstaltung vom Thema Web2.0 handelt, von Strategie und Chancen die Rede ist, diese Veranstaltung unter dem Label eines ‘Gründerzentrums‘ läuft und die ganze Sause nix kostet – dann ist die Bude voll.

So geschehen und miterlebt gestern in Wolfsburg: beim Coachingabend des Innovationscampus der WOB AG in Wolfsburg.

Eine ausgesprochen charmante Geschäftsführerin einer regionalen Fullservice-Agentur gab den Coach und rund 200 Teilnehmer – Gründer wurden von einigen Anwesenden auch gesehen – lauschten, um sich anschließend um das ‘rustikale’ Häppchen-Arrangement zu versammeln und fleißig zu networken und oder Bier zu trinken.

‘Chancen und Strategien’ in Zeiten dieses neuen, aufregenden Webzeitalters sollten behandelt werden.

Die Präsentation ist her zu beziehen – vor allem für echte Einsteiger geeignet. Aber bitte: Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Was bleibt, wenn einem die Häppchen nicht munden und kein Bier getrunken werden darf, weil man am gleichen Abend noch nach Hause fahren muss?

Die Erkenntnis, dass viel zu viele Onliner im Herzen viel zu offline sind und darum zu wenig vom Web an sich wissen.

Beispielhaft ist die Frage einer Mitarbeiterin einer wichtigen niedersächsischen Beratungsinstitution: Ob es denn erlaubt sei, auf der eigenen Homepage Links auf fremde Seiten zu setzen ohne die Betreiber der verlinkten Seite vorher zu fragen? Ja, das ist erlaubt.

Online-Power to the Bauer

Wo vor allem die Preise den Markt bestimmen, ist Zeit mitunter ein entscheidender Faktor. Was dem Banker recht ist, sollte dem Landwirt billig sein: der Zugang zu aktuellen Informationen.

Zugang bedeutet Infrastruktur. Und genau daran hapert es vor allem in den ländlichen Regionen der Republik. Denn während sich in Berlin, Köln, Frankfurt und München die Provider um die Kunden prügeln, wartet man in weiten Teilen der Provinz Wendland noch immer auf DSL.

Für alle Landwirte mit DSL-Zugang mein aktueller Surftipp: Agrarheute.com. Ein wirklich gelungenes Beispiel, wie ein traditionelles Berufsmagazin die aktuellen Entwicklungen in Sachen Web für sich nutzen kann.

Umfragen, Podcasts, Kommentarfunktion, nebst aktuellen Preistabellen und Feeds – die Leute haben es drauf. Gruß an die EJZ, deren Archiv seit einigen Tagen wieder online verfügbar ist ;-)

KishKish – Skype wird zum Lügendetektor

Die Telefonbuchse gehört zum Internet irgendwie mit dazu. Und wer mit dem www kostenlos telefonieren möchte, kann das heutzutage problemlos tun. Die Software Skype macht’s möglich.

Das Programm ist kostenlos, das Telefonieren auch. Dass mit Skype trotzdem Geld verdient werden kann, liegt an kostenpflichtigen Zusatzdiensten, die dem Benutzer angeboten werden. Anrufbeantworter, SMS, Telefonnummer (statt Nicknamen) und die Verbindung in das reguläre Festnetz kosten Geld – und die Masse bringt es.

Und Innovation. Eine davon wird in einem Zeitartikel über den Skype-Gründer Niklas Zennström angekündigt:

Das neueste Accessoire für den Skyper ist der KishKish-Lügendetektor, der die Sprachfrequenz des Benutzers auf erhöhten Stress hin analysiert. »Ein unverzichtbares Extra«, preist Paul Amery, Skypes Direktor für Entwicklung, die künftige Funktion an.

ZEIT online – Wirtschaft – - – Was bewegt… : Immer auf die Großen

Das wird lustig. Bleibt die Frage, ob das Tool eigentlich rechtmäßig ist. Eine Frage, der sich Gulli in einem eigenen Artikel stellt.

Snap: Irrglaube oder Hilfe?

Hm. Ich kann mir nicht helfen – ich finde die diese Vorschaubilder nicht soooo unpraktisch, wie zur Zeit getan wird. (Ich verkneife mich jetzt hier, hier und hier zu verlinken ;-) ) Darum rufe ich zur Abstimmung auf.

Was ist Snap? Wer mit dem Mauszeiger einen Link auf meiner Seite berührt, bekommt die Folgen von Snap zu sehen. Die Software öffnet eine kleine Vorschau auf die verlinkte Seite.

Irgendwie macht das Tool genau in der Form für mich Sinn. Ich erfahre auf einen Blick, ob da ein Wort (i.d.R. Link zu Wiki) erklärt oder eine Diskussion (i.d.R. Link zu Blog) weitergeführt oder auf vermeintliche Hintergründe (Spon, stern, bundestag) verlinkt werden.

Manchmal ist kein Bildchen zu sehen. Das bedeutet in der Regel, es ist nicht sooo wichtig oder ein interner Link.

Natürlich finde ich es lobenswert, wenn die Autoren der Kommentare bei Robert und im lawblog oder perfomancingblog (engl.) ihre Links entweder selbsterklärend im Text einweben oder mit minimalistischem und eloquentem Design vergleichbaren Nutzen stiften.
Auch der Hinweis man könne doch in der Statuszeile erkennen wohin die Reise geht bringt mich nicht davon ab, diese Popups praktisch zu finden.

Ich sage das nicht ohne Selbstbewusstsein, habe ich doch den wichtigsten Verbündeten: meine Frau. Sie ist meine schärfste Kritikerin. Aber ‘diese Vorschaudinger sind mal echt praktisch.’ Stimmt genau.

Aber wie sieht es der Leser? Na – dafür sind wir doch wohl im Web. Zur Umfrage nach rechts – jeder nur ein Kreuz!

Gamestar macht Podcast

Computerspiele sind ein Riesenmarkt. Mit Games werden mehr Moneten gemacht, als mit Hollywoodfilmen. Aber bevor Sie jetzt überlegen einzusteigen: Der Kuchen ist weitgehend verteilt.

Vor allem der Medienmarkt ist eng. Gameszeitschriften, soweit das Regal reicht. Auch wenn sich die klassischen Medien mit den Möglichkeiten des Web schwer tun – wie hier und hier zu lesen ist: Es tut sich was auf dem Gamessektor.

Einer der Marktführer, Gamestar, erweitert sein Print-Angebot um einen 14tägigen Podcast und und kann damit ggf richtig Kohle machen.

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Regionalmarketing: Mehr Kanäle nutzen

Das Wendland ist eine traumhaft schöne Ecke von Deutschland. Leider – oder zum Glück – ist es wenig bekannt.

Im Auftrag des Stadtmarketing entstand eine sehr schön gemachte DVD, die seit Ende vergangenen Jahres von zahlreichen Einzelhändlern verkauft wird: Dafür gibt es eine gelungene Mischung von wunderschönen Naturaufnahmen und die Sahnstücke des örtlichen Kultur- und Wirtschaftslebens.

Während der Produktfilm aus dem Hause Blendwerk eindeutig gesteuerte Kommunikation ist, gibt es ungeschnittene Eindrücke zu Hauf aus dem Web. Vor allem in den großen Portalen wie Flickr, Google und Xing gibt es glaubwürdiges Material zu Hauf.
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Kids 2.0: 12jähriger sammelt Geld

Wie das so ist beim Surfen zu später Stunde: Ich stolpere immer wieder über spannende Dinge.

Zum Beispiel die Sache mit David Wilson. Der ist erst 12 Jahre alt und verdient sich Taschengeld mit seinem Hobby um es gleich wieder zu reinvestiren. Nun ist David kein Sänger der in einer Nachwuchs-Casting-Show entdeckt wurde. Er ist auch kein leidenschaftlicher Schuhputzer oder Getränkekisten-im-Supermarkt-Schlepper.

Er ist Blogger. Seit Juli 2006 ist sein Techzi-Blog online. Das spricht für ziemlich viel Ausdauer und es gibt einen spannenden Einblick in die Welt eines 12jährigen Geeks. Denn Thema seines Blogs sind die sogenannten Gadgets. Jetzt hat er einen eigenen Spendenfond für sein Anliegen eingerichtet: den Umzug seines eblogger-Blogs auf ein WordPress-System.
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Google Earth-Layer pusht panoramio

Google Earth ist die Anwendung mit dem größten ‘Kennst du das schon’-Effekt.

Einmal auf dem Laptop präsentiert, macht sich das große ‘Will ich auch haben’ breit. Gerne doch, Link folgt per Mail.
Das wirkt bei meiner Schwiegermutter wie beim konservativen Kunden und alle sind begeistert. Damit dient Google Deutschland in Sachen Verbreitung von Internet. Da ist immer noch viel Grundlagenarbeit zu leisten (immerhin ist laut aktueller Studie jeder 2. Online). Und: Google promotet mit seinem Atlas auch andere Dienste. Panoramio ist einer davon.
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Del.Icio.US ist runter bis 2pm (pacific)

You’ve reached the end of the internet

We’re in the midst of a scheduled upgrade which will take no more than a couple of hours. Come back after 2 pm (Pacific) today and you will see the del.icio.us you’ve come to know and love. For live updates, please see our blog.

del.icio.us

Mist ;-)

Wie kann ich meine del.icio.us – Bookmarks eigentlich sichern? Eine Frage, der ich wohl morgen nachgehen werde.

Aber mal ein Gedanke: Das wäre doch die Show, einen Dienst aufzumachen, alle ‘Umsonst’-User drauf zu locken, sie richtig heiß zu machen und dann die ganze Choose abzuschalten und zu sagen: ‘Wisst ihr was Leute, danke für den Fisch’