Kinderseiten leicht gemacht

28. September 2006

Wer bei Kindern automatisch an Dauer daddelnde, dicke Colatrinker der nächsten Generation denkt und seine Seite daraufhin ausrichten möchte braucht hier eigentlich nicht weiter zu lesen. Das ist – so oder so – eine Frage für Pädagogen und keine für mich.

Was ich vor Augen habe, ist eine Seite, welche die neugierige Entdeckernatur des Kindes fordert und fördert.

Neben dem “was” stellt sich für alle Nichtprogrammierer die Frage nach dem “Wie?”

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass vor allem der Glaube an die Mission hilft.

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Es gibt kein Kinderinternet

26. September 2006

Es gibt kein Kinderinternet, es gibt das Internet und es gibt Kinder

Stefan Müller, Entwickler und Betreiber der größten deutschen Kinderinternetsuchmaschine Blinde-Kuh

Warten . . . auf Castor

18. September 2006

Was ist eigentlich mit DEM Topthema aus dem Wendland – dem inzwischen traditionellen Castortransport? Wer bei Technorati das Stichwort sucht, findet derzeit 654 deutschsprachige Einträge, von denen allerdings eine ganze Menge als Streuverlust abgebucht werden dürfen. Zu oft war der Castor als Teil der Mythen mit dabei, selbst als Nickname habe ich Castor gefunden.

Tatsache ist, dass Weblogs zum Thema sehr rar sind. Das mag verschiedene Ursachen haben. Sicherlich ist dem örtlichen Widerstand eine gewisse grundkonservative Haltung nicht abzusprechen – Flugblätter sind als haptisches Erleben doch einfach etwas Schöneres als ein schnödes Feed.

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Kennen Sie Flock?

18. September 2006

Es tut sich was am Browserhimmel.

Stark vernetzte Inhalte die derzeit unter dem Stichwort Web 2.0 das WWW erzittern lassen, brauchen einen neuen Browser, dachte man sich an der View Street in Mountain View, USA.

Dort entstand nämlich ein neuer Browser, der Dienste wie Del.icio.us, Flickr und Technorati noch besser einbindet, als Firefox und Co das können. Sein Name: Flock. Eine Silbe, gut zu merken, etwas streamline, wenn man mich fragt – aber was soll’s.

Beim Stöbern auf Technorati bin ich über diesen neuen Browser gestolpert und habe ihn just for fun mal installiert.

Was mich besonders interessiert: Flock erlaubt es dem Blogger, mit einem eigenen Editior direkt ins Blog zu schreiben. Dabei wird nicht nur das von mir eingesetzte WordPress unterstützt.

Grundsätzlich bietet der Editor keine wesentlichen Neuerungen. Das Umschalten zwischen WYSIWYG-Ansicht und Quellcode funktioniert via Reiter unter dem Eingabebereich. Schön ist, dass verwendete Bilder oder Grafiken ebenfalls unter dem Eingabebereich zur Verfügung gestellt werden.

Ansonsten ist der Editior nicht komfortabler oder stabiler als das mit WordPress gelieferte System.

Schön ist allerdings, dass der Bedarf, der durch die neuen Tools wie Del.icio.us entsteht, beim Coden des Browsers offensichtlich im Vordergrund stand. Selbst wenn Speedjunkyies und Security-Freaks in Flock die eine oder andere Ecke finden werden, macht es Spaß, mit dem neuen Browser zu spielen.

Richtig. Wie immer, wenn ich ein neues Programm ausprobiere, komme ich damit meinem persönlichen Spieltrieb nach. Und der wird durch die nette, knubbelige Optik von Flock zusätzlich angeheizt.

Aber auch praktische Seiten lassen sich mit dem Browser entdecken: Lesezeichen werden bei Flock direkt auf einem Web 2.0 Dienst (in meinem Fall bei Del.icio.us) eingestellt und bei Bedarf auch veröffentlicht.

Angenehm ist auch das Flickr Tool. Ein Klick und ich sehe meine akutellen Bilder in einer Zeile über dem Content. Ganz easy ziehe ich diese Bilder in den Editior und kann sie dort nutzen. Vom Workflow sehr angenehm. Wollen wir mal sehen, was das für Auswirkungen hat, wenn ich diesen Artikel veröffentliche. (*duck)

Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Korrekturen.