OpenBC goes Xing, aus Raider wird Twix

Ups. Das hätte ich ja jetzt fast verpasst. Da sitze ich nachts vor dem Blog und verpasse DAS Ereignis des Tages, das die Web2.0-Welt seit Wochen, wenn nicht Monaten bewegt:

Das von mir so hoch geschätzte OpenBC ist über Nacht zu Xing gewandelt. Nun möchte uns die eine Fraktion erklären, dass OpenBC dadurch von der Larve zum Schmetterling mutiert…

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Think big: Wer war wann, wo?

Du bist da, wo du bist.

Wer sich noch nicht ganz von seiner realen Identität verabschiedet hat, definiert seine Position in der Regel über den Ort an dem er sich zur Zeit befindet. Die Frage “Wo bist du”, beschäftigt auch ein – man höre und staune – deutsches Unternehmen mit Namen Plazes.com.

Das hört sich schwer nach Internet an und das trifft den Nagel auf den Kopf.

Plazes.com bietet einen Service an, der die lästige Frage nach dem “Wo bist du?” überflüssig machen könnte. Das wäre durchaus eine kulturelle Katastrophe, diese Frage stellt sich gerade zu Zeiten des Handy doch relativ leicht und daher häufig. Anstatt diese Frage jeden Tag immer wieder zu beantworten, kann der Mensch auch einfach sein Handy oder Laptop mit einem kleinen Programm impfen.

Auf der Internetseite beta.plazes.com kann so jeder Bekannte oder Kunde oder Unbekannte auf einen Klick sehen, wo sich das Handy oder Computer des Gesuchten gerade befindet. Schöner Nebeneffekt: Sein Handy kann der Gesuchte nie wieder verlieren. Im Zweifelsfalle könnte er sogar einfachen einen Bekannten bitten, mal eben nachzusehen.

Wer das nicht tun möchte oder einfach mit der Frage “wo bist du” leben kann, der braucht jetzt hier nicht weiter zu lesen. Jeder der etwas mit Medienkompetenz oder der Vermittlung eben dieser zu tun hat, dem sei dieses hier empfohlen:

Mit-Gründer Stefan Kellner erklärt, warum seine Plattform nicht zum Big Brother taugt, warum wir derzeit Medien vergewaltigen und warum in Deutschland Web-Start-Ups eine so seltene Spezies sind.

Elektrischer Reporter

Besonders interessant für meine Freunde bei Volkswagen ist der Hinweis von Stefan Kellner, dass auch GPS zur Ortung eingesetzt werden könnte. GPS, Auto – da geht doch was?

Aber, und immer kommt aus irgendeiner Richtung ein Aber: Das Argument, das Stefan Keller anführt, der User könnte durchaus Einfluss darauf nehmen, wem er Zugriff auf seinen Aufenthaltsort gewähren will ist löchrig wie ein Schweizer Käse.

Für plazes.com allein betrachtet, mag das durchaus stimmen. Geradezu unmöglich wird es in der Praxis, in der ich meine verschiedenen “Identitäten” im Auge behalten muss.

Würde ich, wie vorgeschlagen, plazes.com in Verbindung mit openbc.com (das jetzt übrigens “Xing” heißt) oder dem bei Kindern und Jugendlichen favorisierten MySpace nutzen, erweitert sich mein Profil unter denen mich meine Kontakte erreichen, plötzlich um den Aufenthaltsort.

Eine solche Öffentlichkeit ist dann doch etwas unheimlich. Es ist nötig, eine Liste zu erstellen: ‘Wer soll meine Daten nicht sehen können?

Allein der Umstand, dass ich vor einem aktuellen Termin (vor jedem Ortswechsel?) meine Kontakte auf eventulle Konsequenzen überdenken, überprüfen und anpassen muss, ist eine Arbeit die nicht vernachlässigt werden sollte.

Natürlich kann ich mir überlegen, ob ich meine aktuelle Position überhaupt angeben will. Aber nur wenn ich es verlässlich tue, macht ein Dienst wie Plazes.com überhaupt Sinn.

Es ist allerdings geradezu zynisch, in diesem Zusammenhang von einem ‘gewissen Maß an Medienkompetenz‘ zu sprechen.

‘Insofern setzt es eine gewisse Medienkompentz voraus nämlich zu entscheiden ‘was will ich veröffentlichen, was will ich nicht veröffentlichen’. Ich hab bei Plazes die Kontrolle, ich kann auch die Orte wo ich einmal war auch wieder verändern und wieder löschen’, O-Ton Stefan Kellner, Elektrischer Reporter 09.

Ja, danke fein? Die Tatsache, dass all meine Aufenthaltsorte auch noch gespeichtert und veröffentlicht werden, macht das Problem nämlich nicht leichter. Ganz im Gegenteil. Wie der von mir so hoch geschätzte elektrische Reporter aka Marius Sixtus in einem Kommentar auf seinem privaten Blog so treffend bemerkte:

Das Netz vergisst nicht. Mögen sie sich noch im Jahre 2016 über ihre damalige (heute: heutige) Blödheit ärgern und mögen die Initiatoren in ihrem nächsten Leben als Blinddarmnarbe zur Welt kommen.

SIXTUS.NET – Blog | Auf nach Berlin

Zappen ist out

Die dritte Studie der Reihe “TV2010″ belegt, dass sich das Nutzungsverhalten der Zuschauer grundlegend ändert: Je mehr Sender verfügbar sind, umso mehr wird deren Rezeption gezielt geplant. Dabei helfen moderne “Tools” wie elektronische Programmführer, die nicht nur Überblick schaffen, sondern dem Anwender eine neue Erlebnisqualität bieten, die über das eigentliche Programm hinaus besteht. Der Nutzer wandelt sich vom passiven Zuschauer zum aktiven “Selector”, der bestimmt, welche Inhalte er wann, wo und wie konsumieren möchte.

Fraunhofer-Institut FIT – Pressemitteilung

Was dem Fernsehzuschauer recht ist, kann dem Websurfer nur billig sein.

Das Angebot ist unüberschaubar groß. Einige Seiten haben regelmäßig etwas zu meinen Interessen zu sagen, andere selten.

Was dem Fernsehzuschauer sein EPG sind den Surfern der nächsten Generation die Social-Bookmarkdienste wie DIGG oder del.icio.us, um nur einige zu nennen. Zusammen mit den News-Diensten RSS sparen diese “Programmführer” dem Surfer eine Menge Übersicht in kurzer Zeit.

Wo viel Licht, ist allerdings ist auch in Web2.0-Zeiten Schatten auszumachen.

Denn die Verweildauer am PC nimmt gewaltige Züge an. Es kommt bei mir schon einmal vor, dass ich 8 Stunden surfe . . . dass ich überhaupt so lange am PC sitze, ist seit den frühen 90ern nicht mehr vorgekommen.

Da hilft dann auch DSL 16.000 nicht weiter, eher im Gegenteil.

Küchenplanung

Also wenn ein Unternehmen sich im Internet wirklich gut verkaufen kann, dann Ikea.

Der schwedische Möbelbauer erlaubt eine Warenbestandsabfrage via Web und verschafft mir als Kunden damit den nötigen Überblick. Denn nur, wenn das fehlende Küchenelement wirklich verfügbar ist, fahre ich von Dannenberg bis nach Hamburg.

Nach 5 min habe ich sowohl die Artikelnummer als auch die betreffende Filliale ausfindig gemacht. Sehr schön. Der Preis ist auch okay und Karen und ich schon auf dem Weg.

3Sat Neues: Kinderchat

Aufgefallen:

Wesentlich ist auch der Unterschied zwischen betreuten und unbetreuten Chats. Unbetreute Chats verlassen sich auf die sogenannte Chattiquette – das Einhalten altersangemessener Umgangsformen. Doch das hilft im Zweifel nicht weiter. Effektiver sind Ignore-Buttons, die ermöglichen, unliebsame Chat-Partner zu blocken. Grundsätzlich zu bevorzugen aber sind Chats mit erwachsenen Chat-Betreuern, die etwa auf Kidsville.de darauf achten, dass die ausgetauschten Inhalte auch kindgerecht bleiben und der Respekt zwischen den Chattern gewahrt bleibt. Auf Kidsiville.de, 2001 mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet, stellt sich das Moderatorenteam zwar mit Kinderfotos vor. Dahinter aber verbergen sich junge Erwachsene, die den Kindern als Aufpasser und Ratgeber zur Seite stehen. Oft sind die Moderatoren von Kinderseiten pädagogisch ausgebildet, gelegentlich aber auch nur arrivierte jugendliche Chatter, die sich auf den Seiten chattend bewährt haben.

3sat.online

Das wird die beiden Kidsvilles aber in Erklärungsnotstand bringen.

Denn in Wirklichkeit ist der erwähnte Kidsville-Chat der Seitenstark-Chat. Und den betreuen (noch) der Leipziger Professor Warkus und seine Stundenten. Aber eine gute Sache ist der Chat allemal. Und nicht, dass ich falsch verstanden werden: www.kidsville.de ist formidable!

Pädagogen und Medien

Welche Rolle spielt Medienkompentenz eigentlich in der Ausbildung von Pädagogen?

Wenn ich die mir bekannten Lehrer und Kindergärtner so betrachte, bleibt mir nur ein Fazit: keine. Wer nun aber glaubt, das würde sich mit der Zeit schon noch ändern, sollte einmal einen Blick auf den ernüchternden Blogeintrag von Michael Kerres werfen.

Zur Zeit rumort es an der Uni Duisburg Essen. Das war nicht anders zu erwarten, denn wie überall stellen sich auch im Westen der Republik die Unis auf den neuen Master-Standart um. Und wo gehobelt wird, fallen Späne.

Lehrer und Erzieher, die Computern gegenüber vor allem skeptisch eingestellt sind, werden ihre Zöglinge schwerlich mit den Chancen und Risiken der Mediennutzung vertraut machen können. Dass eine gute Ausbildung in Sachen Medienpädagogik auch in der Erwachsenenbildung von Bedeutung sein wird, ist inzwischen unbestitten.

Bedauerlich,

dass unsere Päd.-Studierenden trotz aller Bemühungen – das zeigen auch empirische Untersuchungen – eine vergleichsweise geringe Affinität zu Computern haben, und für die die Vorstellung, in einem solchen Sektor zu arbeiten, fremd bleibt.

letztes Mal: Dipl.Päd. mit Medien | mediendidaktik.de

Erzieher spielen zentrale Rolle

Die Rolle von Pädagogen, Erzieher, Ausbildern und Lehrern bei der künftigen Nutzung des Webs ist eine zentrale.

Grund genug, für den Google-Komplex eine eigene Initiative zu starten:

Google for educators.Google.com


Welcome to Google for Educators

Google recognizes the central role that teachers play in breaking down the barriers between people and information, and we support educators who work each day to empower their students and expand the frontiers of human knowledge. This website is one of the ways we’re working to bolster that support and explore how Google and educators can work together.

Google For Educators
Mit im Boot ist eine Agentur, die eine Zertifizierung der neuen “Google-Lehrer” vornimmt.

What Does WestEd Do? View an animated feature describing our work.

Sehr schlau gemacht: Da setzt sich der Marktführer in Sachen Internet an die Spitze der Ausbildung neuer Internetexperten.

Bis 22 Oktober können sich US-Lehrer sich an einer Auftaktveranstaltung der Google-Akademie einschreiben. (weitere Infos)

Zentrale Rolle spielen selbstverständlich die Google-Applikationen und Anwendungen. Ich bin gespannt, ob etwas ähnliches den europäischen Raum erreichen wird.

Leider ist das ganze nur in english zu bekommen… Das zeigt wieder mal, dass Fremdsprachen unumgänglich sind, um sich auf dem Laufenden zu halten

Bei “Kinder” auf dem Laufenden bleiben

Auch wenn ich manchmal frustriert bin, wenn ich über Anspruch und Wirklichkeit von Internet nachdenke, stelle ich eine schöne Entwicklung fest:

Ich kann leichter auf dem Laufenden bleiben.

Mit RSS ist es jedermann möglich, bestimmte Suchbegriffe automatisch im Auge zu behalten und bei Bedarf gebündelt abzurufen.
http://del.icio.us/tag/kinder ist so eine Seite, in der täglich das steht, welche Internetseiten sich die Surfer dieser Welt zum Thema “Kinder” so alles angesehen haben und es wert fanden mit dem Sitchwort Kinder zu versehen (getaggt – oder verschlagwortet)
Nicht jede Website ist neu für mich – aber manchmal haben mehrere Surfer eine Website getaggt und darum ist die Webadresse vielleicht wichtig und sollte nochmal angesehen werden?

Nun könnte ich jeden Tag diese Sammeladresse bei del.icio.us aufrufen und mir so einen Überblick über das was da wohl “neu” dazukommt. Aber dieses Vorhaben ist doch eher unwahrscheinlich durchzuhalten.

Es geht auch einfacher: Dafür kann ich das RSS-Feed nutzen.

Dafür benötige ich einen Feedreader. Ich empfehle, erst einmal die in die Browser integrierten Feedreaderfunktionen zu benutzen. Auch der neue Internet-Explorer von Microsoft und Flock bieten einen solchen Reader an. Welches Programm letztendlich genutzt wird, ist vor allem eine Geschmacksfrage.

Auch wenn gundstätzlich jeder Webseitenbetreiber ein RSS-Feed einbauen kann, um neue Inhalte kenntlich zu machen – vor allem in der Blog-Szene ist das Feed sehr weit verbreitet. Das liegt wohl vor allem daran, dass die gängige Blogsoftware das Erstellen eines Feeds für die Autoren sehr einfach macht. Meist geschieht das im Hintergrund, ohne dass der Autor selbst Feeds nutzt geschweige denn Feedreader verwendet.

Mein Fundstück des Tages ist der Schoolpodcast – “Learning English”

Kurzbeschrieb von “Learning English” Mit diesem Podcast können bereits Kinder im Alter ab 5 Jahren Englisch lernen. Anhand Farb-, Zahl- und Bildkarten erhalten die Kinder eine visuelle Unterstützung zum gehörten Wort. Folgende Themen werden hier behandelt: – Numbers – Colors – Animals

Schoolpodcast – Learning English

Wenn es dort neue Folgen gibt bin ich dabei – wer weiss: Vielleicht kann ich ja auch was lernen… :-)

Schau hin – Besser ist das!

Wer seine Zöglinge alleine im Web auf Entdeckungstour schickt, freut sich nicht immer über die Folgen.

Allzuschnell machen sich die Kleinen mopsig und tun Dinge, die die Alten weder durchschauen noch verstehen. So Sachen wie “Musiktauschen” sind Gang und Gebe und kommen in den besten Familien vor. Golem verbreitet heute die Meldung:

Musikindustrie nimmt Eltern ins Visier
Eltern haften als Anschlussinhaber für unerlaubten Dateitausch ihrer Kinder

Die Musikindustrie meldet sich mit einer neuen internationalen Verfolgungswelle gegen Filesharing zu Wort. Im Fokus der Aktion stehen diesmal Eltern, deren Sprösslinge Musik über das Internet tauschen.

Musikindustrie nimmt Eltern ins Visier – Golem.de

Als ich kürzlich in Erfurt beim 11.Thüringer Mediensymposium bei praktizierenden Eltern fragte was ihre Kinder denn im Web so alles tolles machen, war die häufigste Reaktion vor allem Schulterzucken.

Wohl wissend dass es viele Probleme mit alleinsurfenden Kids gibt, bleibt in der Regel doch ein tiefes Unverständnis über das, was die Kinder im Web so anstellen.

Die Medien versuchen, mit der Aktion “Schau hin” ein Zeichen zu setzen. Allein: Es fehlt der nötige Druck auf die Eltern, dies auch tatsächlich wörtlich zu nehmen.

Auch wenn gerne auf die Musikindustrie geschimpft wird: Vielleicht wird der Druck ja doch den einen oder anderen Elternteil dazu bewegen, tatsächlich öfter hin zu schauen.

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Gebloggt mit Flock

Multitasking

Männer sind, sehr zum Ärger der Frauen, nicht multitaskingfähig.

Ich zum Beispiel muss zeitgleich 2 Omas, 1 Internetseite, 2 Kunden und das Finanzamt bedienen und komme dabei doch ziemlich ins Trudeln. Kunden gehen bekanntlich vor, Familie steht obenan und das Finanzamt hat die nötigen Sanktionsmöglichkeiten, um sich in Erinnerung zu rufen.

Nun muss also das Wespennest noch etwas hinten anstehen. Wenigstens habe ich den Buchstabensalat vom Donnerstag und Freitag getilgt, ein ausführliches Resümee des Mediensymposiums lässt aber noch auf sich warten und wird wohl auch noch bis Mittwoch warten müssen.

Kurz soviel: Es war superspannend, mit den Meinungsmachern der Kindermedienszene zu diskutieren. Und es war gut, dass ich mich vorbereitet habe. Mehr in Kürze – versprochen!

Angekommen und k.o.

Das war’s!

Das Symposium in Erfurt ist mit einer erfreulichen Diskussion zu Ende gegangen und ich nach einem ausführlichen Bummel durch die Stadt und 5 (i.W.: fünf!) Stunden Fahrt wieder zu Hause.

Mein Passat macht eigentlich nur auf der Autobahn so richtig Spaß, ich glaube das sollte ich mir öfter gönnen. Schönen Gruß an alle Alfa Romeo-Fahrer aus Erlangen: War ein netter Versuch, aber du hast keine Chance – Looser!

So, jetzt bin ich rechtschaffend müde und habe es gerade noch geschafft, einen Teil des Buschstabensalates aus dem Wespennest zu fegen – sorry Leute. Ist immer noch das leidige Blackberry-Mail-Cronjob-Sonderzeichen-Probem.

Technorati-Tags:Mediensymposium, Erfurt, , ,

Gebloggt mit Flock

Medienkompetenz in Schule

Bevor ich morgen nach Erfurt fahre, finde ich (noch eher nebenbei) auf der Seite der Tagesschau einen Link zu Liliputz. Darin werden die Kids über die Fähigkeiten der Lehrer (böse Verallgemeinerung, ich weiß) informiert. Der Artikel beginnt, wie sich das gehört, mit einer Frage:

Arbeitet Ihr in der Schule manchmal am Computer? Das ist nicht selbstverständlich. Denn jeder vierte Lehrer hat im vergangenen Jahr nicht ein einziges Mal einen Computer in seinem Unterricht benutzt.

LILIPUZ KLICKer – Lehrer sind Computer-Muffel

Ach ja, ein Hinweis auf die Studie fehlt leider, was bei der Leserschaft aber nicht überrascht.

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Kids im Web

Meine Kindheit und Jugend liegt eine Weile zurück. Vieles hat sich inzwischen verändert. Zuerst haben Computer, Internet und das Handy die Arbeitswelt der Erwachsenen erobert. Inzwischen ist diese Technik in den Kinderzimmern zu Hause. Und vielleicht ist es der Grund, weshalb viele Kinder heute in verschiedenen Welten leben. Neben der konkret erlebten Wirklichkeit, leben sie auch in einer virtuellen Scheinwirklichkeit, die sich aus einem Mix von Unterhaltung, Information und Werbung zusammensetzt. Mit Mellvil möchten wir den Zwiespalt, der zu Unsicherheit, Einsamkeit und Zerrissenheit führen kann, deutlich machen und diese beiden Welten zusammenführen.

zzzebra Netz – Mellvil, ein Forum nur für Kinder – Für Eltern

Wenige Projekte der Kinderseitenlandschaft haben mich so fasziniert wie die von Micha Labbé. Ich habe ihn einmal auf einem Seitenstark-Treffen in Hamburg getroffen und finde es prima, wie konsequent er seinen roten Faden in seine Projekte verwebt.

Ganz groß.

Wann nutzen Kinder Web2.0

Wie werden die Kinder in zwei Jahren das Internet nutzen? Diese Frage stellt dieses Poll bein Brainreaktions. Es geht nicht um richtig oder falsch sondern um eine Meinung.

Web2.0 vom Feinsten, meint man bei innovativ.in und diskutiert auch fleissig über das Tool an sich.

Werden sie damit einen Einfluss geltend machen, der auf das Tool selbst wirkt? Dort ist man für Veränderungen offen.
Immerhin läuft aufgund dieses Postings einiges an Input.

Mir gefällt die fast dezente Machart des Tools, (nicht was die Farben angeht). Ich hoffe, es bleibt dabei. Denn ein eigenes Poll zu erstellen, es zu beobachten und zu verlinken macht dieses simple Tool so schön einfach.

Keine Registrierung, kein Plugin in WordPress installieren und trotzdem von einer richtig guten Idee für das eigene Anliegen profitieren und gleichzeitig die Idee zu fördern.

Wenn das eine Idee für Web2.0 sein kann, werden Kinder das genauso nutzen.

Web2.0 für Kleinbetriebe

Bestechende Ideen finden schnell ihre Nachahmer.

Zum Beispiel die, die heute im innovativ-Blog vorgestellt wird: Gesucht werden Ideen zur Vermarktung von “Urlaub auf dem Bauernhof” in der Nebensaison.

Nutzerwillen ist gefragt. Ganz modern im Web – und wieder haben uns die Österreicher etwas voraus (vermute ich mal einfach so) … :-)

Kinderseiten leicht gemacht

Wer bei Kindern automatisch an Dauer daddelnde, dicke Colatrinker der nächsten Generation denkt und seine Seite daraufhin ausrichten möchte braucht hier eigentlich nicht weiter zu lesen. Das ist – so oder so – eine Frage für Pädagogen und keine für mich.

Was ich vor Augen habe, ist eine Seite, welche die neugierige Entdeckernatur des Kindes fordert und fördert.

Neben dem “was” stellt sich für alle Nichtprogrammierer die Frage nach dem “Wie?”

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass vor allem der Glaube an die Mission hilft.

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Warten . . . auf Castor

Was ist eigentlich mit DEM Topthema aus dem Wendland – dem inzwischen traditionellen Castortransport? Wer bei Technorati das Stichwort sucht, findet derzeit 654 deutschsprachige Einträge, von denen allerdings eine ganze Menge als Streuverlust abgebucht werden dürfen. Zu oft war der Castor als Teil der Mythen mit dabei, selbst als Nickname habe ich Castor gefunden.

Tatsache ist, dass Weblogs zum Thema sehr rar sind. Das mag verschiedene Ursachen haben. Sicherlich ist dem örtlichen Widerstand eine gewisse grundkonservative Haltung nicht abzusprechen – Flugblätter sind als haptisches Erleben doch einfach etwas Schöneres als ein schnödes Feed.

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