Mal was in eigener Sache!

Als vor kurzem in den USA ein Gesetzespaket zurück in die Ausschüsse verwiesen wurde, berichteten sogar die regulären Massenmedien an prominenter Stelle – was bei vielen meiner Bekannten als “Internetstreik” hängen geblieben ist.

Was die wenigsten mitbekommen haben: Im Dezember wurde auf europäischer Ebene einem Vertrag zugestimmt, der ähnlich weitreichende Folgen für das Internet und seine Nutzer haben wird. Das Stichwort lautet Acta. mehr lesen …

Alles in die Wolke

Es sind diese schönen Ideen, die mir das Blog von BR-Mitarbeiter Richard Gutjahr in den Reeder gepulsed hat

Die WiFi-Verbindung ist vom Feinsten, ungetrübter Handy-Empfang in alle Netzwerke. Hätte Elektrosmog eine Halbwertszeit wie radioaktive Strahlung – das Konferenzgebäude müsste wohl für 500 Jahre versiegelt werden.

Cloud-Computing: heikel bis wolkig | G! – gutjahr’s blog.

Gorleben hin oder her! Für den Nerd in mir hört sich das toll an. Gutjahrs Text ist lesenswert für Medieninteressierte, Unternehmer, Revoluzzer und einige mir bekannte Leser ;)

Der Anblick in meinem Newsreader

Der Anblick in meinem Newsreader

Deutsches Datenschutzrecht, Schleswig-Holsteiner Meinungen oder Irland – was gilt für Facebook überhaupt?

Wer sich im Internet bewegt, kommt weit rum. Das öffnet den Geist für Neues und wer des englischen einigermaßen mächtig ist, fühlt sich schnell akzeptiert und profitiert vom internationalen Austausch von Wissen, Waren und Dienstleistungen und manchmal findet man im Netz sogar einen vollkommen neuen Ansatz, das bisherige Handeln zu verändern. Zudem geht das Surfen viel schneller, als jedesmal in den Flieger zu steigen und JWD Gesprächskreise zu treffen.

Also: Wo ist das Problem?

Als Tourist unterliege im Ausland den örtlichen Gesetzen. Als Surfer bleibe ich auch auf Hawai immer unter den Fittichen des Deutschen Staates. Was hier verboten ist, bleibt im Netz verboten.

Das einfach gut wenn es um Kinderpornos, Volksverhetzung, Kundenabzocke und ähnlich böses Zeug geht. Es ist viel komplizierter, wenn ich mich im Web2.0 den in der Regel fremdländischen Plattformen anschließe und mit diesen interagiere. mehr lesen …

Lesetipp: Das Duell « Herzdamengeschichten

Gestern war einer dieser wunderbar produktiven Online-Tage an denen ich weiß, dass es Wert ist doch am Ball zu bleiben.

Zum Abschluss eines wunderbaren, etwas frischen Sandkasten-Frühlingstages, noch einmal online gegangen, finde ich eine Geschichte auf einem mir neuen Blog (übrigens via Facebook). Es geht um nichts mehr aber auch nichts weniger, als dass, was man aus seinem Vaterdasein macht. Die Quintessents: Und ich bin selbst Papa!

“Und ich“, sage ich und hebe meine Augenbrauen dezent an, „ich bin selber Papa.“ Der Junge guckt verblüfft. Dann denkt er nach. Er sieht auf seine Schuhspitzen, er sortiert emsig Steinchen. Dann gibt er endlich auf, zuckt mit den Schultern, wirft mit einen ganz kurzen, fast schon freundlichen Blick zu und sagt anerkennend: „Okay. Das ist auch sehr gut.“

Das Duell « Herzdamengeschichten.

Back to the Blog

Hat lang gedauert. @Fenja hatte mich angefixt und seitdem (seit wann eigentlich?) war das Wespennest im Portal-Design dahergekommen. Das sah schick aus und war nur mäßig schwer.
Irgendwie machte das Ausfriemeln im Backend ja viel Spaß.

Aber das Durchsurfen meiner eigenen Aufzeichnungen wurde unmerklich öder und schnell seltener – so kann es nicht weiter gehen. Vielleicht kann ich ja die alte Freude reaktivieren? Lieber Leser, ich erkläre die Rolle rückwärts zum Blog… wenn Facebook mich lässt.

Facebook löst iGoogle ab

iGoogle ist eine Art persönliche Nachrichtensammelstelle auf der ich meine wichtigsten Online-Medien im Blick behalten habe. Also war es nur konsequent, dass ich diese Seite zu meiner Startseite erklärte.
Das ist seit gestern vorbei.
Jetzt blicke ich auf meine Facebook-Seite, sobald ich den Browser öffne.
Die Folge: Um die aktuellen, offiziellen, achso wichtigen Nachrichten zu bekommen, braucht es einen Klick mehr – verkraftbar und doch bemerkenswert. Google wird es schwer haben :-)

Freiheit für die Kommentare

Es ist schon ein Kreuz mit dem Wunsch nach Kontrolle.

Bisher habe ich die Kommentare hier im Wespennest erst freigeschaltet, bevor sie veröffentlicht wurden. Aber hey was soll: Danke für’s Mitmachen und darum ab sofort mit Vertrauensvorschuß und ohne Vorabkontrolle.

Ich hoffe heimlich, hier nicht die Spam-Days zu öffnen. Die neuesten Kommentare zu den aktuellen Themen gibt es unter der Überschrift

Neueste Kommentare in der rechten Leiste.

Sollte mir was Böses durch die Lappen gegangen sein, bitte danke für’s melden.

Werbung und Realität

Nicht immer hält Werbung, was sie verspricht. Im Grunde genommen ist das aber auch scheißegal – zumindest den Kreativen die Verpackungen für Lebensmittel entwerfen, den Abteilungsleitern die diese Verpackungen absegnen und den Kunden die diese Verpackungen kaufen.

Inhalt und Verpackung haben manchmal nicht viel mit einander gemein. Ins Bild und ausdrücklich als Kunstprojekt in Szene gesetzt wurde der Beweis für diese Behauptung durch Samuel Mueller. Sein Projekt “Werbung gegen Realität” ist hier vollständig zu sehen.

Ich ziehe meinen Hut vor der Mühe und wünsche ihm und seinem Projekt die Aufmerksamkeit, die es m.A.n. verdient. Allerdings fürchte ich, dass die Leute immer das sehen, was sie sehen wollen. Hmmm, lecker… ;-)

via Robert Basic

Das zählt nicht

Bis eben habe ich das Wespennest mit Hilfe von Blogcounter überwacht. Eigentlich war ich mit dem kostenlosen Counter auch recht zufrieden, gab es doch eine recht schnelle Übersicht über das, was meine Leser interessiert (btw: Zoom H4 ist im Wespennest immer noch der Hit)

Nun ist Blogcounter seit zwei Tagen vom Netz. Warum, wieso, weshalb – keine Ahnung. Technorati fand auch nix schlaues zu den Gründen.

Also versuche ich jetzt mal Google Analytics. Mal sehen was mir der große Bruder so alles berichtet ;-)

Faxen nur mit email-Adresse

Über die Frage, ob das Fax noch sinnvoll ist oder nicht, braucht man sich eigentlich nicht zu streiten. Es gibt Situationen, das ist das Faxen eine Notwendigkeit.

Wer nun aber kein Faxgerät hat, statt dessen via DSL im Internet surft, kann bei simple-fax.de seine Faxe versenden. Das geht per Web-Interface und kostenlos.

Bis zu fünf PDF-Seiten sind erlaub, in der Absenderkennzeichnung steht der Hinweis auf simple-Fax. Die Sendebestätigung gibt es per email.

via Switchpack

Surftipp ZDF?

Ja tatsächlich. Die alte Tante ZDF ist zum Surftipp geworden.

Mein alter Herr war zwar immer skeptisch, was das Fernsehen am Computer angeht – aber die neue ZDF-Mediathek ist nicht nur stylisch eine echte Entdeckung.

Inklusive RSS und Direktlink auf einzelne Beiträge . . . fehlt nur noch der embedded-Link, der YouTube und Co groß gemacht hat. ;-)

Was geht, erklärt Kaus Kleber am besten selbst.

Mein Leser bleibt (fast) unbeobachtet . . . !

Jeder Interessierte hat schon mal von eyetracking gehört. Damit können Webdesigner wichtige Erkenntnisse ableiten, welche Inhalte vom Internetuser wahrgenommen, gefunden und geklickt werden.

Die Bewegungen der Augen werden mittels Kamera aufgezeichnet und mit dem Monitorbild in Deckung gebracht. Die entstehenden Bewegungsmuster werden visualisiert und dienen als Qualitätskontrolle der eigenen Arbeit.

Komplizierte Sache, teuer zumal.
Leichter geht es, die Bewegungen der Maus aufzuzeichnen. Das Ergebnis dürfte zumindest ähnlich sein. Also: Ganz webzweinullig kommen pfiffige Coder auf die Idee, genau so ein Tool den Websitebetreibern kostenlos unter dem Projektnamen m-pathy zur Verfügung zu stellen.

Robert hatte über das Tool schon mal geschrieben und fand es zumindest interessant.

Sagt das Teufelchen auf der Linken: ‘Wäre ja schon schön zu wissen, ob das Wespennest wirklich zuviele Links auf der Seite hat – also: Testen wäre doch was.’

Drauf das Engelchen: ‘Hey – gesund ist das doch nicht. Wer zeichnet da unter deinem Namn wo was auf? Wo ist das gespeichert? Wer hat da welchen Zugriff drauf und: Wen geht das eigentlich was an, außer deinen Leser? Nicht mal dich! Und außerdem: Schäuble is watching you.’

Also noch mal weitergesucht. Wulffy hatte das gleiche Tool in einem ganzen anderen Zusammenhang auf dem Themenzettel und darum hab ich mir mal die AGB’s durchgelesen und dabei folgendes gefunden.

seto behält sich alle Veröffentlichungs-, Vervielfältigungs-, Bearbeitungs- und Verwertungsrechte an den mit m-pathy gewonnenen Daten und den Inhalten der Datenbank ausdrücklich vor.

Auszug der AGB’s von http://www.m-pathy.com/

Nö. Das denn doch nicht – ich widerstehe, bin stolz auf meine Vernunft. (das müsste man dann ja auch noch stundenlang ansehen!)

Und dann sehe ich, dass man in Israel schon einen Schritt weiter ist:

One of our expectations when we first reviewed Clicktale was the possibility of producing reports of aggregated data out of those hundreds or thousands of video user sessions. Individual sessions won’t help website owners and marketers because they are not representative and cannot trigger decisions to optimize your website. And Clicktale might have found the right way to process all that information in a useful and action-oriented way.

techcrunch, via Robert Basic

Auf deutsch und etwas verkürzt: Clicktale legt tausende Mauszeiger-Videos der Besucher übereinander und bildet so Mittelwerte des Verhaltens, was für die Marketeers dieser Welt noch vielvielviel spannender ist.

Vielleicht bin ich aber auch etwas verspannt heute Abend ;-)

Neuer Harry Potter als PDF im Web?

Eigentlich wollte ich eine Meldung bei Bild.online verlinken.
Als ich nach wenigen Sekunden einen Reload der Seite machte – war sie weg.

Inhalt der Meldung, die da eben bei Bild.online für wenige Sekunden auf meinem Bildschirm zu sehen war:

“Nachrichten: Unbekannter veröffentlicht im Internet Geheimnisse des neuen Harry Potter”

759 Seiten Harry Potter im Internet veröffentlicht

Die letzten Geheimnisse von „Harry Potter“ sind enthüllt – angeblich.

Ein Unbekannter fotografierte mit einer Digitalkamera 759 Seiten des 7. Romans „Harry Potter und die Todgeweihten“ ab und stellte sie leicht unscharf, aber lesbar ins Internet.

Die gute Nachricht: Harry stirbt nicht!

Bild.online – RSS

Auch andere Quellen bestätigen:
Ein ‘Fan’ machte sich die Mühe und hatte 10 Kapitel mit einer Digitalkamera abfotografiert.

Hier mal ne Übersicht, über die Verbindung von Harry Potter und PDF bei technorati.

Und nun wird’s kritisch:

Denn ich vermute, da heizt jemand den “Harry Potter”-Hype mit einer Ente an. Denn selbst wenn der Potter online zu sehen wäre, hätte das kaum Auswirkungen auf den Buchverkauf. Eher im Gegenteil. Das PDF wäre der beste Teaser, den man für Geld produzieren kann.

Aber: Ein Link auf dieses PDF wäre wahrscheinlich ein krimineller Akt – im Sinne der Weiterverbreitung verbotener Inhalte.

Zwei Gründe um dieses PDF nicht weiter zu suchen… ;-)

flickr spricht deutsch

Was in den USA jeder Grundschüler kann, bleibt vielen Deutschen ein Geheimnis: das WWW.

Ein Grund ist meiner Ansicht nach die Sprache. Oder besser gesagt: die mangelnde Kenntnis der englischen Sprache. Wir Deutschen sind halt nicht vollkommen kompatibel zum Rest der Welt. Das kann man nur langsam ändern.

Aus diesem Grund hat sich flickr entschieden, den wichtigsten Standard für eine weltweit beliebte Website einzuführen: die Mehrsprachigkeit. Eben erst entdeckt.

Ebenfalls eben entdeckt: Es läuft eine Welle der Entrüstung durch die Flickr-Gemeinschaft.

‘Wer liest das eigentlich?’

Nichts macht beim Pflegen eines Blogs oder einer Webseite mehr Spaß: sehen, wer sich aus welchem Grund so auf die eigene Seite verirrt. Schon aus diesem Grund ist es mir vollkommen unverständlich, warum nicht jeder Websitebetreiber diesen Genuss bis zum Ende auskostet.

Im Gegenteil:
Viel zu kurz und häufig genug vollkommen unzureichend ist die Auswertung der Besucherströme vor allem bei Seiten von Vereinen und Unternehmen (den großen wie den kleinen). Wenn überhaupt, dann werden Besucherzahlen und Seitenaufrufe zur Kenntnis genommen.
mehr lesen …

Social Media-Stammtisch Hannover

Was mit dem Podcast-Stammtisch in Hannover begann, setzte sich gestern mit dem Social Media-Stammtisch fort.

Nun ist Hannover zwar meine Landeshauptstadt – allerdings mit 134 km Landstraße doch einen ganzen Arsch weit weg. Da macht sich die schlechte Ost-West-Anbindung hier in der Ecke echt bemerkbar. Etwas mehr je als zwei Stunden für Hin- und Rückfahrt sind echt eine Maloche – vor allem wenn es erst um 22 Uhr wieder nach Hause geht.

Als Horror empfinde ich diese elend lange Waldstrecke von Uelzen nach Celle. Ich warte dort regelmäßig auf einen gewaltigen Zwölfender, der mir spontan in die Windschutzscheibe hüpft.

Ich möchte auf diesem Weg bei allen für die tollen Anregungen und die feinen Gespräche danken.

(Un)Heimliche Vergangenheit

Interessant für alle ebayer, amazon-Rezensenten, Blogger und Forenbenutzer: Haben Sie Ihr Pseudonym schon mal gegoogelt? Auch in Verbindung mit ihrem realen Namen? Was dabei rauskommt, ist ein kleiner Teil Ihrer ‘Online-Identität’.

Während einige Internetnutzer gerade ihre Online-Identität entdecken, wollen sich andere von ihrer Vergangenheit am liebsten wieder lösen.

‘Reputation Defender’ nennt sich eines der Unternehmen, welches genau diese Dienstleistung anbietet. Thomas Knüwer, einer Top-Blogger der Handelblatt-Redaktion, glaubt an den wachsenden Bedarf.

20 $ soll das Manipulieren der digitalen Vergangenheit kosten – ob dabei auch der gefürchtete Google-Cache gehört, bleibt aber umstritten. Der Google-Cache archiviert Seiten, die der Autor zuvor vom Netz genommen hat. Pech für den Autoren, wenn darunter auch mitunter auch Peinlichkeiten, die dem Chef besser nicht unter die Augen kommen sollten.

Online-Identität ist ein interessantes Phänomen.

Nun lässt das Internet durchaus den Aufbau von mehreren Identitäten zu. Einen sehr spannenden Beitrag zum Thema lieferte Dick Hardt in einer sehenswerten Präsentatioin auf der Oscon 2005.

Sehr unterhaltsam und informativ – aber leider vollständig in englisch…