Heute sollte unsere Therme angeklemmt (- sorry: moniert!) werden. Ein Aunruf beim Hersteller ergab, dass das Abgasrohr durch einen Bogen rechnerisch viel zu lang für das Gerät wird.
Da schreitet der Schornsteinfeger ein – ist sein Job – und sagt laut “Veto!”
Nun hänge ich einen Tag im Rückstand und meine Firma ist so nett mir morgen einen Tag Urlaub zu geben. Das nenne ich mal Urlaub. Die wesentliche ToDo sind abgearbeitet aber wie immer sind die letzten Ecke die schwierigsten. Am Ende muss eben alles zusammenpassen. Das gestaltet sich für den ambitionierten Amateur immer etwas schwieriger als für den gelernten.
Tag Archives: Umbau
Früh übt sich
Wasserdicht
Komisch ist das – während Facebook und Co sich langsam aber sicher in meinen Medienalltag geschlichen haben, Google+ noch etwas Zeit von meinem Onlinebudget abfressen will (und das erfolgreich), kommt mir gerade wieder der Vorteil meines Wespennestes unter die Finger: Ich kann meine Höhen und Tiefen als Bauherr erneut durchleben.
Was beim Badezimmer meiner Schwiegermutter noch dokumentiert ist, verschwindet bei Mark Zuckerberg im Nirvana der Belanglosigkeiten meiner Timeline. Dort könnte es zwar für alle Bösewichte dauerhaft lesbar sein, mir verschliesst sich diese Historie leider völlig. Aber das liegt wohl an meinen mangelnden Kenntnissen – mea culpa sozusagen.
Heute jedenfalls war wieder einer dieser Badezimmer-sucks-Tage wie schon so oft danach wieder. Heute aber, wie schon gestern mache ich daraus ein Wespennest-Thema, weil ich finde, dass mein Privatleben mich eben auch etwas angeht und ich es hier wenigstens wiederfinde – falls es mich noch einmal in die Untiefen ungeliebter Wochenendarbeit eintauchen möchte.
Heute fertig gemacht: Den Badewannen-Teil mit Dachschräge, Estrich im Ecktoiletten-Bausatz, Flurtür-Einfassung. Offen: Heizungswandseite, Fensterfront mit Fensterrahmen und Einfassung, Schlafzimmertür-Einfassung, Decke.
Schlecht: Keine Ahnung, wann ich sonntags in der Garage mit der Kappsäge und im Haus mit dem Schlagbohrer abreiten darf. Gut: Ziel erreicht. Es bleibt die Angst davor, Morgen fertig werden zu müssen, um den Fliesenleger den Staffelstab übergeben zu können.
Das Kreuz…
Es ist ein Kreuz. Nicht, dass ich mich beschweren will aber diese Altbauten haben soviele Überraschungen hinter der Tapete, dass der schlaue Hausbesitzer sehr vorsichtig mit Renovierungsplanungen sein sollte.
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, aktiv zu werden und dann sind die örtlichen Nahversorger unentbehrlich. Ein Sack Zement am Sonnabend, 45 lfd Meter Schalbrett kurz vor Feierabend, etwas Isolierung und … was hab ich noch vergessen? Egal, ich komme Montag Abend und hole den Rest.
Sicherlich macht es viel Freude, an alten Häusern vorbei durch die Stadt zu schlendern – aber wenn aus einem offenen Fenster eine Stichsäge kreischt. glaubt mir: Dann denkt ein Bewohner “…es ist ei Kreuz”!
“Billig billig billig!”
… Du wollen kaufen Haus in DAN
Vielleicht liegt es an der exponierten Lage. Vielleicht ist es die Stillstandspolitik, die den Landkreis seit Jahrzehnten prägt.
Vielleicht ist es auch gar nicht in unserer Hand aber verdammt noch einmal: Warum leben wir eigentlich im schönsten Landstrich den man sich vorstellen kann und warum werden die Häuser hier immer billiger?
Seit 1999 haben die Objekte im Schnitt 12,75 Prozent an Wert verloren. Bei 50 Jahre alten Gebäuden betrug der Preisrückgang im Schnitt 3,3 Prozent. Aus Sicht der vergangenen neun Jahre addiert sich der durchschnittliche Wertverlust bei diesen Immobilien auf 13,75 Prozent. Am günstigsten sind Bestandsobjekte im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Hier betrug der durchschnittliche Preis für ein bestehendes Eigenheim unabhängig von dessen Alter im vergangenen Jahr 90 000 Euro. Am teuersten wurden Einfamilienhäuser in der Landeshauptstadt Hannover mit einem Durchschnittspreis von 250 000 Euro gehandelt. Welt (online)
Die Auswirkungen am Markt sind offenbar bekannt – aber wo ist die Vision, dem Trend Einhalt zu gebieten und – womöglich – umzukehren?
Du kriegst die Tür nicht zu
Wir haben eine Schiebetür die Küche und Büro trennt.
Diese Tür wurde bereits in den 60ern eingebaut und versah bislang immer ihren Dienst. Solange bis wir einen neuen Fußboden im Büro verlegten. Seitdem schleift Holz (Tür) auf Laminat (Boden) und das geht natürlich gar nicht. Dummerweise ist die Konstruktion der Schiebetür für die Ewigkeit. Sprich: Sie lässt sich weder einstellen noch ausbauen.
Das Lösen von einigen Schrauben an der tragenden Führungsschiene war zwar machbar, hilft aber dummerweise nicht weiter. Aushängen geht nicht, einstellen geht auch nicht.
Nun stehen wir hier und wissen uns irgendwie nicht zu helfen. Es geht nicht vor und auch nicht zurück.
Kennt jemand einen findigen Tischler im Landkreis?
Undank ist der Welt Lohn
Back to the roots, fällt mir bei dem Thema nur ein.
Wir bauen zur Zeit nämlich wieder. Diesmal ist die Küche in einer der schwiegermütterlichen Wohnungen dran.
Meine Schwimu hat nämlich ein Mehrfamilienhaus und das ist dringend überholungsbedürftig. In einer der sechs kleinen Wohnungen wird die Küche neu aufgesetzt. Der Mieter wohnt während der Umbauphase noch drin und leidet zusehens am Umstand, dass die Küchenmöbel sich in einer Abstellkammer stapeln.
Also müssen wir auch am Wochenende ran und weil es so schön ist, isolieren wir gleich noch die Außenwand.
Jetzt trocknet der Spachtel, der Tiefengrund ist eingezogen und morgen können die beiden Bewohner mit den Tapeten anfangen. Das hatte ich zwar noch in meiner ‘Pflicht’ als Vermieter gesehen – aber die beiden sind wohl eher froh, wenn ich mein Werkzeug packe und gehe.
Undank ist der Welt Lohn
Küchenplanung
Also wenn ein Unternehmen sich im Internet wirklich gut verkaufen kann, dann Ikea.
Der schwedische Möbelbauer erlaubt eine Warenbestandsabfrage via Web und verschafft mir als Kunden damit den nötigen Überblick. Denn nur, wenn das fehlende Küchenelement wirklich verfügbar ist, fahre ich von Dannenberg bis nach Hamburg.
Nach 5 min habe ich sowohl die Artikelnummer als auch die betreffende Filliale ausfindig gemacht. Sehr schön. Der Preis ist auch okay und Karen und ich schon auf dem Weg.
Endlich online
Der letzte Schritt ist getan: Wir sind wieder online.
Bei dem Umzug der Technik hat sich ein Fehler ins System geschlichen. 1und1 versuchte, unseren DSL-Anschluss auf die Dannenberger Telefonnummer zu verlegen. Und die hatte sich zwischenzeitlich geändert. Tja! Dumm gelaufen.
Während man bei Karlsruhe auf der Suche nach unserer neuen Nummer war, hatte die Telekom uns bereits angeklemmt. Und wir waren fast 2 Wochen länger offline, als ursprünglich geplant.
Das ist an sich ja nix schlimmes – macht sich aber aus geschäftlicher Sicht alles andere als gut. Ich merke, wie wichtig die elektronische Erreichbarkeit inzwischen geworden ist.
Nun kann ich endlich Angebote schreiben (und vor allem verschicken) und so meine neue Existenz in Dannenberg aufbauen.Über Hilfe kann ich mich nicht beschweren, was mich in der Annahme bestätigt, dass nette Umgangsformen zu jedermann sich langfristig auszahlen.
So – jetzt mache ich mich an die Arbeit. Unser Steuerberater wartet bereits. ![]()
Angekommen
Es hat – für alle, die bereits warten – tatsächlich geklappt.
Seit dem 28 Juni sind Karen und ich Bürger in Dannenberg. Wir sind punktgenau auf den Tag fertig geworden und zeitweise habe ich mich an unsere Messeauftritte erinnert:
Noch 3 Tage und alles liegt in Schutt und Asche. Noch zwei Tage und es gibt immer noch soviel zu tun, dass man nicht weiss wo einem der Kopf steht. Noch einen Tag und ….
…Dank einer Nachtschicht ist alles fertig geworden. Danke Christian!
Ansonsten hat sich viel getan – leider nicht bei 1und1. Die haben es noch nicht geschafft, mich endlich online zu stellen. Darum lese ich meine Mail bei Vattern aus und das hat durchaus auch seine Nachteile… Stefan falls du das liest: Sorry nochmal!
Joh! Ich mach mich jetzt wieder vom Acker. Karen hat Essen vorbereitet – das will ich mir nicht entgehen lassen.
Endspurt….
Okay – ich gebe zu: Es waren hier verflixt wenig Posts. Von wegen “immer aktuell”…
Aber heute – dafür kürzer
Bad, Schlafzimmer, Fliesen
Moin mal wieder.
Ich habe mir wirklich fest vorgenommen, hier wieder öfter etwas reinzuschreiben. Ach ja: Ihr dürft wirklich hier Kommentare hinterlassen – obwohl: Über Emails freue mich natürlich auch.
Was hat sich getan? Ne Menge. Es gibt es zu erzählen zum Thema Bad, Schlafzimmer und Fliesen. Neugierig? Dann weiterlesen oder bei []Flickr.com nach den neuesten Fotos spähen.
Lange nicht mehr Dannenberg
Oh ja, es ist schon eine ganze Zeit her dass ich mich hier gemeldet habe. Karen und ich sind jeden Tag in Dannenberg und heute gibt es mal ne Auszeit. Einen ganzen Tag frei. Wäsche waschen, Wohnung (Velpke) putzen und, und, und.
Ach ja – und packen müssen wir natürlich auch. Aber in Dannenberg tut sich einiges. Neue Bilder gibts bei Flickr.com
Renovieren – Schlafzimmer im Dachgeschoss
Wer jemals unter Dachsparren geschlafen hat weiß: Im Sommer schwitzt man sich tot.
Die richtige Dämmung soll helfen.
GRRRRrrrrr – Badezimmer sucks!
Oh Mann! Das ist echt ein Mist. An den Badezimmern des Elternhauses ist nix Gutes! Wieder einmal gilt es Entscheidungen zu treffen, ohne die nötigen Informationen zu haben.
Und wieder mal ein Badezimmer
Aber diesmal das Eigene. *hehe
Okay – its a long way… aber der erste Schritt ist getan. Das Badezimmer wurde um knapp einen Meter auf 3.36Meter vergrößert. Wir können also etwas großzügiger sein, was die Planungen angeht.
Phase I abgeschlossen
Mit einigen Tagen Verspätung aber doch in der Pufferzeit: Schwiegermutter hat unsere künftige Wohnung geräumt und schläft heute erstmals im “Altenteil”.
Unser Bauschuttcontainer ist gekommen. Montag gehts richtig los…
Planung ist das halbe Leben
Die nächste Woche wird heftig. Wenn ich das richtig sehe, steht uns die engste Woche bislang ins Haus.
Da ist Planung das halbe Leben. Nebenbei gilt es, alte Kontakte zu halten.
Umbau geht voran
Dannenberg macht sich langsam. Der Umbau der Schwiegermütterlichen Wohnung ist kurz vor Abschluss. Zwei Wohnzimmer sind bereits fertig eingerichtet. Das Bad und die Küche sind der Flaschenhals. Kusak braucht doch einige Tage länger, als es eigentlich geplant war – was soll’s?
Frohe Ostern!
Der Osterhase hat uns diesmal vergessen. Statt schön nach Eiern zu suchen, erholen wir uns vom gestrigen Arbeitseinsatz Dannenberg.
14 Sack Zement – macht eine schöne 15 Zentimeter dicke Platte im Badezimmer das langsam Formen annimmt. mehr lesen …





