Gleich ist Stadtrat in Lüchow. Ich muss mich sputen, um bis 19 Uhr im Gildehaus zu sein. Im kleinen Saal wird heute disputiert. Beim Dannenberger Rat waren am 20.Dezember nur wenige Bürger. Als Ex-Lüchower bin ich aber auch an Lüchow interessiert.
Bis gerade eben habe ich verzweifelt versucht, eine Tagesordnung aus dem Web zu ziehen. Erfolglos.
Nun denn – lass ich mich halt überraschen. Vielleicht wird die Umgehungsstraße angesprochen, wahrscheinlich geht es um ganz langweilige Dinge. Aber was ist schon langweilig im Wendland
Der Demographische Wandel betrifft unsere gesamte Gesellschaft und geht uns alle an. Mit den Worten Albert Schweitzers gesprochen: „Keine Zukunft vermag wieder gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst.“ Bereiten auch Sie Ihre Kommune auf die Zukunft vor!
Fragebogen für Kommunen, Zukunftsradar2030.de
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz macht Ernst in Sachen ‘Zukunftsvorsorge’. Mit einem Fragebogen rüttelt sie an den kommunalen Rathaustüren. Es geht um den demografischen Wandel (das ist das mit dem Älterwerden…
) und um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Die Zeit drängt.
Mit einem Fragebogen wendet sich das Land an die Regionen.
Stolze 114 Fragen werden gestellt. Neun Themenbereiche, von allgemeinen Fragen über Infrastruktur, Verwaltung und Bildung bis hin zu den Finanzen werden so mit den wichtigsten Fragen konfrontiert.
Die Kommunen müssen sich deshalb rasch auf die Herausforderungen des Demographischen Wandels einstellen, denn nahezu alle kommunalen Handlungsfelder sind von der demographischen Entwicklung betroffen. Die Zukunftsfähigkeit von Kommunen und Regionen wird künftig maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, den Demographischen Wandel positiv und nachhaltig zu gestalten. Aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung und Problemlagen ist jede Kommune gefordert, ihre eigene Strategie zu entwickeln, um den spezifischen Gegebenheiten vor Ort Rechnung tragen zu können und insbesondere die Bürgerinnen und Bürger in diese Gestaltung einzubeziehen.
Die Auswertung verläuft vor Ort in den Rathäusern und ergibt am Ende ein Handlungsprofil. Wohin die Reise geht ist eine Frage der Zeit, der Offenheit und des Mutes. Rheinland-Pfalz ist weit weg.
Das Wendland ist eine traumhaft schöne Ecke von Deutschland. Leider – oder zum Glück – ist es wenig bekannt.
Im Auftrag des Stadtmarketing entstand eine sehr schön gemachte DVD, die seit Ende vergangenen Jahres von zahlreichen Einzelhändlern verkauft wird: Dafür gibt es eine gelungene Mischung von wunderschönen Naturaufnahmen und die Sahnstücke des örtlichen Kultur- und Wirtschaftslebens.
Während der Produktfilm aus dem Hause Blendwerk eindeutig gesteuerte Kommunikation ist, gibt es ungeschnittene Eindrücke zu Hauf aus dem Web. Vor allem in den großen Portalen wie Flickr, Google und Xing gibt es glaubwürdiges Material zu Hauf.
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Politik lebt vom Hingehen. Das gilt für den Bürger auf seinem Weg zur Urne wie für den Ratsherren und dessen Weg zum Ausschuss.
Was viele Bürger nicht wahrhaben wollen: Die Bürgerpflicht endet nicht am Ausgang Wahllokal. Sie reicht weit darüber hinaus, weswegen Rats- und Parlamentssitzungen in der Regel ‘öffentlich’ sind.
Nun – heute war ich das erste Mal als Dannenberger Neubürger beim Dannenberger Stadtrat um meiner Bürgerpflicht zu genügen.
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Die neuen Medien sind ja eine wunderbare Sache. Leider bleiben die ländlichen Gebiete außen vor.
Das ärgert nicht nur die Kids, die mit schlechten Pings und miesen Bandbreiten bei Counterstrike nie richtig mitspielen dürfen. Es ärgert auch die Eltern, die durchaus wissen, dass es mehr gibt, als nur ISDN.
Während im Landkreis Lüchow-Dannenberg die Städte durchaus am DSL-Netz hängen, bleiben viele Dörfer abgeschnitten. Die Elbe-Jeetzel-Zeitung und die Wirtschaftsförderung haben nun eine Initiative gestartet. Das Ziel: eine bessere digitale Infrastruktur im Landkreis Lüchow-Dannenberg.
»Die möglichst schnelle und komfortable Übermittlung von Daten und Informationen ist für Unternehmen heutzutage ein entscheidender Wettbewerbsfaktor», stellt Martina Grud, die Leiterin der »WirtschaftsFörderung Lüchow-Dannenberg» fest. In Zusammenarbeit mit der EJZ hat die »WirtschaftsFörderung» eine Initiative gestartet, um die Bedingungen für die Nutzung dieser Technologien im Kreis zu verbessern.
EJZ Elbe Jeetzel Zeitung Lüchow
Der Verdacht bleibt unausgesprochen: Wo zu wenige Interessenten sind, ist das Investitionsinteresse der Telekom gering. Aber sind es denn wirklich zu wenige Kunden? Das herauszufinden ist eine lohnenswerte Aufgabe und darum machen sich die beiden Partner EJZ und Wirtschaftsförderung auf die Suche nach dem Lüchow-Dannenberger Internet-Nutzer.
In der heutigen Ausgabe ist ein Fragebogen auf der Seite Vier.
Darin wird nachgefragt: Nutzen die Leser der EJZ das Internet, wofür und zu welchem Preis? Auch zum Provider können Angaben gemacht werden. Das ganze bleibt anonym und ist eine seriöse Sache. Ich habe meine Samstagszeitung schon zerschnitten, den Zettel ausgefüllt, eingetütet und in den Briefkasten gesteckt.
Leider ist der Fragebogen bislang noch nicht auf den Seiten der Wirtschaftsförderung veröffentlicht, sonst würde ich von hier aus drauf verweisen. Auch auf den Online-Seiten der EJZ könnte man so etwas doch eigentlich anbieten aber was soll es.
ÂÂ
Ach nur so nebenbei: Warum setzt der Autor der EJZ eigentlich in diesen komsichen ‘Tüddelchen’ vor und nach der Wirtschaftsförderung?
UPDATE: Der Fragebogen ist inzwischen als Download online
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Dem Niedersachsen im Allgemeinen und dem Dannenberger im Besonderen sagt man ja eine gewisse Sturheit nach. Ob zu Recht oder nicht, sei jetzt einmal dahingestellt.
Tatsache ist, dass der Niedersachse sowohl sturmfest als auch erdverwachsen ist. Wie sehr diese Zeile aus dem Niedersachsenlied gültig ist, sieht man heute.
Die Dannenberger halten heute ihr traditionelles Stadtfest ab: den Kartoffelsonntag.
11.2 Grad, Wind mit der Stärke 3-4 aus Nordwest, Regenschauer.
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