Facebookwahlkampf

22. August 2011

Soll man eigentlich einen Wahlkampf via Facebook führen? Macht es Sinn, sich als potentieller Kommunalpolitiker via Facebook der Diskussion zu stellen?

Nein.
(weiterlesen …)

Neuer Besitzer

28. August 2008

Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, gibt es etwas Neues in Sachen “Schloss Göhrde”.

Die PHW-Gruppe werde in Dannenberg in neue Verarbeitungsmaschinen
investieren und rechnet mit der Aufnahme der Produktion im kommenden
November.

Lebensmittelzeitung

PHW? Das sind die Broilermacher.

Events und Seifenblasen

25. August 2008

Trachtenumzug in Lüchow

“Veranstaltungen und Geld”, so lautete die Überschrift des Kommentars von Axel Schmidt in der EJZ am vergangenen Sonnabend. 

Anlässlich des 850jährigen Jubiläums der Kreisstadt reflektiert der Chef der EJZ-Redaktion über die zahlreichen Veranstaltungen im Landkreis und das dafür benötigte Geld. Rentner und Hartz4-Empfänger, so der Kommentator, haben nicht das Geld, um an den angebotenen Vergnügungen teilzunehmen. Ergo würden die Teilnehmerzahlen sinken und außerdem seien die Gemeindekassen leer und darum möge man doch einfach auf die öffentlichen Zuschüsse für solche Veranstaltungen verzichten.

Merke: Das Geld fließt raus aus dem Landkreis. …Ich wünsche mir, dass überhaupt keine Steuergelder mehr für solche Seifenblasen-Events – mögen sie auch noch so hochwertig sein – verpulvert werden.
Statt dessen sollte das Geld dorthin überwiesen werden, wo vernünftige Jugendarbeit betrieben wird. … Das Geld bliebe in der Region.

Wenn ich mir die öffentliche Diskussionen über die Zukunftschancen im Landkreis und dann die Kennzeichen der Fahrzeuge ansehe, die im Zuge des Trachtenfestes auf Parkplatzsuche durch die Lüchower Wohngebiete zirkelten, kann ich mich über diesen Kommentar von Axel Schmidt nur ärgern.

Es sind schließlich solche Veranstaltungen die den Landkreis für das Umland und deren Bewohner interessant machen: Mögen sie nun “Kulturelle Landpartie”, “Schubertiaden”, “Sommerliche Musiktage”, “City Offensive” oder auch “d-Move” heißen. 

Merke: Nicht jeder sieht sich alles an und Auswahl ist besser als Einheitsbrei.

Buffalo Bill verzweifelt gesucht

25. Juli 2008

Opfer

Seit die Großwildjagd in Afrikas Savannen aus der Mode gekommen ist, bleiben die Elefantenbüchsen im Schrank. Noch!

Denn – wie die EJZ berichtete und Jens richtig bemerkte: In Lüchow-Dannenberg werden jetzt Büffel geschossen.

Okay, keine echten Büffel – aber immerhin Galloways. Die Herde streift durch den Gartower Forst und sorgt dort für , wenn nicht Stress, dann doch zumindest Handlungsbedarf. Mehr noch als der Wolf, der im Dezember zur Strecke gebracht wurde.

Man darf sich wundern.

Gigantomanie

18. Februar 2008

Was erwartet ein Bürger eigentlich von einem Landkreis?

Die Frage stellt sich nicht erst, nachdem das Lüchow-Dannenberg-Gesetz so schmählich scheiterte. Bevor die Antwort auf diese Frage so richtig gegeben werden kann, machen die Lüneburger schon mal einen Vorstoß: Mädge, Bürgermeister im boomenden Lüneburg, will einen Superlandkreis ins Leben rufen und neben Lüchow-Dannenberg auch gleich noch Harburg und Uelzen mit eingemeinden.

Zoff unter Nachbarn: Mit einem nicht abgesprochenen Vorstoß hat sich Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) bei seinen Kollegen unbeliebt gemacht. In einer Pressemitteilung hatte er am späten Donnerstagnachmittag vorgeschlagen, die Landkreise Lüneburg, Harburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen zu einer “Region Süderelbe” mit Lüneburg als Zentrum zu verschmelzen. Die Landräte erfuhren davon erst über die Medien.

Hamburger Abendblatt

Nee, danke. Ich glaube nicht, dass sich übermäßige Konzentration mit schlechter Anbindung zum Kreishaus für den Bürger lohnt.

Schulbezirke auflösen!?

22. Januar 2008

Kurze Wege für kurze Beine (Füße) – dieser Spruch ist so schön griffig und beschreibt eine sinnvolle Forderung.

In Neuhaus sind die Wege im Augenblick sehr weit. Darum fordern die örtlichen Kommunalpolitiker:

Rat fordert Auflösung des Schulbezirks
Kommunalpolitiker aus Amt Neuhaus appellieren an Landkreis Lüneburg – Neuordnung der Schülerströme im Blick

Landeszeitung

Ziel 1-Förderung für Celle?

18. Januar 2008

Während in Lüchow-Dannenberg die Ernüchterung in Sachen Ziel 1-Förderung eingesetzt hat, freut man sich in Celle:

Drochtersen, Harsefeld, Faßberg, Himmelpforten, Reppenstedt, Langen – in einem Atemzug mit unter anderem diesen Ortschaften hat das Land Niedersachsen jetzt die Stadt Celle genannt. Was diese Kommunen verbindet: Grundsätzlich hat das niedersächsische Sozialministerium nun deren Konzepte zur „Erneuerung und Entwicklung städtischer Gebiete“ und Anträge auf eine EU-Ziel-1-Förderung nach dem EFRE-Programm anerkannt.

Cellesche Zeitung

Wahlkampf

16. Januar 2008

Auch wenn in den USA in Sachen Wahlkampf so richtig viel im Web stattfindet: Im Wendland schneidet man bei Landtagswahlen nur gut ab, wenn man im Januar auf dem Marktplatz steht und Handzettel verteilt. Und genau das steht mir morgen bevor.

Um acht Uhr beginnt der Wochenmarkt, eine Information, die man übrigens auf der Dannenberger Homepage schmerzlich vermisst, wenn man sie sucht. Überhaupt spielt der Wochenmarkt dort gar keine Rolle. Warum eigentlich nicht? Nach meinem Empfinden ist zum Wochenmarkt die Innenstadt gut gefüllt. Sozusagen ein Highlight an Action.

Ich vermute, das ist auch der Grund aus dem sich Parteien vor Wahlen dort tummeln.

Gleichzeitig bin ich mir zur Stunde noch nicht sicher, ob wir um neun erst aufbauen oder schon anfangen. Ich bereite mich auf das Schlimmste vor und warte auf Anweisungen via SMS.

Tja – so ist das mit dem Engagement: Man tut es in der angesichts der Tatsache, müde zu sein und zu frieren.

Ach – aber eines sei mir noch gegönnt: Diesen Clip wollte ich unbedingt noch mal verlinken.

Züge rollen für den . . .

15. Januar 2008

In Sachen Bahnverbindung ist Lüchow-Dannenberg echt gekniffen.

Hitzacker, Dannenberg, Schnega sind noch in das aktive Schienennetz verbunden aber streng genommen abgekoppelt. Wenn Züge kommen, gibt es darum immer ein großes “Hallo”.

In diesem Zusammenhang:

Bis 2010 sind um den durch die Bundesregierung zugesicherten Zeitplan einzuhalten noch drei Castortransporte von LaHague nach Gorleben geplant. Durch die Pause 2007 besteht damit jetzt ein gewisser Zeitdruck. Der nächste Transport ist für 2008 angesetzt, und es gibt sogar einige Hinweise auf einen zweiten Transport 2008. Doch beginnt die nächste Runde nicht erst mit dem Transport. Diesmal eröffnet die Staatsanwaltschaft das Spiel. Mit einem Prozess.

indymedia

Der Wolf ist tot

17. Dezember 2007

Zwei Dinge wundern mich nicht wirklich:

1. Lüchow-Dannenberg wird früher oder später wieder Wolf-Gebiet.
2. Die ersten Wölfe in Lüchow-Dannenberg werden abgeschossen.

Schade.

Identität

15. Dezember 2007

Das Wendland ist das Wendland ist das Wendland. Genauso wie eine Rose eben eine Rose ist.

Dass ich mit dieser Einschätzung nicht alleine bin, beweisen Lieder und Texte von Franzl Klahn. Der erinnerte sich gestern im Klahn, Dannenberg, an Familienfeiern von früher.
So richtig schön finde ich aber “Wendland, Ick mog Di”, eine vertonte Liebeserklärung an den Landkreis Lüchow-Dannenberg. Eine schöne Hymne, die gerade jetzt zur Weihnachtszeit genau das Richtige für alle Fortgezogenen ist. Sie fasst nämlich eine ganze Reihe von Gründen zusammen, warum man sich auf die Fahrt “nach Hause” freuen sollte ….

Ich hatte meine Panasonic dabei und die hat zum Glück ne Videofunktion. Der Ton ist leider madig. Weil der Text mitunter schwer zu verstehen ist, habe ich soweit wie möglich Untertitel druntergelegt.

Ich hab von Franzl die Einwilligung und da ist es ne Frage der Ehre, das Material auch zu veröffentlichen.

Toskana Deutschlands

25. November 2007

Der November ist ein Monat in dem man sich gerne woanders hin wünscht. Ob Domrep oder Malle, Malediven oder Australien ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Meistens bleibt es bei der reinen Phantasie. Perfide wird es aber, wenn sich eine Gegend mit fremden Federn schmückt um eine – wie auch immer geartete – Gemeinsamkeit zu unterstreichen. Beliebt ist der Begriff “Toskana”.

Da gab es Rotwein trinkende, linke Politik-Netzwerke (bekannt unter dem Stichwort Toskana-Fraktion) oder zum Beispiel die Pfalz, die sich gleich als “Toskana Deutschlands” bezeichnet.

Auch der im Badischen gelegene Kraichgau bezeichnet sich gerne als Toskana und während einer kleinen Geschäftsreise wurde mir dies von Oberbürgermeistern, Ortsvorstehern und Firmenchefs mehrfach unter die Nase gerieben.

Die hügelige Landschaft…, und die einmalige Küche…, und die reiche Kultur…, und es sei immer so tolles Wetter.

Ja, okay. Alles ganz großartig. Ich war nie in der Toskana und es mag ja alles stimmen. Aber ich bin ein kritischer Geist. Besonders stutzig macht mich, dass alles Süddeutschen der festen Überzeugung sind, nördlich des Neckars würde das Wetter durchweg schlechter sein.

Nach drei Tagen Kraichgau wage ich eine Zwischenbilanz: Drei Tage durchweg nebeliges Regenwetter bei Temperaturen um 8 Grad Celsius. So toll ist das wahrlich nicht. Dann lieber das angeblich so schmuddelige Wetter in Norddeutschland: Gestern 4 Grad, wolkenloser Himmel, leichte Briese aus Nordwest (Wendland). Scheiss auf Toskana.

Regionales Entwicklungskonzept zum Download

7. November 2007

Man sollte es nicht für möglich halten, aber das REK ist tatsächlich veröffentlicht worden.

So sollte dieser Artikel eigentlich beginnen.
Tatsächlich findet man auf der Internetsite der Stadt Dannenberg SG Elbtalaue ein Regionales Entwicklungskonzept. Allerdings das falsche.

Nein, nein – nicht das von Lüchow (Gottbewahre!). Bei dem zum Download bereitgestellten Dokument handelt es sich um das Entwicklungskonzept der LAG.

Das ist eine Abkürzung und die steht für “Lokale Arbeitsgruppe Elbtalaue”. Deren Vorsitzender ist Joachim Dassinger, der Samtgemeindebürgermeister von Dahlenburg, und auf dem netten Bild der Autorenschaft ist auch Jürgen Meyer zu erkennen.

Puh. Ich dachte schon, ich müsste mich korrigieren und diesen Artikel verändern.
Dann eben nicht.

Ups, schon Ende Oktober

29. Oktober 2007

Dabei sollte doch eigentlich Mitte Oktober das Regionale Entwicklungskonzept veröffentlicht werden.
Ja, wo ist es denn?

Stadt fördert schnelle Leitungen

11. Oktober 2007

“Die Stadt Dannenberg (Nds) kurz vor den Toren Hamburgs verteilt die Fördermittel paritätisch zwischen Beton und Datenautobahn. Dannenberg liegt im Landkreis Lüchow-Dannenberg, der im jüngst vorgestellten Familienatlas unter den Top Ten in Sachen Wohnumfeld platziert wurde. Politik und Verwaltung unterstreichen damit den Anspruch, Fördermittel in “nachhaltige Projekte” zu investieren. ”

Das wäre doch mal ne Meldung im Zusammenhang mit einem regionalen Entwicklungskonzept . . . wäre.

Wie jüngst erwähnt, ist das Dannenberger REK beschlossene Sache und dazu gehört, vor allem eine Menge Geld in Straße und Auto zu stecken.

Geld für die zukünftige Entwicklung

Nun aber zu sagen, damit wäre es genug getan ins Sachen Zukunft ist etwas vorlaut.

Was ist mit den medialen Verknüpfungen zum Rest der Republik? Wo sind die Wlan-Hot-Spots? Wo gibt es UMTS? Wo sind die Investitionen in Zukunftstechnik?

Betriebswirtschaftlich für einen Privatinvestor kaum zu vertreten im ländlichem Gebiet wo Distanzen weit und Investitionen teuer sind. Genau für solche Art Investition sind Fördermittel gedacht. Sie gleichen ein Risiko aus, das zu Gunsten zukünftiger Chancen eingegangen werden soll.

Ich vermute mal: Wenn wir unsere Region wirklich bei den jungen Famlien in Hamburg und Berlin etablieren wollen, dann ist die frühzeitige, flächendeckende Versorgung mit UMTS und Highspeed-DSL-Anbindung eine zwingende Notwendigkeit. Da verbindet sich die Wohnsituation unmittelbar mit der Möglichkeit am Arbeitsleben teilzunehmen. Vielleicht sogar auf der Fahrt zu Arbeit. Und überhaupt: Fragen Sie mal Ihre Kinder ob sie eher ne Autobahn oder ne echte 16.000K/bits-Verbindung mit allem ChiChi brauchen, die werden Ihnen was Ähnliches sagen.

Ich hätte es mutig gefunden, wenn die Stadt bei ihrer Förderwunschliste in diese Richtung etwas weitblickender gewesen wäre. … Ich bin mir gar nicht sicher, was die Umfrage der Wirtschaftsförderung und der EJZ zum Thema Internet eigentlich ergeben hat und welche Schlüsse daraus gezogen wurden.

Jedenfalls keine, die sie als Punkt im regionalen Entwicklungskonzept niederschlugen. Dabei ermutigte Landrat Jürgen Schulz noch am Nikolaustag des vergangenen Jahres die Kommunen, nach lokalen Lösungen zu suchen.

»Wir werden in Sachen Verbesserung der Übertragungsstrukturen zunächst einmal die Moderatoren- und Koordinationsrolle übernehmen, damit wir konkreter sehen, welche Möglichkeiten machbar und wo genau die weißen Flecken sind.»

Jürgen Schulz, EJZ 06.12.06 (übrigens werden in dem EJZ-Artikel ähnliche Forderungen aufgestellt.)

Lehrstunde Demokratie im Stadtrat

9. Oktober 2007

Demokratie ist, wenn man hingeht.

Wer aber glaubt es würde reichen, zur Wahl zu gehen, irrt. Es lohnt sich, auch die politischen Debatten zu verfolgen. Gestern zum Beispiel tagte der Dannenberger Stadtrat.

Der hatte über das regionale Entwicklungskonzept zu entscheiden, von dem hier schon mal die Rede war. Vorher gab es eine Bürgerfragestunde (laut Satzung auf eine halbe Stunde beschränkt) und eine Diskussion über die einzelnen Punkte des Paketes, welches von der Verwaltung geschnürt wurde.

Dabei wurde der Plan, Bauland am Thielenburger See auszuweisen abgewiesen. Der Weg zu dieser Entscheidung war ein Krimi. Denn ursprünglich wollten die Fraktionen von SPD und CDU den Plan mit minimalen Änderungen durchwinken.

Erst eine wirklich fulminante Rede von Ex-Bürgermeister Fartmann drehte diese Entscheidung. Fartmann konnte sich sicher sein, den Willen der Anwesenden zu treffen. Denn während der Bürgerfragestunde war Volkes Stimme eindeutig gegen diese Idee. SPD-Fraktionschef Schwidder beantragte im Anschluss an die Fartmannsche Einlassung eine Sitzungspause, um den ursprünglich geplanten Beschluss noch einmal im Fraktionskreis zu diskutieren.

Nicht ohne Folgen bei SPD wie auch auch bei der CDU.

Deren Fraktionsvorsitzende Felber hatte die Größe, von der ursprünglichen Rede abzurücken und im Anschluss wurde die Idee einstimmig abgelehnt.

Danke für die Einsicht . . .

Nach Hause an die Müritz

4. Oktober 2007

Auf nach LudorfEigentlich wollte ich heute gar nix schreiben und frühzeitig ins Bett. Morgen ist nämlich eine Reise in unbekanntes Gebiet vorgesehen: Nach Ludorf an die Müritz.

Ich habe eigentlich kaum damit gerechnet, dass es Schwierigkeiten geben könnte. Aber wie das nun mal mit einer Erkältung so ist: Sie bleibt unberechenbar.

Was ich im Herbst an der Müritz mache? Ich bringe “Das Müritz Kochbuch” nach Hause. Also, gewissermaßen an den Entstehungsort. Und in dem Zusammenhang hoffe ich auf nette Gespräche mit dem Autor, der ein wirklich guter Koch sein muss, tolle Fotos in den Pausen (Natur und Gutshaus) und vielleicht noch ein paar schöne Tonaufnahmen von Kranichen.

Bleibt zu hoffen, dass mich die berüchtigten Blitzer in Meck-Pomm nicht schröpfen. Obwohl – Bisher bin ich immer glimpflich davon gekommen.

Rotz und Tränen und Hannover

30. September 2007

Rotz und Tränen gab es heute überall. Zum Beispiel bei den Damen der brasilianischen Fußballnationalmanschaft. Die haben sich heute bekanntlich ein echt schönes Endspiel mit den WELTMEISTERN aus Deutschland geliefert und verloren.

Da sind Tränen gerechtfertigt. Zum Heulen ist mir aber eher wegen dieser widerlichen Erkältung, die meine Frau umgelegt und mich im Würgegriff hat.

Bekommen haben wir sie von Brian (Danke) und einzig die Schwiegermutter hat sich bisher um eine Ansteckung gedrückt. Es könnte die letzte und will darum wohl überlegt sein.

Mich quält aber neben dem Virus auch immer noch die Fahrt nach Hannover. Das war Freitag Abend. Die Reise endete weit nach Mitternacht und war nötig, um den Social Media Stammtisch zu erreichen. Ich war ja nun schon öfter dort und habe den Abgleich mit ähnlich Interessierten immer als angenehm empfunden.

Diesmal habe ich Renate und Klaus mitgenommen. Die beiden haben sich mit Spinwebtv an ein echt spannendes Projekt gewagt und produzieren seit 26 Wochen ein aufwendiges Video Parodie-Format.

Nach interessanten Gesprächen im Auto Ernüchterung:

Rheinische Gemütlichkeit in der ständigen Vertretung. Die Gäste im Anzug und Kostüm als Beweis der langen Bürozeiten. Hintergrundkulisse wie beim 1.Mai auf dem Marktplatz von Dannenberg. Der akustische Aktionsradius der Stammtisch-Teilnehmer beschränkte sich auf wenige Handbreit von Lippen zum Ohr – nix für schwache Nerven.

Immerhin habe ich rausgefunden, dass Jörn auch ein privates Blog führt (erstmal im Feedreader verankert) und von Skitch sehr angetan ist.

Insgesamt ist mir bei dem Stammtisch eine Erkenntnis gekommen: Mit dem Rauchverbot in den niedersächsischen Gaststätten steht das Land vor einer kommunikativen Spaltung.

Drinnen die Gesunden, draußen die Gespräche. Drinnen ist es voll und laut. Draußen hat es Spaß und tabakselige Gespräche, bei denen komplexe Themen zerpflückt werden. Aber: die Raucher werden krank.

Kein Wunder, bei 15 Grad, Westwind und Schauerwetter. Ich hol mir jetzt ertmal nen Tee.

Regionales Entwicklungskonzept

25. September 2007

Ein regionales Entwicklungskonzept (REK) ist ein Instrument der Regionalplanung und der regionalen
Wirtschaftsförderung, das insbesondere in Deutschland seit Mitte der 1990er Jahre zunehmend stärker
eingesetzt wird. Das REK hat informellen Charakter, das heißt es entfaltet keine direkte rechtliche
Wirkung.

Wikipedia

Gestern wurde das REK für Dannenberger in der Alten Post vorgestellt. Wichtigste Punkte auf meinem Notizzettel:

    2021 gehen dem Landkreis 10% der Bevölkerung verloren.
    2020 wird der Dannenberger im Schnitt 50 Jahre alt sein.
    Die Innenstadt endet laut Definition der Autoren des REK am Prohaska-Platz.
    Nicht jedes Haus sei erhaltenswert. Abrissbirnenkandidaten heißen “abgängige Bauten” (Jürgen Meyer)
    An der Marschtorstraße soll ein Parkplatz entstehen.
    In Dannenberg soll am Nordufer des Thielenburger Sees ‘hochwertiger’ Wohnraum entstehen.
    Das Künstlerhaus an der Sparkasse ist nicht vom Tisch.
    Der Ratskeller soll wieder aufgebaut, das gegenüberliegende Eckhaus soll abgerissen werden.
    Mitte Oktober soll das REK veröffentlicht werden. ;-) – ja, klar…

Lüneburg nicht mehr bei Dannenberg.de

27. August 2007

Ich hatte mich ja schon mal beschwert, dass die Lüchow-Dannenberger Sites Werbung für Lüneburg machen. Das ist nun vorbei.
Ob es daran liegt, dass ein Verantwortlicher etwas bemerkt hat oder ob einfach die Zeit für das Banner abgelaufen ist, kann ich nicht sagen.

Sinnvoller wäre es in jedem Fall, wenn die einzelnen Samtgemeinden auf die jeweils anderen verweisen. Dem Besucher von außerhalb interessiert das unmittelbare Umland und wenn dann noch – statt auf die Startseite – auf den Fremdenverkehrsbereich der Nachbargemeinden verwiesen wird: umso besser.

Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Korrekturen.