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Ich hab den Schweinehund erschlagen!

Er hat mich seit Monaten in Schach gehalten. Geknurrt wenn ich zu nahe kam und jeden Morgen an der Kette gezogen und mich von meinem eingeschlagenen Weg abgebracht.

Der Schweinehund ist jeden Morgen Sieger geblieben. Bis heute!

Yahoo hat gutes Wetter prophezeit und ich habe dran geglaubt, bin vorsichtig aus dem Bett gestiegen und an ihm vorbeigeschlichen, habe die Satteltasche gepackt und dann hat er im Fahrradschuppen auf mich gewartet!

Er hatte den Reifen manipuliert – ich eine Luftpumpe – er hat meine Playlist im iPhone gefressen und ich bin trotzdem gefahren. Aber als er dann vor Waddeweitz angefangen hat mich aus den Wolken anzupissen, habe ich ihn einfach erschlagen. So! Das hat er jetzt davon.

Wieder on the Rad

Sich über den eigenen Schweinehundes auszulassen ist manchmal eine Art Wettbewerb – mündet dann immer in: “Wer hat den Größten?”

Während der vergangenen beiden Wochen gab ich aus mehr oder weniger fadenscheinigen Gründen dem Auto den Vorzug vor meinem Rad gab. Bis heute! Jetzt wird wieder geradelt. Der Umwelt zuliebe und meinem Gelbeutel zuliebe und angesichts meiner Plautze auch der Bikinifigur zuliebe. Immerhin steht der Sommer vor der Tür und die Badehose vom vorletzten Jahr muss wieder passen.

Da freut es mich, dass ich – trotz der Trainingspause – meine “alten Werte” annähernd erreiche. Das Ziel bis Ende Mai: einmal einen Schnitt von 25km/h über die gesamte Strecke (hin und zurück) zu erreichen. Meinen Schweinehund beeindrucken solche Ziele im Übrigen überhaupt nicht ….

Mai-13

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iphone am Rad

Gut im Blick: iPhone am Fahrrad

Ich gebe zu: Brauchen tut so etwas eigentlich kein Mensch. Aber wer schon einmal so blöd ist sich ein iPhone zu besorgen, dazu steht und gerne und viel mit dem Rad unterwegs ist, der möchte vielleicht das eine mit dem anderen verbinden. Also: Ich bin so blöd und wollte das iPhone nicht die ganze Zeit in der Jackentasche rumoxidieren lassen.

Ein Bericht im iPhoneblog brachte mich auf die Idee und weil die Links zum Amazon-Shop gleich mitgeliefert waren, habe ich einfach mal zugeschlagen. Kostenpunkt: 11,20 €

Dafür bekommt man eine Lenkradschelle mit Schwanenhals und Vier-Punkt-Aufnahme, sowie eine Halterungsschale, in die das iPhone eingeklickt wird. Letzteres ist eine Frage des Vertrauens. Ein einziger Klickpunkt . . . – ich hoffe einfach mal auf die Materialprüfungsstelle in Fernost. Irgendwie sieht das was ich da bestellt habe zwar anders aus als das Teil, welches heute bei mir ankam – aber auf einen Versuch lasse ich es mal ankommen.

Sehr gespannt bin ich, ob sich Trails mit dieser Halterung etwas effizienter einsetzen lässt. Trails – für alle die noch nie davon gehört haben – gleicht die aktuelle GPS-Position mit einer Landkarte ab und zeichnet diese auf. So können einmal gefahrene Routen gesichert und ggf nachgefahren werden.

Clenze/Teichlosen/Dbg

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Genau da wird es interessant für die KLP. Die von mir aufgezeichneten Routen können im Internet nachgeschlagen und getauscht werden. Das aber nur am Rande. Ich jetzt mal probefahren, oder so.

Tour de Pendler Dbg, Clenze auf Trailguru.com

Der Frühling ist bekanntlich …

Jene herrliche Zeit, in der wir alle ins Freie eilen, um endlich etwas frischen Benzindunst zu atmen.
Carlo Manzoni (*1909), ital. Schriftsteller

Was Manzoni recht ist, kann mir nur billig sein. Darum fahre ich jetzt wieder mit dem Rad zur Arbeit, aus Sparsamkeit, Gesundheitsgründen und wegen der CO²-Bilanz der Republik.

Im Zeitalter von Computer geht das nicht mehr ohne die flankierende Statistik.
Ursprünglich wollte ich meine täglichen Runden nur mit Start, Stop und Durchschnittsgeschwindigkeit archivieren. Dabei hilft das iPhone und ein kleines Zusatzprogramm: Trailguru. Der GPS-Catcher sammelt meine Posititionsdaten und bringt sie in Zusammenhang mit der Uhrzeit. Daraus ergibt sich viel mehr als ich eigentlich brauche. Die Kartenfunktion (siehe oben) ist ein Mashup mit Google-Maps und Google-Earth und nur konsequent.

Aber es geht noch mehr: Dem Pendler (oder Sportler) werden die genauen Zusammenhänge zwischen Höhenmeter und Durchschnittsgeschwindigkeit vor Augen geführt.

Oh mein Gott, bin ich aus der Übung!

Btw: So richtig gut funktioniert das mit dem iPhone und Trailguru noch nicht. Wer – wie ich – unterwegs Musik (bzw Podcasts) hört, läuft gefahr das Programm abzuschalten. Was da wie genau passiert, kann ich noch nicht sagen, ich habe ja bei Hände am Lenker, das iPhone in der Tasche und die Augen immer auf den Verkehr gerichtet. Aber: Umsonst ist umsonst und da wird nicht gemeckert – nur angemerkt ;-)

On Tour mit Strom

Der Frühling steht vor der Tür und das Rad wartet auf Bewegung. Ich hingegen kann mir Bewegung im Augenblick so gar nicht vorstellen. Mir gruselt alleine vor der Idee, das Haus um 7 Uhr morgens in Regenkombi zu verlassen. Da kommt mir das Video vom Bug E gerade recht für ein entspanntes Wochenende. Ist noch ne Nummer schärfer als der Scorpion, gelle?
Bis Montag – da stehe ich im Wort und werde meine Tour de Pendler wieder aufnehmen. Diesmal mit Trailguru und Twitter-Begleitung :-)

Tour de Pendler

Es sind diese ganz besonderen Tage (31° C, leichter Westwind), die mich auf dumme Ideen bringen:

Seit April halte ich das Pendeln zwischen Arbeitsstelle in Clenze und Wohnort Dannenberg ganz gut durch. Nur in Ausnahmefällen gestatte ich mir das Umsteigen auf Motorkraft. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass es nichts schlimmeres gibt, als diese Bullenhitze.

Trotzdem oder gerade deswegen, werde ich jetzt die Tour de Pendler ins Leben rufen.

Jeden Tag vergleiche ich hier meine aktuellen Ergebnisse der Hinfahrt (ggf auch der Rückfahrt) mit denen des Vortages. Am Ende des Monats gibt es dann eine schöne Statistik und – wenn sich noch ein paar Verrückte finden – einen Monatssieger.

Doping ist ausdrücklich erlaubt – vorausgesetzt, die verwendeten Präperate werden offenbart.

Das tägliche Auf und Ab

Warum wurde beim Anlegen von Radwegen auf die Belange der Radfahrer so wenig Rücksicht genommen?

Die Hügellandschaft zwischen Klein Witzeetze und Clenze ist eine dieser Strecken, die durch sanfte aber lange Anstiege den Puls nach oben treiben und die Durchschnittsgeschwindigkeit drücken. Auch nach über 14 Tagen Übung habe ich die wichtige psychologische Marke von 25 km/h noch nicht geknackt (aber ich arbeite dran).

Nachdem ich die Strecke inzwischen im Schlaf kenne ist mir aufgefallen, dass die Planer der benutzten Radwege keine Ahnung hatten welche Anforderungen ein Radweg erfüllen sollte. Beim Ortseingang Schaafhausen versperrt ein Hindernis den Weg, um Mopedfahrer vom Benutzen des Radweges abzuhalten. Die Mopedfahrer lassen sich davon nicht stören, umfahren das Hindernis – ich inzwischen auch.

Es ist mir unverständlich, dass auf der abschüssigen Strecken durch Jameln der Radweg unvermittelt schmaler wird, um eine Eiche führt und dabei zu einer schönen Rechts-Links-Schikane wird. Dass diese Schikane mit Laub und kleinen Ästen bedeckt ist, treibt die Spannung jedesmal in die Höhe – ist aber eher eine Frage der Pflege, denn der Anlage solcher Radwege.

Richtig hart ist wenn der Radweg steiler ansteigt als die Straße unmittelbar nebenan.

Dass es dafür etwas schneller bergab geht ist kaum ein Trost. Es liegt in der Natur der Sache, dass Anstiege länger dauern als Abfahrten und insofern ist es verständlich, wenn Radfahrer (ich natürlich nicht) auf der Straße neben dem neuen Radweg her fahren – das ist eine Form von zivilem Widerstand und im Wendland geübte Praxis… ;-)

Trotz alle dem: Bislang habe ich es nicht bereut, auf das Rad umgestiegen zu sein. Die Zeit die für die Fahrt zur Arbeit “verloren” geht, empfinde ich eher als Gewinn: Statt 20 Minuten im Auto zu sitzen, bin ich jetzt 1 Std in Bewegung und spare mir den Sport… Aber das ist bekanntlich eine Frage des Geschmacks.

Mit dem Rad zur KLP 08

Ringverkehr zum DownloadDie Kulturelle Landpartie ist ein touristischer Magnet, der frischen Wind in die Amtsstuben bringt.

Im Landratsamt wurde ein Ringverkehr mit einem fahrradtauglichen Bus eingerichtet – das soll mich doch…

Als Pilotvorhaben wird in diesem Jahr zunächst ein großer Ringverkehr mit einem Bus mit Fahrradanhänger eingerichtet. Der Ringverkehr bindet die wichtigsten Orte und die Bahnhöfe Schnega sowie Hitzacker und Dannenberg, mit vier täglichen Umläufen an. Geplant ist, den Fahrradbus in der Zeit vom 01.05. bis 04.05.2008 (verlängertes Himmelfahrtswochende) und vom 09.05. bis 12.05.2008 (verlängertes Pfingstwochende) einzusetzen. Die Einzelfahrkarte soll 3,- EUR und die Gruppenkarte für bis zu vier Personen 6,- EUR kosten. Die KLP wird den Hinweis auf den Fahrradbus mit Fahrplan auf ihre Internetseite stellen. Die Elbtalaue Wendland Touristik GmbH und die Deutsche Bahn werden den Fahrplan ebenfalls publizieren.

Seite des Landkreises Lüchow-Dannenberg

Ich hoffe nur, dass die Radfahrer der Republik sich nicht vom frühen Termin und dem wahrscheinlich garstigen Wetter von einer Fahrt ins Wendland abhalten lassen. Dass diese Fahrt durchaus Sinn macht, kann man hier lesen.

Dreiradfahrer rechts raus

Man könnte der Meinung sein, ab einem gewissen Alter ist MANN damit durch, sich in und auf jedes erdenkliche Fahrzeug zu setzen. Nun liebe Leserinnen – vergesst es.

Probefahrt

Ich für meinen Teil hatte heute ein Fahrerlebnis der besonderen (anstrengenden) Art. Angekündigt war der Testdrive ja schon hier aber heute war es endlich soweit. Kurzes Fazit: Das Teil rockt, ist aber sehr gewöhnungsbedürftig und ich bin mir nicht sicher, ob es das Richtige für mich ist.

Take a seatJan Cordes hat mir ein Velotechnik Scorpion fx mit Verkleidung zur Verfügung gestellt – eine unverbindliche Probefahrt erleichtet die Kaufentscheidung bekanntlich ungemein.

Nach kurzer Einweisung (81 Gänge, 3 Bremsen und überhaupt) mache ich mich auf den Weg durch Uelzen: Kurze Steigungen, Radwege und verkehrsberuhigte Wohngebiete mit reichlich Kurven. Leichter Nieselregen und böiger Wind aus Nordost brachten die kleine Spritztour ziemlich nahe an das, wofür ich das Trike nachher benutzen möchte: den täglichen Weg zur Arbeit.

Dabei ist das Fahren von engen Kurven eindeutig das Geilste, das Fahren von Steigungen und Beschleunigen eindeutig kräftezehrend und das schnelle Fahren eine Sache der Technik.

Ein fester Lenkergriff ist – anders als beim “normalen” Rad – so ziemlich das Dümmste was man machen kann und wird vom Scorpion mit einem sehr unruhigen Geradeauslauf quittiert. Ein typischer Fehler von Anfängern, wie Jan Cordes mit anschließend erklärt. Während ich vollkommen durchgeschwitzt nach 20 Minuten Fahrt wieder bei ihm im Laden stehe, rückt er mit den Tricks raus . . .

Der Lenkergriff: Wie um ein rohes EiDer Stummellenker werde von den Könnern wie ein rohes Ei umfasst. Ähnlich wie beim Helikopterfliegen, denke ich mir noch und schwitze leise vor mich hin – natürlich kein Taschentuch zur Hand.

Die Sache mit der richtigen Trittfrequenz (“… so um die 90 Kurbeldrehungen pro Minute sind optimal”, sagt Cordes) leuchtet mir ein – nur ob ich dabei weniger ins Schwitzen gekommen wäre, steht auf einem vollkommen anderen Blatt. Ich hatte es wohl eher auf 30-40 Umdrehungen gebracht und stand bereits nach wenigen Metern im eigenen Saft.

ProfilÄhnlich wie beim normalen Hochrad kann man beim Liegerad und auch beim Trike an jeder Menge Stellschrauben drehen: Da sind zuerst einmal die Reifen. Ich habe Schwalbe Marathon auf meiner Testmaschine. Die sind ziemlich schwer – allerdings mit einem einigermaßen hohen Federungskomfort versehen. Cordes empfiehlt mir trotzdem eine andere Bereifung. Geringerer Rollwiderstand ist beim Trike das A und O. Schließlich ist der ohnehin hohe Rollwiderstand dreier Reifen zusammen mit dem relativ hohen Gewicht eines Trike-Rahmens dessen größter Nachteil. Die geringere Angriffsfläche durch den Fahrtwind ist als Pluspunkt schon fast zu vernachlässigen.

Die Schaltung ist auch so eine Sache: Ob es wirklich 81 Gänge (3x3x9) sein müssen? Wohl nicht, zumal die Überschneidungen der Gänge auffällig sind. Cordes empfiehlt die 27 Gang-Schaltung mit der lapidaren Bemerkung, alles andere sei Spielkram. Außer natürlich: die Rohloff-Narbenschaltung. Die ist aber im Vergleich zum Rest des Bikes so teuer, dass ich sie mir schlichtweg nicht leisten wollte. Ich zahle doch für eine Schaltung nicht soviel, wie für mein “normales” Fahrrad.

Auf Wiedersehen

Der Preis ist es letztendlich, der mir die Entscheidung so schwer macht. Bummelig 2.600 € würde ich in die Minimalausstattung (plus Gepäckträger, plus 27 Gang-Schaltung) in die Anschaffung investieren müssen.

Der einzige vernünftige Grund, der für eine solche Investition spricht ist die Tatsache, dass ich mit dem Scorpion auch bei Schnee und Glätte zur Arbeit kommen könnte – aber ist das wirklich gerechtfertigt?

Es gibt natürlich auch noch andere Gründe die für eine Anschaffung sprechen aber die sind nicht vernünftig und darum werde ich mich hier nicht dazu auslassen ;-)

Benzinsparstrategie
Velotechnik Scorpion

Alternative FortbewegungDie Spritpreise nerven, der Bauch wächst – die Strecke bis zur Arbeit ist mit 25 km pro Tour etwas ambitioniert.

Neue Technik könnte helfen. Zum Beispiel das Scorpion. Würde ich würde den Passat verkaufen dann hätte ich die notwendigen liquiden Mittel frei. Rechne ich dann noch die Ersparnis für Steuern, Versicherung und Benzin hinzu, hätte ich nach einem Jahr ein sattes Plus auf dem Konto.

Dazu kommt, dass ich ganz locker auf weitere sportliche Aktivitäten verzichten könnte. 2 Stunden Bewegung/Tag schafft nicht jeder.

Der Velotechnik ist natürlich nicht der einzige Hersteller von Trikes. Und das Scorpion ist auch bei weitem nicht das schönste seiner Gattung, wenngleich ich es schon recht lecker finde.

Allerdings sind die Könige des Trike-Designs in England zu finden: AVD heißt eine kleine Radschmiede in Großbritannien. Deren Trike Windcheetah ist eine echte Rennmaschine.

Der frühe Vogel

Der frühe Vogel ist auch nur müdeWie der Rest der Republik rege ich mich schon länger über die Benzinpreise auf. Ich fahre jeden Tag 50 Kilometer zur Arbeit und bin regelmäßiger Kunde der Lüchow-Dannenberger Tankstellen. Nicht dass ich meine Tanke nicht unterstützen möchte – sie ist mir lieb und teuer.

Aber trotzdem werde ich heute beginnen, meinen persönlichen Benzinverbrauch zu halbieren. Das Auto bleibt morgens stehen – das Rad wird bewegt. 25 Kilometer Morgensport.

Eigentlich habe ich mir 1,2 Std für die Fahrt reserviert. Aufstehen, duschen, los. Dazu reicht ein Weckerklingeln um 6.20 Uhr.

Soweit der Plan.

Als mein Handy meinen Schlaf heute morgen beendete war es auffällig dunkel.
Licht am Rad?
Ja, ist vorhanden, das Zwielicht draußen kommt mir aber komisch vor.
Beim verschlafenen Blick auf die Uhr im Badezimmer verschafft Aufklärung: Es ist 5.20 Uhr. Eine Stunde zu früh.
Sommerzeit?
Nö, ich hab wohl meinen Wecker falsch gestellt . . .

Naja – jetzt hab ich wenigstens noch einen Kaffee bekommen und bin schon auf dem Weg. Bis später.