Frohe(s) Neue(s,) Vorsätze

 

Frohes Neues

Frohes Neues 2009. Feuerwerk über der Stadt vom Balkon aus gesehen. Nein, ich war nicht los. Ja, ich habe mich darüber geärgert. Nein, ich bin nicht fit.

Ich nutze die Gelegenheit, auf diesem Wege allen Lesern ein frohes, neues Jahr zu wünschen.

2008 hat sich bei mir mit einer laufenden Nase verabschiedet und das neue Jahr hat sich durch Schüttelfrost und kalte Füße bemerkbar gemacht. Dass ich damit nicht alleine bin, erlebe ich in der eigenen Familie – aktuelle Ausfallquote: 80%

Das gibt Zeit zum Nachdenken.

Eigentlich halte ich nicht mehr viel von Vorsätzen zum neuen Jahr – trotzdem seien hier einige festgehalten.

 

  • Konsequentes Veröffentlichen im Wespennest – Zum Beispiel durch Weiterführen der Menschenrechtsserie.
  • Beleben von kinderwirtschaft.net mit einem regelmäßigen Podcast
  • Twitter zurückfahren
  • Die Funktionalitäten von me.com ergründen
Wer glaubt, ich würde das Rauchen einstellen wollen:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Ich drehe weiter.

Jahresrückblick 2008

 

Auf den Kopf getroffen. Der Jahresrückblick 2008 fürs Wendland zum Hören

Auf den Kopf getroffen. Der Jahresrückblick 2008 für's Wendland zum Hören

Jeder wo schreiben kann, macht einen Jahresrückblick – aber einen zum Anhören gibt es selten. Okay, es gibt natürlich die 2008er Charts und Nachrichtenüberblicke und was in der EJZ stand. Aber der letzte ist ja nun wirklich nix zum Anhören.

Hier ist jetzt der 2008er Jahresrückblick von Jens, mir und Martin von meinem Sofa. Was ist 2008 im Landkreis angefangen worden, was ist in Erinnerung geblieben?

Eine Stunde und drei Minuten lang geredet – und was haben wir vergessen?

Wendland, Ick Mog Di,
Heimat und Kultur im Klahns

Die Sache mit dem singenden Landtagsabgeordneten ist ja prima angekommen. Danke für die Mails und die Ermutigung.

Darum auch das nächste Stück. Es freut mich, dass es Hörer für plattdeutsche Musik abseits der Volkstümlichkeit gibt. Hier also “Wendland, Ick Mog Di” noch einmal in einer schönen Live-Aufnahme während der Wendenpfanne im Klahns vom April 08. 

Elbholz

“Wendland, Ick Mog Di” ist sozusagen eine akustische Rundreise durch diesen etwas skurrilen Landkreis. Das Lied gibts jetzt rechtzeitig vor der Kulturellen Landpartie 08 für alle Wendland-Fans im Wespennest zum Üben.

Ihr könnt den Song hier im Wespennest anhören oder als MP3-Song für unterwegs herunterladen. Viel Spaß.

Wendenpfanne im Klahns

Die Sache mit dem Lokalkolorit zieht. Die Gäste im Klahns hatten ihren Spaß, als Kurt Herzog sich der Politik ab- und der Klampfe zuwandte und im wahrsten Sinne des Wortes in die Saiten griff.

Kurt Herzog im Klahns

Kurt Herzog als linker Barde im Klahns

Die bange Frage, “kannst Du singen” stand im Raum und sieh an – er kann.

“Beutower Tuppertanten”

Ach ja – aufgenommen mit dem H4, der ganz locker auf einem Fotodreibein auf dem Tisch stand . . . Zum Anhören einfach den “Abspielen-Button” unter diesem Beitrag drücken und einen Augenblick warten ;-)

Zoom H2: kleiner Bruder ganz groß

Switchpak hat mich drauf gebracht und ich muss sagen: Das Teil sieht gut aus!

Der H2 ist mit 63.5(B)x110(L)x32(T)mm und 110gr Gewicht Gewicht (zzgl 2 Mignon) nicht nur erheblich kleiner als der H4 – er verfügt auch über ein Feature, das den H2 zumindest für Aufnahmen mit Raumeffekten zur ersten Wahl machen.

4 Kapseln statt 2
Stereo ist ja gut und schön – einen Schritt weiter geht die im H2 verwendete Doppel-Stereo-Funktion: Das Gerät hat 4 Kapseln, die im Aufnahmekopf im 360° Radius angeordnet sind. So lassen sich Dialoge oder Konferenzen aber auch Musik-Sessions noch besser räumlich abbilden.
Allerdings ist die Anbringung der Kapseln auch gewöhnungsbedürftig.

Das Gerät wird zum Interview nämlich hochkant auf dem Tisch positioniert. Man spricht sozusagen ‘von der Seite’ und nicht ‘von Vorn’ auf das Gerät ein.

Das erinnert mich an mein schönes Sony Mikro (ECM-999PR), welches die Kapseln auch seitlich positioniert hat. Die vermeintlich falsche Ausrichtung des Mikros ließ meine Interview-Partner doch immer wieder stutzen (Was in einem Fall fast zum Handgemenge führte ;-) ).

Switchpak hat das gute Stück im Einsatz und auch er beschwert sich über die grottige Menü-Führung. In dieser Hinsicht, hat man wohl beim Hersteller nicht viel dazu gelernt. Schade eigentlich.

Über die Kommentare bei Switchpak hab ich den großartigen Fahrenheit404-Podcast entdeckt. Auch dort kommt der H2 zum Einsatz und Bob kommt nun regelmäßig auf meine Festplatte.

Update: Audiotranskriptions hat den H2 zum “Testsieger” erklärt…

Podcast-Tipp: 3Sat, Neues

3satMit Computershows ist das so eine Sache. Kleiner, schneller, teurer ist meine Sache nicht und auch die neverending Story Apple vs Microsoft ist eher was für Aktivisten.

Heute erst in iTunes entdeckt: der Podcast von 3Sat Neues. Ich bin bekennder Fan der öffentlich rechtlichen Sender und gerade die ‘Computershow’ von 3Sat gefällt mir ausnehmend gut. Computer werden dort etwas umfassender betrachtet und auch Seitenaspekte passen ins Sendekonzept.

Im Podcast sind nicht nur die regulären Sendungen sondern auch eigene Themen für den Abruf konserviert. Die Mediathek von 3Sat ist übrigens ebenfalls überarbeitet worden. In dieser Form sind Gebühren gut angelegt, finde ich.

Zoom H4 am MacBook

Neue MöglichkeitenGanz neue Möglichkeiten ergeben sich, wenn der Zoom H4 am MacBook via USB-Kabel angeschlossen wird: Dann lässt er sich über Garageband als externes Mikrofon nutzen.

Eine Möglichkeit, die zwar rein theoretisch auch für Windows-User offen steht – bei mir kam das jedoch nie in Frage. Der Lüfterlärm wäre als permanentes Rauschen im Hintergrund zu hören. Also blieb bislang nur die Möglichkeit, gesprochenes Wort als MP3-Datei auf die SD-Karte zu schieben, um die Datei anschließend in Audacity importiert zu werden. Dabei sind zwei Zwischenschritte nötig – jedesmal mit Qualitätsverlust verbunden.

  • Das ganze ist nun überflüssig, weil ich mir das MacBook gekauft habe.
  • Den Umgang mit MacOS X übe ich derzeit noch. Unter anderem mit Garageband. Das ist das mitgelieferte Soundschnittprogramm von Apple und für Podcaster eine gaaaanz feine Sache.
  • Für alle Vista-User wichtig: Es gibt ein neues Softwareupdate für den H4

    Weil ich schon mal dabei war, habe ich die neue Podpress-Version 8.2 als Plugin ins Wespennest installiert.

  • Dank an Jörn von nerotunes.de
    Viel Spaß beim Hören für die nächsten zehn Minuten.

    Kulturelle Landpartie #2

    Es ist schon faszinierend. Ein Konzert von Hosoo aus Bremen hat mich gestern vollkommen in den Bann geschlagen.

    Groß Heide
    Ich hatte ja angekündigt, mir das Konzert in Groß Heide anhören zu wollen. Wie versprochen habe ich auch gefragt, ob ich eine Aufnahme machen durfte und habe mir die Erlaubnis von Dangaaa (der Maestro der Mongolen) und der deutschen Managerin geholt. Kleiner Hinweis: Interessierte Veranstalter, bitte melden ;-)
    Groß Heide: Wie war es?
    Tolles Konzert, buntes Publikum. Die Musik ist auch für europäische Ohren sehr eingängig und es würde mich nicht wundern, wenn diese Art zu singen früher oder später die deutsche Independent-Szene beeinflusst. Stimmungsmäßig irgendwo zwischen Früchtetee und Irish-Folk-Konzert angesiedelt, haben sich meine Erwartungen erfüllt. Gelungen!

    Wo ich aber schon mal Musik mitgeschnitten habe:
    Was liegt da näher, als gleich einen ganzen Podcast zu machen? Fünf Minuten Kulturelle Landpartie zum Hören. Viel Spaß.

    Gut Wehr: Jugendfeuerwehr Clenze feiert 40. Geburtstag

    P1110063Was lange währt, wird endlich gut. Das gilt in erster Linie für meinen Podcast hier im Wespennest. Der war ursprünglich als Platz für hörbare Erlebnisse hier vor Ort gedacht, entwickelte sich zwischenzeitlich aber als eher als Technikchannel.

    Diesmal ist es soweit und mein erstes Regionalthema ist online.

    Die Jugendfeuerwehr in Clenze feierte am 5. Mai 2007 ihren 40. Geburtstag. Damit ist sie genauso alt wie die Jugendwehr der Stadt Hamburg. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Großstädte der Provinz nicht immer eine Nasenlänge voraus sind. Zumal die Jugendwehr in Wustrow auf eine noch längere Tradition zurückblickt. Aber das nur am Rande.

    Ich war am Wochenende mit Aufnahmegerät vor Ort und hier ist mein Bericht. Zum Anhören einfach auf das kleine Dreieck unter diesem Bericht klicken, zurücklehnen und lauschen.

    Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße an alle Beteiligten, die mir so nett Rede und Antwort gestanden haben.

    Wer mehr wissen möchte, über die Jugendwehren im Landkreis, kann sich die Page der Kreisjugendfeuerwehr zu Gemüte führen. Dort gibt es eine Liste mit allen Ansprechpartnern der hiesigen Jugendwehren.
    Ach ja: Ich freue mich über Leserbriefe meiner bisherigen und meiner neuen Hörer

    Gut Wehr.

    Kritik am ZOOM H4: Meine Meinung

    Es wird Zeit, auch mal was kritisches zum ZOOM H4 zu sagen. Der MP3-Rekorder leistet mir zwar gute Dienste aber viele Hörer wollen offenbar etwas zu den ‘Störgeräuschen‘ hören.

    Die heutige Folge handelt vom Software-Update, enthält meine Stellungnahme zur Kritik im Tontechniker-Forum, einen Hinweis auf die vom Hersteller empfohlenen SD-Karten und zu guter Letzt
    einen Tipp zu Audacity, dem Opensource-Schnittprogramm mit dem auch mein Podcast produziert wird.

    Shownote-Links:

  • Die neue Software mit der Versionsnummer 1.20 für den H4 gibt’s hier.
  • Im Tontechniker-Forum gibt es kritische, ja sogar warnende Stimmen zum Gerät.
  • Im gleichen Forum steht hier eine ausführlichen Kritik zum Mikrofon. (Mir persönlich ist das etwas zu theoretisch.)
  • Eine Liste der vom Hersteller empfohlenen SD-Karten von 512MB bis 2GB.
  • Mein Fundstück im Audacity-Forum: Die ‘Schnitt-Vorhör-Funktion über die Strg-Taste‘.
  • .

    Ich freue mich wie immer Feedback. Die Kommentarfunktion steht euch dafür offen. Wenn dir das Schreiben zu umständlich ist: Gib mir doch eine Bewertung und klicke einen der fünf Wespenköpfe unter dem Titel an. Viel Spaß beim Hören.

    Podcast in der Bücherei

    Heute war es mal wieder nett in der Bloggosphere. Ein tolles Projekt bahnt sich da für die Freunde von Büchereien an.

    Dass Büchereien und örtliche Bibliotheken längst mehr sein können, als die langweiligen Bücherhallen der 70er und 80er Jahre, dürfte sich herumgesprochen haben. In der Regel sind sie heute ein Ort des multimedialen Lernens und wahrscheinlich die beste Option für Städte und Kommunen, ihren Bürgern Medienkompetenz zu vermitteln.

    Dabei setzen die Bibliothekare auch auf ganz neue Trends und im Web. Ich durfte mich über die Aufgeschlossenheit schon einmal sehr freuen und blicke fröhlich in die Zukunft. Ich freu mich drauf!

    Einsatzdemo: ZOOM H4 Mikrofon

    Es hat etwas länger gedauert, bis ich hier den zweiten Teil meiner schon länger geplanten Nabelschau in Sachen ZOOM H4 ins Netz stelle. Teil zwei behandelt das Thema Stereo-Mikrofon bei meinem MP3-Rekorder.

    Grund für die Verzögerung: Ich schaffte es einfach nicht Audacity beizubringen, das MP3-File so zu erzeugen, dass ich den Chimpmunk-Effekt bei podpress vermeide. Warum es jetzt plötzlich funktioniert, kann ich nicht nachvollziehen. Ursachenforschung läuft noch…

    Nabelschau, weil ich inhaltlich eigentlich etwas ganz anderes vor habe und die Beschreibung meiner Technik zum Einen der Aufklärung (im Sinne eines Erfahrungsaustausches mit Kaufinteressierten sozusagen) und zum Anderen der Übung dienen soll.

    Passend zum Thema, habe ich eben einen anderen Benutzer des Zoom gefunden, der sich derzeit auch mit Aufnahmen und Podcasts beschäftigt.
    Ankündigung:
    Ich habe übrigens im Beitrag erwähnten Außentermin schon hinter mir. Dabei gab es ein ziemliches Problem, über das ich wohl in der dritten Folge sprechen werde. (Hat was mit der 96kHz-Wav-Aufnahme bei langsamer SD-Karte zu tun…)

    Podcast Praxistest: Aufnahme ZOOM H4

    Achtung Aufnahme! Ja, wie denn? Spätestens wenn es um O-Töne geht, muss auch der am Computer arbeitende Podcast auf die Straße.

    Aufnahmegeräte unterscheiden sich hinsichtlich der Qualität, des Preises und der Systeme. Neben den mechanischen Lösungen wie Mini-Disc, DAT oder der analogen Kompaktkasette gibt es seit kurzem auch bezahlbare MP3-Recorder.

    Einen, den ZOOM H4, stelle ich hier in einem ersten Praxistest Einsatz vom Sofa aus vor.

    Dass auch Außenaufnahmen durchaus möglich sind, zeige ich im Ostergruß aus Dannenberg.

    Allerdings ist im Audio-Teil ein ziemlicher Klopfer drin: Ich behaupte, es gäbe eine Midi-Schnittstelle. Und das ist falsch! Danke Amelie

    Podcast: Die Gier nach Zahlen

    Der Podcaster im Allgemeinen ist ein Idealist, ein Spielkind. Neues wird ausprobiert und Altbewährtes wiederentdeckt. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Aufmerksamkeitsschwelle des Hörers nicht gottgegeben nach 1 min, 30 sek endet.

    Podcasten ist für jeden Autor erst einmal ein Experiment und dafür ist jedes Thema recht. Es wird über den Kimono reflektiert, das nächtliche Einkaufen in den USA beschrieben oder Grasswurzeljournalismus betrieben.

    mehr lesen …

    Achtung, Aufnahme: MP3 – Rekorder

    Ich bin ja inzwischen echt stolz darauf, noch mit einer Revox schneiden zu können. Der erste EJA-Jahrgang hatte es in dieser Hinsicht mit dem analogen Studio in der Donauuni in Krems recht gut.

    Seit die Digitalisierung Mitte der 90er in der Radioszene einsetzte, hat sich die Hardware weiter verändert. DAT und Sony’s MiniDisc begannen, die Kompaktkassette abzulösen.

    Während DAT inzwischen wieder tot ist, macht sich MP3 startklar: mit Aufnahmegeräten die in vielerlei Hinsicht eine echte Weiterentwicklung sind. Eine echte Erleichterung vor allem für Podcaster mit Ambitionen zur Reportage.

    - Am PC/Apple funktionieren MP3 Rekorder wie Laufwerke

    - Die Aufnahmequalität ist für jeden Zweck ausreichend
    - Geringer Stromverbrauch erhöht die Akkulaufzeit wesentlich

      Der wesentliche Unterschied zwischen einem tragbaren DAT, der lasergestützten MiniDisc und einem mobilen MP3-Recorder: das Innenleben.

      Aufwendige, filigrane Mechanik hier wie da – dort nur nüchterne Chips.
      Das an sich wäre noch kein Grund, über einen Systemwechsel nachzudenken. Wie oft schaut man schließlich in so ein Gerät hinein?

      Aus dem Aufbau ergibt sich jedoch eine ziemlich bedeutsame Folge. Effizienz. Genauer: Energie-Effizienz. Die netzunabhängige Betriebszeit verlängert sich um ein Vielfaches.

      Kein unwesentliches Argument für die vielen künftigen Spontage-Journalisten, die in Folge der Podcast-Entwicklung nur darauf warten, dass es noch etwas leichter wird, endlich loszulegen. Aktuelle Aktionen wie das Blogspiel vom Deutschland-Radio und das Projekt vom RBB werden dem sich abzeichnenden Trend neue Mitspieler zuschanzen.
      Spätenstens beim Überspielen der Dateien spielt der MP3-Recorder seine direkte Verbundenheit mit dem Computer aus:

      Die Audiodaten werden als MP3-Datei einfach via USB auf die Festplatte zur weiteren Verarbeitung verschoben. Der Chip ist wieder frei und 256 MB reichen für mehr als 2 Stunden Aufnahme. In den H4 von ZOOM passen bis zu 2 Gigabyte große Chips – aber wer will ernsthaft 2 GigaByte per USB kopieren?

      Und trotzdem: Wer – wie ich – schon einmal die gesammelten Aufnahmen einer umfassenden Volkswagen-Werksbesichtigung von DAT auf den PC kopoieren musste, wird den zügigen Übertragungsworkflow zu schätzen wissen.

      Ich weiß nicht, welche Aufnahmegeräte heute bei den Radiostationen verwendet werden. Aber ich weiß was sie morgen nutzen: MP3-Recorder.

      Anbei eine kleine Aufnahmedemo mit Atmo und Interview (gemixt)

      Die besten Vorsätze für ein frohes, neues Jahr

      Wenn man sich zu Beginn des neuen Jahres mit guten Vorsätzen aufladen muss, dann doch bitte mit den richtigen.

      Es ist immer wieder das Gleiche: Pünktlich zum 1.Januar beginnt nicht nur das neue Jahr sondern auch das neue, gesunde und vernünftige Leben. Vorsätze gehören zum neuen Jahr wie das Silvesterfeuerwerk. Als Grund habe ich die unendliche Abfolge von Jahresrückblicken diagnostiziert, die seit der Vorweihnachtszeit auf mich einwirken. Früher oder später pflanzt sich die Frage nach dem ‘und was kommt jetzt?’ in den Hinterkopf. Die besten Vorsätze für 2007…
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      Vorlesestunde: Aus Text wird Sprache

      So richtig durchgesetzt hatte sich die Idee seinerzeit nicht. Als wir im Jahr 2002 die AutoLernWerkStadt von Volkswagen für noch jüngere Nutzergruppen öffnen wollten, stellte sich das Problem der Lesefähigkeit der ‘lieben Kleinen’.

      Die waren zwar neugierig und wollten auch gerne vieles zu den Dingen erfahren über die wir damals schrieben – aber so lange lesen? Nein, dann doch lieber nicht.

      Schon gar nicht am Monitor.

      Es gab seinerzeit ein System, dass mich persönlich sehr interessierte: Logox von GDATA. Ein deutsches Stück Software, das es schaffte, lange Textpassagen vorzulesen. Text zu Sprache. Dazu musste der User (also das Kind) ein kleines Plugin herunterladen und auf dem eigenen Rechner installieren.

      Wir hatten die gesamte Seite kurz vorher vollständig auf Flash umgestellt und wollten unseren Benutzern dann nicht noch ein weiteres Plugin zumuten. Der Plan wurde fallen gelassen.

      Fast hätte ich es vergessen, wäre ich zufällig über eine andere, inzwischen modernere Lösung gestolpert:

      Readspeaker.com liefert ähnlich gute Ergebnisse, benötigt aber kein zusätzliches Plugin.

      Interessant für mich sind die Punkte Podcast (immerhin ist am Sonntag der erste Podcaststammtisch in Hannover) und Newsfeed. Eingesetzt wird das Tool seit kurzem auch von T-online. Und weil die Kids von damals noch immer nicht gerne lesen, hat auch www.netzcheckers.de von der Möglichkeit gebrauch gemacht

      ReadSpeaker ist ein Internet-Dienst, der Barrieren in der Nutzung des Internets für viele Menschen beseitigt, indem der Inhalt von Webseiten durch eine computergestützte Stimme vorgelesen wird.Websites werden durch den Einsatz von ReadSpeaker wirksamer, da ihr Informationsangebot von viel mehr Menschen genutzt werden kann. Dabei leistet ReadSpeaker einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Kluft zwischen Bevorzugten und Benachteiligten nicht noch mehr vergrößert.

      ReadSpeaker – www.readspeaker.com

      Radio setzt auf Internet

      Der Deutschen liebstes Kind ist nicht mehr das Auto sondern die Glotze. Die wohnzimmerliche Unterhaltungstechnik taugt zur Imagebildung mindestens so gut wie die schicke Karosse in der Garage. HDTV und Co stehen kurz vor Weihnachten auf den Wunschzetteln ganz oben, und der alte Röhrenempfänger ist nur noch einen Zahltag von der Entsorgung entfernt.

      Soweit sogut. Aber in den Funkhäusern zwischen Berlin und Köln, Hamburg und München schaut man inzwischen nicht nur auf die Konkurrenz. Wichtiger wird, was da aus der DSL-Dose kommt. ‘Internet’-Fernsehen und ‘Internet’-Radio sind zwar noch eine Randerscheinung, vor allem aber die technisch interessierte Jugend sitzt inzwischen lieber vor dem PC und lässt den Fernseher allenfalls nebenbei laufen.

      Als erstes reagieren die Radioredaktionen auf diesen Trend.
      Als Beweis dafür dienen mir Vorstöße der klassischen Medien ins Web. Der Jugendkanal des RBB, Fritz, und das Deutschlandradio haben fast zeitgleich eigene Projekte gestartet, um den zunehmend schneller fahrenden Zug nicht zu verpassen. Schöner Nebeneffekt: Anerkennung für alle Beteiligten.

      aber mal ganz ehrlich. deutschlandradio hörspielredaktion nach soap, wurfsendung nun mal wieder eine verdammt gute idee. wünasche euch ausdauer und satte besucherzahlen.

      blogspiel.de :: community

      Gleichzeitig wird doch auch kritisch nachgefragt, typisch für die Internetszene:

      war zeit, der welt da draussen mal zu zeigen, daß es in der netzwelt lauter guter sachen gibt. also, weiter so. viele gute beiträge, viele schöne sendungen! was haltet ihr von dem thema – zensur in den usa – ?

      blogspiel.de :: community

      Wesentlich wichtiger ist aber die gegenseitige Wechselwirkung, die solche Vorstöße mit sich bringen. Die klassischen Medien kommen auf diese Art an Formate, die längst aus dem Sendeplan verschwunden waren.Podcaster (Autoren von ‘Internetradio-Beiträgen’) können bei www.blogspiel.de Sendezeit gewinnen, die Rundfunkanstalten gewinnen neben der Aufmerksamkeit im Internet auch ‘erprobte Themen’ oder Während dem wöchentlichen Gewinner des Blogspieles Sendeplatz im Deutschland Radio. Eine schöne Sache, wenngleich die Navigation auf dem Blogspiel echt nervig ist.

      ‘Kultmoderator’ Stefan Raab hat mit TV-total auch schon mal einen Ausflug zur Konkurrenz gemacht und sich diese in die Sendung eingeladen. Diese, das ist ‘Katrin’ von ‘Ehrensenf’, einem Web-TV-Kanal, der sich humoristisch, schnodderig mit kuriosen Fundstücken aus dem www auseinander setzt. Nichts anderes hatte Stefan Raab anfangs gemacht.
      Im blog von einfallsreich.net wird zum Thema Handlungsdruck festgestellt:

      In neuen Medien wie dem Internet, tummeln sich nur Wiederholungen der bekannten Fernsehsender. Eigenes auf die Beine zu stellen, hat sich noch nicht bis zu den Programmplanern durchgesetzt. Da nützt es auch nichts, wenn z. B. RTL ihr Nachrichtenformat eigens für das Internet nocheinmal aufzeichnet. Das Format bleibt aber dasselbe.

      » Blog Archiv » Studie “TV2010″ zeigt: Zuschauer verlangen nach neuen Formaten

      Hörbar: Castor 2006

      Während sich in Lüchow-Dannenberg die letzten Polizeikräfte aufs Abrücken vorbereiten, taumeln so langsam die Videos in den gängigen Portalen ein.
      Weniger genutzt wird die Option ‘Audio’, die TagX-Interessierte unter dem Stichwort ‘Podcast’ schließlich auch im Web nutzen könnten.
      Hier also meine ganz persönliche Geschichte vom TagX #10.

      mehr lesen …

      Hörbar: Castor Archiv III

      Wer hätte es gedacht. Inzwischen der dritte Teil mit Interviews zum Thema “Castor” hier aus dem Wendland.
      Den zweiten Teil habe ich im Blogspiel vom dRadio platziert, der erste ist wegen “Überlänge” nicht akzepiert worden… Für alle, die über das Podspiel auf diese Seite gekommen sind: Hier ist der erste Teil noch einmal nachzuhören.

      Ich würde mich natürlich freuen, wenn mein Beitrag auch die eine oder andere Stimme von Euch beim Voting bekommen könnte. ;-)

      In diesem dritten Teil kommt Stefan zu Wort. Er kommt eigentlich aus Düsseldorf und ist über den Umweg Hamburg ins Wendland gekommen. Stefan ist einer von den damals “jungen Leuten”, die ende der 70er Jahre im Zuge der Atomdiskussion ins Wendland gekommen sind.

      Er erzählt in diesem Interview, warum es ihn in Wendland gezogen hat, warum Gorleben seiner Meinung nach mehr ist, als nur ein Symbol und welche Rolle das Wendland in der gesamten “Ausstiegsdiskussion” eigentlich spielt.

      Bis zum 11.November, dem vermeintlichen Tag X des Jahres 2006, versuche ich hier regelmäßig neue “alte” Interviews zu veröffentlichen. Sie alle sind in Folge eines Features entstanden, das ich für den ORF 1998 erstellt habe.

      Also: Viel Spaß beim Hören.

      PS. Ich habe dieses Mal auf ID-Tags beim MP3 verzichtet. Ich fürchte nämlich, dass die für die Probleme mit meinem Feed verantwortlich sind.