Schon gesehen? Nein? Zu spät!
YouTube sperrt Musikvideos

Deutsche Internetnutzer müssen auf der Videoseite Youtube künftig auf die Musikvideos der drei Musikkonzerne Universal, EMI und Sony verzichten. Die Google-Tochtergesellschaft Youtube hat sich nicht mit der Verwertungsgesellschaft Gema über die weitere Vergütung für die Urheberrechte nach dem 31. März einigen können.

via F.A.Z.-Community .

Tja, dumm gelaufen wenn man ein Musikblog betreibt, gelle?

Vorschau KLP 08: Die Mongolen kommen

 

Transmongolia

 

Im vergangenen Jahr habe ich sie gesehen und fand den Auftritt, das Flair und die Interpreten ausgesprochen spannend: 

Höömiii – Obertongesang. 5 Musiker aus der Mongolei mit Pferdekopfgeige etc. spielen und singen Musik voller ehrerbietiger Lebensfreude.

Groß Heide 16, 10.05., 20 Uhr und 11.05., 18.30 Uhr.

Die Rede ist von Transmongolia.

(Artikel vom 19.Mai 2007 mit Hörprobe (neues Fenster))

Ich empfehle das frühe Kommen, das letztes Mal war es sehr eng – aber immer noch im gemütlichen Rahmen. Ich durfte etwas länger bleiben und am Ende eine Currywurst essen, zusammen mit den Transmongolia, und feststellen: Die vertilgten eine ungeheure Menge an Pommes in Rekordzeit :-) .

Ich weiss noch nicht ob ich hingehe. Für Vorbestellfans noch direkt den Kontakt:

Thorsten Heine
Goldweide GbR
Heider Chaussee 16
29451 Groß Heide
Fon 05861-6018
Fax 05861-97 90 35
bettischa(at)gmx(punkt)de

via: Kulturelle Landpartie 

Wendland, Ick Mog Di,
Heimat und Kultur im Klahns

Die Sache mit dem singenden Landtagsabgeordneten ist ja prima angekommen. Danke für die Mails und die Ermutigung.

Darum auch das nächste Stück. Es freut mich, dass es Hörer für plattdeutsche Musik abseits der Volkstümlichkeit gibt. Hier also “Wendland, Ick Mog Di” noch einmal in einer schönen Live-Aufnahme während der Wendenpfanne im Klahns vom April 08. 

Elbholz

“Wendland, Ick Mog Di” ist sozusagen eine akustische Rundreise durch diesen etwas skurrilen Landkreis. Das Lied gibts jetzt rechtzeitig vor der Kulturellen Landpartie 08 für alle Wendland-Fans im Wespennest zum Üben.

Ihr könnt den Song hier im Wespennest anhören oder als MP3-Song für unterwegs herunterladen. Viel Spaß.

Soundfoundation verknüpft Musik

Satte 1.223 Tracks von 345 Bands hat die im November überarbeitete Soundfoundation von Volkswagen inzwischen in ihrem Soundnatvigator zusammen. Mit dem kommen Musikfreunde in dunklen Dezemberabenden zu neuer, unverbrauchter Musik aus dem Web.

Der Navigator ist eine sehr hübsche Idee, verhilft er doch dem unschlüssigen Musikfan zu etwas Übersicht in der unendlichen Weite der Musikrichtungen. 345 Nachwuchs und ‘Noch-No-Name’-Band haben ihre Stücke bei der Soundfoundation eingestellt, sammeln eine virtuelle Währung (Pleks) durchs Mitmachen und können vielleicht einen T5-Bus für die nächste Tour abstauben. Den Hörer freuts, hat er doch eine Menge zu entdecken.

Kurz: Für alle Beteiligten eine gute Sache.

Die Band sind zwar alle mehr oder weniger gut – aber Geschmack ist eben wie das Wetter: schwer einzuschätzen was da kommt.
Um dem Musikfreund stundenlanges Surfen durch genau die falschen Genres zu ersparen, schafft der Soundnavigator Nähe zu bekannten Künstlern, den sogenannten ‘Leuchttürmen’.

Die stehen manchmal ziemlich einsam in der rauhen See (10CC zum Beispiel) aber um die großen Vorbilder wie ‘Metallica’ oder ‘Wir sind Helden’ drängen sich die Inspirierten wie Korallen mit Musik, die eine Entdeckung wert sein könnte.

Mein Fundstück zum Einstieg hieß Janka, die ich in der näheren Umgebung von Bob Dylan antraf. ‘Unterwegs’ heißt ihr Stück, bis zum Ende gehört und dann weiter.
Von Janka aus surfe ich Richtung ACDC auf DMP, die mit ‘for god damned football’ mich nicht überzeugen und weiter gehts zu …

Jaja. Das Switchen von einem Track zum nächsten ist einfach, das war es auch.

Ohne Registrierung geht nix. Keine Kommentarfunktion, kein Download der Tracks, keine Kontaktaufnahme.

Kurz und gut: Nette Idee liebe Volkswagens – aber zu kurz gesprungen. Da helfen auch die eingebauten Feeds nicht.
Dabei wäre aus der Idee durchaus etwas zu machen.

Was mich interessieren würde: Gibt es für Plattformen, die Tagging für Musik zulassen und wie hat es die Soundfoundation geschafft, um das Einheitsdesign von VW herumzukommen?

Schau hin – Besser ist das!

Wer seine Zöglinge alleine im Web auf Entdeckungstour schickt, freut sich nicht immer über die Folgen.

Allzuschnell machen sich die Kleinen mopsig und tun Dinge, die die Alten weder durchschauen noch verstehen. So Sachen wie “Musiktauschen” sind Gang und Gebe und kommen in den besten Familien vor. Golem verbreitet heute die Meldung:

Musikindustrie nimmt Eltern ins Visier
Eltern haften als Anschlussinhaber für unerlaubten Dateitausch ihrer Kinder

Die Musikindustrie meldet sich mit einer neuen internationalen Verfolgungswelle gegen Filesharing zu Wort. Im Fokus der Aktion stehen diesmal Eltern, deren Sprösslinge Musik über das Internet tauschen.

Musikindustrie nimmt Eltern ins Visier – Golem.de

Als ich kürzlich in Erfurt beim 11.Thüringer Mediensymposium bei praktizierenden Eltern fragte was ihre Kinder denn im Web so alles tolles machen, war die häufigste Reaktion vor allem Schulterzucken.

Wohl wissend dass es viele Probleme mit alleinsurfenden Kids gibt, bleibt in der Regel doch ein tiefes Unverständnis über das, was die Kinder im Web so anstellen.

Die Medien versuchen, mit der Aktion “Schau hin” ein Zeichen zu setzen. Allein: Es fehlt der nötige Druck auf die Eltern, dies auch tatsächlich wörtlich zu nehmen.

Auch wenn gerne auf die Musikindustrie geschimpft wird: Vielleicht wird der Druck ja doch den einen oder anderen Elternteil dazu bewegen, tatsächlich öfter hin zu schauen.

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