Schlagwort-Archiv: Hardware

Es geht zu Ende

Ich glaube, ich trenne mich demnächst von meinem MacBook. Es hat mir gute Dienste geleistet aber erfüllt einfach nicht mehr die Ansprüche, die ich heute an mein Notebook habe.

Laufzeit vier Stunden? Reicht mir nicht mehr!
Intel Grafik? Reicht mir nicht mehr!
Zwei Kilo? Ich bin alt und schwach!

Außerdem reizen mich einige Features, die sich am Software-Horizont abzeichnen und die mein MacBook nicht mehr unterstützen wird.

… in liebevolle Hände abzugeben!

Freie Hand: Zoom H4 mit mehr Speicher

In den Zoom H4 passen inzwischen Speicherkarten mit 8 Gigabyte.

Over 4GB SDHC cards can be used with the H4 system version 2.0 or later.

vom Hersteller: Liste der im Zoom H4 verwendbaren SD-Cards

Möglich wird das, mit dem neuen Softwareupdate auf Version 2.0. Aktuell ist die Version 2.1.

Damit schafft der 190gr-Rekorder eine Aufnahmekapazität von 12 Stunden im WAV, 44.1-Format auf einem einzelnen Speichermedium. Groß genug, um endlich mal ein Bayreuth-Bootleg für Wagnerfans ins Auge zu fassen. Allerdings: Die räumliche Nähe zu einer Steckdose ist bei einem solchen Projekt zwingend nötig. 2950 mA Akkus halten bei mir (ohne Kopfhörer) lediglich fünf Stunden.

Reduziert man die Codierung auf ein (immer noch sehr gutes) 128kbps MP3-Format, schafft man mit einer 8GB SDHC schlappe 140 Stunden Mitschnitt. Damit werden ganze Rockfestivals locker mitgetrackt ;-)

outdoor freehand zoom h4Genau für solche Hardcore-Einsätze ist die “Outdoor-Free-Hand”-Konstruktion von Stefan bestimmt prima geeignet: Eine Hülle aus Leder und eine sehr interessante Stativ-Aufnahme.

Er hat mir eine ganze Reihe von Bildern geschickt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Ein Klick aufs Foto öffnet das passende Album bei Flickr mit mehr Details. Den Kontakt zu Stefan vermittle ich nach Anfrage gerne.

Herstellersite

Zoom H2: kleiner Bruder ganz groß

Switchpak hat mich drauf gebracht und ich muss sagen: Das Teil sieht gut aus!

Der H2 ist mit 63.5(B)x110(L)x32(T)mm und 110gr Gewicht Gewicht (zzgl 2 Mignon) nicht nur erheblich kleiner als der H4 – er verfügt auch über ein Feature, das den H2 zumindest für Aufnahmen mit Raumeffekten zur ersten Wahl machen.

4 Kapseln statt 2
Stereo ist ja gut und schön – einen Schritt weiter geht die im H2 verwendete Doppel-Stereo-Funktion: Das Gerät hat 4 Kapseln, die im Aufnahmekopf im 360° Radius angeordnet sind. So lassen sich Dialoge oder Konferenzen aber auch Musik-Sessions noch besser räumlich abbilden.
Allerdings ist die Anbringung der Kapseln auch gewöhnungsbedürftig.

Das Gerät wird zum Interview nämlich hochkant auf dem Tisch positioniert. Man spricht sozusagen ‘von der Seite’ und nicht ‘von Vorn’ auf das Gerät ein.

Das erinnert mich an mein schönes Sony Mikro (ECM-999PR), welches die Kapseln auch seitlich positioniert hat. Die vermeintlich falsche Ausrichtung des Mikros ließ meine Interview-Partner doch immer wieder stutzen (Was in einem Fall fast zum Handgemenge führte ;-) ).

Switchpak hat das gute Stück im Einsatz und auch er beschwert sich über die grottige Menü-Führung. In dieser Hinsicht, hat man wohl beim Hersteller nicht viel dazu gelernt. Schade eigentlich.

Über die Kommentare bei Switchpak hab ich den großartigen Fahrenheit404-Podcast entdeckt. Auch dort kommt der H2 zum Einsatz und Bob kommt nun regelmäßig auf meine Festplatte.

Update: Audiotranskriptions hat den H2 zum “Testsieger” erklärt…

Zoom H4 am MacBook

Neue MöglichkeitenGanz neue Möglichkeiten ergeben sich, wenn der Zoom H4 am MacBook via USB-Kabel angeschlossen wird: Dann lässt er sich über Garageband als externes Mikrofon nutzen.

Eine Möglichkeit, die zwar rein theoretisch auch für Windows-User offen steht – bei mir kam das jedoch nie in Frage. Der Lüfterlärm wäre als permanentes Rauschen im Hintergrund zu hören. Also blieb bislang nur die Möglichkeit, gesprochenes Wort als MP3-Datei auf die SD-Karte zu schieben, um die Datei anschließend in Audacity importiert zu werden. Dabei sind zwei Zwischenschritte nötig – jedesmal mit Qualitätsverlust verbunden.

  • Das ganze ist nun überflüssig, weil ich mir das MacBook gekauft habe.
  • Den Umgang mit MacOS X übe ich derzeit noch. Unter anderem mit Garageband. Das ist das mitgelieferte Soundschnittprogramm von Apple und für Podcaster eine gaaaanz feine Sache.
  • Für alle Vista-User wichtig: Es gibt ein neues Softwareupdate für den H4

    Weil ich schon mal dabei war, habe ich die neue Podpress-Version 8.2 als Plugin ins Wespennest installiert.

  • Dank an Jörn von nerotunes.de
    Viel Spaß beim Hören für die nächsten zehn Minuten.

    Angefreundet mit dem MacBook

    Gefällt - die Optik des MacBook'sDas MacBook, wie sich das Notebook von Apple nennt, ist wahrlich eine nette Sache.

    Über das Leid ein neues Betriebssystem zu verstehen, hab ich mich ja schon ausgelassen.

    Wo Schatten ist, da sollte bekanntlich auch etwas Licht sein. Und das ist beim MacBook in der Tat vorhanden. Trotz seiner Größe ist der portable Apple ein vollwertiger Rechner. Ausgestattet mit allem, was die moderne Elektronik-Konsumgüterindustrie so als hipp bezeichnet: Intels Dual Core-Prozessor zum Beispiel.

    Grund genug, auch meine Leser mit einem ersten, etwas umfangreicheren Resumee zu belästigen. Bei Bedarf:

    Weiterlesen

    Apple haben tät ich gern

    Dieses McBook raubt mir die Nerven. Nicht, dass ich eines hätte. Eines haben tät ich schon gerne. Nachdem nun auch Axel umgekippt ist, ringe ich erstmals seit den Überlegungen vom Oktober wieder mit mir. Und am Ende steht die Frage aller Fragen: Tun oder lassen?

    Inzwischen hat sich bei Apple in Sachen McBook ne Menge getan. Der Prozessortakt wurde hochgeschraubt und der Preis fiel.

    Im Vergleich zu Oktober 2006 (das McBook schlug mit 1.379€ zu Buche) kostet das vergleichbare Modell heute ‘nur noch’ 1.049€ und damit satte 230€ weniger.

    Leider hatte ich seinerzeit keine technischen Rahmendaten des McBooks notiert. Anders beim (statt des McBooks) gekauften HP.

    Gesetz den Fall ich würde tun wie ich will und entscheide mich nun doch für ein McBook. Es bliebe die Frage: Welches ist besser?

    2GB RAM und 120 MB Festplatte bei 2GHz oder
    1GB RAM und 120 MB Festplatte bei 2.16GHz.

    Letzte Variante kostet derzeit 40€ weniger. Nicht, dass ich geizig wäre – aber RAM nachrüsten geht doch immer noch später, oder nicht?

    Kritik am ZOOM H4: Meine Meinung

    Es wird Zeit, auch mal was kritisches zum ZOOM H4 zu sagen. Der MP3-Rekorder leistet mir zwar gute Dienste aber viele Hörer wollen offenbar etwas zu den ‘Störgeräuschen‘ hören.

    Die heutige Folge handelt vom Software-Update, enthält meine Stellungnahme zur Kritik im Tontechniker-Forum, einen Hinweis auf die vom Hersteller empfohlenen SD-Karten und zu guter Letzt
    einen Tipp zu Audacity, dem Opensource-Schnittprogramm mit dem auch mein Podcast produziert wird.

    Shownote-Links:

  • Die neue Software mit der Versionsnummer 1.20 für den H4 gibt’s hier.
  • Im Tontechniker-Forum gibt es kritische, ja sogar warnende Stimmen zum Gerät.
  • Im gleichen Forum steht hier eine ausführlichen Kritik zum Mikrofon. (Mir persönlich ist das etwas zu theoretisch.)
  • Eine Liste der vom Hersteller empfohlenen SD-Karten von 512MB bis 2GB.
  • Mein Fundstück im Audacity-Forum: Die ‘Schnitt-Vorhör-Funktion über die Strg-Taste‘.
  • .

    Ich freue mich wie immer Feedback. Die Kommentarfunktion steht euch dafür offen. Wenn dir das Schreiben zu umständlich ist: Gib mir doch eine Bewertung und klicke einen der fünf Wespenköpfe unter dem Titel an. Viel Spaß beim Hören.

    Version 1.20 für ZOOM H4 released

    Dank Statistik weiß ich, dass eine ganze Menge am Zoom H4 Interessierte auf meiner Seite surfen, und sich die Casts anhören. Das freut mich natürlich :-)

    Im Sinne eines guten Erfahrungsaustausches sei meine heutige Entdeckung erwähnt: Es gibt ein Software-Update für den Rekorder.

    Das Update bietet wenig Neues.
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    Podcast Praxistest: Produktionsbedingungen

    Der dritte Teil meiner kleinen Serie über die Podcastproduktion mit einem externen MP3-Rekorder befasst sich vor allem mit dem Feedback auf vorherige Beiträge.

    Ich beschreibe in dieser Folge die Bedingungen, unter denen ich meine Folgen aufbereite und stelle dabei ein paar Tricks vor, mit denen ich gut fahre.

    (update – bin auf Mac umgestiegen und das ergibt andere Möglichkeiten)

    Die richtige Position des Mikrofons beim Aufnehmen: Meine Nasenspitze berührt fast den Ploppschutz, der bei meinem Aufnahmengerät im Lieferumfang enthalten war. Damit Ploppgeräusche möglichst ganz vermieden werden, habe ich das Mikro etwas oberhalb der Lippen plaziert. So ‘hauche’ ich an den Kapseln vorbei…

    Der Rekorder selbst ist auf einem Fotostativ montiert. Dafür nutze ich den ebenfalls mitgelieferten Stativhalter, auf dem der Recorder festgeklettet wird.

    Die Mirkofoneinstellung regelt man beim H4 am einfachsten über einen Schiebeschalter. So hat man zwar nur die Auswahl zwischen drei Empfindlichkeitsstufen – dafür ist ein Wechsel relativ schnell machbar. Zwar kann auch softwareseitig eine Aussteuerung vorgenommen werden, die ist aber recht aufwendig einzustellen, was an der Menueführung beim H4 liegt.

    Leider ist die Präsentation von ‘Griffgeräuschen’ bei der freihändigen Aufnahme wirklich schwierig, was vor allem daran liegt, dass sie kaum auftreten. Wer es selbst hören möchte… einfach den Podcast abrufen.

    In meinem Beitrag gibt es zwei Surftipps. Der eine hängt direkt mit dem Thema zusammen, der andere ist etwas vollkommen anderes aber auch bemerkenswert.

    Hier also die Links
    www.hallomarkus.de
    www.onevoicemovement.org

    Einsatzdemo: ZOOM H4 Mikrofon

    Es hat etwas länger gedauert, bis ich hier den zweiten Teil meiner schon länger geplanten Nabelschau in Sachen ZOOM H4 ins Netz stelle. Teil zwei behandelt das Thema Stereo-Mikrofon bei meinem MP3-Rekorder.

    Grund für die Verzögerung: Ich schaffte es einfach nicht Audacity beizubringen, das MP3-File so zu erzeugen, dass ich den Chimpmunk-Effekt bei podpress vermeide. Warum es jetzt plötzlich funktioniert, kann ich nicht nachvollziehen. Ursachenforschung läuft noch…

    Nabelschau, weil ich inhaltlich eigentlich etwas ganz anderes vor habe und die Beschreibung meiner Technik zum Einen der Aufklärung (im Sinne eines Erfahrungsaustausches mit Kaufinteressierten sozusagen) und zum Anderen der Übung dienen soll.

    Passend zum Thema, habe ich eben einen anderen Benutzer des Zoom gefunden, der sich derzeit auch mit Aufnahmen und Podcasts beschäftigt.
    Ankündigung:
    Ich habe übrigens im Beitrag erwähnten Außentermin schon hinter mir. Dabei gab es ein ziemliches Problem, über das ich wohl in der dritten Folge sprechen werde. (Hat was mit der 96kHz-Wav-Aufnahme bei langsamer SD-Karte zu tun…)

    Revolution: Apple wird mobil

    Apple-Fans aufgepasst: Auf der MacWorld stellt Apple-Boss Steve Jobs der Gemeinde die Gewissensfrage.

    Mit dem iPhone will Apple ausgerechnet jetzt in einen Markt eintreten, der erst wenige Tage zuvor Motorola bei den Analysten wertvolle Punkte kostete. Der Handymarkt. Benq (ohne Siemens, schon aufgefallen) sieht keine Chance, Fuß zu fassen und Apple steigt jetzt erst ein.

    Mit einer Gemeinde von Gläubigen im Rücken mag das auch leichter gehen. Das iPhone verbindet das Telefongerät mit einem MP3 Player, ergänzt um ein ‘Breakthrough Internet Device‘.

    Unglaublich gut gemacht ist mal wieder die Apple-Homepage. Wer sehen will, wie die Techniker des Computerherstellers sich die Bedienung des Mobiltelefons vorstellen, muss da unbedingt vorbeischauen. Wem es etwas ‘neutraler’ lieber ist, der kann sich auch den Spiegel-Artikel zu Gemüte führen.

    Nun müssen sich die Apple-ianer entscheiden: Werfen sie ihr Nokia zum Elektroschrott und erklären das iPhone zum Kult oder werden in Zukunft sogar Windows-Fans das iPhone lieben? Die Zeit wird es zeigen. Bis dahin bleibt mir nur ein anerkennendes Schmunzeln ob der perfekten Marketing-Maschine und der Erinnerung an die Einführung des iPod.

    Podcast Praxistest: Aufnahme ZOOM H4

    Achtung Aufnahme! Ja, wie denn? Spätestens wenn es um O-Töne geht, muss auch der am Computer arbeitende Podcast auf die Straße.

    Aufnahmegeräte unterscheiden sich hinsichtlich der Qualität, des Preises und der Systeme. Neben den mechanischen Lösungen wie Mini-Disc, DAT oder der analogen Kompaktkasette gibt es seit kurzem auch bezahlbare MP3-Recorder.

    Einen, den ZOOM H4, stelle ich hier in einem ersten Praxistest Einsatz vom Sofa aus vor.

    Dass auch Außenaufnahmen durchaus möglich sind, zeige ich im Ostergruß aus Dannenberg.

    Allerdings ist im Audio-Teil ein ziemlicher Klopfer drin: Ich behaupte, es gäbe eine Midi-Schnittstelle. Und das ist falsch! Danke Amelie

    Achtung, Aufnahme: MP3 – Rekorder

    Ich bin ja inzwischen echt stolz darauf, noch mit einer Revox schneiden zu können. Der erste EJA-Jahrgang hatte es in dieser Hinsicht mit dem analogen Studio in der Donauuni in Krems recht gut.

    Seit die Digitalisierung Mitte der 90er in der Radioszene einsetzte, hat sich die Hardware weiter verändert. DAT und Sony’s MiniDisc begannen, die Kompaktkassette abzulösen.

    Während DAT inzwischen wieder tot ist, macht sich MP3 startklar: mit Aufnahmegeräten die in vielerlei Hinsicht eine echte Weiterentwicklung sind. Eine echte Erleichterung vor allem für Podcaster mit Ambitionen zur Reportage.

    - Am PC/Apple funktionieren MP3 Rekorder wie Laufwerke

    - Die Aufnahmequalität ist für jeden Zweck ausreichend
    - Geringer Stromverbrauch erhöht die Akkulaufzeit wesentlich

      Der wesentliche Unterschied zwischen einem tragbaren DAT, der lasergestützten MiniDisc und einem mobilen MP3-Recorder: das Innenleben.

      Aufwendige, filigrane Mechanik hier wie da – dort nur nüchterne Chips.
      Das an sich wäre noch kein Grund, über einen Systemwechsel nachzudenken. Wie oft schaut man schließlich in so ein Gerät hinein?

      Aus dem Aufbau ergibt sich jedoch eine ziemlich bedeutsame Folge. Effizienz. Genauer: Energie-Effizienz. Die netzunabhängige Betriebszeit verlängert sich um ein Vielfaches.

      Kein unwesentliches Argument für die vielen künftigen Spontage-Journalisten, die in Folge der Podcast-Entwicklung nur darauf warten, dass es noch etwas leichter wird, endlich loszulegen. Aktuelle Aktionen wie das Blogspiel vom Deutschland-Radio und das Projekt vom RBB werden dem sich abzeichnenden Trend neue Mitspieler zuschanzen.
      Spätenstens beim Überspielen der Dateien spielt der MP3-Recorder seine direkte Verbundenheit mit dem Computer aus:

      Die Audiodaten werden als MP3-Datei einfach via USB auf die Festplatte zur weiteren Verarbeitung verschoben. Der Chip ist wieder frei und 256 MB reichen für mehr als 2 Stunden Aufnahme. In den H4 von ZOOM passen bis zu 2 Gigabyte große Chips – aber wer will ernsthaft 2 GigaByte per USB kopieren?

      Und trotzdem: Wer – wie ich – schon einmal die gesammelten Aufnahmen einer umfassenden Volkswagen-Werksbesichtigung von DAT auf den PC kopoieren musste, wird den zügigen Übertragungsworkflow zu schätzen wissen.

      Ich weiß nicht, welche Aufnahmegeräte heute bei den Radiostationen verwendet werden. Aber ich weiß was sie morgen nutzen: MP3-Recorder.

      Anbei eine kleine Aufnahmedemo mit Atmo und Interview (gemixt)

      Retour: Hewlett-Packard liefert nicht

      Es hat nicht sollen sein, nun geht er zurück.
      Eigentlich sollte mein Austauschgerät in dieser Woche kommen. Heute habe ich bei Expert in Salzwedel angerufen, um Näheres zu erfahren.

      Dort erhielt ich die Auskunft, Hewlett-Packard würde den HP DV 6000 nicht mehr ausliefern. Der Verkäufer bot mir ein vergleichbares Notebook von Acer an. Stellt sich die Frage, wie weit Notebooks “vergleichbar” sind.

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      Wlan: Drahtlos ins Netz

      Hans-Guck-In-Die-Luft hat Angst vor Kabeln. Vor allem dann, wenn die Strippen quer vor der Tür verlaufen. Eines dieser Kabel verbindet in meinem Büro den DSL-Router mit meinem PC.
      Und heute ist es wieder passiert: Ich habe die Füße nicht hoch bekommen und den Router runter gerissen.

      Schnautze voll: WLAN muss her.

      Das ist zwar eine ziemlich dekadente Angelegenheit (Router und PC stehen keine 3 Meter von einander entfernt), aber der Kabelbaum auf der Rückseite meines PC’s wird etwas dünner und das ist ja auch was wert.
      Für alle, die WLAN noch nicht kennen:

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      Hewlett-Packard liefert nicht

      Warum kann nie etwas so klappen wie es abgesprochen und geplant war? Ich wollte meinen HP Pavilion DV 6000 eigentlich als Podcast-Produktionsstudio einsetzen. Laptops sind schön leise – ein großer Vorteil zum Aufnehmen von Tonaufnahmen.

      Einzige Schwierigkeit:
      Das Mikrofonsignal ist viel zu leise. Neue Treiber und eine Nachfrage beim HP-Support (in englisch) haben keine Verbesserung gebracht. Ein Hardwarefehler? Davon geht der Fachhändler in Salzwedel aus und hatte auch gleich ein Austauschgerät zugesagt. Das Problem: Er bekommt keins.

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      Hewlett-Packard Pavilion DV6000

      Okay, es ist geschehen. Ich habe mich für einen neuen Laptop entschieden und dabei die Kosten im Blick gehabt.

      Die Entscheidung fiel auf einen HP Pavilion DV6000 den ich bei Expert:Schauer in Salzwedel erworben habe. Ja, ich habe mich bewusst für einen Fachhändler in der Nähe entschieden.

      Das ist einerseits Überzeugung und andererseits auch ein Stück “Sicherheit” die ich mir gönne. Denn bei Laptops und deren Reperatur bin ich leider aufgeschmissen. Da mache ich nix selbst.

      Warum ich mich für den HP entschieden habe?

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      Abgekoppelt – Festplatte steht nebenan

      Wer hätte es gedacht? Auch in Dannenberg bekommt am Sonnabend noch eine Festplatte gekauft. Und ein externes Laufwerksgehäuse. Nun seht die neue Festplatte neben mir auf dem Schreibtisch und wird nur noch hin und wieder angeschaltet:

      Zum Beispiel, wenn ich neue Lieder oder Bilder abspeicher. Denn auch das habe ich inzwischen gelernt – ohne Datensicherung geht mittelfristig nix. Aus Ärger wird man klug und ich habe die Datensicherungsfunktion von Nero aktiviert. Nun läuft einmal in der Woche nach dem Virenscanner-Vollcheck auch die Datensicherung. Vollautomatisch.

      Mal sehen, wie lange mein guter Vorsatz hält.

      Als Festplatte habe ich mir für knapp 60 Euro eine Hitachi besorgt. 160 Gigabyte sollten erst einmal reichen. Wobei: Als ich seinerzeit (10 Jahre ist das inzwischen her) für Richard das Feature aufgenommen hatte (damals erstmals vollditigal) reichte mir noch eine ein Gigabyte-Platte. Gut, die war auch voll mit Soundschnippseln aber die Zeiten ändern sich doch ziemlich.

      Auf ein Gigabyte kommt jedes neue Spiel mit Leichtigkeit. Und wenn man die Patche noch dazurechnet, macht allein meine Spielesammlung satte 45 Gigs voll. Wahnsinn!

      Darum habe ich in Sachen Notebook-Kauf auch auf eine große Platte von vornherein verzichtet. Man kann nicht groß genug kaufen und eine Platte, die via USB ans Notebook kommt, kostet ein Bruchteil von den eingebauten Teilen.

      Ach ja: Heute ist die Entscheidung für das MacBook fast gefallen. Den Ausschlag gibt die angeblich lange Laufzeit der Akkus und das kompakte Baumaß.

      Rettet die Daten!

      Eine schöne Beschäftigung für den Sonnabend oder Sonntag ist das Sichern von Daten. Weil ich dazu nie wirklich Lust habe und DVD-Rohlinge auch nicht umsonst zu haben sind, fallen meine privaten Unterlagen durch das Raster und bleiben einfach ungesichtert.
      Was passieren kann, passiert nach Murphys Gesetz denn auch: Die Platte (bei mir eine Samsung SP1604N) gibt ohne Ankündigung ihren Geist auf und schon ist der Sonnabend mit einer frustrierenden Rettungsaktion belegt.

      Fünf Stunden habe ich allein dafür gebraucht, von der defekten Festplatte meine Mp3-Sammlung auf eine schnell gekaufte, neue Festplatte zu verschieben.

      Drei weitere Stunden gingen für die Fotoalben drauf.

      Dabei starrte ich größtenteils auf den quälend langsamen Forstschrittsbalken. Ich hätte auch gehen können – allerdings wäre ich dann immer noch nicht fertig. Denn hin und weider verlangt die Software eine kleine Entscheidung. Meist in Form von “ja” oder “nein”. Kein großes Ding, aber bleibt diese Bestätigung aus, tut sich gar nix mehr.

      Also im Büro sitzen und warten. Radio hören, Zeitschriften lesen und warten. Artzbesuch am Montagmorgen ist nix dagagen. Gut, dass wenigstens Wochenende ist. Da hat man bekanntlich etwas Zeit.

      Ich bin nicht der einzige, dem der Datencrash kalt erwischte wie ich bei einer kleinen Netzrecherche herausfand. Eine ganze Branche hat sich diesem Segment verschrieben, auch hier steht was dazu.
      Das führte mir denn aber auch die Kehrseite der digitalen Welt vor Augen: Ein technischer Defekt hält schon mal mit einem Wohnungsbrand, bei dem sämtliche Familienalben ein Opfer der Flammen werden, mit.
      Nun gut – es ist nicht wirklich schlimm, wenn ein paar private Fotos verloren gehen – aber es ist in meinem Falle ärgerlich, denn die letzten Bilder von Oma Bielefeld sind einfach unwiederbringlich futsch, ohne dass sie die gesehen hatte. MIST, MIST, MIST.

      Allerdings darf nicht vergessen werden, dass unzählige Fotos nur gemacht wurden, weil sie keine Film- und Entwicklungskosten mit sich bringen. Vielleicht sollte ich mir aber angewöhnen, besonders gelungene Fotos doch als Papierversion zu ziehen… Einige Exemplare habe ich auf Flickr gestellt, aber nicht im Vollformat.
      Auch alle bei i-Tunes gekauften Songs sind weg. Längst nicht alle hatte ich auf CD gebrannt. Da ist es ein Hohn, dass ich erst heute die guten Ratschläge von Apple lese…

      Okay, man hört immer wieder davon, wie wichtig ein Backup ist – aber mal im Ernst: Wann war denn eure letzte Sicherung?