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	<title>Wespennest &#187; EJZ</title>
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		<title>Wespennest &#187; EJZ</title>
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		<title>Die Ratskeller-Chronik</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 19:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offen]]></category>
		<category><![CDATA[EJZ]]></category>
		<category><![CDATA[ratskeller]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 6. April soll die &#214;ffentlichkeit wieder einmal &#252;ber den aktuellen Stand in Sachen Ratskeller informiert werden. Ich erwarte das Finale! Wer die Ger&#252;chtek&#252;che und die Presse aufmerksam verfolgt hat, d&#252;rfte diese Erwartung teilen. F&#252;r alle anderen, die Entwicklung der &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/die-ratskeller-chronik.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><img style=" margin-right: 10px;" src="http://www.diewespe.de/wp-content/uploads/Aus-den-Augen.jpg" alt="Entworfen, Erbaut, Vergessen" width="360" /><p class="wp-caption-text">Die Ruine des Ratskellers in Dannenberg: Wie ein hohler Zahn im Mund.</p></div>
<p>Am 6. April soll die &Ouml;ffentlichkeit wieder einmal &uuml;ber den aktuellen Stand in Sachen Ratskeller informiert werden. Ich erwarte das Finale! Wer die Ger&uuml;chtek&uuml;che und die Presse aufmerksam verfolgt hat, d&uuml;rfte diese Erwartung teilen.<br />
F&uuml;r alle anderen, die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre im Schnelldurchlauf.</p>
<p>13. Januar &#8211; der Tag des Brandes. (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=rmZlP_3gN-s">YouTube</a>)</p>
<p>Im Laufe der Generationen war es an gleicher Stelle schon &ouml;fter zu brenzligen Situationen gekommen. In der EJZ stieg man &#8211; auf der Suche nach Hintergrundmaterial &#8211; in die Archive und wurde f&uuml;ndig. War es Intiution oder ist es die Erfahrung der Lokalredaktion gewesen, die Schwierigkeiten mit den Vorschriften der &ouml;ffentlichen Hand 20 Tage nach dem Brand zu erw&auml;hnen? Am 3. Feburar titelt die EJZ:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>03.02.2007<br />
</em><strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108301366&amp;archiv=1">»Rathskeller» war nicht zu retten<br />
</a></strong><br />
&#8230;Der Chronist Seeger berichtet in den Annales Dannenbergicae von drei Br&auml;nden im Abstand von nicht viel mehr als 100 Jahren, allen voran der Brand von 1608: Er »verzehrete die S&uuml;den-Seite des Markts, ergriff das Rathaus, brannte bis ans Drawehner Thor und auf der anderen Seite wieder herauf&#8230;» Es dauerte lange, bis alle H&auml;user wieder aufgebaut waren. Die neuen Bauvorschriften des Herzogs, anstelle von Lehm nun Ziegel und anstelle von Stroh k&uuml;nftig Dachpfannen zu verwenden, konnten von der Bev&ouml;lkerung insgesamt nur z&ouml;gernd umgesetzt werden. &#8230;</p>
</blockquote>
<p>Bevor neu aufgebaut werden kann, muss bekanntlich erst einmal ger&auml;umt werden. Schon weil die Lange Stra&szlig;e kurz nach dem Brand komplett gesperrt war, dr&auml;ngten die anliegenden Gesch&auml;ftsleute zur Eile. Die Aufr&auml;umarbeiten kamen aber schon nach kurzer Zeit ins Stocken und tagelang tat sich gar nix. Schuld war wohl die Gewerbeaufsicht, die einen Einsturz f&uuml;rchtete. Noch wusste ja niemand was noch werden w&uuml;rde. Am 10.Februar war in der EJZ zu lesen:</p>
<blockquote><p><em>10.02.2007</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108308569&amp;archiv=1">Stillstand am Ratskeller</a></strong><br />
&#8230; F&uuml;r Dannenbergs Stadtdirektor J&uuml;rgen Meyer ist die Entscheidung der Gewerbeaufsicht unterdessen »v&ouml;llig unverst&auml;ndlich.» Experten der Versicherung und ein Ingenieurb&uuml;ro h&auml;tten die Arbeiten abgesegnet, betont Meyer. »Nun arbeiten wir als Verwaltung mit Hochdruck daran, die Situation zu kl&auml;ren.» &#8230;</p></blockquote>
<p>Damit die Fassade nicht zusammf&auml;llt, wurde die Schwerkraft mit Holz &uuml;berlistet. Das Holz sah Anfangs recht schick aus und die Anliegerseele war beruhigt. Vorerst jedenfalls.</p>
<blockquote><p><em>02.03.2007</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108328513&amp;archiv=1">Korsett f&uuml;r den Ratskeller</a></strong><br />
Bildunterzeile: Ein Holzger&uuml;st sichert die Mauern des am 13. Januar ausgebrannten Hotels Ratskeller in Dannenberg. Die starken St&uuml;tzen ruhen auf Betonfundamenten, wie hier in der Langen Stra&szlig;e. Wird sie am Montag wieder f&uuml;r den Verkehr frei gegeben? Dies hoffen unter anderem die Gesch&auml;ftsleute in der Innenstadt.</p></blockquote>
<p>Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet wird gern vergessen, dass die Brandursache zu diesem Zeitpunkt noch nicht endg&uuml;ltig gekl&auml;rt. In Folge dessen kochte die Ger&uuml;chtek&uuml;che. Brandbeschleuniger, Brandstiftung? <strong>Sechs Monate nach dem Feuer</strong> &auml;u&szlig;erte sich die Polizei gegen&uuml;ber der Presse, die ihrerseits die Dannenberger &uuml;ber die Erkenntnislage informierte.</p>
<blockquote><p><em>14.06.2007</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108432823&amp;archiv=1">Stillstand auf Verdacht</a></strong><br />
&#8230;»Es ist niemand verhaftet worden und es gibt auch keine neuen Erkenntnisse was die Brandussache oder einen m&ouml;glichen T&auml;ter anbelangt», hei&szlig;t es von der Pressestelle der Ermittlungsbeh&ouml;rde. Anderenorts gibt man sich allerdings auskunftsfreudiger. Es sei eine Anzeige bei der Polizei eingegangen, in der eine Person der Brandstiftung am Ratskeller bezichtigt werde, hei&szlig;t es aus f&uuml;r gew&ouml;hnlich gut unterrichteten Kreisen in der Dannenberger Verwaltung. &#8230;</p></blockquote>
<p>Nachdem zuerst die Brandermittler f&uuml;r &#8220;Verz&ouml;gerungen&#8221; verantwortlich gemacht wurden, war es anschlie&szlig;end der Denkmalschutz. Der wollte das nicht unwidersprochen stehen lassen. Denn:</p>
<blockquote><p><em>23.06.2007</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108441971&amp;archiv=1">»Keine Verz&ouml;gerung durch Denkmalschutz»</a></strong><br />
Gegen&uuml;ber der EJZ hatte der Eigent&uuml;mer des Ratskellers erkl&auml;rt, die Bauarbeiten w&uuml;rden unter anderem deswegen derzeit ruhen, weil er noch verschiedene Dinge mit der Denkmalschutzbeh&ouml;rde zu kl&auml;ren habe. So wolle die Beh&ouml;rde noch kl&auml;ren, »welche Balken im Inneren noch raus m&uuml;ssen». Davon wisse man bei der Verwaltung jedoch nichts, hei&szlig;t es in dem Schreiben.</p></blockquote>
<p>Zuk&uuml;nftige Nutzung? Davon wusste man im Kreishaus nichts. Konnte man auch nicht. Denn etwa zu dieser Zeit war man in der Dannenberger Verwaltung noch schwer am Vorbereiten. <strong>Sieben Monate nach dem Brand war man noch am Diskutieren</strong>:</p>
<blockquote><p><em>13.07.2007</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108462603&amp;archiv=1">»Das ist furchtbar f&uuml;r die Stadt»</a></strong><br />
&#8230; Die Stadtverwaltung ist nicht unt&auml;tig: »Wir kennen die Beschwerden, und sie werden in der Verwaltung und auch in den Arbeitskreisen des Marketings diskutiert», berichtet Ursula Fallapp, Leiterin des Marketings im Bereich Elbtalaue. Man bem&uuml;he sich sehr intensiv, zusammen mit dem Eigent&uuml;mer des zerst&ouml;rten Geb&auml;udes, Hotelier Uwe Koch, ein Konzept f&uuml;r die Zukunft des Hauses zu entwickeln. »So schnell wie m&ouml;glich» sollen die Arbeiten am Ratskeller wieder aufgenommen werden, das w&uuml;nsche sich auch die Stadt und vor allem »eine Nutzung, die gut ist f&uuml;r Dannenberg.» &#8230;</p></blockquote>
<p><img class="  alignleft" style="margin-right: 10px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3563/3393332084_72333d6c9f_m.jpg" alt="" width="101" height="134" /></p>
<p>Die hausinterne Diskussion und die Bem&uuml;hungen mit dem Eigent&uuml;mer zu sprechen, erforderten einen ausgedehnten zeitlichen Rahmen. Zwischenzeitlich drehte sich die Welt weiter und in Br&uuml;ssel wurden ZIEL 1-F&ouml;rdermittel in Aussicht gestellt. In Dannenberg wurde folglich ein Masterplan f&uuml;r die k&uuml;nftige Entwicklung entworfen. Bahnbrechend: Der Plan sieht nicht nur vor, den Ratskeller sondern gleich mehrere andere Geb&auml;ude dem Erdboden gleich zu machen &#8211; Anything goes &#8230; :</p>
<blockquote><p><em>26.09.2007</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108534228&amp;archiv=1">Lasagne im Hausboot?</a></strong><br />
Noch g&auml;hnen leere Fensterh&ouml;hlen aus der Ratskeller-Ruine in Dannenberg. Doch das Geb&auml;ude k&ouml;nnte »wiederbelebt» werden -als Hotel Garni mit 50 Betten: Verankert ist diese Idee, und mehr ist es noch nicht, im »Stadtentwicklungs- und Wachstumskonzept». &#8230;. Wird die Idee f&uuml;r den Ratskeller umgesetzt, »dann h&auml;tten wir erstmals ein Haus, in dem wir die Passagiere eines ganzen Reisebusses unterbringen k&ouml;nnten», sagte Meyer.</p></blockquote>
<p>Sch&ouml;ne Pl&auml;ne. Doch ach, es kam der Winter. <strong>Mehr als ein Jahr nach dem Brand</strong> f&uuml;hlte sich der abgebrannte Ratskeller im Stadtkern an wie ein hohler Backenzahn im Mundraum. Es riecht schlecht und der schale Geschmack ist nur mit viel Wodka zu ertragen.</p>
<blockquote><p><em>01.02.2008</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108654094&amp;archiv=1">Allm&auml;hlich wird&#8217;s »schmerzhaft»</a></strong><br />
&#8230; »Wir k&ouml;nnen nicht so einfach was machen», erl&auml;uterte Stadtdirektor J&uuml;rgen Meyer. »Der Ratskeller ist Privatbesitz, wir haben da keine M&ouml;glichkeiten.» Und genau das ist derzeit das Problem. Denn, so war aus dem Rat zu erfahren, der bisherige Besitzer des Geb&auml;udes will offenbar gar nichts unternehmen, denkt weder an einen Wiederaufbau noch an eine andere Nutzung. »Es gibt aber andere Interessenten», stellte Stadtdirektor Meyer heraus. Doch diese wollen und k&ouml;nnen &#8211; nach eigenen Aussagen &#8211; nicht investieren, solange das Geb&auml;ude unter Denkmalschutz steht.  &#8230;</p></blockquote>
<p>Es folgten weitere Monate der Ruhe. Es war so ruhig, dass einige unruhig auf ihren St&uuml;hlen hin und herrutschten nachfraten, was denn jetzt wohl werde. Vor allem wann!<br />
Der Schnee war geschmolzen und trotzdem tat sich nichts. Aber in der Stadtverwaltung, im Bauausschuss und auch sonst wollte man sich nicht &auml;u&szlig;ern. Das Zauberwort hei&szlig;t <strong>13 Monate nach dem Brand</strong>: &#8220;nicht&ouml;ffentlicher Teil&#8221;.</p>
<blockquote><p><em>14.04.2008</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108720677&amp;archiv=1">Den Mantel des Schweigens etwas gel&uuml;ftet</a></strong><br />
&#8230; Und daher sei der ZOB auch ansehnlich zu gestalten, und zwar &#8211; und jetzt wird es interessant &#8211; auch im Hinblick auf die vorgesehene k&uuml;nftige Nutzung des abgebrannten Ratskellers. Erstaunlich, denn von einer k&uuml;nftigen Nutzung des Ratskellers ist bislang noch nichts bekannt. Und bei der Verwaltung offensichtlich auch nicht, denn deren Vertreter Jens Hesebeck erkl&auml;rte gleich, dass man im Rathaus von solcherlei Dingen nichts wisse. Allerdings etwas muss es wohl doch zu berichten geben &uuml;ber den Ratskeller, denn die Angelegenheit wurde sogleich in den nicht&ouml;ffentlichen Teil der Bauausschussitzung verschoben. &#8230;</p></blockquote>
<p>Wer im Original-Artikel nach mehr Informationen sucht wird feststellen, dass der Mantel des Schweigens zu schnell wieder vor&#8217;s Gem&auml;cht gezogen wurde. Zu sehen beziehungsweise zu lesen war jedenfalls nix; weder h&uuml;ben noch dr&uuml;ben. Aber mit etwas Phantasie l&auml;sst sich ahnen: Da will ein Investor unerkannt bleiben.</p>
<p>A propo dr&uuml;ben und als kleiner spekulativer Exkurs: W&auml;hrend in Dannenberg nach einem Investor gesucht wurde, machte sich dr&uuml;ben in <a href="http://www.diewespe.de/haltet-den-investorder-macher-aus-vielank-und-doemitz-ist-weg.htm">D&ouml;mitz ein besonders erfolgreicher gerade unter Absingen h&auml;&szlig;licher Lieder</a> von dannen.</p>
<p><strong>Ein Jahr und zehn Monate</strong> nach dem Ausbruch des Feuers stand endlich unter dem Ruinenfoto in der EJZ zu lesen:</p>
<blockquote><p><em>01.10.2008</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108870287&amp;archiv=1">Planung f&uuml;r Bebauung fertig</a><br />
</strong><br />
Eine neue Bebauung am Ort des abgebrannten Ratskellers in Dannenberg h&auml;ngt weitgehend von der Entscheidung der Denkmalpflege ab. Diese Entscheidung k&ouml;nnte in dieser Woche fallen. Dann wird ein Modell einer neuen Bebauung vorgestellt. Wenn diese Vorstellung auf die Zustimmung der Denkmalpflege beim Landkreis st&ouml;&szlig;t, k&ouml;nnte nach Angaben von Dannenbergs Stadtdirektor J&uuml;rgen Meyer noch vor Jahresende ein Bauantrag gestellt werden.</p></blockquote>
<p>JETZT geht&#8217;s los, denkt sich der ungeduldige Dannenberg noch. Einige Anlieger sollen schon von anr&uuml;ckenden Radladern und Presslufth&auml;mmern tr&auml;umen, wollen sogar selbst Hand anlegen. Aber:</p>
<blockquote><p><em>22.10.2008</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=108892348&amp;archiv=1">Weiter Stillstand an der Ruine</a></strong><br />
&#8230; Was genau die Pl&auml;ne des m&ouml;glichen Investors vorsehen, dazu gibt es keine offiziellen Ausk&uuml;nfte. Weder von der Stadt Dannenberg noch vom Landkreis. Gut informierte Kreise sprechen jedoch von einem Hotel, einem Saal und einer Stellfl&auml;che f&uuml;r Reisebusse. Und es hei&szlig;t, dass der Erhalt der Fassade nicht vorgesehen ist. An der Fassade h&auml;nge jedoch auch niemand wirklich. Wichtig sei, dass die untragbare Situation am Marktplatz endlich beseitigt werde, so der Tenor unter den Beteiligten in Stadt und Landkreis. Niemand wolle einem Investor »unn&ouml;tig Steine in den Weg legen». &#8230;</p></blockquote>
<p>Braucht man auch gar nicht. Die Steine liegen seit mittlerweile zwei Jahren in Form von Fundamentbl&ouml;cken mitten auf dem Gehweg rund um den Ratskeller. &Uuml;brigens so geschickt platziert, dass niemand dran vorbei kommt &#8211; au&szlig;er dem Investor, wie zu hoffen ist.</p>
<p>Die Zeit der Heimlichtuerei ist hoffentlich bald vorbei. Seitens der Anlieger wird jetzt Druck gemacht. Es &auml;u&szlig;ert sich diesmal nicht der Stadtdirektor, nicht das Marketing sondern die erste Samtgemeinder&auml;tin Steckelberg:</p>
<blockquote><p><em>12.03.2009</em><br />
<strong><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;red=28&amp;artikel=109036563&amp;archiv=1">Liste gegen das »Dreckloch»</a><br />
</strong><br />
&#8230; Dieser Stand ist, dass schon seit einiger Zeit eine Abrissgenehmigung f&uuml;r den Ratskeller-Rest beim Landkreis als zust&auml;ndiger Beh&ouml;rde beantragt sei, denn es gebe bereits einen Investor, der auch schon Pl&auml;ne f&uuml;r das Areal inmitten der Stadt habe &#8211; wenn erst einmal die Ratskeller-Ruine abgerissen ist. Der Abriss muss jedoch erst in »trockenen T&uuml;chern» sein, war aus der Dannenberger Verwaltung zu h&ouml;ren: Ohne diese Abrissgenehmigung gebe es keinen Kauf und entsprechend auch keinen Neubau.</p></blockquote>
<p>Jetzt liegt der Ball also im Feld der Kreisverwaltung. Mit etwas Gl&uuml;ck ist dort ein Investor und ein Nutzungskonzept bekannt. Mit etwas Pech werden wir am 6. April h&ouml;ren, dass man jetzt nicht mehr zust&auml;ndig sei.</p>
<p>Ach ja: Wikipedia hat &uuml;brigens einen lesenswerten Artikel &uuml;ber Dannenberg ver&ouml;ffentlicht. Vielleicht sollte mal jemand Korrekturbedarf anmelden &#8230;?<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dannenberg_(Elbe)#Regionales_Entwicklungskonzept">Wikipedia</a></p>
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		<title>EJZ online: Und sie bewegt sich doch?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 12:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lüchow-Dannenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Co]]></category>
		<category><![CDATA[EJZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer rundum &#252;ber L&#252;chow-Dannenberg informiert sein will, wird nach wie vor auf die Zeitung zur&#252;ckgreifen. Jens Feuerriegel, EJZ, 25.02.2009 &#220;ber die EJZ habe ich schon den einen oder anderen Beitrag geschrieben. Der Online-Auftritt ist dabei immer etwas kritisch betrachtet worden. &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/ejz-online-und-sie-bewegt-sich-doch.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer rundum &uuml;ber L&uuml;chow-Dannenberg informiert sein will, wird nach wie vor auf die Zeitung zur&uuml;ckgreifen.</p>
<p><em>Jens Feuerriegel, EJZ, 25.02.2009</em></p></blockquote>
<p>&Uuml;ber die EJZ habe ich schon den <a href="/tag/ejz">einen oder anderen Beitrag</a> geschrieben. Der Online-Auftritt ist dabei immer etwas kritisch betrachtet worden. Zu d&uuml;rftig, altbacken und eingeschr&auml;nkt habe ich EJZ.de bisher empfunden. Inzwischen bin ich &uuml;berzeugt: Das war gewollt. Mein Lieblingsredakteur &#8220;gel&#8221; hat seine ablehnende Haltung gegen&uuml;ber den neuen Medien nie verborgen.<br />
Dass zwischenzeitlich doch ein Relaunch der Website meiner Lokalzeitung stattgefunden hat, habe ich aus der Zeitung erfahren. Es lie&szlig; sich wohl nicht verhindern, nicht mal von gel <img src='http://www.diewespe.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Selbst wenn die Dinge im Wendland manchmal etwas l&auml;nger dauern, auch hier im Nordosten Niedersachsens tut sich in Sachen Online so einiges. Gerade der kleine aber emsige Anzeigenkonkurrent der EJZ, der Kulturkalender ZERO, hat sich mit <a href="http://wendland-net.de/index.php/ZERO/">seiner Art der Online-Pr&auml;sents</a> zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz um die Meinungsf&uuml;hrerschaft entwickelt. </p>
<p><strong>H&uuml;bsch aber d&uuml;nn</strong></p>
<p>Gut sieht sie aus, die neue EJZ.de. Was beim Relaunch der EJZ im Web herausgekommen ist, entt&auml;uscht trotzdem.</p>
<ul>
<li><strong>Partizipation beschr&auml;nkt sich auf Umfragen</strong>, Kommentare zu einzelnen Artikeln sind nicht m&ouml;glich. Dass Bedarf besteht, zeigt ausgerechnet das neue Umfrage-Tool. Nur dort sind Kommentare m&ouml;glich. Anders als im Wespennest werden aber die abgefragten Email-Adressen ver&ouml;ffentlicht und &ouml;ffnen des Spammern das Tor ins Wendland. </li>
<li><strong>Das Archiv ist </strong><strong><span style="text-decoration: line-through;">g&auml;nzlich weggefallen</span> gut versteckt. </strong>Wenn das Netz f&uuml;r Zeitungsh&auml;user &uuml;berhaupt einen direkten Mehrwert bietet, dann das Archiv. Ein echter Zusatznutzen, den man zum Beispiel in einem geschlossenen Bereich den Abonnenten der Printausgabe anbieten k&ouml;nnte. </li>
<li><strong>Angebotene Video haben mit dem Landkreis nix zu tun</strong>. Ich wette, dass die EJZ daf&uuml;r auch noch Geld bezahlt. Mittel, die sich der Verlag locker sparen k&ouml;nnte, denn aktuelle Informationen bezieht der Onliner eh &uuml;ber andere Kan&auml;le (Stichwort &Ouml;R-Rundfunk). Wenigstens die Kinotrailer k&ouml;nnten mit dem Angebot in L&uuml;chow abgesprochen werden. Aber Fehlanzeige.</li>
<li><strong>Links nach innen wie au&szlig;en gibt es nicht.</strong> Ein typischer Denkfehler der gerne von klassischen Medien gemacht wird: Anstatt Links auf Archiv-Artikel, Expertenseiten oder Blogs zuzulassen, versucht man gerne, den Leser auf Teufel komm raus auf der eigenen Seite zu halten. Service ist das nicht. </li>
</ul>
<p>Schade eigentlich, denn die Gnade der sp&auml;ten Entwicklung macht es den L&uuml;chowern im Grunde genommen leicht, sich gute und funktionierende Online-Adaptionen von Lokalzeitungen im Web anzusehen, aktuelle Entwicklungen zu ber&uuml;cksichtigen und davon zu profitieren. </p>
<p>Dass es auch anders geht, macht ausgerechnet die b<a href="http://altmark-zeitung.de">enachbarte Altmark-Zeitung</a> vor. Die Zeitung, deren Gr&uuml;ndung ohne aktive Hilfe der EJZ nach der Grenz&ouml;ffnung gar nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re (abenteuerliche Geschichten kann Hajo erz&auml;hlen), hat in meinen Augen einen guten Ansatz gestartet. </p>
<p>Zusammen mit dem wirtschaftlich verbundenen Redaktionen aus Uelzen und Isernhagen hat man dort wesentlich besser auf Partizipation gesetzt.</p>
<p>&#8220;Kennen Sie einen Link zum Thema? Mailen Sie ihn uns!&#8221; &#8211; Ein so simpler Aufruf macht es dem Leser leicht, sich mit dem Angebot und dem Thema zu befassen. Spezialisten in der Leserschaft werden eingebunden, ohne dass die Redaktion sich &uuml;berm&auml;&szlig;ig viel Bl&ouml;&szlig;e gibt.</p>
<p>Videos von Au&szlig;enterminen werden &#8211; grob zusammengeschnitten &#8211; als Zusatzmaterial zur Verf&uuml;gung gestellt. Auch hier ist der Aufwand &uuml;berschaubar, der &#8220;Schau mal&#8221;-Effekt aber enorm. Learning by doing ist nicht schlimm und bekommt im Web sein eigenes Etikett: Beta</p>
<p>Ausprobieren ist das Stichwort.</p>
<p>Dazu bedarf es eines gewissen Spieltriebes, der aber so gar nicht zu einer seri&ouml;sen Redaktion passt. Vielleicht kommt der Appetit mit dem Essen. Dann k&ouml;nnen sich Print und Online auch bei der EJZ in Zukunft wirklich befruchten &#8211; egal, was die von gel zitierten aber namenlos gebliebenen Medienwissenschaftler dar&uuml;ber denken.</p>
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		<title>Gewusst wie, f&#252;r Gatekeeper</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 09:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich erinnere mich noch gut an einen Kommentar von Jens in der EJZ, in der er die Rolle des Gatekeepers hervorhob. Genauso gut erinnere ich mich, dass ich mich richtig &#252;ber seine Sicht der Dinge ge&#228;rgert habe. Das Internet ist &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/gewusst-wie-fuer-gatekeeper.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch gut an einen Kommentar von Jens in der EJZ, in der er die Rolle des Gatekeepers hervorhob. Genauso gut erinnere ich mich, dass ich mich richtig &uuml;ber seine Sicht der Dinge ge&auml;rgert habe.</p>
<p>Das Internet ist f&uuml;r den Qualit&auml;tsjournalismus eine Bedrohung, ein Werkzeug, eine Chance und oft &#8211; zu oft &#8211; ein Buch mit 7 Siegeln. Die neuen Techniken wie RSS, SocialMedia, etc. finden selbst in gro&szlig;en Medienh&auml;usern kaum Anwendung.</p>
<p>Das liegt zum Einen an den Journalisten und zum Anderen an den Verlagen, die dem WWW viel zu lange, viel zu wenig Aufmerksamkeit zukommen lie&szlig;en. Ausnahmen best&auml;tigen die Regel und wer sich eine gute Verzahnung der Medien vor Augen f&uuml;hren m&ouml;chte, muss lange suchen.</p>
<p>Das muss, soll und wird sich &auml;ndern. Und die Journalisten? Medienlese.com hat die zehn wichtigsten Tools zusammengefasst und vorgestellt. </p>
<p><a href="http://medienlese.com/2009/01/14/zehn-dinge-die-journalisten-2009-wissen-sollten/">Zehn Dinge, die Journalisten 2009 wissen sollten » medienlese.com</a>.</p>
<p>Ein guter Einstieg f&uuml;r die weitere Entwicklung. Aber die f&auml;ngt ja f&uuml;r jeden mit dem ersten Schritt an, oder?</p>
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		<title>AW: So gesehen Zugem&#252;llt</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 22:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lüchow-Dannenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Co]]></category>
		<category><![CDATA[Offen]]></category>
		<category><![CDATA[EJZ]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag meine EJZ. Sie ist kritisch, aktuell und in der Regel gut informiert. Sie ist das, was Jens Feuerriegel in seinem Kommentar am 20. September zu Recht einen &#8220;Gatekeeper&#8221; nennt.  Als Schleusenw&#228;rter sehen Redaktion und Verlag der EJZ zahlreiche &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/aw-so-gesehen-zugemuellt.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag meine EJZ. Sie ist kritisch, aktuell und in der Regel gut informiert. Sie ist das, was Jens Feuerriegel in seinem Kommentar am 20. September zu Recht einen &#8220;Gatekeeper&#8221; nennt. </p>
<p>Als Schleusenw&auml;rter sehen Redaktion und Verlag der EJZ zahlreiche Themen und Aspekte von Themen an sich vorbeiziehen und entscheiden, was der wendl&auml;ndischen Informationsgesellschaft als Wasser auf die M&uuml;hlen ger&auml;t.</p>
<p>Diese Schleusenw&auml;rter haben ein Gro&szlig;thema allerdings ausgespart: das Internet. </p>
<p>Dieser Nachrichtenkanal hat inzwischen f&uuml;r eine solche Flut von Informationen gesorgt, dass der Gatekeeper Feuerriegel sich zu einem Kommentar gen&ouml;tigt sieht. Damit offenbart er, wie hoch das Wasser steht.</p>
<p>Feuerriegel befindet sich in guter Gesellschaft. Wie den gro&szlig;en Tageszeitungen <a href="/papier-versus-datenleitung.htm">fehlt auch der EJZ ein rechter Zugang ins Netz</a>. Anders als den anderen gro&szlig;en Verlagen ist es der EJZ bislang erspart geblieben, sich den Irrungen und Wirrungen der Moden, die das Internet nun einmal bestimmen, hinzugeben.</p>
<p>Es gibt keine Diskussionskultur au&szlig;erhalb der lesenswerten Leserbriefseite. Es gibt keine E-Paper-Version, kein nenneswertes Archiv, keine Video-Varianten und keine Podcasts der aktuellen Berichterstattung.</p>
<p>Das kann durchaus wohl &uuml;berlegt sein und vielleicht ist es auch gar nicht falsch, dass die EJZ mit ihrer eigenen Berichterstattung kaum im Netz vertreten ist. Ob das gut oder schlecht ist, an dieser Diskussion beteiligen sich die kl&uuml;gsten K&ouml;pfe im Mediengesch&auml;ft und die ganz gro&szlig;en schwimmen mit den ganz kleinen Fischen im selben tr&uuml;ben Wasser.</p>
<p>Nat&uuml;rlich gibt es Ausw&uuml;chse, die Feuerriegel zu Recht beklagt. Nat&uuml;rlich gibt es eine tiefe Unsicherheit in der Gesellschaft, in welche Richtung sich der Zug der Informationsgesellschaft bewegt. Aber eines ist sicher: Ein Appell, die EJZ doch lieber auf Papier als am Bildschirm lesen zu wollen, ist nicht die Rolle des Gatekeepers. Es ist die Rolle des Vormundes.</p>
<p>Denn auch diese Rolle nehmen die Medien zweifellos ein. Sie entscheiden &uuml;ber Relevanz und Nachrichtenwert. Sie unterscheiden Altbekanntes von gepr&uuml;fter Neuigkeit. Dabei entscheiden sie wie selbstverst&auml;ndlich &uuml;ber den Wissensstand der Leserschaft (oder Rezipienten).</p>
<p>Vormund sein ist ein Gewohnheitsrecht des alten Systems. Dieses System ver&auml;ndert sich und mit ihm auch die M&ouml;glichkeiten. Das Recht auf Vormundschaft br&ouml;ckelt. Dieses Recht aufzugeben f&auml;llt schwer &#8211; schlimm w&auml;re es nicht.</p>
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		<title>Events und Seifenblasen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 07:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lüchow-Dannenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Offen]]></category>
		<category><![CDATA[EJZ]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Veranstaltungen und Geld&#8221;, so lautete die &#220;berschrift des Kommentars von Axel Schmidt in der EJZ am vergangenen Sonnabend.  Anl&#228;sslich des 850j&#228;hrigen Jubil&#228;ums der Kreisstadt reflektiert der Chef der EJZ-Redaktion &#252;ber die zahlreichen Veranstaltungen im Landkreis und das daf&#252;r ben&#246;tigte Geld. &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/events-und-seifenblasen.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class=" " title="Klick mit iPhone" src="http://farm4.static.flickr.com/3197/2794921575_b92fcb3c31.jpg" alt="" width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">Trachtenumzug in L&uuml;chow</p></div>
<p>&#8220;Veranstaltungen und Geld&#8221;, so lautete die &Uuml;berschrift des Kommentars von Axel Schmidt in der EJZ am vergangenen Sonnabend. </p>
<p>Anl&auml;sslich des 850j&auml;hrigen Jubil&auml;ums der Kreisstadt reflektiert der Chef der EJZ-Redaktion &uuml;ber die zahlreichen Veranstaltungen im Landkreis und das daf&uuml;r ben&ouml;tigte Geld. Rentner und Hartz4-Empf&auml;nger, so der Kommentator, haben nicht das Geld, um an den angebotenen Vergn&uuml;gungen teilzunehmen. Ergo w&uuml;rden die Teilnehmerzahlen sinken und au&szlig;erdem seien die Gemeindekassen leer und darum m&ouml;ge man doch einfach auf die &ouml;ffentlichen Zusch&uuml;sse f&uuml;r solche Veranstaltungen verzichten.</p>
<blockquote><p>Merke: Das Geld flie&szlig;t raus aus dem Landkreis. &#8230;Ich w&uuml;nsche mir, dass &uuml;berhaupt keine Steuergelder mehr f&uuml;r solche Seifenblasen-Events &#8211; m&ouml;gen sie auch noch so hochwertig sein &#8211; verpulvert werden.<br />
Statt dessen sollte das Geld dorthin &uuml;berwiesen werden, wo vern&uuml;nftige Jugendarbeit betrieben wird. &#8230; Das Geld bliebe in der Region.</p></blockquote>
<p>Wenn ich mir die &ouml;ffentliche Diskussionen &uuml;ber die Zukunftschancen im Landkreis und dann die Kennzeichen der Fahrzeuge ansehe, die im Zuge des Trachtenfestes auf Parkplatzsuche durch die L&uuml;chower Wohngebiete zirkelten, kann ich mich &uuml;ber diesen Kommentar von Axel Schmidt nur &auml;rgern.</p>
<p>Es sind schlie&szlig;lich solche Veranstaltungen die den Landkreis f&uuml;r das Umland und deren Bewohner interessant machen: M&ouml;gen sie nun &#8220;Kulturelle Landpartie&#8221;, &#8220;Schubertiaden&#8221;, &#8220;Sommerliche Musiktage&#8221;, &#8220;City Offensive&#8221; oder auch &#8220;d-Move&#8221; hei&szlig;en. </p>
<p>Merke: Nicht jeder sieht sich alles an und Auswahl ist besser als Einheitsbrei.</p>
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		<title>Papier versus Datenleitung</title>
		<link>http://www.diewespe.de/papier-versus-datenleitung.htm</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 15:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Co]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[EJZ]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gespenst geht um in Europa. Die M&#228;r vom Zeitungssterben und von Verlagen, die den Sprung in die neue Onlinewelt nicht schaffen (k&#246;nnen, oder wollen). Hintergrund: Die Zeitungen leiden unter schwindenden Auflagen, die junge Leserschaft bleibt aus und der Wettbewerbsdruck &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/papier-versus-datenleitung.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gespenst geht um in Europa. Die M&auml;r vom Zeitungssterben und von Verlagen, die den Sprung in die neue Onlinewelt nicht schaffen (k&ouml;nnen, oder wollen).</p>
<p>Hintergrund: Die Zeitungen leiden unter schwindenden Auflagen, die junge Leserschaft bleibt aus und der Wettbewerbsdruck im Werbemarkt ist enorm. Gleichzeitig kommen die Laien. Sie bloggen aus den <a href="http://www.design-of-media.de/wordpress_klv/" class="broken_link">Vereinen</a> und dem <a href="http://www.hwanke.de/index.php/2007/01/14/feuer-im-ratskeller/" class="broken_link">Stadtgeschehen</a> und sind damit schneller und oftmals authentischer als die vermeintlichen Medienprofis.</p>
<p>Online wird schon lange flei&szlig;ig dar&uuml;ber diskutiert, welche Strategien die Zeitungsverlage einschlagen k&ouml;nnten. Denn eines ist sicher: Die Onliner sind nach wie vor an gutem Journalismus interessiert. <br />Nur: Den bekommen sie viel zu selten geboten.</p>
<p><a href="http://www.uninformation.org/tumble/15" class="broken_link">uninformation.org</a> <br /> <br />
<blockquote>Zeitungen, wie wir sie kennen, werden vergehen. Schaut man sich eine beliebige Standard-Klein-Gro&szlig;-Mittelstadtzeitung an, so findet man dort seitenweise die Agenturmeldungen, die man schon tags zuvor im Web gelesen hat. Warum sollte man das kaufen und lesen? Die gro&szlig;e Chance, n&auml;mlich statt Agenturmeldungen origin&auml;re Berichte und Meinungen eigener Korrespondenten und Redakteure zu drucken, die &uuml;ber die reine trockene Agenturnachricht hinausgehen, nehmen die wenigsten wahr. Zu teuer.</p>
</blockquote>
<p>Zeitung definiert sich also immer noch nach der Qualit&auml;t der Geschichten, die sie f&uuml;r den Leser findet. Daran &auml;ndert die &#8216;sch&ouml;ne, neue Online-Welt&#8217; nichts. Was bedeutet das f&uuml;r das Wendland und die <a href="http://www.ejz.de/">EJZ</a>?</p>
<p>Gerade f&uuml;r die kleinen Zeitungsh&auml;user ist der Schritt in die Online-Welt doppelt schwer: Die geschrumpften Redaktionen arbeiten im eingespielten Ablauf. Viele Kollegen sehen im PC ein notwendiges &Uuml;bel. Keine Zeit f&uuml;r Zusatzaufgaben mit der Online-Ausgabe. Also werden Doubletten online gesetzt, was den eigenen Auftritt umso weniger attraktiv macht. </p>
<p>Und noch etwas macht es den kleinen Verlagen schwer: Sie kennen ihre Anzeigenkunden und die lassen sich nicht auf Experimente ein. Lokalzeitungen leben zu gro&szlig;en Teil vom lokalen Werbemarkt und der ist bei Google in der Regel nicht einmal vertreten &#8211; kein Pfennig zu verdienen. </p>
<p>Einen kleinen Schritt in die richtige Richtung ging &#8211; wie ich just gesehen habe &#8211; die <a href="http://www.altmark-zeitung.de/">Altmarkzeitung</a>. Die geh&ouml;rt bekanntlich organisatorisch zur <a href="http://www.altmark-zeitung.de/lokales.php4">Allgemeinen Zeitung</a> in Uelzen und steht damit unter der Verlagsleitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Ippen">Dirk Ippen</a>.</p>
<p>Verleger halten sich ja eigentlich aus dem Tagesgesch&auml;ft heraus. Nicht so der r&uuml;hrige M&uuml;nchner Ippen. Der ist unter die (unregelm&auml;&szlig;igen) <a href="http://www.wie-ich-es-sehe.de/?p=52">Blogger</a> gegangen &#8211; wie gesagt: ein kleiner Schritt.</p>
<p>Richtiger w&auml;re es, gleich noch den Audio- und Videomarkt zu erschlie&szlig;en. Wie das gehen kann, zeigt das <a href="http://www.handelsblatt.com/weblog">Handelsblatt</a> mit einer jungen wilden Garde von Profis, die bereit sind, f&uuml;r ihre Zeitung zu k&auml;mpfen. Auch hausintern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Crossmeisterschaften abgesagt</title>
		<link>http://www.diewespe.de/crossmeisterschaften-wegen-schnee-abgesagt.htm</link>
		<comments>http://www.diewespe.de/crossmeisterschaften-wegen-schnee-abgesagt.htm#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 21:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lüchow-Dannenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Offen]]></category>
		<category><![CDATA[EJZ]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.diewespe.de/crossmeisterschaften-wegen-schnee-abgesagt.htm</guid>
		<description><![CDATA[Wie der Kreis-Leichathletik-Verband in seinem Blog mitteilt, wurde die Kreis-Crossmeisterschaft wegen des Schnees im Wendland kurzfristig abgesagt. auf Grund der irregul&#228;ren Laufverh&#228;ltnisse auf den Strecken in Liepe, insbesondere f&#252;r die Kinder und auf Grund der ung&#252;nstigen Witterungsverh&#228;ltnisse hat der KLV &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/crossmeisterschaften-wegen-schnee-abgesagt.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Kreis-Leichathletik-Verband in seinem Blog mitteilt, wurde die Kreis-Crossmeisterschaft wegen des Schnees im Wendland kurzfristig abgesagt.</p>
<blockquote><p>auf Grund der irregul&auml;ren Laufverh&auml;ltnisse auf den Strecken in Liepe, insbesondere f&uuml;r die Kinder und auf Grund der ung&uuml;nstigen Witterungsverh&auml;ltnisse hat der KLV in Abstimmung mit dem ausrichtenden Verein TuS Liepe heute Nachmittag nach einer Ortsbesichtigung entschieden, den Kreiscross abzusagen. Da die Wettervorhersagen auch f&uuml;r den morgigen Tag weiteren Schneefall ank&uuml;ndigen, werden sich die Bedingungen gegen&uuml;ber heute voraussichtlich noch verschlechtern.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.design-of-media.de/wordpress_klv/?p=83" class="broken_link">Blog des Verbandes</a></p>
<p>Da hoffen wir doch mal, dass die EJZ das bis morgen noch in der Zeitung bringt, sonst frieren die Sportler bei Liepe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rauchmelder &#8211; da oder nicht da?</title>
		<link>http://www.diewespe.de/rauchmelder-da-oder-nicht-da.htm</link>
		<comments>http://www.diewespe.de/rauchmelder-da-oder-nicht-da.htm#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2007 18:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dannenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Co]]></category>
		<category><![CDATA[Offen]]></category>
		<category><![CDATA[EJZ]]></category>
		<category><![CDATA[ratskeller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.diewespe.de/rauchmelder-da-oder-nicht-da.htm</guid>
		<description><![CDATA[Die Ursache f&#252;r das vereherende Feuer, welches am Sonnabend den 100 Jahre alten Ratskeller von Dannenberg in Schutt und Asche legte, scheint noch nicht gekl&#228;rt. Wie die EJZ mit Berufung auf den Polizeisprecher Thomas Glietze meldet, k&#246;nne ein technischer Defekt &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/rauchmelder-da-oder-nicht-da.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ursache f&uuml;r das ver<strike>e</strike>h<em>e</em>rende Feuer, welches am Sonnabend den 100 Jahre alten Ratskeller von Dannenberg in Schutt und Asche legte, scheint noch nicht gekl&auml;rt.</p>
<p>Wie die <a href="http://www.ejz.de">EJZ</a> mit Berufung auf den Polizeisprecher Thomas Glietze meldet, k&ouml;nne ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Ist schon toll wie die Experten so etwas rekonstruieren k&ouml;nnen: Vom Ratskeller steht eigentlich nur noch die &auml;u&szlig;ere H&uuml;lle &#8211; das Treppenhaus ist weg. Einsturzgefahr. Das Gel&auml;nde weitr&auml;umig abgesperrt.</p>
<p>Und weil ich der EJZ doch wenigstens ein kleines bisschen voraus sein m&ouml;chte: Hier nochmal alle <a target="_blank" href="http://picasaweb.google.com/feuerwehrdannenberg/FeuerRatskeller13Januar2007/photo#5019843132080072690">Bilder von Henning, die er der &Ouml;ffentlichkeit via Internet</a> kostenlos zur Verf&uuml;gung stellt. Danke!</p>
<p>Wie dem auch sei:<br />
Weil die Ermittler wahrscheinlich auch nicht an spontane Selbstentz&uuml;ndung glauben, bleiben nicht viele Optionen: Die EJZ berichtet, dass in Richtung Brandstiftung ermittelt werde. Was das jetzt mit Rauchmeldern zu tun hat? Lesen Sie doch einfach den Rest des Beitrages. </p>
<p>&#8216;Brandherd in der M&uuml;lltonne?&#8217; titelt die EJZ am 16.Januar.<br />
Polizei und Feuerwehr sind bekannterma&szlig;en recht vorsichtig wenn es um &ouml;ffentliche Vermutungen geht. Die Leute reden trotzdem. Ob beim B&auml;cker oder in der Nachbarschaft: Es kursieren viele Ger&uuml;chte, was, warum und wo f&uuml;r die Ursache des Brandes war.<br />
Angeblich haben sich Feuerwehrleute &uuml;ber das Fehlen von Brandmeldern ge&auml;u&szlig;ert. Der Brandschutzpr&uuml;fer des Landkreises, Andreas Arndt, wird als glaubw&uuml;rdige Quelle in der Zeitung zitiert. Er best&auml;tigt das Fehlen einer &#8216;Brandmeldeanlage&#8217; und verweist auf das Land, dass &uuml;ber eine Verordnung nachdenke (siehe etwas weiter unten). Stellt sich nur die Frage, wann der Kreis das letzte Mal das Hotel &#8216;Ratskeller&#8217; &uuml;berpr&uuml;ft hat.</p>
<p>Ich habe n&auml;mlich am Sonntag von einem Freund des Toten (dessen Identit&auml;t laut EJZ noch nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt ist) geh&ouml;rt, dass direkt vor dem Eingang der Mietwohnung und im Treppenhaus je ein Rauchmelder gehangen habe. Nun &#8211; nicht zu &uuml;berpr&uuml;fen &#8211; Ger&uuml;chte eben.</p>
<p>Rauchmelder findet der aufmerksame Schn&auml;ppchenj&auml;ger inzwischen regelm&auml;&szlig;ig in den einschl&auml;gigen Superm&auml;rkten. Das Anbringen ist eine Sache von wenigen Minuten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Modelle aus dem Schn&auml;ppchenmarkt etwas taugen &#8211; die Stiftung Warentest hatte vor  fast genau einem Jahr eine Warnung vor gef&auml;lschten Markenger&auml;ten verbreitet:</p>
<blockquote cite="STIFTUNG WARENTEST - Rauchmelder - Meldungen - Haus + Garten - Themen - test - FINANZtest"><p>Die defekten Ger&auml;te sind &auml;u&szlig;erlich nicht von Modellen zu unterscheiden, die in unserem Test Rauchmelder ein „gutes“ Qualit&auml;tsurteil bekamen. Da der Verdacht auf Markenf&auml;lschung besteht, ermittelt auch die Staatsanwaltschaft. F&uuml;r K&auml;ufer ist es unm&ouml;glich, Original und F&auml;lschung zu unterscheiden.</p></blockquote>
<p class="citation"><cite><a href="http://www.stiftung-warentest.de/online/haus_garten/meldung/1234927/1234927.html">STIFTUNG WARENTEST &#8211; Rauchmelder &#8211; Meldungen &#8211; Haus + Garten &#8211; Themen &#8211; test &#8211; FINANZtest</a></cite></p>
<p>Ich bin jedenfalls erst einmal durch unser Haus getigert und habe sicherheitshalber die Akkus unserer Rauchmelder erneuert. Mehr kann ich wohl erst einmal nicht machen, weil die Dinger auf Zigarettenrauch eben nicht reagieren <strike>- und wer steckt schon das eigene Haus an (nur um einen Rauchmelder zu testen)?</strike></p>
<p>Eben gelesen: In einigen Bundesl&auml;ndern ist das Anbringen von Rauchmeldern in Wohnungen von der Obrigkeit verordnet. Wir erleben hier einen typischen Fall von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismus">F&ouml;deralismus</a> &#8211; &uuml;brigens etwas, worauf man bis vor kurzem in Deutschland noch sehr stolz war. (Inzwischen ist das irgendwie aus der Mode gekommen&#8230; warum eigentlich?) Jedenfalls: In Niedersachen sind Rauchmelder keine Pflicht &#8211; dabei ist Rauchen in diesem Kontext <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bLcCUCFF0JA">nun wirklich unmittelbar</a> t&ouml;dlich.</p>
<blockquote cite="STIFTUNG WARENTEST - Rauchmelder - Meldungen - Haus + Garten - Themen - test - FINANZtest"><p>Die Bauordnungen der L&auml;nder sehen in der Regel die Montage von jeweils mindestens einem Ger&auml;t in Schlafr&auml;umen, Kinderzimmern und Fluren, &uuml;ber die Rettungswege f&uuml;hren, vor. Denn t&ouml;dlich ist bei einem Brand nicht das Feuer, sondern der Rauch. Schon wenige Atemz&uuml;ge k&ouml;nnen t&ouml;dlich sein.</p></blockquote>
<p class="citation"><cite><a href="http://www.stiftung-warentest.de/online/haus_garten/meldung/1424169/1424169.html">STIFTUNG WARENTEST &#8211; Rauchmelder &#8211; Meldungen &#8211; Haus + Garten &#8211; Themen &#8211; test &#8211; FINANZtest</a></cite></p>
<p class="citation">Wenn man sich mit dem Thema &#8216;Risikominimierung bei Wohnungsbrand&#8217; etwas genauer besch&auml;ftigen m&ouml;chte: Die Website der Berliner Feuerwehr hat einige gute Tipps auf Lager. Das meiste davon geh&ouml;rt zum gesunden Menschenverstand:</p>
<blockquote cite="Berliner Feuerwehr: Wohnung">
<ul>
<li>Reparaturen an Gas- und Elektroger&auml;ten nur vom Fachbetrieb durchf&uuml;hren lassen</li>
<li>Eingeschaltete Elektroger&auml;te, wie B&uuml;geleisen, Herd, Kaffeemaschine usw. nie unbeaufsichtigt lassen</li>
<li>Nur VDE- und GS-Zeichen gepr&uuml;fte Elektroger&auml;te verwenden</li>
<li>Bei Ofenheizung erst die Feuerungst&uuml;r schlie&szlig;en, wenn der Brennstoff durchgebrannt ist</li>
<li>Keine brennbaren Stoffe in unmittelbarer N&auml;he des Ofens lagern</li>
<li>Asche im Metallbeh&auml;lter aufbewahren und erst nach Abk&uuml;hlung entsorgen</li>
<li>Lagerung von brennbaren Fl&uuml;ssigkeiten, Altpapier und feuergef&auml;hrlichen Abf&auml;llen in der Wohnung unbedingt vermeiden</li>
<li>Niemals offenes Feuer (z.B. Kerzen) unbeaufsichtigt lassen</li>
<li>Brennendes Fett (z.B. in Pfanne oder Fondue-Ger&auml;t) nie mit Wasser l&ouml;schen, sondern mit Wolldecke oder passenden Deckel ersticken</li>
<li>Zigaretten- oder Zigarrenreste nur in nichtbrennbaren Beh&auml;ltnissen ablegen</li>
<li>Niemals im Bett rauchen</li>
</ul>
</blockquote>
<p class="citation"><cite><a href="http://www.berliner-feuerwehr.de/wohnung.html">Berliner Feuerwehr: Wohnung</a></cite></p>
<p>Au&szlig;erdem, so r&auml;t die Feuerwehr, sollen Keller und Dachboden immer aufger&auml;umt sein (meine G&uuml;te! Was hier alles rumsteht &#8211; was war eigentlich auf dem Dachboden des Ratskellers?) und am besten auch noch verschlossen.</p>
<blockquote cite="Berliner Feuerwehr: Brandschutz Inhalt"><p>Merke: Ein guter Schutz gegen Einbruch ist auch ein guter Schutz gegen Brandstiftung.</p></blockquote>
<p class="citation"><cite><a href="http://www.berliner-feuerwehr.de/brandschutz.html">Berliner Feuerwehr: Brandschutz Inhalt</a></cite></p>
<p class="citation">So ist es denn auch dem Ratskellerbrand geschuldet, dass wir heute Nachmittag den Dachboden im &#8216;Vorderhaus&#8217; entr&uuml;mpelt haben. &Uuml;bermorgen ist an unserer Stra&szlig;e der j&auml;hrliche Sperrm&uuml;ll (jaja, liebe Nicht-Dannenberger: Sperrm&uuml;ll wird es bei uns einmal im Jahr abgeholt. Ohne Extrakosten, wenn es nicht mehr als 3 m³ sind), und auch wenn es die Mieter im Vorderhaus &auml;rgert: Der Dachboden wird  ab heute abgeschlossen &#8211; man will sich ja nix vorwerfen lassen.</p>
<p class="citation">Ach ja, f&uuml;r alle Dannenberger und Nicht-Blogg-Benutzer die noch nicht m&uuml;de geworden sind, weiter zu lesen: Ich freue mich &uuml;ber Ihre(Eure) Geschichten und Ansichten. Einfach einen Kommentar hinterlassen.</p>
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		<title>Wo sind die Interessenten?</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Dec 2006 16:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien und Co]]></category>
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		<description><![CDATA[Die neuen Medien sind ja eine wunderbare Sache. Leider bleiben die l&#228;ndlichen Gebiete au&#223;en vor. Das &#228;rgert nicht nur die Kids, die mit schlechten Pings und miesen Bandbreiten bei Counterstrike nie richtig mitspielen d&#252;rfen. Es &#228;rgert auch die Eltern, die &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/wo-sind-die-interessenten.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://static.flickr.com/54/245825364_fa65d838fd_m.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Die neuen Medien sind ja eine wunderbare Sache. Leider bleiben die l&auml;ndlichen Gebiete au&szlig;en vor.</p>
<p>Das &auml;rgert nicht nur die Kids, die mit schlechten Pings und miesen Bandbreiten bei Counterstrike nie richtig mitspielen d&uuml;rfen. Es &auml;rgert auch die Eltern, die durchaus wissen, dass es mehr gibt, als nur ISDN.</p>
<p>W&auml;hrend im Landkreis L&uuml;chow-Dannenberg die St&auml;dte durchaus am DSL-Netz h&auml;ngen, bleiben viele D&ouml;rfer abgeschnitten. Die Elbe-Jeetzel-Zeitung und die Wirtschaftsf&ouml;rderung haben nun eine Initiative gestartet. Das Ziel: eine <a href="http://flickr.com/photos/47334482@N00/305647542" target="_blank">bessere digitale Infrastruktur im Landkreis L&uuml;chow-Dannenberg</a>.</p>
<blockquote><p>»Die m&ouml;glichst schnelle und komfortable &Uuml;bermittlung von Daten und Informationen ist f&uuml;r Unternehmen heutzutage ein entscheidender Wettbewerbsfaktor», stellt Martina Grud, die Leiterin der »<a href="http://www.wf-dan.de/" target="_blank">WirtschaftsF&ouml;rderung L&uuml;chow-Dannenberg</a>» fest. In Zusammenarbeit mit der EJZ hat die »WirtschaftsF&ouml;rderung» eine Initiative gestartet, um die Bedingungen f&uuml;r die Nutzung dieser Technologien im Kreis zu verbessern.</p></blockquote>
<p class="citation"><cite><a href="http://www.ejz.de/">EJZ Elbe Jeetzel Zeitung L&uuml;chow</a></cite></p>
<p>Der Verdacht bleibt unausgesprochen: Wo zu wenige Interessenten sind, ist das Investitionsinteresse der Telekom gering.  Aber sind es denn wirklich zu wenige Kunden? Das herauszufinden ist eine lohnenswerte Aufgabe und darum machen sich die beiden Partner EJZ und Wirtschaftsf&ouml;rderung auf die Suche nach dem L&uuml;chow-Dannenberger Internet-Nutzer.</p>
<p class="citation">In der heutigen Ausgabe ist ein Fragebogen auf der Seite Vier.</p>
<p>Darin wird nachgefragt: Nutzen die Leser der EJZ das Internet, wof&uuml;r und zu welchem Preis? Auch zum Provider k&ouml;nnen Angaben gemacht werden. Das ganze bleibt anonym und ist eine seri&ouml;se Sache. Ich habe meine Samstagszeitung schon zerschnitten, den Zettel ausgef&uuml;llt, einget&uuml;tet und in den Briefkasten gesteckt.</p>
<p><del datetime="2007-03-22T10:21:17+00:00"></del></p>
<p>Leider ist der Fragebogen bislang noch nicht auf den Seiten der Wirtschaftsf&ouml;rderung ver&ouml;ffentlicht, sonst w&uuml;rde ich von hier aus drauf verweisen. Auch auf den Online-Seiten der EJZ k&ouml;nnte man so etwas doch eigentlich anbieten aber was soll es.</p>
<p> </p>
<p>Ach nur so nebenbei: Warum setzt der Autor der EJZ eigentlich in diesen komsichen &#8216;T&uuml;ddelchen&#8217; vor und nach der Wirtschaftsf&ouml;rderung?</p>
<p>UPDATE: Der Fragebogen ist inzwischen als <a href="http://www.luechow-dannenberg.de/index.htm?baum_id=4846&amp;inhalt_id=391998" class="broken_link">Download online<br />
.</a></p>
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		<title>Castor 2006 &#8211; Fazit</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Nov 2006 00:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TagX]]></category>
		<category><![CDATA[Wendland]]></category>

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		<description><![CDATA[Klappe zu, Affe tot. Kurz nach 6 Uhr erreichen die Tieflader am Montagmorgen das Zwischenlager. Nach dem inzwischen 10.TagX stehen nun 80 Castoren in Gorleben. Dieser TagX war der erste, den ich aus der Perspektive als &#8216;Dannenberger&#8217; live miterlebt habe. &#8230; <a href="http://www.diewespe.de/castor-2006-fazit.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="P1090002.JPG" href="http://flickr.com/photos/96757409@N00/294677523"><img border="0" src="http://static.flickr.com/104/294677523_25c334bfb3_m.jpg" /></a></p>
<p><strong>Klappe zu, Affe tot. </strong><br />
Kurz nach 6 Uhr erreichen die Tieflader am Montagmorgen das Zwischenlager. Nach dem inzwischen 10.TagX stehen nun 80 Castoren in Gorleben. Dieser TagX war der erste, den ich aus der Perspektive als &#8216;Dannenberger&#8217; live miterlebt habe. &#8216;Wendl&auml;nder&#8217; war ich ja schon immer, aber Dannenberg ist dichter am Geschehen als L&uuml;chow und noch dichter als Wolfsburg.</p>
<p><strong>Der Termin. </strong><br />
TagX an einem Wochenende ist neu. Es ist nicht jedermanns Sache, sich einen Tag frei zu nehmen, um im Wendland Position gegen den Atomstrom zu beziehen. Sich aber an einem Sonntag ins Auto zu setzen und nach Gorleben zu fahren, ist vergleichsweise leicht.<br />
Vielleicht ist es so zu erkl&auml;ren, da&szlig; die Auftaktveranstaltung am Sonnabend in Gorleben so gut besucht war. Auch wenn ich nicht wei&szlig; ob es nun 3.000 oder 6.000 Demonstanten waren &#8211; ich fand es beeindruckend, da&szlig; die Menschen auch nach dem 10.Mal Stellung bezogen haben. Eine Toncollage von diesem Tag habe ich &uuml;brigens <a href="http://www.blogspiel.de/index.php?id=10&#038;user_id=184">beim blogspiel ins Rennen</a> geschickt. Zu sp&auml;t ich wei&szlig;, aber ich hatte echt zu tun.</p>
<p>Den Stra&szlig;entransport auf einen Montag in die fr&uuml;hen Morgenstunden zu verlegen, ist hingegen ein geschicktes Man&ouml;ver der verantwortlichen Taktiker. Der wendl&auml;ndische November ist ausgesprochen ungem&uuml;tlich, die N&auml;chte sind nass und kalt, und nur die ganz Engagierten nehmen diese H&uuml;rde. Der gro&szlig;e Rest bleibt au&szlig;en vor &#8211; also im Bett.</p>
<p><strong>Die Internationalit&auml;t.</strong><br />
Bisher hatte ich keinen Kontakt zu &#8216;ausl&auml;ndischen&#8217; TagX-lern. Wir hatten am Sonnabend einen total netten Tramper aus dem niederl&auml;ndischen Groningen mitgenommen. &#8216;Die Wendl&auml;nder sind spitze&#8217;, meint der und wir unterhielten uns im wahrsten Sinne &uuml;ber Gott und die Welt. Sch&ouml;nen Gru&szlig; von hier aus.</p>
<p>Delegationen aus Frankreich vor Ort, Gru&szlig;worte aus Russland im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde mir wieder bewusst: Atomkraftgegner gibt es auf der ganzen Welt. Der Widerstand gegen Atomstrom vernetzt sich scheinbar auch &uuml;ber die L&auml;ndergrenzen hinaus. Globalisierung made by Wendland.</p>
<p>Eine Aktion ist mir aufgefallen:<br />
<strong>Die Stromwechselaktionen.</strong><br />
Wenn Kundenstr&ouml;me wandern, schmerzt das alle Zahlenjongleure in allen gro&szlig;en Unternehmen besonders. Ob das Verteilen von Handzetteln ausreicht, wei&szlig; ich nat&uuml;rlich nicht &#8211; aber die Idee ist charmant.</p>
<p>Und konsequent: Wer seinen Strom sauber haben will, der muss eben einen Euro mehr bezahlen. Oder er macht ihn sich gleich ganz selbst. Zum Beispiel aus <a href="http://www.diewespe.de/biogas-aus-der-karotte.htm">Biogas</a>. Nat&uuml;rlich nur, wenn er nicht im <a href="http://www.pipeline.de/ejz/www/archivergebnis.php?userid=&amp;publikation=28&amp;template=ejzarttextarchiv&amp;redaktion=28&amp;artikel=108219238&amp;archiv=1" class="broken_link">Grabower Neubaugebiet</a> wohnt.</p>
<p><strong>Mein Fazit?</strong><br />
Der Widerstand ist zwar schon 30 Jahre alt aber ich glaube man kann ihm trotzdem noch Vertrauen schenken. Die Leute hier sind ihren Teil stur. Wer hier &ouml;fter ist wei&szlig; das. Wer hier wohnt, wird fr&uuml;her oder sp&auml;ter selbst so. Das liegt vielleicht an der Luft, an unseren K&uuml;hen oder an der N&auml;he zur Elbe.<br />
Der Widerstand hat sich meiner Ansicht nach um unsere ganze Region verdient gemacht und er wird auch weiterhin f&uuml;r eine frische Briese im sonst so gottvergessenen Zonenrand sorgen. Auch, wenn der n&auml;chste Castortransport schon heute geplant wird.</p>
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