Schlagwort-Archiv: Castor

Hitze und Atomkraftwerke

“In Texas musste ein Atomkraftwerk eine Sondergenehmigung einholen, weil das Wasser im Kühlbecken auf 39 Grad Celsius anstieg. Erlaubt sind eigentlich nur Temperaturen bis 38 Grad Celsius. Zwei Kraftwerke mussten abgeschaltet werden.”

USA: Konsumenten droht Preisschock durch extreme Dürre – SPIEGEL ONLINE.

Hätten’s mal eine Kilowattstunde für meine Klimaanlage?

Wenn ich das richtig sehe, ist diese Spiegelmeldung der letzte Beweis, dass auch Atomkraftwerke vom Wetter abhängig sind. Damit stehen sie eigentlich auf einem Level mit den ach so unzuverlässigen regenerativen Energieerzeugungsmethoden.

Die Verhandlungsposition der Bäuerlichen Notgemeinschaft

Wenn Räumen nicht geht, dann wird halt verhandelt. Aber wer verhandelt was?

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Beteiligten (Bäuerliche Notgemeinschaft):
»Wir sind bereit, uns aus der Betonpyramide zu lösen und das Gleis zu verlassen, wenn vom Bundesumweltministerium folgende Zusage gemacht werden: Sofortiger Baustopp im Gorlebener Salzstock, sofortiger Stopp aller Castortransporte nach Gorleben, bis der Umgang mit dem deutschen Atommüll geklärt ist, keine Strafverfolgung von angeketteten Menschen! (zu: Pyramidenblockade in Hitzacker)«

via castorticker.de

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Top-News: Wasser ist nass…

Wasser ist nass. Die Richtigkeit dieser Aussage ist so zwingend, dass ich sie bald in der Süddeutschen Zeitung zu lesen hoffe. Und nicht nur das! Ich gehe davon aus, dass diese Erkenntnis in ALLEN wichtigen Mainstream-Medien wiederholt wird, vorausgesetzt es findet sich ein Merkel-Erbe, der sie sich auf die Fahnen schreibt.

Wie ich darauf komme? Nun genau das ist just passiert. Die Süddeutsche hat dem hessischen Ministerpräsident die Aussage entlockt, bei einer NICHTEIGNUNG von Gorleben müsse man überall nach einem alternativen Endlagerstandort suchen.

In der Auseinandersetzung um die Endlagerung von Atommüll in Deutschland zeigt erstmals ein Ministerpräsident eines südlichen Bundeslandes Entgegenkommen. Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) sagte der Süddeutschen Zeitung, man müsse überall in Deutschland geeignete Endlager suchen, sollte sich erweisen, dass Gorleben aus technischen Gründen nicht machbar sei.

Süddeutsche Zeitung

Der Spiegel verweist in seiner Variante der gleichen Geschichte auf den CSU-Umweltminister Söder. Der sieht das etwas anders und outet sich als perfekter Trockenschwimmer:

Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) hat seine Ablehnung gerade erst wieder betont: Gorleben sei der Standort mit den besten Perspektiven, Bayern weise keine vergleichbar guten Bedingungen auf. Auf die Frage, ob es ihm nicht einfach darum gehe, ein Endlager im Freistaat zu verhindern, antwortete Söder: “Niedersachsen ist aus geologischer Sicht einfach der bessere Standort. Dafür kann Bayern nichts.”

Spiegel

So fühlt man sich bestätigt, dass es keine Wahrheit gibt, die von einem gewählten Volksvertreter nicht verdreht oder abgetan werden kann. Um das ganze Ausmaß dieses Irrsinns zu verstehen, müsste man eigentlich vorne beginnen, als die Kernkraft in Deutschland noch in den Kinderschuhen (‘tschuldigung, Holzpantienen) steckte. Die Zeit hat das getan und stellt fest:

Deutschlands Stromkonzerne wollten ursprünglich gar keine Atomenergie. Doch die Politik drängte – und zahlte alles

Die Zeit

Ich bin gespannt welcher schwarz-gelbe Politclown auf die Idee kommt, die Kosten der Endlagersuche in die Debatte mit einzuwerfen. Mehr als eine Milliarde Geldeinheiten spendierte man für die Erkundung unseres Salzstockes.
Und: Es sind diese Kosten die mich glauben lassen, dass in Sachen Eignungsprüfung die Messen längst gesungen sind.

Egal was die Bergleute, Wissenschaftler und die Berufenen dieser Welt zutage fördern: Wer – wie die Bundesrepublik – 30 Jahre lang Geld in die Erkundung eines einziges Standortes investiert, kann sich eine alternative Suche nicht leisten, weder finanziell noch politisch. Hätte man vor 40 Jahren Sand als mögliches Lagerelement gewählt – das Wattenmeer wäre unter vergleichbaren Umständen ähnlich vielversprechend erkundet worden wie der Salzstock in Gorleben. Mit Begeisterung der Bevölkerung kann niemand rechnen und: Bei einer vergleichbaren Erkundungsdauer eines alternativen Standortes haben die ersten Castoren die Mindesthaltbarkeit bereits überschritten wie eine alte Milchtüte.

Jedoch: Wer sich überlegt, dass trotz der erheblichen Investitionen der Eignungsnachweis des Salzstockes Gorleben bislang nicht erbracht werden konnte, dürfte sich die Frage stellen: Was dauert da so lange?

Fragen, die sich ein echter CSU-Karrierist wie Söder natürlich nie stellen würde. Für den ist sogar Wasser trocken.

Jedem, der angesichts der aktuell entschwindenden Debatte bezüglich der Endlagerung von Atommüll ins Grübeln kommt, sei ein sehenswerter WDR-Beitrag ans Herz gelegt der trotz einiger Abgleitungen ins Polemische, die Hintergründe der Atomwirtschaft sehr schön aufarbeitet und am Ende vom Ganzen eine ganz neue, sehr charmante Idee zur Endlagerung ins Spiel bringt: Jedem seine Urne WDR

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Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln

Der Kartoffelsonntag fällt wegen der Castortransporte aus, und?
Wer Dannenberg kennt, der kennt auch die Proteste gegen Gorleben. Die Lokalpolitiker und Kartoffelsonntagsbeauftragten sind sauer auf die da oben, deren Einsatzpläne so gar nicht mit dem Kalender der Werbegemeinschaft abgestimmt werden. Die Kosten? Nach Presseberichten enorm!

Grundsätzlich habe ich mit dem Kartoffelsonntag ein kleines Problem. Während sich Lüchow den Spargel als Namesgeber für das große Stadtfest ausgesucht hat, entschied man sich in Dannenberg für das in der Region nicht minder wichtige Beigemüse als Stifter eines solchen Festes. Da die Spargelsaison zu Johanni ausläuft, liegt das Stadtfest der Lüchower in der Regel in einem Platz an der Sonne, während der Kartoffel in Dannenberg am ersten Wochenende im November gehuldigt wird – und da ist das Wetter eben… Novemberwetter.

13.000 bis 20.000 Gäste (das sind offizielle Zahlen) sollen heuer also 2010 ohne Kartoffelsonntag auskommen.

Warum? Ist ein Service der Werbegemeinschaft und der örtlichen Politik an die potentiellen Besucher? Kämen die am besagten Termin, müssten sie mit richtig viel Wuhling im Landkreis zurecht kommen: Neben den bunt gemischten vielen Hunderschaften der Polizei kämen ebenso bunt gemischte Demonstrierer nach Dannenberg – es rechnen alle Seiten mit ordentlich Auflauf. Keine gute Zeit für Stadtfeste, meinen die Veranstalter und maßgeblich Beteiligte.

Die Polizei gibt sich gelassen und sieht ihrerseits keinen Grund, den Kartoffelsonntag abzusagen. Sie käme mit der Paralell-Veranstaltung klar, fasste die EJZ gestern zusammen.

So oder so: Wie in einem Schreiben des Veranstalters an die Gewerbetreibenden und die Bestücker angekündigt, werden die Gebühren zurücküberwiesen und: Den Geschäftsleuten wird ein verkaufsoffener Sonntag im Zuge des Weihnachtsmarktes am letzten Novemberwochenende in Aussicht gestellt.

Ich finde das etwas seltsam aber irgendwie konsequent, wird doch der 25. Kartoffelsonntag noch etwas mehr in die kalte und nasse Jahreszeit verschoben.

Für Freunde des Dannenberger Stadtfestes gilt in diesem Jahr umso mehr: warm anziehen.

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Atomkraft? Nein danke!
Nein! Echt nicht!

Ich habe eigentlich keinen Klemmer damit, dass Kraftwerkbetreiber mit Ihren Anlagen Geld verdienen. Was dem Solarpanel-Besitzer recht ist, kann selbst Vattenfall billig sein. Apropo billig: Strom soll möglicherweise nicht viel kosten und umweltfreundlich sein sollte er auch. Soweit so gut. Ob Atomstrom nun die Endkundenpreise entlastet oder ob das alles eine Lüge ist? Ich kann es nicht beurteilen. Ich kann mich nur auf die Menschen verlassen, die mir das eine oder das andere erzählen.

Wie umweltfreundlich Atomstrom nun wirklich ist – die Antwort auf diese Frage hängt wohl nicht zuletzt an der regionalen Betroffenheit. In Gorleben, Remmlingen oder Geesthacht ist diese Betroffenheit direkter als in Frankfurt am Main, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart oder München.

Ich vermute, dass die Wendländer die Diskussion um die Atompolitik aufgrund ihrer regionalen Betroffenheit wesentlich intensiver wahrnehmen, während das gleiche Thema in den Wohnzimmern der Metropolen einen ähnlichen Empörungsstatus erreichen dürfte, wie die Gesundheitsreform, HarzIV-Überlegungen oder die Abschaffung der Wehrpflicht.

Ist halt alles wichtig, irgendwie.

Ich kann mich ja über alles immer aufregen, dafür ist mir mein Leben zu schade. Aber ich kann und will nun einmal nicht wegsehen, wenn gewisse Menschen vor meiner Haustür Katzenscheiße stapeln. Und wenn sie sich im Nachgang dafür entschuldigen, ist mir wenig geholfen, wenn der Schaden angerichtet ist – gelle, Herr Minister!?

Ausschlaggebend für meine aktuelle Empörung ist dieser etwas ältere Beitrag bei Panorama (mal sehen, wie lange der braucht, bis der NDR ihn depubliziert) … und: Ich freue mich, dass X1000mal einen eigenen YouTube-Channel eröffnet hat – und dann auch noch mit guten Inhalten zu füllen weiß!

Damit ist eigentlich alles gesagt! Wir sehen uns im November im Wendland?!

Deutschlandradio Kultur – Politisches Feuilleton – Horror der großen Zahl

Der Mensch hat die erstaunliche Fähigkeit, Dinge, von denen er weiß und die ihm unangenehm sind, wieder in den Hintergrund zu schieben und zu vergessen. Er hat aber auch die Möglichkeit, sie im Bewusstsein wach zu halten. Er kann die Entscheidung treffen, sich nicht zum tausendsten Mal wider besseres Wissen von den Bildern auf der Milchpackung und dem grinsenden Schwein an der Wursttheke veralbern zu lassen. Wir haben die Freiheit, Konsequenzen zu ziehen.

via Deutschlandradio Kultur – Politisches Feuilleton – Horror der großen Zahl.

Angesichts der laufenden und unseligen Laufzeitendebatte um Atomkraftewerke unterstreiche ich die Allgemeingültigkeit dieser Aussage – auch wenn es im konkreten Fall im Wendland eher um Vogler und Wiesenhof als um Gorleben geht ;-)

Der Parteitag möge beschließen … vertagt!

Der Landesparteitag möge beschließen:

Die FDP Fraktion im niedersächsischen Landtag soll sich dafür einsetzen, dass neben Gorleben mindestens zwei weitere alternative Endlagerstandorte für hochradioaktiven Atommüll im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erkundet werden. Niedersachsen allein darf nicht das gesamte Atommüllrisiko der Bundesrepublik Deutschland tragen und ist wegen der Probleme um Asse ausreichend belastet.
Begründung: Erfolgt mündlich

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Anwohner von Castor-Transportstrecken dürfen klagen

in der Ruhe liegt die Macht

Damit alles mit rechten Dingen zugeht, hat der deutsche Staat seine Justiz.

Dass die Mühlen langsam mahlen ist sprichwörtlich. 

Zwei Lüchow-Dannenberger haben gestern vom Bundesverfassungsgericht Recht bekommen. Sie wollten eine vom Bundesamt für Strahlenschutz ausgesprochene Transportgenehmigung gerichtlich überprüfen lassen. Das Verwaltungsgericht in Braunschweig hat diese Überprüfung abgelehnt, das übergeordnete Oberverwaltungsgericht hat den Einspruch dagegen abgelehnt. 

So geht es nicht, sagt das Bundesverfassungsgericht und gab den beiden Lüchow-Dannenberger Recht. Eine Transportgenehmigung für Atommüll muss bei Bedarf gerichtlich überprüft werden können.

Das Verfassungsgericht sieht durch die bisherigen Entscheidungen des OVG die Rechtsschutzgarantie im Grundgesetz verletzt. Es dränge sich auf, dass die Vorschriften zur Genehmigung von Atommüll-Transporten gerade auch dem Schutz der Anwohner dienen sollen – womit ihnen auch die Befugnis zustehe, die Genehmigungen gerichtlich überprüfen zu lassen.

Tagesspiegel

Mir stellt sich nur die Frage, ob die Behandlung dieser Frage wirklich von 2003 bis heute dauern musste.

Ahnungsloser Gewerkschaftsboss Wendt macht sich lächerlich

Die Polizei war in diesem Jahr erheblich friedfertiger als in den Jahren zuvor. Zwar kam es zu Übergriffen - aber das lässt sich bei 30.000 Menschen in Stress wohl kaum verhindern. Und dann kommt Rainer Wendt und will Stärke zeigen.   Ohne Helm und recht entspannt – so habe ICH die Polizei erlebt.

 

Eine kleine Umfrage im Bekanntenkreis hat bestätigt, was ich in Twitter schon gefragt hatte: Wie habt Ihr die Polizei empfunden? Einhellig: War okay. (Das ist viel im Wendland!)

Eigentlich wäre ich geneigt, einer Gewerkschaft der Polizei zuzuhören. Aber eines ist sicher: Nachdem der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft einen solchen Quatsch von sich gibt, höre ich erst wieder hin, wenn die Polizisten sich einen neuen Vorsitzenden oder eine neue Gewerkschaft suchen. Weiterlesen

Castor 2008: Oma als Demotourist

 

Oma als Demotourist: ...ist ja enorm!

Oma als Demotourist: "...ist ja enorm!"

 

Oma ist mit ihren 88 Jahren nun wirklich über jeden Zweifel erhaben. Demonstrationen sind ihr Ding nicht aber dass hier im Wendland die Uhren anders laufen, hat sie inzwischen auch verstanden.

Also haben wir Oma und ihren Rollator gestern mittag kurzerhand ins Auto gepackt und sind los: auf den Spuren des Castors.

Ausgehend vom Verladekran (“ist ja enorm…!”) in Richtung Gorleben (“sehr komische Namen haben die hier…”) ging es vorbei an der Strecke, die die elf Castoren Montag Nacht nehmen werden.

Oma fand es trotzdem interessant und uns hat das erst einmal gereicht. Sonntag ist der große Tag. Da muss Oma nicht mit – einmal reicht.

Castor Ratschläge

Also der heute schon erwähnte Feed auf Twitter erweist sich als nützlich. Er vermittelt einen Blick auf die Entwicklung. Ich beobachte eine steigende Spannung in den verschiedenen Posts und bin halb amüsiert über nebulöse Ratschläge wie “nehmt die bekannten Geheimwege”.

Das ist für Ortsfremde wenig hilfreich, vergleichbar mit meinem gut gemeinten Ratschlag: Nehmt das iPhone mit, nutzt die twinkle-Nearby-Funktion und alles ist tutti.

Castor, Twitter und das Netz

Nachdem er im vergangenen Jahr ausgefallen war geht es dieser Tage wieder los:
Aus dem fanzösischen La Hague kommt wieder einmal ein Transport mit Castoren ins Wendland.

Seit 2006 hat sich eine Menge getan.

Fürs Handy und den PC: Zwischenstandsberichte zum Castor auf Twitter

Fürs Handy und den PC: Zwischenstandsberichte zum Castor auf Twitter

Der Castor ist nicht nur bei YouTube und im Web präsent (wenngleich das Castorblog tot zu sein scheint). Castor.de ist wieder Pflichtlektüre leider aber unkomfortabel zu verfolgen (keine Feeds). Besser ist da Wendland-net, dass sich in den vergangenen beiden Jahren zu einer echten Alternative auch für die EJZ entwickelt hat. Aber damit nicht genug. Besonders aktiv ist die Castorgruppe Hitzacker, deren Engagement sich auch auf Twitter auszuweiten scheint.

Ich bin davon überzeugt, dass gerade Twitter beim Castor-Transport eine wichtige “Neuerung” in der Verständigung innerhalb des Widerstandes darstellt. Twitter ist – etwas vereinfacht – eine Art öffentliche SMS: Ultraschnell, direkt, kurz und -besonders wichtig- plattformübergreifend. Das bedeutet: Twitter-Mitteilungen können am PC zu Hause oder via Handy gesendet und empfangen werden. Damit ist das System vor allem dann hilfreich, wenn in der Hitze des Gefechtes (sorry für diese militärische Ausdrucksweise) aktuelle Entwicklungen vor Ort weitergegeben werden.

Gut informiert kommt weiter – und an Streckensperrungen vorbei.

Aber: Man darf auch hier nicht vergessen, dass Veröffentlichungen im Netz in der Regel ungeprüft sind. Man sollte (wie immer im Netz) mit einer gesunden Portion Skepsis an die Bewertungen der Informationen gehen.

Hier im Wespennest und auf meinem Twitterfeed werde ich meine diesjährigen Eindrücke festhalten.

Züge rollen für den . . .

In Sachen Bahnverbindung ist Lüchow-Dannenberg echt gekniffen.

Hitzacker, Dannenberg, Schnega sind noch in das aktive Schienennetz verbunden aber streng genommen abgekoppelt. Wenn Züge kommen, gibt es darum immer ein großes “Hallo”.

In diesem Zusammenhang:

Bis 2010 sind um den durch die Bundesregierung zugesicherten Zeitplan einzuhalten noch drei Castortransporte von LaHague nach Gorleben geplant. Durch die Pause 2007 besteht damit jetzt ein gewisser Zeitdruck. Der nächste Transport ist für 2008 angesetzt, und es gibt sogar einige Hinweise auf einen zweiten Transport 2008. Doch beginnt die nächste Runde nicht erst mit dem Transport. Diesmal eröffnet die Staatsanwaltschaft das Spiel. Mit einem Prozess.

indymedia