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Trocken!
Vorsicht, der Ton ist etwas laut.
Was uns von Essen unterscheidet
Während die Essener im Schnitt in weniger als einer Minute die nächste Auffahrt erreichen, dauert es für Urlauber aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) länger als eine Stunde. Im Schnitt brauchen die Deutschen 17 Minuten zur nächsten Autobahn, das ermittelte das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).
RP-Online
Tja. Damit ist es wohl amtlich. Lüchow-Dannenberg ist einen Arm weit weg von der bösen, weiten Welt
Boykottaufruf via Email
gegen Shell und Total

Okay, nachdem auch mein alter Herr mir den Aufruf zugeschickt hat (vorher hatte ich ihn schon von Lina und Tim bekommen), wird es Zeit mal was dazu zu sagen.
Der Benzinpreis macht die Landbevölkerung langsam mürbe – Widerstand regt sich.ÂÂ
Wer ein Dieselfahrzeug sein eigen nennt, fühlt sich seit der Angleichung von Diesel und Benzinpreisen doppelt betrogen. Kein Wunder, dass Boykottaufrufe eifrige Verbreitung finden. Via Email rotten sich brave Bürger zusammen und setzen sich zur Wehr.ÂÂ
Für alle Lüchow-Dannenberger noch ein kleiner Tipp: Wer in Dannenberg oder Lüchow wohnt und bis zu 9 Cent/Liter sparen möchte, sollte in Clenze tanken. Dort kostet Benzin heute noch 1.45€, während in Dannenberg 1.54 € an der Zapfsäule ausgewiesen werden.
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Scheiß auf Diesel:
Passat 1.8T, Bj 1997 zu verkaufen

Es ist Sonntag, es ist warm und was habe ich besseres zu tun, als meinen Passat mit etwas Politur auf Vordermann zu bringen?
Was tut Mann nicht alles, um sein Auto verkaufsfertig zu machen. Meine Frau wünscht sich ähnlich viel Engagement beim Frühjahrsputz in der Wohnung – mach ich … wenn wir das Haus verkaufen.
Nein, im Ernst.
Wer Lust hat auf ein Auto mit richtig Bumms (150 PS), einem Turbo und viel Potential zum tunen, der kann sich gerne bei mir melden.
Die Rahmenbedingungen sind günstig.
Diesel ist teuer und sowieso nur was für Spießer und Turbo ist schon immer geiler gewesen. Der Wagen ist zwar schon etwas älter (1997) aber noch immer sehr gut in Schuss. Im Laufe der letzten fünf Jahre wurden die Traglenker und der Zahnriemen getauscht. Das ist bei dem Modell mit der Laufleistung Pflicht, denn die doofen VW-Ingenieure haben die Traglenker aus Alu gebaut. Ein Werkstoff, der nicht für Haltbarkeit bekannt ist.
Trotzdem: Im Laufe der Jahre hat mir der Passat eigentlich immer viel Spaß gemacht. Aber nun, wo ich mit dem Rad zur Arbeit fahre, brauche ich ihn wirklich nicht mehr.
Also: Wenn jemand hier 6.000€ in ein Gebrauchtauto investieren möchte, meine Daten stehen im Impressum.
Rahmendaten:
Passat Limousine, 1.8 T Comfortline
schwarzmetallic
164.000 km, TüV 10/08
Benzinverbrauch zwischen 6.5 und 8 L. Benzin
Klimatronik, ZV, Radio Gamma mit 6fach Wechsler
Sommerreifen auf Alu-.
Winterreifen auf Stahlfelgen. (3.000 km)
unfallfrei, optisch i.O., technisch i.O.
Zahnriemen und Traglenker getauscht.
Umweltfreundliche Abgase made by Volkswagen?
Heute wurde die Dakar kurzfristig abgesagt – ein großes Drama für alle, die sich lange drauf vorbereitet hatten. Die Kindersite von Volkswagen hatte im vergangenen Jahr Gas gegeben und sich ganz auf das Rallyespektakel konzentriert. Darum bin ich eben mal rübergesurft, um zu schauen, wie man im Multimedia Centrum mit der Krise umgeht.
Beim Surfen durch die Nachrichten der Website ist mir das hier aufgefallen:
Auf immer und ewig
SunFuel® bietet neben seinen umweltfreundlichen Abgasen aber noch einen anderen entscheidenden Vorteil. Im Gegensatz zu Erdöl, das irgendwann einmal aufgebracht sein wird, wachsen die Pflanzen, aus denen SunFuel® hergestellt wird, immer wieder nach. Damit kann unbegrenzt lange, unendlich viel Biokraftstoff produziert werden.
Ob es wohl das gekringelte R ist welches den Biotreibstoff aus dem Hause Volkswagen zu umweltfreundlichen Abgasen verhilft? Was bitte sind denn umweltfreundliche Abgase? Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bestehen Abgase aus Verbrennungsmotoren aus weit mehr als Kohlendioxid, selbst wenn sie aus Biotreibstoff hergestellt wurden.
Nun könnte es ja sein, dass ich mich irre.
Ich bin davon überzeugt, dass Biokraftstoff eine sinnvolle Sache ist – man kann es aber mit der Werbung übertreiben – zumal im Kinderprogramm.
Der erste Schnee in Dannenberg
Von wegen Klimakatastrophe. In der Nacht von gestern zu heute fiel in Dannenberg der erste Schnee. Selbst mittags steigt das Quecksilber (bzw die Anzeige des digitalen Gegenstücks) nicht über 4 Grad.
Glück gehabt: Gestern wurden an meinem Passat die Winterreifen aufgesteckt. Eigentlich soll ja bei 7 Grad auf Winterreifen umgesattelt werden. Weil ich aber neue brauchte, dauerte die Entscheidung etwas länger. Ich habe mich auf Empfehlung des Reifenhändlers meines Vertrauens für die Michelin entschieden. Kostenpunkt: deutlich über 350€.
Komisch; früher waren – sowohl mit der Ente als auch mit dem Mazda – Winterreifen für mich nie ein Thema. Da wurde das ganze Jahr über mit dem Sommerpuschen gefahren und es ging immer gut.
Nun bin ich nicht sicher ob das an der Witterung, den Autos oder meiner persönlichen Risikobewertung lag. Zwei der drei Faktoren haben sich mit Sicherheit geändert.
A39: Fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn
Die Anbindung an den Rest der Republik ist – auf deutsch gesagt – beschissen. Züge fahren kaum bis gar nicht, mit dem Auto ist man auf Bundesstraßen angewiesen. Eine Autobahn ist seit Jahren im Gespräch, passieren tut aber nix.
Nun macht die Kommunalpolitik Druck.
“Sehr geehrter Herr Minister Tiefensee, wir, die unterzeichnenden Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister möchten Ihnen hiermit das dringliche Interesse unserer Region an einem baldigen Baubeginn für die A 39, die bekanntlich ein einheitliches Projekt mit der A 14 und der Querspange 190n darstellt, zum Ausdruck bringen. Nachdem das Raumordnungsverfahren in Niedersachsen abgeschlossen worden ist, dürfte einer umgehenden Linienbestimmung durch Ihr Haus nichts im Wege stehen. Wir möchten Sie daher bitten, alle Möglichkeiten einer Beschleunigung zu nutzen. Um die Realisierung der A 39 so schnell wie möglich zu erreichen, sprechen sich die Unterzeichner dafür aus, im Bereich der Stadtdurchquerung Lüneburg, die erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen – insbesondere durch eine Deckelung – in die weitere Planung und Finanzierung aufzunehmen. Wegen der besonderen Bedeutung, die dieses Autobahnvorhaben für uns alle hat, haben wir uns erlaubt, je eine Ablichtung dieses Schreibens an die Niedersächsische Landesregierung an die Bundestags- und Landtagsabgeordneten unserer Region zu senden, sowie die Presse über unsere Initiative zu informieren.”
Pressestelle Wolfsburg
Unterzeichnet wurde dieser Aufruf auch von Landrat Jürgen Schulz. Wollen wir mal schauen, was der Minister antwortet
Ganz anders als die Landräte sehen das natürlich die Gegner der A39, die an Tiefensee appellieren, sich gegen einen Autobahnbau zu stellen. Besonders umstritten ist die Trassenführung kurz vor und durch Lüneburg.
Hintergrundinformationen zum Thema bekommt man auf den Seiten des Landes Niedersachsen.
Loremo mit neuer Website
Pünktlich zur IAA hat Loremo nicht nur einen fahrfähigen Prototypen am Start sondern auch eine neue Website.
Die Frage nach Investitionsmöglichkeiten wird nun seitens Loremo mit einem Kontaktformular beantwortet. Damit hat sich mein alter Artikel natürlich erledigt, auch wenn ausgerechnet das von mir monierte PDF noch verlinkt ist.
Zur neuen Website:
Stylisch gemacht, “Blog” mit Feedfunktion integriert, allerdings ohne Kommentarfunktion, darum auch die Gänsefüßchen. Wieder eine vertane Chance, von Robert Basic schon bei der abgelösten Version kritisiert.
Andererseits ist das Unternehmen durchaus in der Lage, die aktuellen Trends (bookmarking, fotosharing, etc) aus dem New-Media-Sektor in der eigene Seite zu integrieren.
Wenn nicht das Video . . . nun ja – soll jeder selbst entscheiden ![]()
Lkw-Lärm: Fragen Sie doch den Spediteur
Wenn der Transport via Autobahn teurer wird, lohnt das Ausweichen auf die Bundesstraße. Das nervt die Anwohner.
Wir haben mal fünf der Speditionen angerufen, deren Fahrzeuge auf der B216 bzw. B1921 so häufig unterwegs sind, dass der Firmenname auf den vorbeifahrenden LKW im Gedächtnis haften blieb.
Auf die Frage “wohin fahren Ihre LKW eigentlich, wenn sie Dannenberg queren?” gab es teilweise lustige Reaktionen. Nicht alle sind freundlich und nett. Aber Einigkeit besteht in der Aussage ‘wir umgehen die Maut nicht’. Wer’s glaubt . . .
Während sich die Diskussion um Toll Collect aus dem öffentlichen Bewusstsein verabschiedet hat, wurden zum 1.September die Mautgebühren auf 13.5 Cent pro Autobahnkilometer erhöht.
Dafür sinkt die Kfz-Steuer für den schweren LKW und gleichzeitig steigt die Attraktivität der Bundesstraße.
In diesem Zusammenhang habe ich folgende Aussage von FDP-Wirtschaftsminister Walter Hirche im Web gefunden:
Der Minister betonte (…) dass für Niedersachsen das Instrument der Sperrung eine wirkungsvolle Alternative zu einer Maut auf Bundesstraßen darstelle. (…) “Eine generelle Ausweitung der Mautpflicht würde vor allem die Wirtschaft in den betroffenen Gebieten zusätzlich belasten und zu weiteren Umgehungsstrecken führen”, so Hirche. “Eine Sperrung für den Durchgangsverkehr als verkehrslenkende Maßnahme setzt dagegen auf den Sachverstand vor Ort, schränkt die örtlichen Spediteure nicht ein und ist genauso effektiv.”
OLG Braunschweig
Auch das Bundesumweltministerium sieht Handlungsbedarf und ruft dazu auf, den vorhandenen Handlungsspielraum zu nutzen.
Eine Sammlung mit Tipps für betroffene Anwohner hat der BUND auf seiner Homepage veröffentlicht.
Lanz ist out – Schlepper mit GTI-Motor!
Als Biker neige ich eher zu Motoren mit 1 oder 2 Zylindern, des Klanges wegen. Wuppwupp ist mir lieber als Määäääh. Als Autofahrer ist es mir ehrlich gesagt scheißegal wie sich die Karre anhört. Motor-, Ansaug- und Auspuffgeräusche stören nur den Klang der Stereo-Anlage.
Aber als Landei bin ich ab jetzt ein Fan von Schleppern mit GTI-Motor. Gibt’s nicht? Aber Hallo! Ausnahmsweise mal eingebunden, auch wenn das wegen Urheberrechtes ja so eine Sache ist… (der Filmer möge sich bei mir beschweren, dann nehme ich das Video wieder raus
)
“Traktor Tuning” bei Zabim
Wer tauscht schon Porsche gegen Prius?
Claus Gorgs ist Kommentator. Nicht irgendein Kommentator in der Bloggosphäre, einer von der Financial Times Deutschland.
Die deutschen Autokonzerne sind selber schuld, wenn sie sich von der Konkurrenz in die Öko-Schmuddelecke drängen lassen. Wer jahrelang wie BMW nur die “Freude am Fahren” propagiert oder wie Mercedes mitten in der Klimadebatte die Vorzüge der neuen, rund fünf Tonnen schweren Pullman-Limousine bejubelt, darf sich nicht wundern, wenn sich andere auf die vakante Umweltpositionierung stürzen. Und selbst wenn die EU – was noch längst nicht feststeht – CO2-Schleudern ab 2012 mit einer Umweltabgabe belegen sollte: Welchen Porsche-Fahrer, der 100.000 Euro für einen Cayenne und 130 Euro für eine Tankfüllung Super plus ausgibt, würde das ernsthaft in Versuchung bringen, sich einen Toyota Prius zu kaufen?
Die schönen Sportwagen aus Zuffenhausen werden ja vor allem von den Amis gekauft. Und die ticken – diese Aussage ist inzwischen mehrheitsfähig – bekanntlich etwas anders als die Deutschen. Vielleicht hat Herr Gorgs Recht und deutsche Autofahrer würden einen Tausch nicht in Erwägung ziehen. Das liegt aber auch an den Rahmenbedingungen.
Denn Herr Gorgs irrt, wenn er glaubt, niemand würde Porsche gegen Prius tauschen. Hier ist der Beweis:
I am totally excited about getting a Prius. I put a deposit on one a few weeks ago, not sure when I actually get it.
Yes, the Porsche was super fun to drive, and I’m sure the Prius is gonna feel sluggish as hell… BUT:
1) I get to drive in the carpool lane (anyone living in California understands what a big deal that is!! no $271 fines for me..)
2) It’s good for the environment
3) Over the almost 4 years I’ve had the Porsche, it has been to the shop for defects about 6 or 7 times. This includes having the engine replaced twice. TWICE!!
Das sagt James Hong (Gründer von HOTorNOT.com) in seinem Blog.
Tja, da kommt man ins Grübeln: ‘Ökoautos dürfen die Busspur benutzen’. Das wäre in den meisten deutschen Großstädten das beste Verkaufsargument für umweltfreundliche Fahrzeuge.
Loremo: Weil es eh keiner anschaut?
Also wenn ich ein Auto richtig geil finde, dann den Loremo aus München. Haben Sie noch nie gesehen? Geht auch nicht, gibts ja noch nicht. Ab 2009 soll es losgehen.
Im Internet kann man einen schönen Prototypen begutachten, was Robert Basic zu einer bösen Überschrift in seinem Blog und mich zum ‘trotzdem mal nachschauen’ gebracht hat.
Seine Kritik an der Kommunikation mag richtig sein. Aber: Mit dem Einbinden eines Forums sind die Münchner schon recht mutig und bei YouTube gibt es sogar ein 2006 erstelltes Video mit Hintergrundinfos zu sehen.
(mit freundlicher Erlaubnis von loremo doch in eingebundener Form)
Mit der Überschrift hat Basic trotzdem die Wahrheit getroffen: Der Umgang mit potentiellen privaten Investoren ist sträflich ärgerlich.
Das verlinkte PDF erlaubt den interessierten Investoren, sich bei der Loremo AG zu melden und einen Betrag von 56.000 € für 400 Aktien zu investieren. . . . Leider ist die Zeichnungsfrist am 17.11.2006 abgelaufen. Warum ist das noch online? Weil es eh keiner anschaut?
A39 Verbindung: Lüchow fürchtet um Anschluss
Der Lüchower Stadtrat befürchtet, die Stadt und Lüchow könnte von den geplanten Autobahnen nicht ausreichend zu profitieren. Das wurde bei der Sitzung des Rates der Stadt deutlich. Ratsherr Otto Schiewe wäre es am liebsten, wenn sich die ‘Spange‘ zwischen der A39 und der A14 zwischen Lübbow und Salzwedel befinden würde.
‘Möglichst dicht ran an Lüchow’, will Schiewe die Spange. Das sorgte für einige Heiterkeit auf der anderen Seite des Saales. ‘Das Geschrei möchte ich nicht hören’, erwiderte Ratskollege Dr.Norbert (Vorname ist wichtig, es gibt nämlich zwei) Messerschmidt. ‘wenn die richtig dicht rankommt.’
