Wie schon angekündigt:
Die Mitglieder der Bürgersparte von Alma treffen sich heute um 17 Uhr im Rathaus in Dannenberg.
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Inspirierend
Wie plakativ muss Werbung für Regionen eigentlich sein?
Darum kreiseln meine Gedanken nun schon seit gestern abend. Den hab ich ganz relaxed mit einem alten Schulkameraden bei Lina bei einem Latte verbracht… (Draußen, wegen der Rauch-Geschichte).
Wetter gut, Laune gut. Und da kommt diese bemerkswerte Feststellung von ihm:
Österreich ist im Regionalmarketing so perfekt – jede Wiese hat dort ein Logo.
Alma meldet sich
Am 21.August trifft sich die Bürgersparte von ‘Alle machen Marketing’, dem örtlichen Bürgerverein (siehe unten), um 17 Uhr im Dannenberger Rathaus, Am Markt 5.
Dieses zweite Treffen hat noch stark konstitutionellen Charakter: Beschluss der Geschäftsordnung, Wahl eines stellvertretenden Spartensprechers wurden bei der vergangenen Sitzung am 26.Juni verschoben und sollen jetzt nachgeholt werden.
Inhaltlich steht die City-Offensive im Mittelpunkt. 2007 haben wir die Schiffverbindung Hamburg-Hitzacker eingerichtet, bunte Frösche in Dannenberg aufgestellt und einiges kommt noch auf uns zu.
Was 2008 in diesem Rahmen passieren soll ist noch nicht ganz klar. Aber die Verteilung von Aufgaben steht schon in der Tagesordnung.
Die Alma-Sitzungen (der Bürgersparte) sind öffentlich. Gäste sind also herzlich willkommen und sollen (auch Stimmberechtigung bei Wahlen) zu Wort kommen.
Alma verschiebt Beschluss zur Satzung
Die Samtgemeinde Elbtalaue will die Bürger in die künftige Entwicklung enger einbinden. Als gangbarer Weg erscheint ein Verein. Ein Bürgerverein um genauer zu sein. Der hat schon einen Namen, einen Vorstand, bereits einige Mitglieder (unter anderem mich) – aber noch keine Satzung. Auch nach der gestrigen Sitzung steht die noch aus (genau wie die Beitragsordnung)
Eine Satzung zu beschließen, ist nicht so einfach.
Das liegt nicht zuletzt daran, dass neben einfachen Bürgern auch die Touristiker, Gewerbetreibenden und politischen Vertreter der zur Samtgemeinde zugehörigen Gemeinden in den neu gegründeten Bürgerverein integriert wurden.
Vereine in Vereinen – das macht die ganze Angelegenheit etwas kompliziert, was ich am einfachsten anhand der Mitgliedsgemeinden beschreibe (auch wenn die natürlich kein Verein im engeren Sinne sind) :
Entschließt sich eine Gemeinde Alma beizutreten, werden Beiträge fällig – abhängig von der Bevölkerungszahl der Gemeinde. Dafür bekommen die Gemeindevertreter auch mehr Stimmen – wiederum abhängig von der Bevölkerungszahl der jeweiligen Gemeinde.
Gestern wurde die Konstruktion des Vereins via Overheadprojektor auf eine Leinwand geworfen. Das Organigramm sei nach langer Diskussion im Vorstand entstanden. Sie hier wiederzugeben (und sei es nur näherungsweise) ist mir leider nicht möglich. Nur so viel:
Die Mitglieder von Alma werden sich in vier Sparten aufgliedern: Touristik, Gewerbe, Gemeinden und ‘Bürger’.
Ich werde wohl ‘Bürger‘ bleiben. Das kommt meinem Naturell sowieso am nächsten.
To be continued . . .
Werbung auf Lüchow-Dannenberg.de
Werbung im Internet ist nun wirklich nix Besonderes. Im Gegenteil.
Ich besuche täglich viele Seiten, deren Betreiber mit Hilfe von Anzeigen ihre Kosten wieder einspielen. Einige wollen Gewinn machen, wundern sich dass es nicht klappt – aber das ist ein anderes Thema.
Wenn der Landkreis Lüchow-Dannenberg, die Samtgemeinden Elbtalaue, Lüchow und Gartow als kommunale Einrichtungen Werbung auf der eigenen Website schalten, ist das meiner Ansicht nach ebenfalls in Ordnung (falls das Geld dem Kämmerer zukommt!). Trotzdem habe ich ein Problem mit der (ja, Einzahl) Anzeige, die ich seit einigen Monaten auf den Seiten unserer Kommunen finde.
Der Anzeigenkunde macht Werbung für’s citynahe Wohnen in Lüneburg. (und ist dabei so freundlich, direkt auf das Portal der Stadt zu verlinken… *hahaha)
Eigentlich ist das eine schöne Fläche für Hotels, kommerzielle Veranstaltungen, Handel, Handwerk und so weiter. Klassischer regionaler Bezug eben. Dummerweise ist Online-Werbung bei der Lüchow-Dannenberger Wirtschaft keine geübte Praxis – selbst auf der Portalseite der Stadt Lüneburg sind nur schlechte Gif’s an ähnlicher Stelle geschaltet.
Aber statt konsequenterweise auf die Werbeeinnahmen zu verzichten, tun die kommunalen Portale alles, um in Lüneburg ein paar Immobilien an den Mann zu bringen.
Komisch.
ETI: Zentrale Vermarktung für Elbtalaue und Heide
Es gibt ihn: den Masterplan für die Entwicklung der Lüneburger Heide und der Elbtalaue. Allerdings: Noch ist er nicht in Gänze öffentlich einsehbar. Nur ein kleines Exzerpt ist vorhanden.
Am 13. März 2007 wurde das ‘Zukunftskonzept’ an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Walter Hirche übergeben und der war so freundlich, eine Kopie auch ins Kreishaus nach Lüchow zu schicken; zu Händen des Landrates.
Natürlich war das keine Gefälligkeit, sondern nur recht und billig – immerhin ist der Landkreis einer von elf Auftraggebern des Konzeptes und bezahlt die Musik, die da bestellt wurde.
Instinktives Bogenschießen
Das hört sich nett an finde ich. Ein Lehrgang hier in der Region verspricht genau das. Der Tipp kam von einem Freund und nähere Infos kommen per Mail.
Leider hat mein Freund den Flyer und ich konnte mir nur die Internet-Adresse merken.
Hm… aber nähere Infos gibt es beim Landkreis.
Alle machen Marketing
Ein großes Budget hat die neu gegründete Samtgemeinde Elbtalaue für ein nachhaltiges Marketing nicht. Aber sie hat Fans. Die leben in ganz Deutschland verstreut und würden nur allzu gern werben. Solche Menschen nennt Guy Kawasaki ‘Evangelisten’. Sie zu entdecken und zu aktivieren ist eine der vordringlichsten Aufgaben im Marketing der Neuzeit.
Nun ist dieser Trend auch im Stadtmarketing angekommen und fließt dort in eine ‘verwaltbare Form’.
Vielleicht lässt sich etwas ähnliches auch für uns hier auf die Beine stellen? Mal sehen.
www.best-practice-business.de/blog » Weltweite Werbung für eine Stadt
Sie (die Hamburger, Olaf) ernennen “Botschafter†in wichtigen Städten dieser Welt, die ehrenamtlich für Ihre Heimatstadt Werbumg machen. Die Hamburg Ambassadors sind im Ausland lebende Persönlichkeiten, die zu Hamburg eine enge Verbindung haben. Sie werden vom Ersten Bürgermeister als Repräsentanten der Stadt ernannt, um für Hamburg Werbung zu machen.
Auf die Frage, was man diesen freiwilligen Werbern denn als Gegenleistung anbieten könnte, bietet Bernd Röthlingshöfer, Autor und Kreativdirektor mit Hang zur Werbung eine Antwort:
Da ist vielerlei möglich: Sie bekommen mehr und oft exklusive Informationen, manchmal Vergünstigungen wie Einkaufsrabatte, nehmen an Events teil, zu denen Normalsterbliche keinen Zutritt haben usw.
Für seine eigene Heimatstadt ist er aber doch recht konkret und legt die Messlatte etwas höher
Für ein paar Bratwurstgutscheine, jährliche Lebkuchenlieferungen und ein VIP Ticket für den FCN würde ich glatt Botschafter meiner Heimatstadt werden.
Gemischte Gefühle
Vor den Erfolg hat der liebe Gott die Arbeit gesetzt. Vor die Arbeit eines Bürgervereines stellt das Vereinsrecht Mitgliederversammlungen mit Debatten um Satzungen, Gebührenordnungen und Stimmverteilungen.
Genau darum ging es gestern im Hotel ‘Alte Post’ in Dannenberg. ALMA Elbtalaue e.V. lud zur Informationsveranstaltung mit anschließender Mitgliederversammlung.
Um 18.30 Uhr war der Saal rappel voll. Das Interesse der Bürger ist vorhanden auch wenn nicht alle Interessierten zur anschließenden Mitgliederversammlung blieben. Mit 40 € für die bürgerliche Sparte ist der Vereinsbeitrag zwar überschaubar – aber nicht jeder hat Lust auf die bei Vereinsgründungen typischen Geburtswehen.
Es dürfte schwierig werden, die unterschiedlichen Interessenlagen der Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Der Verein rekrutiert nämlich Mitglieder aus allen Sparten des öffentlich/wirtschaftlichen Lebens.
Dazu gehören neben Einzelpersonen mit Einzelinteressen auch Gemeinden, Tourismusverbände und Werbegemeinschaft(en). Um deren Gewicht im Entscheidungsprozess abzubilden, gibt es einen Stimmenschlüssel, der diesen Gruppen einen entsprechenden Einfluss auf die Entscheidungen gewähren soll.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Einflussbereich von ALMA sich über zwei ehemals unabhängige Samtgemeinden erstreckt. Dannenberg und Hitzacker sind sich zwar nicht so spinnefeind wie Lüchow und Dannenberg – aber beide fremdeln und Hitzacker fürchtet das ‘mächtige Dannenberg’ wenn es um die Verteilung von Ressourcen geht.
Erste öffentliche Sitzung von ALMA
Stadtmarketing ist ein weites Feld. Es gibt auf dem Gebiet eine Menge Thesen und Themen, die sich täglich um ein neues Puzzlestück ergänzen. Unmöglich, alles im Blick zu haben.
Es bleibt damit eine Aufgabe, der sich vor allem die Universitäten und einige Spezialagenturen verschrieben haben und ein lohnender Markt, denn: Jede Region oder Stadt ist heute bestrebt, sich möglichst gut zu positionieren.
Die Beteiligung der Bürger wird als wichtige Komponente akzeptiert. Aber je nach Konzept (oder Masterplan) gibt es unterschiedliche Ansätze, diese Beteiligung zu gewährleisten.
In der Samtgemeinde Elbtalaue wird im Rahmen einer ‘Markenbildung‘ ein Verein ins Leben gerufen.
Die erste Sitzung ist am Montag, 10.Februar um 18.30 Uhr, im Hotel ‘Alte Post’ (Marschtorstraße 6).
Ich bin ja mal gespannt.
Elbtalaue: Alle machen Marketing
Die Elbe ist zwar nicht der längste Fluss Deutschlands, aber mit ihren 1091 km doch über weite Strecken der schönste Strom. Nicht nur bei Dresden ist das Bett der Elbe durch das Sandsteingebirge hübsch anzusehen.
Schön ist er vor allem hier bei uns in der Ecke. Der Elbe haben die Menschen hier viel mehr Raum zugestanden, als sie im Westen dem Rhein gewährten. Wo Raum vorhanden ist, entwickelt sich meist etwas Nützliches. Raum schaffen soll nun ein neuer Verein mit dem inhaltsschweren Namen: Alma.
Wem gehört das Image von Regionen eigentlich? Wer führt, prägt und entwickelt es? In Dannenberg war es das städtische Marketing unter der Federführung von Ursulla Fallapp. Die rührige Aktivistin in Sachen Stadtvermarktung hat viel erreicht und erhält jetzt Unterstützung. Alma ist ein Verein. Der Frauenname ist eine Abkürzung für ‘Alle machen Marketing’ und der Name ist Programm.
Der Verein wurde im September gegründet und soll die bürgerliche Stimme im Marketing-Prozess hörbar machen. Denn – so die Erkenntnis – eine breite Akzeptanz ist in Sachen Regional-Marketing unerlässlich. Alma soll die Bürger mitnehmen in einen ausgesprochen spannenden Prozess, Ideen sammeln und Vorschläge ausarbeiten, die anschließend zusammen mit Verwaltung und Wirtschaft umgesetzt werden können.
Die Erdbeben, welche die politischen Strukturen der Region Lüchow-Dannenberg während der vergangenen zwei Jahre erschütterten, führten zu einem Zusammenschluss der Samtgemeinden Hitzacker und Dannenberg zu einer Großsamtgemeinde ‘Elbtalaue’. Streng nach dem Motto ‘Synergien nutzen’ geht es nun in die nächste Runden.
Während Dannenberg eine recht gute Basis für Weiterentwicklungen eines regionalen Markennamen vorweisen kann, liegt es mit Blick auf diese Basisarbeit in Hitzacker etwas anders. Dort treten die unterschiedlichen Interessenvertreter jeweils für sich auf – von Zusammenarbeit hört man wenig. Mir unvergessen ist das Tauziehen um eine Hochwasserschutzmauer am Yachthafen, in der sich Einzelpersonen einen Kampf bis an den Rand der Absurdität lieferten.
‘In den verschiedenen Sparten Wirtschafts- und Geschäftswelt, Tourismus, Bürgerinnen und Bürger und Kommunen erfolgt in Zukunft eine enge Verzahnung der Interessenlagen zum Wohle der Region.’ Das kündigen der Alma-Vorsitzendee Markus Maul und Schriftführerin Ursula Fallapp in einem Weihnachtsbrief an.
Bis zum 12. Februar können am Verein Interessierte durch Anregungen und Vorschläge die künftigen Weichen mit stellen. Dann nämlich ist die erste offizielle Vereinsvorstellung im Dannenberger Hotel ‘Alte Post’ . Termin bitte merken.
… sturmfest und erdverwachsen!
Dem Niedersachsen im Allgemeinen und dem Dannenberger im Besonderen sagt man ja eine gewisse Sturheit nach. Ob zu Recht oder nicht, sei jetzt einmal dahingestellt.
Tatsache ist, dass der Niedersachse sowohl sturmfest als auch erdverwachsen ist. Wie sehr diese Zeile aus dem Niedersachsenlied gültig ist, sieht man heute.
Die Dannenberger halten heute ihr traditionelles Stadtfest ab: den Kartoffelsonntag.
11.2 Grad, Wind mit der Stärke 3-4 aus Nordwest, Regenschauer.
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