Wlan: Drahtlos ins Netz

Hans-Guck-In-Die-Luft hat Angst vor Kabeln. Vor allem dann, wenn die Strippen quer vor der Tür verlaufen. Eines dieser Kabel verbindet in meinem Büro den DSL-Router mit meinem PC.
Und heute ist es wieder passiert: Ich habe die Füße nicht hoch bekommen und den Router runter gerissen.

Schnautze voll: WLAN muss her.

Das ist zwar eine ziemlich dekadente Angelegenheit (Router und PC stehen keine 3 Meter von einander entfernt), aber der Kabelbaum auf der Rückseite meines PC’s wird etwas dünner und das ist ja auch was wert.
Für alle, die WLAN noch nicht kennen:

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Hewlett-Packard liefert nicht

Warum kann nie etwas so klappen wie es abgesprochen und geplant war? Ich wollte meinen HP Pavilion DV 6000 eigentlich als Podcast-Produktionsstudio einsetzen. Laptops sind schön leise – ein großer Vorteil zum Aufnehmen von Tonaufnahmen.

Einzige Schwierigkeit:
Das Mikrofonsignal ist viel zu leise. Neue Treiber und eine Nachfrage beim HP-Support (in englisch) haben keine Verbesserung gebracht. Ein Hardwarefehler? Davon geht der Fachhändler in Salzwedel aus und hatte auch gleich ein Austauschgerät zugesagt. Das Problem: Er bekommt keins.

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Rettet die Daten!

Eine schöne Beschäftigung für den Sonnabend oder Sonntag ist das Sichern von Daten. Weil ich dazu nie wirklich Lust habe und DVD-Rohlinge auch nicht umsonst zu haben sind, fallen meine privaten Unterlagen durch das Raster und bleiben einfach ungesichtert.
Was passieren kann, passiert nach Murphys Gesetz denn auch: Die Platte (bei mir eine Samsung SP1604N) gibt ohne Ankündigung ihren Geist auf und schon ist der Sonnabend mit einer frustrierenden Rettungsaktion belegt.

Fünf Stunden habe ich allein dafür gebraucht, von der defekten Festplatte meine Mp3-Sammlung auf eine schnell gekaufte, neue Festplatte zu verschieben.

Drei weitere Stunden gingen für die Fotoalben drauf.

Dabei starrte ich größtenteils auf den quälend langsamen Forstschrittsbalken. Ich hätte auch gehen können – allerdings wäre ich dann immer noch nicht fertig. Denn hin und weider verlangt die Software eine kleine Entscheidung. Meist in Form von “ja” oder “nein”. Kein großes Ding, aber bleibt diese Bestätigung aus, tut sich gar nix mehr.

Also im Büro sitzen und warten. Radio hören, Zeitschriften lesen und warten. Artzbesuch am Montagmorgen ist nix dagagen. Gut, dass wenigstens Wochenende ist. Da hat man bekanntlich etwas Zeit.

Ich bin nicht der einzige, dem der Datencrash kalt erwischte wie ich bei einer kleinen Netzrecherche herausfand. Eine ganze Branche hat sich diesem Segment verschrieben, auch hier steht was dazu.
Das führte mir denn aber auch die Kehrseite der digitalen Welt vor Augen: Ein technischer Defekt hält schon mal mit einem Wohnungsbrand, bei dem sämtliche Familienalben ein Opfer der Flammen werden, mit.
Nun gut – es ist nicht wirklich schlimm, wenn ein paar private Fotos verloren gehen – aber es ist in meinem Falle ärgerlich, denn die letzten Bilder von Oma Bielefeld sind einfach unwiederbringlich futsch, ohne dass sie die gesehen hatte. MIST, MIST, MIST.

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass unzählige Fotos nur gemacht wurden, weil sie keine Film- und Entwicklungskosten mit sich bringen. Vielleicht sollte ich mir aber angewöhnen, besonders gelungene Fotos doch als Papierversion zu ziehen… Einige Exemplare habe ich auf Flickr gestellt, aber nicht im Vollformat.
Auch alle bei i-Tunes gekauften Songs sind weg. Längst nicht alle hatte ich auf CD gebrannt. Da ist es ein Hohn, dass ich erst heute die guten Ratschläge von Apple lese…

Okay, man hört immer wieder davon, wie wichtig ein Backup ist – aber mal im Ernst: Wann war denn eure letzte Sicherung?

To apple, or not to apple?

Mein Notebook hat seinen Geist aufgegeben. Blubb – aus.

Okay das gute Stück war etwas älter (PIII mit 1.2Ghz, 512MB RAM), machte eigentlich schon seit Jahren nicht mehr das was es eigentlich sollte und darum spare ich mir die Tränen.

Was mich schmerzt ist vielmehr, dass Ersatz her muss. Ich streube mich aber unterwegs muss ich arbeiten, online gehen und präsentieren können. Da ist ein Notebook eben doch unersätzlich. Die Dinger können alles. ABER!

Nach meiner bisherigen Erfahrung sind Notebooks vor allem teuer und der Akku grundsätzlich dann leer, wenn er gebraucht wird. Ersatzteile gibt es nur für Modelle, die gerade am Lager sind, “bestellen ist leider derzeit nicht möglich”. Außerdem besitzen Notebooks die unangenehme Eigenschaft, dass sich der Preis halbiert, sobald es das erste Mal hochgefahren ist.

Die kleine Festplatte ist immer zu klein, der Ramspeicher nie ausreichend und wer eine halbe Stunde mit dem Notebook auf den Oberschenkeln liegend gearbeitet hat, fühlt sich wie ein Grillhähnchen.

Die Alternative? Ein Apple?

Die Modelle mit dem abgefressenen Apfel sehen zwar genauso aus wie normale Notebooks, haben aber in meinem Bekanntenkreis den Ruf des “Besonderen”: Sie laufen länger, stabiler, machen mehr mögich, veralten nur alle drei Jahre und sind mit guten Komponenten ausgestattet.

Das wissen die Männer um Steve Jobs auch und darum verkaufen sie ihre Geräte für teuer Geld, packen dafür gleichzeitig so interessante Software mit dazu, dass ein Nachwuchsblogger wässrige Augen bekommt. Garageband zum Beispiel ist ein supertolles System . . .

Derzeit tendiere ich zum MacBook, werde aber wohl eine oder zwei Nächte drüber schlafen müssen. 1.379 Euronen inkl. sind eben auch kein Pappenstil. Dazu kommt, dass ich das Notebook gerne mit meinen Windows-Systemen synchronisieren möchte. Openoffice macht den Dateitausch möglich – aber reicht das wirklich?

Vermieter akzeptiert

So eine Überraschung.

Der Ex-Vermieter hat sich schlau gemacht und unsere Vermutung heute telefonisch bestätigt: Die gesamte Heizungsanlage des Sechsparteienhauses lief während der vergangenen fünf Jahre auf unsere Kappe.

Er hat zugesagt, dass er uns die zuviel gezahlten Gebühren zurücküberweisen würde. 10 Tage Zeit hat er sich ausbedungen.

Anwalt trotzdem einschalten?

Der Akku-Schrauber soll’s gewesen sein

Wenn das Handy klingelt und der Ex-Vermieter dran ist, dann steigt der Adrenalinspiegel und plötzlich bin ich wach.

“Ich habe mich über den Anruf ihrer Frau gestern geärgert…”, sagt der und ich spüre pumpende Schwellungen im Hals. Er fühle sich verdächtigt. Soso. “Ständiges Misstrauen schon von Anfang an”, moniert er. Aha.

Nun mache ich mich hier nicht über eine Definition von “ständig” her. Aber Misstrauen gegenüber Herrn W. aus Helmstedt ist durchaus angebracht.

Jedenfalls erklärt sich der Herr W. aus Helmstedt den drehenden Stromzähler wie folgt: “Ich bin ja nun auch am Renovieren in der Wohnung und verbrauche daher auch Strom, was Sie aber gar nicht betrifft, weil Sie ja abgemeldet sind.” Aha.

Zur Erinnerung: 155 kW/h Differenz zeigt der Stromzähler der LandE in Helmstedt seit dem Tag unseres Auszuges. Das sieht nach schwerer Renovierung aus. Mit Akkuschraubern (“mehreren!”) lässt sich dieser Stromverbrauch jedenfalls nicht erklären.

Gestern machte Herr W. meiner Frau gegenüber noch die “Umbaumaßnahmen an der Starkstromleitung in der Küche” als Grund für den sich ständig drehenden Stromzähler aus. Das habe ihm ein Elektriker gesagt, den er seiner Auskunft nach exta zu Rate gezogen hat. Streng nach dem Motto: Die Mieter (also wir) hatten vor 5 Jahren einen Fehler ins System gebaut, für das der Vermieter nicht zuständig sein kann.

Aha… – Wie sich Gründe und Erklärungen doch ändern. Es verspricht spannend zu werden.

Das Telefongespräch wurde leider unterbrochen, weil das Handy von Herrn W. aus Helmstedt unter Empfangsschwäche litt.

To be continued…

Noch einmal Velpke

Eigentlich hatten wir mit dem Landkreis Helmstedt schon abgeschlossen. Nur eine Sache war noch offen geblieben: Unser Stromzähler an der Steinbruchstraße 8.

Der Vermieter hatte mit uns gemeinsam den Zählerstand abgelesen, es muss ja alles seine Ordnung haben. 300 Euro von der Kaution hat er einbehalten, um die ggf. mit der kommenden “Nachzahlung, die ja zu erwarten ist” zu verrechnen. Nun gut – Recht hat er ja und hinterherlaufen muss er seinem Geld auch nicht.

Heute, einen Monat später hat sich ein Heinzelmännchen für den Zählerstand unserer alten Wohnung interessiert (Danke, R.). Und siehe da: 155 Einheiten innerhalb eines Monats, obwohl eigentlich niemand mehr dort wohnt und alle Sicherungen ausgeschaltet sind.

Wunderbarerweise hat sich unsere ehemaliger Vermieter gedanklich schon mit diesem Phänomen beschäftigt. Denn auf Nachfrage von Karen führte er dies auf die “Umbaumaßnahmen in der Küche” zurück, die wir bei Einzug vorgenommen hätten.

Die LandE in Helmstedt, die Nachbarn und unser Anwalt wird sich mit dem Fall weiter befassen. Den Namen des Vermieter verrate ich im nächsten Post (inklusive die aller Schwarzarbeiter, die während der vergangenen 5 Jahre an der Steinbruchstraße beschäftigt waren :-) )

… to be continued