Es sind diese kleinen Katastrophen, die das Bloggen so liebenswert machen. Weniger der Umgang mit Themen, als mit Servertechnik, php- und javaskripten.
Das Wespennest läuft seit nunmehr fünf Jahren auf WordPress und ich bin – mal mehr und mal weniger – von dem System überzeugt.
Das liegt zum einen an der einfachen Handhabung im Front- wie im Backend und zum anderen an der nahezu unbegrenzten Erweiterbarkeit der Möglichkeiten.
Allerdings sind einige Funktionen die ich mir mittels Plugin gegönnt habe doch recht anfällig für Fehler. Eine Entschuldigung geht jetzt zum Beispiel an die Empfänger des Newsletters. Die sind vor wenigen Minuten mit Beiträgen bombardiert worden, die selbst bereits Jahre alt sind. Der Grund liegt in einem anderen Plugin das für sich genommen sehr sinnvoll ist: der Broken-Link-Checker. Wie das?
Auch wenn das Netz nix vergisst – die eine oder andere Internet-Adresse ist nach einiger Zeit einfach nicht mehr existent. Das ist nicht weiter schlimm, es sei denn für die Leser, die über Seiten wie das Wespennest auf eben jene toten Links geschickt werden. Darum habe ich den Broken-Link-Checker, der mich über tote Links informiert und sie ggf löscht. Das geht natürlich auch manuell und eben jenes habe ich eben gemacht.
Dumm: Die aktualisierten Beiträge werden wie ein neuer Beitrag behandelt und an die Adressaten des newsletters verschickt. Sorry for the SPAM
Tja, wie die Überschrift schon sagt: Nachdem ich heute von WordPress daran erinnert wurde, dass es eine neue Version gibt (2.8) habe ich sicherheitshalber Kinderwirtschaft.net zuerst aktualisiert. Immerhin wurde bei Twitter von diversen Problemen mit komplexen Plugins berichtet.
Auf Kinderwirtschaft liegt unser akustischer KLP-Reiseführer, den Jens und ich in einer ersten Beta-Fassung mal aufgenommen haben. Der Podcast wird mittels Podpress verwaltet. Podpress ist ein Plugin, welches WordPress-Blogs gerne für Audio-Beiträge verwenden. Das Plugin ist recht komfortabel und war, als ich mit den Podcasten angefangen habe das einzige, mir bekannte Plugin für diese Zwecke. Podpress verträgt sich dummerweise überhaupt nicht mit der neuen WordPress-Version. Dem Betrachter fällt das nicht weiter auf, wohl aber dem Admin, der die nächsten Beiträge einstellen möchte.ÂÂ
Sobald der sich nämlich einloggen möchte, erhält er eine fette Fehlermeldung: Server-Error 500. Tja.ÂÂ
Lösung:ÂÂ
Ich habe das Plugin-Verzeichnis mittels Cyberduck einfach kurzfristig umbenannt und mich erneut ins Backend eingeloggt. Funktioniert auch prima, abgesehen davon, dass natürlich alle Plugins abgeschaltet sind. Weil Kinderwirtschaft.net nicht mit wirklich vielen Erweiterungen daherkommt, fällt es nur bei Podpress ins Gewicht.
Manchmal sind ganz alte Verfahren ein fruchtbarer Weg, mit ganz neuen Problemen umzugehen.
Das wurde mir gestern klar, als ich mit einem Zahnstocher mein iPhone bearbeitete. Dort hatte es sich ein Fussel in der Kopfhörerbuchse gemütlich gemacht. Baumwolle und Synthetik-Fasern versperrten dem Klinkenstecker meines Headsets den entscheidenden letzten Millimeter.
Die Vermutung, dass ein Fussel der Grund für die Fehlfunktion des Mikrofons im von Apple mitgelieferten Kopfhörers sein könnte kam mir nach einem Hinweis in einem Forum.
Wenn das Mikro bzw. die Fernsteuerung am Kopfhörer nicht funktioniert, könne das daran liegen, dass der Kopfhörer einfach nicht tief genug in seine vorbestimmte Buchse gesteckt werden kann. Nur: Wie kommt man dran?
Genauso wie an ein Stück zähes Hühnerfleisch im Zahnzwischenraum: Mittels eines Zahnstochers aus Holz habe ich einen dicken Fussel aus dem iPhone gezogen und viola: Jetzt darf ich beim Autofahren wieder telefonieren. Problem gelöst: Das Mikrofon und die integrierte Fernsteuerung des iPhone geht wieder!
Es war der reine Zufall, dass mir der Aldi-Prospekt gestern in die Hand fiel. Es war kein Zufall, dass ich bei diesem kleinen Camcorder zugreifen musste (…)
Erstes Schlucken, als eine CD für Windows aus der Verpackung fällt. Dann aber die Hoffnung, dass OSX das schon schaffen wird – immerhin verwendet der Medion Life P47002 (so der offizielle Name des Camcorder) AVI und nutzt das H.264 Format – dabei hat der Mac ja eigentlich kein Problem, zumal ich Großkotz mir irgendwann einmal QuicktimePro leistete.
Ernüchterung beim ersten Versuch, die Videos mit Qucktime abzuspielen. Der kurze Hinweis, dass weitere Komponenten bei Apple auf der Quicktime-Seite zum Download bereitstehen. Erleichterung, dass sich das Fenster in der richtigen Größe öffnet und die Timeline zu sehen ist. Endtäuschung, dass nur Ton aber kein Bild kommt.
VLC zeigt das Bild, lässt dafür den Ton aus – ist also auch keine Hilfe.
Dass iMovie den Dienst vollständig verweigert, überrascht mich nicht mehr. Aber die Frage steht im Raum: Geht das überhaupt? Quicktime erkennt den H264-Format in den Film-Informationen, erkennt Höhe und Breite und auch das Format des Tones (ADPCM) wird identifiziert.
Leider ist mein Hang zum Video eher rudimentär und es geht mir die Erfahrung ab. Aber vielleicht liest ja ein Berufener diese Zeilen und gibt mir Starthilfe. Innerhalb von fünf Tagen kann ich den Camcorder ohne Probleme bei Aldi wieder zurückgeben.
Wenn noch Informationen fehlen, bitte einfach ‘nen Kommentar geben und ich liefere prompt nach!
Ich halte mit meiner Meinung zu Dingen des alltälglichen Lebens nicht hinter den Berg. Was mir gefällt, empfehle ich gerne.
So bin ich auch mit verantwortlich, dass mein Chef sich ein iPhone geholt hat. Das ist ärgerlich, denn er hat allen Grund auf mich sauer zu sein: Heute wurde sein iPhone komplett zerschossen – und ich habe keine Ahnung, wie ich ihm helfen kann.
Darum gehts:
Anfang Januar kam sein iPhone, kurz danach ein neuer Laptop mit vorinstalliertem Vista.
Das iPhone wurde von ihm mit Windows XP auf seinem “zu-Hause-Rechner” aktiviert, fleißig genutzt und eigentlich war er sehr zufrieden. Gut, da wäre das Eine oder Andere, was er sich noch gewünscht hätte – aber er hat ja mich, um ihm zu zeigen was da noch geht.
Heute wollte ich ihm zeigen, wie das iPhone mit iTunes syncronisiert werden kann. Adressen, Termine, etc – Bei Apple OSX kein Problem.
Bei Vista wohl schon!
Dazu wurde das iPhone erstmals an iTunes angeschlossen und erkannt. Auch dass das jüngste Softwareupdate für das iPhone (Vers. 2.2) noch nicht aufgespielt ist, hat iTunes spitz bekommen und den Download auf Nachfrage gestartet.
Beim Versuch, die neue Software auf das iPhone zu spielen, gab es den berüchtigten Blue-Screen of Death – und das, obwohl definitiv das neueste iTunes verwendet worden ist und Vista auf dem neuesten Stand war.
Die Folge: Ein iPhone was überhaupt nix mehr tut (außer nach iTunes zu verlangen) und ein iTunes, was diesen Fehler auch nach Re-Installation beliebig oft wiederholt. Jetzt habe ich einen Chef ohne Handy, dafür mit viel schlechter Laune und ich stehe da mit einen ramponierten Ruf .
Die Erkenntnis: Empfehle nur, was Du wirklich kennst.
Nicht jetzt, nicht hier – aber bis zum Wochenende rechnen die Frösche mit Niederschlägen, die sich gewaschen haben. Das betrifft nicht nur unsere Gartenparty am 5. Juni. Wesentlich böser wird es die Fußballer erwischen, die sich das Freundschaftsspiel zwischen SC Lüchow und FC St.Pauli anschauen wollen.
Das Bild zeigt die Vorhersage für Sonnabend – den Tag der Tage, der hoffentlich nicht ins Wasser fällt.
Okay, nachdem auch mein alter Herr mir den Aufruf zugeschickt hat (vorher hatte ich ihn schon von Lina und Tim bekommen), wird es Zeit mal was dazu zu sagen.
Der Benzinpreis macht die Landbevölkerung langsam mürbe – Widerstand regt sich.ÂÂ
Wer ein Dieselfahrzeug sein eigen nennt, fühlt sich seit der Angleichung von Diesel und Benzinpreisen doppelt betrogen. Kein Wunder, dass Boykottaufrufe eifrige Verbreitung finden. Via Email rotten sich brave Bürger zusammen und setzen sich zur Wehr.ÂÂ
Für alle Lüchow-Dannenberger noch ein kleiner Tipp: Wer in Dannenberg oder Lüchow wohnt und bis zu 9 Cent/Liter sparen möchte, sollte in Clenze tanken. Dort kostet Benzin heute noch 1.45€, während in Dannenberg 1.54 € an der Zapfsäule ausgewiesen werden.
Die Eon hat im Nordkreis ein Problem. Ein Service-Problem, um genau zu sein. Dabei bekommt der Essener Konzern jetzt Hilfe von der Stadt Hitzacker. Wie in der EJZ von Sonnabend zu lesen war, richtet die Eon jetzt einen Service-Point im Rathaus der Stadt Hitzacker ein.
Das ist schön zentral gelegen und von überall aus gut zu erreichen. 1a-Lage nennt man das wohl unter den Immobilien-Profis.
Ich nenne das eher eine Frechheit. Erst schlechte Arbeit machen und anschließend die Hilfe der Stadt in Anspruch nehmen. Aber der Teufel kackt bekanntlich auf den größten Haufen.
Was hat Eon eigentlich davon abgehalten, eines der frei stehenden Ladenlokale in Hitzacker anzumieten?Es hätte bestimmt einen Hausbesitzer auf der Insel gegeben, der zwei Mitarbeitern der Eon ein Büro zur Verfügung gestellt hätte.ÂÂ
Nach meiner Meinung gehört das mit zum Spiel wenn eine zentralisierte Verwaltung Kundennähe praktizieren möchte. Das läuft sozusagen unter “Nebenkosten” – das Wort passt zum Thema.ÂÂ
Aber Nebenkosten scheut offenbar selbst die Eon-Avacon.
Kiten ist ganz groß in Mode. Schon lange sieht der Himmel an Ostseestränden aus, als bestünden die Wolken aus Nylon.
Alles was für Anfänger. Es geht auch anders: Statt auf dem Meer auf der Elbe. So geschehen gestern Abend. Mit den Autos zum alten Fähranleger, Ausrüstung geschultert und los. Es soll mächtig Spaß gemacht haben, heißt es nachher.
Typisch: Wo Licht, da auch Schatten.
Ein Fischer läuft Sturm und fotografiert Kfz-Kennzeichen. Die Polizei kommt und nimmt Personalien auf. Aber gegen was wurde jetzt verstoßen? Surfen ist kiten ja nun irgendwie nicht und Drachen steigen lassen auf dem Wasser – warum sollte das verboten sein?
Ich glaube, das ist typisch deutsch. Es ist inzwischen alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Meist schon, bevor es jemandem auffällt, dass das überhaupt gehen könnte.ÂÂ
Update: Tatsächlich gibt es für das Kitesurfen auf der Elbe explizit freigegebene Streckenabschnitte. Hier, hier und hier.
Ostern und die Spritpreise: Der Zusammenhang ist ähnlich eng, wie Ostern und Schokohasen.
Während sich die Preise für den Dollar auf niedrigem Niveau einpendeln, fiebert der Dieselpreis an der Zapfsäule.
Steuerabstand: 22ct., Preisdifferenz an der Tanke: 8ct.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Ich war Donnerstag in Leipzig zur Buchmesse und habe da das erste Mal in einem dieser Elektrodreiräder gesessen. 1,92 gehen rein. Ist jetzt nicht unbedingt ne Luxuslimosine, aber geizig: Verstromte Energie als Alternative? Mal sehen.
Montag werde ich jedenfalls mit dem Fahrrad nach Clenze zur Arbeit fahren. Das sind pro Tour immerhin 25 km. Ich nehme mir 1.5 Std. Zeit. Das ist für Pendler in Großstädten nicht unüblich. Mal sehen, ob das eine praktikable Art ist, zu Arbeit zu kommen.
Zur Zeit fahre ich in Fahrgemeinschaft jeden Tag eine halbe Stunde mit dem Auto. 90% meines Benzinverbrauches verbuche ich direkt mit der Fahrt zur Arbeit. Gleichzeitig komme ich aber nicht dazu, Sport zu machen.
Eine Zwei-Fliegen-auf-einen-Schlag-Lösung zeichnet sich ab.
Mein Apple hat sich gestern nach einem Update des Leopard-Betriebssystems von mir verabschiedet.
Aufgehängt, nix geht mehr. Das ganze um kurz vor 23 Uhr.
Eine ungültige Knotengröße des B-Baum-Headers auf der Festplatte ist schuld. Es ist wenig tröstlich, dass ich nicht der erste und einzige bin, dem dieses Leid wiederfährt.
Ich bin Ärger gewohnt und habe normalerweise keine Schwierigkeiten den wegzustecken. Aber das das ausgerechnet mit dem Macbook passiert, stimmt mich traurig. Zumal die Anschaffung der ultimativen Backup-Lösung eigentlich für den kommenden Monat geplant war.
Glücklich, wer ein Notebook hat. Ob im Wohnzimmer oder im Büro, mein MacBook ist seit einem guten halben Jahr Familienmitglied und mein treuer Begleiter auf allen Wegen.
Ein nicht unbedeutender Nachteil ist die relativ beschränkte Festplattenkapazität. Gerade iTunes und meine Fotos fressen doch ganz schön Platz. Wie schön wäre es da, wenn sich iTunes und die Fotodatenbank auslagern ließen. Und wo man schon mal beim Auslagern ist: Wann habe ich eigentlich mein letztes Backup gemacht?
TimeMaschine ist eine Backup-Lösung, die es mir allerdings angetan hat: Nach einer vollständigen Sicherung (die mitunter sehr sehr lange dauert) werden in regelmäßigen Abständen alle veränderten Dateien auf eine externe Platte gesichert. Das Besondere an dieser Sicherungstechnik: Das “Zurückholen” der Daten ist sehr komfortabel.
So leicht, dass das Programm den Namen Zeitmaschine zu Recht verdient hat.
Einzig die Sache mit der externen Festplatte hat mir bislang noch nicht geschmeckt. Wenn schon, dann möchte ich das gerne über das drahtlose Netzwerk erledigen. Da ich bislang mit WLAN eher Stress als Freude hatte, warte ich auf eine ausgereifte “Komplettlösung”.
Und siehe da: Apple hätte da was für mich. Ich spüre ein leichtes Zittern.
Oder umgekehrt – das ist eine Frage der Betrachtung.
Ich habe mir heute die Fuji S5800 gekauft und mich schon darauf gefreut, dass ich endlich etwas mehr als 2 Megapixel zur Verfügung habe.
Aber wie das immer so ist, wenn ich mir etwas Neues an technischem Spielzeug kaufe: Es gibt Probleme! Jedenfalls gibt es beim Importieren ein Problem.
Beim Anschließen der Fuji an das MacBook erkennt das neue Leopard zwar, dass da ein Fotoapparat angeschlossen ist und startet auch brav iPhoto. Das wiederum startet willig den Import, bricht dann aber unvermittelt mit Hinweis auf den aviimport-Plugin ab.
Wir haben eine Schiebetür die Küche und Büro trennt.
Diese Tür wurde bereits in den 60ern eingebaut und versah bislang immer ihren Dienst. Solange bis wir einen neuen Fußboden im Büro verlegten. Seitdem schleift Holz (Tür) auf Laminat (Boden) und das geht natürlich gar nicht. Dummerweise ist die Konstruktion der Schiebetür für die Ewigkeit. Sprich: Sie lässt sich weder einstellen noch ausbauen.
Das Lösen von einigen Schrauben an der tragenden Führungsschiene war zwar machbar, hilft aber dummerweise nicht weiter. Aushängen geht nicht, einstellen geht auch nicht.
Nun stehen wir hier und wissen uns irgendwie nicht zu helfen. Es geht nicht vor und auch nicht zurück.
Kennt jemand einen findigen Tischler im Landkreis?
Der Sohn eines Bekannten hat sich jetzt ein Pferd gekauft. Für 1.500€. Der Wallach ist 12 Jahre alt und fand seinen Weg aus Frankfurt ins Wendland.
Die Verkäufer haben wohl geglaubt: Och im Wendland hat es unser “Dicke” doch gut – so auf dem Land.
Ja, Pech gehabt! Nicht jeder vom Land verfügt auch über solches.
Sohnemann hat sich nicht überlegt, dass die Unterstellung eines Pferdes durchaus mit Kosten verbunden ist. 200€ im Monat sind auch hier im Wendland kein Preis für Vollpension. Die brauch er, weil von Pferden hat er eigentlich keine Ahnung. Dummerweise übersteigt dieser Betrag, zusammen mit der Abzahlung des Kaufpreises in Raten zu 100€ sein Hartz4 Einkommen. Das wird sowieso dezimiert durch die Unterhaltskosten für das Auto, den Hund und den Schuldendienst.
Darum steht der Zosse jetzt bei seinem Vater. Der hat zwar auch keine Ahnung von Pferden aber wenigstens einen Garten.
Wie kann es angehen, dass jemand der von der Hand im Mund lebt und einen Arsch voll Schulden hat und dem das Wasser einmal im Monat bis zu Hals steht auch nur darüber nachdenkt, sich ein Pferd zu kaufen?
Fällt das nur mir auf oder sind die Mücken im Augenbick besonders aktiv?
Sobald sich eine Gelegenheit findet, suchen die meine Nähe. Und meine Waden zeigen, dass sie keine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen . . .
Inzischen haben sich etwa 20 dieser Blutsauger im Wohnzimmer an den Wänden und der Decke niedergelassen. Ein netter Fernseh-Abend kommt mit solchen Mitbewohnern nicht zustande. Aber selbst ein planmäßiger Rückzug ins Schlafzimmer stellt sich als totaler Fehlschlag heraus.
Wir haben zwar ein gutes Fliegengitter vor dem Fenster, das war aber dummerweise offen.
Ich fürchte, dass ich in dieser Nacht nicht am Ende der Nahrungskette stehen werde.
Nein, es geht nicht – auch wenn die Mitarbeiter von 1und1 es in Aussicht stellten: Mein HP Officejet 5610 lässt sich nicht über die Fritz Box 7141 ins Netzwerk einbinden.
Dabei hört es sich so gut an: Der für den DSL-Betrieb gelieferte Router FRITZ!Box Fon WLAN 7141 hat einen USB-Port, über den ein Drucker (oder eine Festplatte) betrieben werden kann. Den Drucker können alle Computer im Netzwerk nutzen, auch der Laptop vom Wohnzimmer aus.
Schwierigkeiten machen die All-in-one-Geräte. Die Zusatzfunktionen wie scannen und faxen gehen bei dieser Art der Einbindung ins Netzwerk in der Regel flöten. Beim Drucken kommt es nicht nur bei mir zu Schwierigkeiten – die einschlägigen Foren sind voller Frust. Betroffen sind neben dem HP Officejet 5610 wohl auch andere Multifunktioner.
Da hilft auch ein narrensicherer Apple nicht weiter. Eher im Gegenteil. Meine Unkenntnis bezüglich des Betriebssystems machte die ganze Angelegenheit nicht leichter.
Nach einem Nachmittag voller Kabel, Frust und Treibersuche gebe ich auf. Selbst der empfohlene Opensource-Druckertreiber Gutenprint hat nicht weitergeholfen. Der Mac glaubt mir zwar, dass es einen Drucker am Router gibt – nur der Drucker stellt sich eben tot. Keinen Mux.
Kleiner Lichtblick: Den ausgedienten alten Router (ebenfalls eine Fritzbox) habe ich als Repeater eingerichtet. Der verlängert den DSL-Empfang bis in den vorderen Bereich des Gartens – einen ausgedehnten Empfangstest unternehme ich morgen.
So kann es kommen. Nachdem die Frau sich vor wenigen Wochen einen Virus via Email gezogen hat, ist bei uns die große Updateteritis ausgebrochen. Die Lizenz meines alten Virenscanners ließ sich nicht verlängern. Also muss was Neues her.
Einige Softwarehersteller bieten inzwischen Mehrfachlizenzen für Antivirensoftware an. Das spart bei mehreren Rechner pro Haushalt bares Geld. So bietet GDATA mit Internet Security2007 gleich drei Lizenzen für 39 Euro. Die praktische Mann, Frau, Kind-Lösung sozusagen. In Ermangelung von Kind bekommt der Vater die dritte Lizenz und alle sind zufrieden.
Dummerweise ließ sich mein bisheriges System (Power Antivirus 2005 auch aus dem Hause GDATA) nur schwer davon überzeugen, nun endlich die Deinstallationsroutine auszuführen. Hilft alles nix: Anrufen bei der Hotline. Dort war das Problem bekannt. Das veraltete Antivirenprogramm hat sich so tief ins Windows eingegraben, dass nur ein von GDATA via Mail geschickter Deinstaller helfen konnte.
Die ganze Aktion hat mich zwei schlappe Stunden und mehrmaliges Hoch- und wieder Herunterfahren gekostet (eine prima Möglichkeit, Zen zu üben . Dafür braucht der Seitenaufbau jetzt viel länger und die Firewall meldet sich mit schöner Regelmäßigkeit (z.B. mit der Frage, ob denn Mozilla auch WIRKLICH auf das Internet zugreifen darf).
Mal ne Frage an die Experten: Benötigt ein Rechner eine Firewall, wenn er via DSL-Router mit eingebauter Firewall online geht?
Es hat nicht sollen sein, nun geht er zurück.
Eigentlich sollte mein Austauschgerät in dieser Woche kommen. Heute habe ich bei Expert in Salzwedel angerufen, um Näheres zu erfahren.
Dort erhielt ich die Auskunft, Hewlett-Packard würde den HP DV 6000 nicht mehr ausliefern. Der Verkäufer bot mir ein vergleichbares Notebook von Acer an. Stellt sich die Frage, wie weit Notebooks “vergleichbar” sind.