Das neue Design

Kurz vor Ende des Jahres der Welt wollte ich auch das Wespennest noch einmal entrümpeln.
Wieder mal ein neues Design, (diesmal das ganz reguläre Twenty Twelve von WordPress), ohne chihi-Experimentierkram.

Viel Spaß beim Lesen und so und ich wünsche allen Lesern ein gutes Morgen.

Ab in die Mitte!

Ab in die Mitte! Wie gewonnen so

Der Jahresabschlussrant

Leute, Leute lasst uns singen! Gemeinsam! Wir Dannenberger (Elbe) haben einen Wettbewerb gewonnen. Der Wettbewerb heißt “Ab in die Mitte!” Genau! Mit Ausrufezeichen! Das ist WICHTIG!

Es gibt einige Gewinner unter den 22 Kommunen, die ihre Projektvorschläge fristgerecht beim Wirtschaftsministerium in Niedersachsen eingereicht haben. Also nicht nur Dannenberg (Elbe) sondern auch Cloppenburg, Hildesheim, Königslutter, Lohne, Nordenham, Uelzen und Westerstede haben gewonnen und Hitzacker auch. Nein, das sind deutlich weniger als 22.

Und trotz aller Freude stelle ich einfach einmal die Frage: Warum bitte schön gewinnt Dannenberg (Elbe) einen Wettbewerb, der sich der Förderung von Innenstädten verschreibt?

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Leistungsschutzgesetz-Debatte – meine Bausteine

Google ist so groß geworden, dass die Suchmaschine ihr eigenes Gesetz bekommt. Die Lex-Google wurde in dieser Woche vom Kabinett abgesegnet und muss sich jetzt als mögliches Leistungsschutzgesetz vor den Abgeordneten bewähren.

Google vs Zeitungsverlage.
Dieser Kampf wahr vorhersehbar und wird unter Zuhilfenahme aller Tricks und Kniffe von den beiden Interessengruppen ausgefochten. Als aufmerksamer Verfolger der seit langem schwelenden Debatte macht man sich so seine Gedanken, ob das Gesetzesvorhaben der Scheideweg ist.
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Das seltsame Ende der Eichhörnchen

Oachkatzerl verstoabmZugegeben, es ist kein erfreuliches Thema. Doch fiel mir während der vergangenen drei Tage die Vielzahl toter Eichhörnchen am Weges- bzw. Straßenrand auf.

“Vielzahl” mag vielleicht angesichts der Zahl drei vier etwas übertrieben sein – auf der anderen Seite sind die Oachkatzerl bei uns ja nun nicht so häufig, dass ich nicht schon stutzig werden dürfte. Vor allem sind die Biester flink und vorsichtig genug, um nicht aus Versehen unter den Autoreifen zu gelangen.

Das drängt mir die Überlegung auf: Vielleicht ist das die Folge des Verdrängungswettbewerbes mit diesen Eichhörnchen aus England? Vielleicht findet da ohne unser Wissen ein Drama statt? Mir soll niemand nachsagen, ich hätte die Zeichen übersehen. Nur richtig interpretieren kann ich sie derzeit noch nicht.

Vorbei.

Als ich meine Nadel für den 20. gezahlten Jahres-Mitgliedsbeitrag bekam, war die Beziehung schon reichlich gestört. Wären nicht die Leute vor Ort gewesen, ich hätte mein Parteibuch schon lange abgegeben.

Irgendwann zwischen der Europa-Wahl und der Bildung der Berliner Koalition der habe ich den Glauben an die Parteispitze verloren. Dabei ist mir die Idee von Selbstbestimmung, Freiheit und vom schlanken Staat noch immer sehr sympathisch.

Einzig die Aussagen der Fernsehgrößen haben bei mir immer öfter Schleudertraumata vom Kopfschütteln verursacht.
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Ich hab den Schweinehund erschlagen!

Er hat mich seit Monaten in Schach gehalten. Geknurrt wenn ich zu nahe kam und jeden Morgen an der Kette gezogen und mich von meinem eingeschlagenen Weg abgebracht.

Der Schweinehund ist jeden Morgen Sieger geblieben. Bis heute!

Yahoo hat gutes Wetter prophezeit und ich habe dran geglaubt, bin vorsichtig aus dem Bett gestiegen und an ihm vorbeigeschlichen, habe die Satteltasche gepackt und dann hat er im Fahrradschuppen auf mich gewartet!

Er hatte den Reifen manipuliert – ich eine Luftpumpe – er hat meine Playlist im iPhone gefressen und ich bin trotzdem gefahren. Aber als er dann vor Waddeweitz angefangen hat mich aus den Wolken anzupissen, habe ich ihn einfach erschlagen. So! Das hat er jetzt davon.

Frühaufsteher brauchen keinen Mittagschlaf

Der Tag beginnt um 6.50 Uhr statt 8 Uhr. Der Vater schleppt sich gut gelaunt durch den verregneten Vormittag

Mittagschlaf? Brauch sein Kleiner heute auch nicht! Voller Schaffenskraft singt er “Wir machen durch bis morgen früh und singen bummsfallera…”

Die Eltern sind todmüde und er lacht – Aber warte Bursche! Wer zuletzt lacht…

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Hitze und Atomkraftwerke

“In Texas musste ein Atomkraftwerk eine Sondergenehmigung einholen, weil das Wasser im Kühlbecken auf 39 Grad Celsius anstieg. Erlaubt sind eigentlich nur Temperaturen bis 38 Grad Celsius. Zwei Kraftwerke mussten abgeschaltet werden.”

USA: Konsumenten droht Preisschock durch extreme Dürre – SPIEGEL ONLINE.

Hätten’s mal eine Kilowattstunde für meine Klimaanlage?

Wenn ich das richtig sehe, ist diese Spiegelmeldung der letzte Beweis, dass auch Atomkraftwerke vom Wetter abhängig sind. Damit stehen sie eigentlich auf einem Level mit den ach so unzuverlässigen regenerativen Energieerzeugungsmethoden.

UPS hat mich vergessen

So kann es kommen – UPS hat ein Päckchen an mich verlegt und möchte, dass ich einen ZIP-Anhang öffne.

Der Zusammenhang ist mindestens so unlogisch wie die Antwortadresse. Aber etwas Logik wäre schon nett, wenn man bescheißen möchte, oder?

Schülerzeitungsfreiheit

Respekt! Mit einem Jahrgangsbuch schaffen es nur wenige Gymnasiasten, eine Diskussion um Presse-/Meinungs- und Satirefreiheit anzustoßen.

Dem Abijahrgang des FRG ist es gelungen. Der Schulleiter fühlt sich von einem Beitrag diffamiert und wird böse.

Und dann? … schaltet er die Juristen ein und die Schüler die Medien. Weiterlesen

Hört auf, den Leuten was zu verkaufen!

Neue Ideen die meinen Job betreffen, finde ich auch öfter mal abseits der Buchbranche. Gerne stöbere ich dabei mit meinem Apple im Netz. Dass ich die Verkaufsstrategien von Apple schon lange voller Ehrfurcht beobachte, dürfte den regelmäßigen Lesern von mir nicht entgangen sein.

Vielleicht ist dieses Video auch für den einen oder anderen Einzelhändler in Dannenberg interessant. Warum? Der nette Herr im Video erklärt den Erfolg der Einzelhandelssparte des erfolgreichsten Konzerns der Welt. Er ermittelt anhand von drei Faktoren, wie man in einem an sich hart umkämpften Markt sich mit Qualität im persönlichen Kundenkontakt gegen die Konkurrenz durchsetzt.

Wie diese drei Anregungen für unsere kleine, reale Welt konkret umgesetzt werden können, bleibt natürlich den Händlern überlassen – aber grundsätzlich ist das wahrscheinlich ein Weg, den eigenen Laden profitabel gegen Billigheimer und ähnliches zu verteidigen.

via Forbes.com via twitter und so weiter.

Immobilien? Ran an den Speck!

Zeitungsleser wissen mehr. Das gilt natürlich besonders für die professionellen Leseratten. Die haben sich nämlich mit den Anzeigenseiten auseinander gesetzt und die dort verlangten Preise für “gebrauchte” Immobilien in Augenschein genommen. Dabei wurde wieder mal festgestellt: In Lüchow-Dannenberg kann man günstig Häuser kaufen.

Den Auftrag zur Zeitungslektüre gab die LBS, die als Finanzierungs-Dienst ja durchaus einen nicht unerheblichen Anteil am Anzeigenaufkommen der Zeitungen auf sich vereinigt.

So liegen die durchschnittlichen Angebotspreise in den Landkreisen Northeim, Osterode und Lüchow-Dannenberg bei ganzen 95.000 Euro, was sich mit knapp drei lokalen Durchschnittseinkommen realisieren lässt.

LBS-Pressestelle

Ob die “geforderten” Preise am Markt auch durchgesetzt werden können, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Preise stehen letztendlich auf dem Kaufvertrag und nicht in der Zeitung. Des einen Uhl ist bekanntlich des anderen Nachtigall. Ein Haus mit Gewinn zu verkaufen, ist in unserem Landkreis nur sehr selten möglich. Das war schon früher so. Ende der 70er Jahre kauften viele Hamburger und Berliner im Landkreis die schönen alten Bauernhäuser. Nicht weil die Preise so hoch waren – die Häuser waren schon damals günstig.

Sollte es jemals zu einer vernünftigen Anbindung des Landkreises an Hamburg kommen, dürfte es mit den günstigen Immobilienpreisen aber bald vorbei sein.

Nike Air Yeezy 2 – Max Berry – Logoland

Anstehen für ein Paar Turnschuhe, für deren Besitz man sich in zehn Jahren mit Sicherheit schämen wird? Ist wohl eine – sagen wir mal – verbreitete Geisteshaltung, sonst wäre der Spiegel wohl kaum drauf gestossen.

Schlaflose Nächte, endloses Warten und dabei Bier trinken. Drei Tage lang hat sich Henrik Franke auf seine neuen Sneakers gefreut. Der 27-Jährige schlief auf dem Gehweg und aß kaum.

via Nike Air Yeezy 2: Tageslangen Campen für ein Paar Schuhe – SPIEGEL ONLINE.

Warum darüber stolpern, warum es erwähnen? Es gibt im Zusammenhang mit dieser Meldung ein Buch das ich jedem aufgeweckten Konsumenten empfehle: Logoland von Max Berry.

Das Buch eignet sich übrigens nicht für die Apple-Jünger, die vor den Apple-Stores in der Schlange auf das iPhone 5 warten und entspannende Unterhaltung suchen.

Ähnlichkeiten sind rein zufällig! ;-)