Wie tief sind Twitter-Beziehungen?

Während sich die meisten meiner Bekannten noch immer den Kopf kratzen, wenn sie “twittern” hören, bin ich gerade noch einmal richtig auf den Geschmack gekommen und lasse erstmals tweetie auf meinem Mac laufen. (Ich überlege mir ernsthaft den käuflichen Erwerb und gehöre also zur wachsenden Zahl Menschen, die für das Benutzen von twitter sogar bereit ist, Geld zu bezahlen.)

Warum? Weil es mich eben schon interessiert dass mein lieber Freund in Kiel rechtzeitig ins Bett geht und ich an der geballten schlechten Laune von Bob meine wahre Freude empfinde, weil ich es gerne einfach habe und ich die Arbeit der Macher gerne honoriere.

Keine Ahnung wovon ich rede? Kommt da eher das Gefühl, dass ich langsam die Bodenhaftung verliere? Stimmt vielleicht! Ich glaube es aber eher nicht. Ich nutze mit Twitter etwas, was eben noch nicht alle verstanden haben. Wie bei der Einführung des Telefones, des Automobiles, der Computer, email und der Kaffeepad-Maschine ist es auch der 140-Zeichen-Nachricht auf twitter nicht gegeben, sofort allen Menschen sinnvoll und zweckdienlich zu erscheinen.

In diesem Zusammenhang ist mir dieses Video von Lutzland in den Sinn gekommen. Jean Pol Martin, Propagandist des Lernes mit neuen Medien, lässt sich darin über die Effektivität des twitter-Netzwerkes aus. Empfehlenswert für Personaler, Lehrer und Studenten ist übrigens die gesamte Serie des YouTubers Lutzland.

PS:
Auf dem iPhone nutze ich das Pendant von tweetie für Mac ja schon länger und es ist eines der ersten Programm, die ich für mein Handy sogar gekauft habe.

Treiber für Joy It 320H

Irgendwann, vor langer Zeit – damals zu PC-Zeiten – hatte ich mir eine Webcam gekauft. Ein No-Name-Produkt wie man so schön sagt, was eigentlich Quatsch ist, denn natürlich hat das Teil einen Hersteller und der hat ihm einen Namen gegeben: Joy It. Und auf der Rückseite steht auch der Nachname: 320H.

Praktisch war das Teil, weil es neben 1.3 Megapixel-Auflösung auch noch mit LED-Unterstützung daher kam und damit für Aufnahmen in halb dunklen Büros gut geeignet war. Leider kam mir irgendwann die Treiber CD abhanden.

Das Problem: Der Hersteller dieser Cam bietet keine Unterstützung mehr. Im Netz findet man jede Menge Suchende aber keinen Link auf einen entsprechenden Treiber. Selbst auf der vermeintlichen Herstellersite gibt es nix. Dafür passt ein Treiber der Firma Sonix.
(Schon praktisch, wenn sich die Hersteller die gleichen Chipsätze teilen)

SN9C201 (Phase out)

USB 2.0 compliant video single-chip processor

via Sonix Technology Co., Ltd..

Kinderwirtschaft

Weil es gestern auf der Fete von Katha zum Thema wurde, hier noch einmal der Link auf den Akustischen Reiseführer über die KLP09

Der Reiseführer ist gerade herausgekommen aber nicht jeder legt Geld an, um viel Kultur, kultige Menschen und niedliche Dörfer kennenzulernen. Mund-zu-Mund-Empfehlungen sind mindestens genauso wichtig. Und weil wir das wörtlich nehmen, bieten wir hier für Einsteiger und Alte Hasen einen Überblick über das was sie verpasst haben oder unserer Meinung nach nicht verpassen sollten. Eine Emfpehlung eben.

via Kinderwirtschaft .

Schon gesehen? Nein? Zu spät!
YouTube sperrt Musikvideos

Deutsche Internetnutzer müssen auf der Videoseite Youtube künftig auf die Musikvideos der drei Musikkonzerne Universal, EMI und Sony verzichten. Die Google-Tochtergesellschaft Youtube hat sich nicht mit der Verwertungsgesellschaft Gema über die weitere Vergütung für die Urheberrechte nach dem 31. März einigen können.

via F.A.Z.-Community .

Tja, dumm gelaufen wenn man ein Musikblog betreibt, gelle?

Aldi-Camcorder P47002 und Mac mit Anlaufschwierigkeiten

Es war der reine Zufall, dass mir der Aldi-Prospekt gestern in die Hand fiel. Es war kein Zufall, dass ich bei diesem kleinen Camcorder zugreifen musste ()

Erstes Schlucken, als eine CD für Windows aus der Verpackung fällt. Dann aber die Hoffnung, dass OSX das schon schaffen wird – immerhin verwendet der Medion Life P47002 (so der offizielle Name des Camcorder) AVI und nutzt das H.264 Format – dabei hat der Mac ja eigentlich kein Problem, zumal ich Großkotz mir irgendwann einmal QuicktimePro leistete.

Ernüchterung beim ersten Versuch, die Videos mit Qucktime abzuspielen. Der kurze Hinweis, dass weitere Komponenten bei Apple auf der Quicktime-Seite zum Download bereitstehen. Erleichterung, dass sich das Fenster in der richtigen Größe öffnet und die Timeline zu sehen ist. Endtäuschung, dass nur Ton aber kein Bild kommt.

VLC zeigt das Bild, lässt dafür den Ton aus – ist also auch keine Hilfe.

Dass iMovie den Dienst vollständig verweigert, überrascht mich nicht mehr. Aber die Frage steht im Raum: Geht das überhaupt? Quicktime erkennt den H264-Format in den Film-Informationen, erkennt Höhe und Breite und auch das Format des Tones (ADPCM) wird identifiziert.

Leider ist mein Hang zum Video eher rudimentär und es geht mir die Erfahrung ab. Aber vielleicht liest ja ein Berufener diese Zeilen und gibt mir Starthilfe. Innerhalb von fünf Tagen kann ich den Camcorder ohne Probleme bei Aldi wieder zurückgeben.

Wenn noch Informationen fehlen, bitte einfach ‘nen Kommentar geben und ich liefere prompt nach!

EJZ online: Und sie bewegt sich doch?

Wer rundum über Lüchow-Dannenberg informiert sein will, wird nach wie vor auf die Zeitung zurückgreifen.

Jens Feuerriegel, EJZ, 25.02.2009

Über die EJZ habe ich schon den einen oder anderen Beitrag geschrieben. Der Online-Auftritt ist dabei immer etwas kritisch betrachtet worden. Zu dürftig, altbacken und eingeschränkt habe ich EJZ.de bisher empfunden. Inzwischen bin ich überzeugt: Das war gewollt. Mein Lieblingsredakteur “gel” hat seine ablehnende Haltung gegenüber den neuen Medien nie verborgen.
Dass zwischenzeitlich doch ein Relaunch der Website meiner Lokalzeitung stattgefunden hat, habe ich aus der Zeitung erfahren. Es ließ sich wohl nicht verhindern, nicht mal von gel ;-)

Selbst wenn die Dinge im Wendland manchmal etwas länger dauern, auch hier im Nordosten Niedersachsens tut sich in Sachen Online so einiges. Gerade der kleine aber emsige Anzeigenkonkurrent der EJZ, der Kulturkalender ZERO, hat sich mit seiner Art der Online-Präsents zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz um die Meinungsführerschaft entwickelt. 

Hübsch aber dünn

Gut sieht sie aus, die neue EJZ.de. Was beim Relaunch der EJZ im Web herausgekommen ist, enttäuscht trotzdem.

  • Partizipation beschränkt sich auf Umfragen, Kommentare zu einzelnen Artikeln sind nicht möglich. Dass Bedarf besteht, zeigt ausgerechnet das neue Umfrage-Tool. Nur dort sind Kommentare möglich. Anders als im Wespennest werden aber die abgefragten Email-Adressen veröffentlicht und öffnen des Spammern das Tor ins Wendland. 
  • Das Archiv ist gänzlich weggefallen gut versteckt. Wenn das Netz für Zeitungshäuser überhaupt einen direkten Mehrwert bietet, dann das Archiv. Ein echter Zusatznutzen, den man zum Beispiel in einem geschlossenen Bereich den Abonnenten der Printausgabe anbieten könnte. 
  • Angebotene Video haben mit dem Landkreis nix zu tun. Ich wette, dass die EJZ dafür auch noch Geld bezahlt. Mittel, die sich der Verlag locker sparen könnte, denn aktuelle Informationen bezieht der Onliner eh über andere Kanäle (Stichwort ÖR-Rundfunk). Wenigstens die Kinotrailer könnten mit dem Angebot in Lüchow abgesprochen werden. Aber Fehlanzeige.
  • Links nach innen wie außen gibt es nicht. Ein typischer Denkfehler der gerne von klassischen Medien gemacht wird: Anstatt Links auf Archiv-Artikel, Expertenseiten oder Blogs zuzulassen, versucht man gerne, den Leser auf Teufel komm raus auf der eigenen Seite zu halten. Service ist das nicht. 

Schade eigentlich, denn die Gnade der späten Entwicklung macht es den Lüchowern im Grunde genommen leicht, sich gute und funktionierende Online-Adaptionen von Lokalzeitungen im Web anzusehen, aktuelle Entwicklungen zu berücksichtigen und davon zu profitieren. 

Dass es auch anders geht, macht ausgerechnet die benachbarte Altmark-Zeitung vor. Die Zeitung, deren Gründung ohne aktive Hilfe der EJZ nach der Grenzöffnung gar nicht möglich gewesen wäre (abenteuerliche Geschichten kann Hajo erzählen), hat in meinen Augen einen guten Ansatz gestartet. 

Zusammen mit dem wirtschaftlich verbundenen Redaktionen aus Uelzen und Isernhagen hat man dort wesentlich besser auf Partizipation gesetzt.

“Kennen Sie einen Link zum Thema? Mailen Sie ihn uns!” – Ein so simpler Aufruf macht es dem Leser leicht, sich mit dem Angebot und dem Thema zu befassen. Spezialisten in der Leserschaft werden eingebunden, ohne dass die Redaktion sich übermäßig viel Blöße gibt.

Videos von Außenterminen werden – grob zusammengeschnitten – als Zusatzmaterial zur Verfügung gestellt. Auch hier ist der Aufwand überschaubar, der “Schau mal”-Effekt aber enorm. Learning by doing ist nicht schlimm und bekommt im Web sein eigenes Etikett: Beta

Ausprobieren ist das Stichwort.

Dazu bedarf es eines gewissen Spieltriebes, der aber so gar nicht zu einer seriösen Redaktion passt. Vielleicht kommt der Appetit mit dem Essen. Dann können sich Print und Online auch bei der EJZ in Zukunft wirklich befruchten – egal, was die von gel zitierten aber namenlos gebliebenen Medienwissenschaftler darüber denken.

Zx1: Gadgets Must Have – oder “noch so ein Spielzeug”

Ich treibe meine Frau in den Wahnsinn. Das ist keine Absicht, eher Zufall. Ein irrsinniger Spieltrieb wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt, und ich lebe ihn heute mit allerlei technischem Schnickschnack aus. Zugegeben. 

Amazon.com: Kodak Zx1 HD Pocket Video Camera (Black)

Amazon.com: Kodak Zx1 HD Pocket Video Camera (Black)

Dabei schäme ich mich nicht zu sagen, dass ich mir das Meiste der wünschenswerten Dinge streng genommen schon gar nicht mehr zulegen möchte. Reine Rücksichtnahme auf meine Umwelt.

Aber für alle die glauben, dass andauerndes fotografiert werden nervt: Wartet mal, bis die neue Generation von Camcordern auf den Markt kommt!
HD-Qualität im Handyformat – das bedeutet dauernde Kontrolle. Immer, überall.
Sobald sich diese Technik durchsetzt – und glaubt mir das wird sie – werden Nichten und Neffen, Kinder und Enkel jede noch so geringe Kleinigkeit als Bewegtbild festhalten. Sie mutieren zu zahllosen elektrische Reportern im dilettantischen Miniformat. YouTube wird endgültig überquellen von verwackelten Partyfilmen. Im Gegensatz zu heute werden die Gesichter aber bestechend scharf abgebildet und damit auch von jedermann / jeder Mutter zu erkennen sein. Die Peinlichkeiten in Facebook und StudiVZ werden endlos werden.
Nix mehr mit Saufen bei “Von Abba bis Zappa” in Lübeln oder bei der TNT. Kein hemmungsloses Rumgeknutsche mit fremden Menschen beim Karneval. Das Video wird in nicht allzuferner Zukunft allgegenwärtig werden. Warum? Weil eine solche Kamera einfach bezahlbar werden wird. Als Ladenpreis denkt Kodak für dieses vermeintliche Gadget an $150. Dafür gibt es schwerlich einen guten Digifotoapparat.
Vorbei wird die Zeit sein, in der der freundliche Reporter vom Wendlandnet mit seiner klobigen Kamera gut erkennbar ist. 
Spätestens dann werden die offenen Kanäle in der Republik um ihre Finanzierung fürchten weil kein kommunaler Geldgeber die Zuschüsse mehr akzeptieren wird. Hunderte Medienpädagogen werden arbeitslos sein und mit diesen Camcordern die neuen Grenzen des Machbaren ausloten. Und ich will da mitmachen! Jetzt!
Aber ich halte an mich: bis Mai!

300 MBit/s down, 75 MBit/s up – auf nach England

Der angeschlagene Technologiekonzern Motorola errichtet im Südwesten Englands ein Versuch- und Testnetzwerk im UMTS-Nachfolgestandard LTE. Mit dem 4G-Standard sollen maximale Datenraten von 300 MBit/s im Downstream und 75 MBit/s im Upstream möglich sein. 

Golem

Wie schön wäre es, wenn sich unsere um Infrastruktur bemühte Regierung, Verwaltung einmal ein solches Pilotprojekt an Land ziehen könnte. Statt Südengland vielleicht mal “4Länder-Eck” oder “Wendland” – das wäre doch etwas. 

Ob es gleich 4G sein muss – okay, vielleicht nicht – aber in der aktuellen DSL-Diskussion wäre auch eine UMTS/HSDPA-Option für die vergessenen Dörfer entlang von Heide und Elbe eine überlegenswerte Sache.

Vereine bauen Internet mit 100 MBit/s

Der Dachverband der Bürgernetzvereine, in dem 44 Vereine deutschlandweit für die flächendeckende Verbreitung des Internets eintreten, will in einem Pilotprojekt in Pfaffenhofen zeigen, dass Breitband mit 100 MBit/s auch ohne die Deutsche Telekom oder andere Konzerne möglich ist. Dazu haben der Landkreis und der örtliche Bürgernetzverein eine Breitbandkooperation verabredet. Auch die Gemeinde Aresing im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen habe ihr Glasfasernetz teilweise selbst verlegt, ähnlich wie beim Straßenbau und beim Kanalbau für die Wasserversorgung, so der Bürgernetzverband.

Bürgernetzvereine bauen Internet mit 100 MBit/s – Golem.de.

In Bayern gehts und wird sogar vom Land gefördert. Vielleicht wäre das auch etwas für Niedersachsen?

iPhone – Empfehle nur, was Du wirklich kennst

Ich halte mit meiner Meinung zu Dingen des alltälglichen Lebens nicht hinter den Berg. Was mir gefällt, empfehle ich gerne.

So bin ich auch mit verantwortlich, dass mein Chef sich ein iPhone geholt hat. Das ist ärgerlich, denn er hat allen Grund auf mich sauer zu sein: Heute wurde sein iPhone komplett zerschossen – und ich habe keine Ahnung, wie ich ihm helfen kann.

Darum gehts:

Anfang Januar kam sein iPhone, kurz danach ein neuer Laptop mit vorinstalliertem Vista.

Das iPhone wurde von ihm mit Windows XP auf seinem “zu-Hause-Rechner” aktiviert, fleißig genutzt und eigentlich war er sehr zufrieden. Gut, da wäre das Eine oder Andere, was er sich noch gewünscht hätte – aber er hat ja mich, um ihm zu zeigen was da noch geht.

Heute wollte ich ihm zeigen, wie das iPhone mit iTunes syncronisiert werden kann. Adressen, Termine, etc – Bei Apple OSX kein Problem.

Bei Vista wohl schon!

Dazu wurde das iPhone erstmals an iTunes angeschlossen und erkannt. Auch dass das jüngste Softwareupdate für das iPhone (Vers. 2.2)  noch nicht aufgespielt ist, hat iTunes spitz bekommen und den Download auf Nachfrage gestartet.

Beim Versuch, die neue Software auf das iPhone zu spielen, gab es den berüchtigten Blue-Screen of Death – und das, obwohl definitiv das neueste iTunes verwendet worden ist und Vista auf dem neuesten Stand war.

Die Folge: Ein iPhone was überhaupt nix mehr tut (außer nach iTunes zu verlangen) und ein iTunes, was diesen Fehler auch nach Re-Installation beliebig oft wiederholt. Jetzt habe ich einen Chef ohne Handy, dafür mit viel schlechter Laune und ich stehe da mit einen ramponierten Ruf .

Die Erkenntnis: Empfehle nur, was Du wirklich kennst.

Gelöscht und neu aufgesetzt

Ordnung muss sein. Seit ich denken kann, wird mir dieser Satz immer und immer wieder vorgebetet und ja – ich glaube das auch. Schlecht wird es erst dann, wenn das Aufräumen zu einem eigenen Projekt wird.

Wie zum Beispiel das Aufräumen meines Webspaces. Da tummeln sich alte WordPress-Versionen fröhlich neben aktuellen Bildern, Ordner die ich selbst schon längst vergessen habe zeugen von ehemaliger Wichtigkeit durch die Namensgebung und enthalten doch nur cryptische php-Dateien längst deinstallierter Plugins.

Lange Rede, kurzer Sinn: Sicherungskopie von allem auf den heimischen Rechner, auf dem Server alles gelöscht und neu aufgespielt. Das spart Platz und genügt dem Anspruch, dass Ordnung eben sein müsse.

Dumm nur dass ich vergass, auch meine zuvor installierten Plugins wieder aufzuspielen. Von wegen Ordnung…

wendland-net: DSL – Zwischenlösung oder Warten auf den großen Schlag?

Die Bundeskanzlerin hat in ihrem Podcast den Zugang zu Breitbandnetzen als wichtigen Bestandteil der Infrastruktur bezeichnet – zu Recht!

Ein lesenswerter Artikel zum Thema findet sich im wendland-net.

Aber auch im günstigsten Fall geht auch Landrat Schulz nicht davon aus, dass eine flächendeckende Versorgung vor Ablauf von mindestens zwei Jahren gewährleistet werden kann. Bis dahin ist die Region also auf Zwischenlösungen angewiesen. 

wendland-net.de

Gewusst wie, für Gatekeeper

Ich erinnere mich noch gut an einen Kommentar von Jens in der EJZ, in der er die Rolle des Gatekeepers hervorhob. Genauso gut erinnere ich mich, dass ich mich richtig über seine Sicht der Dinge geärgert habe.

Das Internet ist für den Qualitätsjournalismus eine Bedrohung, ein Werkzeug, eine Chance und oft – zu oft – ein Buch mit 7 Siegeln. Die neuen Techniken wie RSS, SocialMedia, etc. finden selbst in großen Medienhäusern kaum Anwendung.

Das liegt zum Einen an den Journalisten und zum Anderen an den Verlagen, die dem WWW viel zu lange, viel zu wenig Aufmerksamkeit zukommen ließen. Ausnahmen bestätigen die Regel und wer sich eine gute Verzahnung der Medien vor Augen führen möchte, muss lange suchen.

Das muss, soll und wird sich ändern. Und die Journalisten? Medienlese.com hat die zehn wichtigsten Tools zusammengefasst und vorgestellt. 

Zehn Dinge, die Journalisten 2009 wissen sollten » medienlese.com.

Ein guter Einstieg für die weitere Entwicklung. Aber die fängt ja für jeden mit dem ersten Schritt an, oder?