Reiten im Wendland
Das kommt davon wenn man nix zu tun hat und sich (mal wieder) mit Google und Co beschäftigt. Bitte um Ergänzungen:
Reiten im Wendland auf einer größeren Karte anzeigen
Das kommt davon wenn man nix zu tun hat und sich (mal wieder) mit Google und Co beschäftigt. Bitte um Ergänzungen:
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Auch wenn das Wendland in der großen Außenwelt als absolut eben bezeichnet wird: Es gibt auch hier zwischen dem LK Uelzen und der Elbe Berge und eine Ski-Lobby.
Der Hohe Mechtin ist von Franzl schon besungen worden, ist aber eher den Wanderfreunden bekannt. Relevant für den Wintersport ist der Güneitz in der Clenzer Schweiz. Sobald ein schneereicher Winter eingebrochen ist, montieren die Clenzer Skifahrer ihren Lift, lassen sich auf den Gipfel ziehen (immerhin 130 meter ü.n.N. Einige Landvermessene meinen sogar noch mehr!), nur um sich anschließend die 130 Meter ins Tal zu stürzen. Was liegt da näher, als einen Ski-Club zu gründen und neben den Abfahrten auch die Feiern gemeinsam zu bestreiten.
Flachlandtiroler sind eben auch Tiroler – irgendwie.
Mehr Bilder gibt es morgen, oder auf Anfrage…
Die privaten Bildbereiche: Ski-Club, Bilder von der Band, und: (wichtig!) die Fotos von Gästen
Es ist ein guter Tag. Wie auch immer dieser Freitag der 27. November weitergehen mag, es ist ein guter Tag.
Um 23.55 den vergangenen Donnerstages hörte ich (hoffentlich für lange Zeit) das letzte Mal “Buddies” von Robbi Williams. Durch ganz Deutschland hat mich dieser Song verfolgt wie eine intensive Erinnerung, falls Ihr wisst was ich meine. Seitdem höre ich im eigenen Auto Deutschlandfunk – nur so aus Trotz.
Inzwische sitze ich also bei einem Bier in der Küche und denke mir: “Du bist zu Hause nachdem du echt lange weg warst.” Vier Tage lang war ich in Deutschland unterwegs. In dieser Zeit habe ich immerhin fünf Bücher in den Markt geboren. Und an diesem Freitag, dem 27.November, bin ich endlich wieder zu Hause.
Ich mache mir Mark Knopfler “Sailing to Philadephia” an und lasse Revue passieren. Das ganze online – schließlich bin ich auch in dieser Beziehung wieder daheim:
Ludwigsburg ist toll, reich und prächtig. Verwöhntes Kleinod im Ländle, wie der Kraichgau eine Insel der Seeligen (was natürlich nicht stimmt wie die Vekäuferinnen im Quelle-Shop mit Sicherheit bestätigen werden, aber der erste Eindruck drängt sich auf). Als Trophäe habe ich mir einen Dreispitz zugelegt. Den gab es im Anschluss an eine Veranstaltung im Schloß im angeschlossenen Museumsshop, sozusagen für kleines Geld, zu erwerben. Mit dem Verkaufen von stimmigen Erinnerungen kann man Geld verdienen – das geht dem Museumsshop-Betreiber nicht anders als mir. Dieser Hut steht für mich in Zukuft für Ludwigsburg.
Breisgau und den Kaiserstuhl sind geschäftig. Jung die Großstadt Freiburg mit modernen Einrichtungen wie dem Caritas-Schulungszentrum (was im Übrigen empfehlenswert ist, allein wegen des kostenlosen WLAN im Haus) und stimmigen Restaurants. (Dank an @Sukl, mal nicht über Twitter). Ganz anders als Emmendingen, wo aber die Verbundenheit zur Heimat in der Lage ist, Begeisterung zu wecken. Man kennt sich, man ist sich verbunden. Ob das auch die Zeitungen dort so sehen wird eine Presseschau am Dienstag zeigen. Klinkenputzen ist jedenfalls in Kilometern zu bemessen. Das führte bei mir am Dienstag zum spontanen Kauf eines Laptop-Rucksacks. Die mit fünf Büchern überladene Aktentasche drückte allzusehr auf die Schulter.
Bochum wie ein Sandkuchen mit zu viel Kouvertüre. Außen zu hart für den weichen Innenteil. Ich habe Menschen kennengelernt, die mit dem Begriff Heimat etwas anfangen können. Dass mir das ausgerechnet in Wattenscheid vor Augen geführt wurde war ein dummer Zufall oder einfach der schlichten Unkenntnis des Auswertigen geschuldet. Ein Bochum-Buch in Wattenscheid vorzustellen ist ein absolutes NoGo (sorgt aber vielleicht gerade deshalb für die nötige Aufmerksamkeit). Große Plakate an den Bushaltestellen sind jedenfalls auch keine Lösung. Bochum erfordert geübte Handarbeit. Auch etwas, das man mitnehmen kann, oder?
Kassel ist – wie Göttingen – ohne Souvenier für mich ausgegangen. Beide Stationen dieser Reise sind aber Ausgangspunkt für viele netter Kontakte, von denen der eine oder andere heute das erste Mal mit dem Wespennest in Berühung kommen wird. Zwar sind beide Stationen zu frisch von den Eindrücken für diese erste Aufarbeitung und doch zu wichtig und spannend, um nicht doch erwähnt zu werden . . .
. . . an diesem Freitag morgen, an diesem Küchentisch.
Das Bier ist alle, der Kuchen auch und wenn Manfred Krug mit “Komm und spiel mit mir” noch nicht ganz fertig ist – für mich ist jetzt das Schönste an “zu Hause” angesagt: die Begegnung mit dem eigenen Bett. Guten Morgen und gute Nacht.

Lieber Leser, liebe Leserin.
Ich kenne Dich höchstwahrscheinlich nicht und mit noch größerer Wahrscheinlichkeit liest Du das hier viel zu spät.
Wenn Du erst seit kurzem mitliest, tja – schade.
Ich mach mal ne Pause. Den Kerkeling sozusagen. Zumindest hier, auf YouTube, auf Twitter und wo ich sonst noch mein Unwesen getrieben habe. Drum bitte nicht böse sein wenn ich nicht so schnell antworte, falls Dir noch noch die eine oder andere Frage einfällt.
Wer mich kennt, wird mich erreichen …
Und; danke für den Fisch!
Okay. Die Überschrift soll die Neugierigen noch neugieriger machen. Auch und nicht zuletzt die Eltern von reitbegeisterten Kindern. Eltern, die sich Gedanken machen ihren Nachwuchs während der nächsten Ferien ins wunderschöne und billige Wendland zu bringen und ihn dort auf Pferden reiten zu lassen.
Diese Eltern und einige Journalisten sind nämlich derzeit auf der Suche nach neuen Fakten und Geschichten, rund um Reiterhöfe im Wendland.
Mal zum Mitschreiben:
1. Es gibt im Großraum Clenze EINIGE Reiterhöfe.
2. Einer wurde jetzt zugemacht.
In dem Reiterhof der unter 2. bereits erwähnt ist wurden angeblich Kinder zum Arbeiten gezwungen und ohne Handys von den Eltern allein gelassen.
Weil das ganz gemein ist und weil die Pferde auch nicht so richtig in Form waren (was den Eltern irgendwie entgangen war, als die Kinder abgegeben wurden), machte der Landkreis den Hof kürzlich dicht. Große Anteilnahme der Presse und immer war von einem Reiterhof in Lüchow-Dannenberg im Wendländischen Clenze . . . . die Rede (danke Axel).
Oh ihr lieben, fürsorglichen und kinderfreundlichen Journalisten die ihr so arglos seid: Fickt Euch! Es gibt viele Reiterhöfe im Wendland, einige bei Clenze. Macht eure Hausaufgaben und schreibt das unmissverständlich! In anderen Reiterhöfen bei Clenze wird jetzt von besorgten Eltern nachgefragt, warum die Kinder im nächsten Jahr so schwer arbeiten müssten – das sei doch bisher ganz toll gewesen!
Und liebe Pressestelle des Landkreises: AUFWACHEN!
Danke für die Aufmerksamkeit
Bruno und Frida sind hier im Wespennest nur selten erwähnt worden. Das liegt einfach daran, dass die beiden Stubentiger eher abwesend, dick, faul oder gefrässig sind und es nur typische Katzenposts geben könnte.
Das wollte ich vermeiden, weiß um die Dankbarkeit meiner regelmäßigen Leser, breche jetzt aber damit.
Bruno ist weg.
UPDATE: Montag morgen sitzt er wie selbstverständlich auf dem Fensterbrett … Gott sei Dank

Es ist schon ein Kreuz mit dem Wunsch nach Kontrolle.
Bisher habe ich die Kommentare hier im Wespennest erst freigeschaltet, bevor sie veröffentlicht wurden. Aber hey was soll: Danke für’s Mitmachen und darum ab sofort mit Vertrauensvorschuß und ohne Vorabkontrolle.
Ich hoffe heimlich, hier nicht die Spam-Days zu öffnen. Die neuesten Kommentare zu den aktuellen Themen gibt es unter der Überschrift
Neueste Kommentare in der rechten Leiste.
Sollte mir was Böses durch die Lappen gegangen sein, bitte danke für’s melden.
Weil es gestern auf der Fete von Katha zum Thema wurde, hier noch einmal der Link auf den Akustischen Reiseführer über die KLP09
Der Reiseführer ist gerade herausgekommen aber nicht jeder legt Geld an, um viel Kultur, kultige Menschen und niedliche Dörfer kennenzulernen. Mund-zu-Mund-Empfehlungen sind mindestens genauso wichtig. Und weil wir das wörtlich nehmen, bieten wir hier für Einsteiger und Alte Hasen einen Überblick über das was sie verpasst haben oder unserer Meinung nach nicht verpassen sollten. Eine Emfpehlung eben.
via Kinderwirtschaft .
25 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr Vasenthien hinterlassrn ihre Spuren; obwohl: Die Leberwerte sind 1a. Heute nicht aber morgen Abend wieder…
Wer rundum über Lüchow-Dannenberg informiert sein will, wird nach wie vor auf die Zeitung zurückgreifen.
Jens Feuerriegel, EJZ, 25.02.2009
Über die EJZ habe ich schon den einen oder anderen Beitrag geschrieben. Der Online-Auftritt ist dabei immer etwas kritisch betrachtet worden. Zu dürftig, altbacken und eingeschränkt habe ich EJZ.de bisher empfunden. Inzwischen bin ich überzeugt: Das war gewollt. Mein Lieblingsredakteur “gel” hat seine ablehnende Haltung gegenüber den neuen Medien nie verborgen.
Dass zwischenzeitlich doch ein Relaunch der Website meiner Lokalzeitung stattgefunden hat, habe ich aus der Zeitung erfahren. Es ließ sich wohl nicht verhindern, nicht mal von gel
Selbst wenn die Dinge im Wendland manchmal etwas länger dauern, auch hier im Nordosten Niedersachsens tut sich in Sachen Online so einiges. Gerade der kleine aber emsige Anzeigenkonkurrent der EJZ, der Kulturkalender ZERO, hat sich mit seiner Art der Online-Präsents zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz um die Meinungsführerschaft entwickelt.ÂÂ
Hübsch aber dünn
Gut sieht sie aus, die neue EJZ.de. Was beim Relaunch der EJZ im Web herausgekommen ist, enttäuscht trotzdem.
Schade eigentlich, denn die Gnade der späten Entwicklung macht es den Lüchowern im Grunde genommen leicht, sich gute und funktionierende Online-Adaptionen von Lokalzeitungen im Web anzusehen, aktuelle Entwicklungen zu berücksichtigen und davon zu profitieren.ÂÂ
Dass es auch anders geht, macht ausgerechnet die benachbarte Altmark-Zeitung vor. Die Zeitung, deren Gründung ohne aktive Hilfe der EJZ nach der Grenzöffnung gar nicht möglich gewesen wäre (abenteuerliche Geschichten kann Hajo erzählen), hat in meinen Augen einen guten Ansatz gestartet.ÂÂ
Zusammen mit dem wirtschaftlich verbundenen Redaktionen aus Uelzen und Isernhagen hat man dort wesentlich besser auf Partizipation gesetzt.
“Kennen Sie einen Link zum Thema? Mailen Sie ihn uns!” – Ein so simpler Aufruf macht es dem Leser leicht, sich mit dem Angebot und dem Thema zu befassen. Spezialisten in der Leserschaft werden eingebunden, ohne dass die Redaktion sich übermäßig viel Blöße gibt.
Videos von Außenterminen werden – grob zusammengeschnitten – als Zusatzmaterial zur Verfügung gestellt. Auch hier ist der Aufwand überschaubar, der “Schau mal”-Effekt aber enorm. Learning by doing ist nicht schlimm und bekommt im Web sein eigenes Etikett: Beta
Ausprobieren ist das Stichwort.
Dazu bedarf es eines gewissen Spieltriebes, der aber so gar nicht zu einer seriösen Redaktion passt. Vielleicht kommt der Appetit mit dem Essen. Dann können sich Print und Online auch bei der EJZ in Zukunft wirklich befruchten – egal, was die von gel zitierten aber namenlos gebliebenen Medienwissenschaftler darüber denken.
Der angeschlagene Technologiekonzern Motorola errichtet im Südwesten Englands ein Versuch- und Testnetzwerk im UMTS-Nachfolgestandard LTE. Mit dem 4G-Standard sollen maximale Datenraten von 300 MBit/s im Downstream und 75 MBit/s im Upstream möglich sein.ÂÂ
Wie schön wäre es, wenn sich unsere um Infrastruktur bemühte Regierung, Verwaltung einmal ein solches Pilotprojekt an Land ziehen könnte. Statt Südengland vielleicht mal “4Länder-Eck” oder “Wendland” – das wäre doch etwas.ÂÂ
Ob es gleich 4G sein muss – okay, vielleicht nicht – aber in der aktuellen DSL-Diskussion wäre auch eine UMTS/HSDPA-Option für die vergessenen Dörfer entlang von Heide und Elbe eine überlegenswerte Sache.

in der Ruhe liegt die Macht
Damit alles mit rechten Dingen zugeht, hat der deutsche Staat seine Justiz.
Dass die Mühlen langsam mahlen ist sprichwörtlich.ÂÂ
Zwei Lüchow-Dannenberger haben gestern vom Bundesverfassungsgericht Recht bekommen. Sie wollten eine vom Bundesamt für Strahlenschutz ausgesprochene Transportgenehmigung gerichtlich überprüfen lassen. Das Verwaltungsgericht in Braunschweig hat diese Überprüfung abgelehnt, das übergeordnete Oberverwaltungsgericht hat den Einspruch dagegen abgelehnt.ÂÂ
So geht es nicht, sagt das Bundesverfassungsgericht und gab den beiden Lüchow-Dannenberger Recht. Eine Transportgenehmigung für Atommüll muss bei Bedarf gerichtlich überprüft werden können.
Das Verfassungsgericht sieht durch die bisherigen Entscheidungen des OVG die Rechtsschutzgarantie im Grundgesetz verletzt. Es dränge sich auf, dass die Vorschriften zur Genehmigung von Atommüll-Transporten gerade auch dem Schutz der Anwohner dienen sollen – womit ihnen auch die Befugnis zustehe, die Genehmigungen gerichtlich überprüfen zu lassen.
Mir stellt sich nur die Frage, ob die Behandlung dieser Frage wirklich von 2003 bis heute dauern musste.
Die Bundeskanzlerin hat in ihrem Podcast den Zugang zu Breitbandnetzen als wichtigen Bestandteil der Infrastruktur bezeichnet – zu Recht!
Ein lesenswerter Artikel zum Thema findet sich im wendland-net.
Aber auch im günstigsten Fall geht auch Landrat Schulz nicht davon aus, dass eine flächendeckende Versorgung vor Ablauf von mindestens zwei Jahren gewährleistet werden kann. Bis dahin ist die Region also auf Zwischenlösungen angewiesen.ÂÂ
Die Lüchower müssen nicht traurig sein, dass das Slow-City-Konzept – mit erheblichem Zeitdruck entwickelt – nicht preiswürdig zu sein scheint.
Erstens finde ich das Konzept, soweit es in der EJZ stand, recht charmant.
Zweitens wäre das Erringen eines Preises auch eine leidige Verpflichtung: Wenn das Konzept so gut war, käme nur mangelhafte Umsetzung als Grund für ausbleibende Nachhaltigkeit in Frage, oder?
Ich glaube, solche Überlegungen tauchen im politischen Leben unvermeidbar auf.
Das es nicht zwingend an der Umsetzung liegt wenn der Langzeiteffekt trotz Vorschusslorbeer ausbleibt, steht auf einem anderen Blatt.
Und überhaupt: Es gäbe sicher viele Preise, die sich für das Konzept Slow-City anbieten würden – aber lohnt der Aufwand Vorschusslorbeeren zu sammeln oder ist es nicht ohnehin besser, alle Energie für die Mobilisierung vor Ort zu investieren und auf die bevorstehende Ernte zu hoffen?
Dass die Lüchower das können, beweist der gelungene Auftakt der Bürgerstiftung in diesem Jahr. Sie wird sich langfristig durch gewonnene Freiheit auszahlen.
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Bekannte Positionen und tiefe Gräben. Das Wendland steht im Bewusstsein von Vielen nur aus Gorleben und ist doch so viel mehr.
Jetzt ist alles wieder es war.
(weiterlesen …)
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Seit 2006 hat sich ne Menge getan. Der Castor-Widerstand ist im Web angekommen.
(weiterlesen …)
Also der heute schon erwähnte Feed auf Twitter erweist sich als nützlich. Er vermittelt einen Blick auf die Entwicklung. Ich beobachte eine steigende Spannung in den verschiedenen Posts und bin halb amüsiert über nebulöse Ratschläge wie “nehmt die bekannten Geheimwege”.
Das ist für Ortsfremde wenig hilfreich, vergleichbar mit meinem gut gemeinten Ratschlag: Nehmt das iPhone mit, nutzt die twinkle-Nearby-Funktion und alles ist tutti.
Nachdem er im vergangenen Jahr ausgefallen war geht es dieser Tage wieder los:
Aus dem fanzösischen La Hague kommt wieder einmal ein Transport mit Castoren ins Wendland.
Seit 2006 hat sich eine Menge getan.

Fürs Handy und den PC: Zwischenstandsberichte zum Castor auf Twitter
Der Castor ist nicht nur bei YouTube und im Web präsent (wenngleich das Castorblog tot zu sein scheint). Castor.de ist wieder Pflichtlektüre leider aber unkomfortabel zu verfolgen (keine Feeds). Besser ist da Wendland-net, dass sich in den vergangenen beiden Jahren zu einer echten Alternative auch für die EJZ entwickelt hat. Aber damit nicht genug. Besonders aktiv ist die Castorgruppe Hitzacker, deren Engagement sich auch auf Twitter auszuweiten scheint.
Ich bin davon überzeugt, dass gerade Twitter beim Castor-Transport eine wichtige “Neuerung” in der Verständigung innerhalb des Widerstandes darstellt. Twitter ist – etwas vereinfacht – eine Art öffentliche SMS: Ultraschnell, direkt, kurz und -besonders wichtig- plattformübergreifend. Das bedeutet: Twitter-Mitteilungen können am PC zu Hause oder via Handy gesendet und empfangen werden. Damit ist das System vor allem dann hilfreich, wenn in der Hitze des Gefechtes (sorry für diese militärische Ausdrucksweise) aktuelle Entwicklungen vor Ort weitergegeben werden.
Gut informiert kommt weiter – und an Streckensperrungen vorbei.
Aber: Man darf auch hier nicht vergessen, dass Veröffentlichungen im Netz in der Regel ungeprüft sind. Man sollte (wie immer im Netz) mit einer gesunden Portion Skepsis an die Bewertungen der Informationen gehen.
Hier im Wespennest und auf meinem Twitterfeed werde ich meine diesjährigen Eindrücke festhalten.
Es gibt gute Tage und es gibt besonders gute Tage. Heute ist ein besonders Guter.
Püppi ist nach vier Tagen wieder zu Hause. Püppi ist ein grau getigertes, hochbeiniges Katzentier und gehört unseren Trauzeugen in Lüchow.
Wer jemals in den Genuss gekommen ist, eine kleine Katze sein Eigen zu nennen (wenn das überhaupt geht) weiß welchen Horror man durchsteht, sollte das Tier urplötzlich verschwunden sein.
Das Absuchen der Straßengräben, das Klingeln bei den Nachbarn (meist ist es dunkel, meist windig und regnerisch) ist noch das Konstruktivste was zu tun bleibt. Ansonsten: warten!
Und leiden.
Ich selbst (eigentlich ja ein Hundemensch) habe das während der vergangenen acht Jahre etwa ein halbes Dutzend Mal durchlitten; mal schlimmer, mal kürzer. Bisher ist es immer gut gegangen.
Jetzt ist Püppi wieder zu Hause. Und die Kinder, die Katzenmutter und auch der Katzenvater in Lüchow können wieder lachen.
Es ist ein besonders guter Tag, das wollte ich nur mal sagen.
PS: Leider schweigt sich Püppi aus wo sie war – auch das gehört dazu.
Ich habe eben ein neues Video über das Wendland auf YouTube gefunden. Hm, was soll ich sagen: Ortsnamen sind aber irgendwie kein rechter Ersatz für Text, oder?