Dannenberger kennen das Hochwasser seit die Ritter die Burg auf dem Ratshügel übernommen haben. Bilder von 1947 aus dem schwiegerelterlichen Album.
Teilen ist ausdrücklich erlaubt!
Dannenberger kennen das Hochwasser seit die Ritter die Burg auf dem Ratshügel übernommen haben. Bilder von 1947 aus dem schwiegerelterlichen Album.
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Vielen Dank an Holger Voss für den heutigen Ausblick auf die Hochwasserlage. Er bloggt unter www.Wendlander.de
Die Hochwasser führende Elbe vom Aussichtsturm zwischen Grippel und Langendorf aufgenommen.
Sylve hat mir zwar Nachtfotos aus Tramm geschickt – ich weiß aber nicht, was davon ins Netz darf. Darum heute wieder nur meine Bilder. Vielen Dank an das nette Pärchen, das extra aus Celle gekommen sind, um in Tramm ein paar Stunden ein gutes Werk zu tun… Dank auch an den Gegenüber, der aus Hamburg mit der Bahn nach Dannenberg kam und dann mit dem Rad den Treckern folgte, bis er in Tramm ankam.
Dieser Dank steht stellvertretend für die vielen hundert anderen fleißigen Helfer. Ihr habt einen gut!
Jahrhunderthochwasser? Hab ich schon gehabt!
Seit 2002 kommt das regelmäßig von Süden hier nach Lüchow Dannenberg. Zwar wurden in den vergangenen Jahren links und rechts der Elbe die Deiche ein wenig höher, ein bischen moderner und trotzdem: Wenn es mal wieder kommt, bleibt kein Stein auf dem anderen und kein Fuß trocken.
Die Spundwände entlang der Wehranlage in Hitzacker werden wohl nicht ausreichen, munkeln die Auguren und wenn man den Leuten zuhört werden Erinnerungen wiedergekäut. Geschichten von dem Bungalow-Besitzer, der das gesamt Haus räumte und von den roten Fahnen im Deich, unter denen das Wasser in Richtung Siedlung quoll.
Früher war Hochwasser Teil des Jahresablaufs. Es kam zweimal und jeder wusste, wo er besser nicht baut. Seit die Jeetzel eingedeicht und ihres natürlichen Verlaufs beraubt wurde, reiht sich Haus an Haus in den ehemaligen Flutgebieten. Lange Jahre blieb es ruhig, dank der neuen Deiche im Westen und eines wohlwollenden Petrus. Die Erbauer sind längst alt geworden und weggezogen, haben die Immobilien an neue Eigentümer übergeben und – wen wundert es – bezüglich des Wassers geschwiegen.
Wir wissen zum Glück, dass das Wasser früher immer von zwei Seiten an unser Haus herankam, es aber nie im Wasser stand. Die Keller, okay, die liefen Jahr für Jahr voll – das war aber alles. An Tagen wie diesen überlege ich, dass es vielleicht eine gute Idee war, die Heizung dort unten zu installieren, vielleicht geht aber auch dieses Mal alles gut!
Was bleibt ist das bange Warten auf den Scheitelpunkt der Welle und auf das nächste Jahrhunderthochwasser.
Es wird kommen.
Nun ist also Sommer – oder auch nicht.
Über das Wetter zu schreiben ist müßig. Es kommt wie es kommt und wenn es wie in diesem Jahr regnet wie aus Eimern treten die üblichen Verdächtigen über die Ufer. Weiterlesen
Der guten alten Gartenarbeit kann ich keine Liebe entgegen bringen. Ich bin ein Balkonkind und die Blumen waren erst tabu und später was für Mädchen.
Die oft prophezeite selbstvergessene Leichtigkeit der Gartenarbeit, der Quell von Befriedigung geht mir angesichts schwarzer Erde an den Fingern und den erschöpften Armen total ab.
Ja, es stimmt schon: Ich stehe mir oft selbst im Weg.
Heute zum Beispiel.
Wenn ich in einen frisch geöffneten Sack voll Hornspäne greife, um den wertvollen Basisdünger für alle Gelegenheiten auf die Pflanzen zu streuen frage ich mich, wieviele Altenheime man eigentlich für das Erzeugen eines solchen Sackes betreiben muss.
Spätestens dann ist Hopfen und Malz verloren und ich lande wieder beim Bier auf dem Balkon.
PS: Wer jetzt keine Idee hat, was Hornspäne mit alten Füßen zu tun hat, dem empfehle ich “Ein Herz und eine Seele” und rufe Euch zu: Balkonkinder!
Da sitze ich um Mitternacht auf dem Balkon und rauche die letzte Zigarette des Tages.
Die Nachtigallen machen einen an Ruhestörung grenzenden Radau, den ich spasseshalber mit dem Handy aufnehme und den Singvögeln zurückschicke.
Das nennt man wohl Nachtigallen trollen.
Was, wie? Der Vater lässt seinen Sohn mit blutendem Herzen das dritte Mal alleine im Kindergarten, dreht dem verzweifelt weinenden Junior beim Gehen den Rücken zu, beschäftigt sich bis zum Abholtermin, wartet fast in Rufweite und dann kommt der Anruf: “Heute ging es so gut, wir versuchen es mal eine Stunde länger”.
Es mag ja bei näherer Betrachtung nicht den Anschein haben aber wir sind in unserer Familie extreme Gewohnheitstiere.
Der tägliche Ablauf ist durchdekliniert und so langsam erkenne ich auch im Laufe der Jaheszeiten eine gewisse Routine. Obwohl – Routine ist gefühlsmäßig eher negativ besetzt. Rituale klingen da erheblich besser. Frohe Ostern. (friert nicht!)
Wie jetzt? Ich hatte eine Wette laufen, dass der Dannenberger Ratskeller nicht vor der Elbphilharmonie aber doch deutlich früher als der Berliner Flughafen eröffnet!
Plötzlich heißt es im Wendland.net am 1.März sei das meistfotografierte Gebäude Dannenbergs wieder offen!? Da ist doch eine Verschwörung in Gange!
Ich finde wenn ich schon mal mehr als eine dicke Lippe riskiere, sollte sich das doch irgendwie auszahlen…
Das ist so eine Sache mit der Elektronik-Branche. Expansionen in der Provinz? Die Süddeutsche merkt an: Jeder 5. Euro geht durch das Netz.
Leute, Leute lasst uns singen! Gemeinsam! Wir Dannenberger (Elbe) haben einen Wettbewerb gewonnen. Der Wettbewerb heißt “Ab in die Mitte!” Genau! Mit Ausrufezeichen! Das ist WICHTIG!
Es gibt einige Gewinner unter den 22 Kommunen, die ihre Projektvorschläge fristgerecht beim Wirtschaftsministerium in Niedersachsen eingereicht haben. Also nicht nur Dannenberg (Elbe) sondern auch Cloppenburg, Hildesheim, Königslutter, Lohne, Nordenham, Uelzen und Westerstede haben gewonnen und Hitzacker auch. Nein, das sind deutlich weniger als 22.
Und trotz aller Freude stelle ich einfach einmal die Frage: Warum bitte schön gewinnt Dannenberg (Elbe) einen Wettbewerb, der sich der Förderung von Innenstädten verschreibt?
Respekt! Mit einem Jahrgangsbuch schaffen es nur wenige Gymnasiasten, eine Diskussion um Presse-/Meinungs- und Satirefreiheit anzustoßen.
Dem Abijahrgang des FRG ist es gelungen. Der Schulleiter fühlt sich von einem Beitrag diffamiert und wird böse.
Und dann? … schaltet er die Juristen ein und die Schüler die Medien. Weiterlesen
Neue Ideen die meinen Job betreffen, finde ich auch öfter mal abseits der Buchbranche. Gerne stöbere ich dabei mit meinem Apple im Netz. Dass ich die Verkaufsstrategien von Apple schon lange voller Ehrfurcht beobachte, dürfte den regelmäßigen Lesern von mir nicht entgangen sein.
Vielleicht ist dieses Video auch für den einen oder anderen Einzelhändler in Dannenberg interessant. Warum? Der nette Herr im Video erklärt den Erfolg der Einzelhandelssparte des erfolgreichsten Konzerns der Welt. Er ermittelt anhand von drei Faktoren, wie man in einem an sich hart umkämpften Markt sich mit Qualität im persönlichen Kundenkontakt gegen die Konkurrenz durchsetzt.
Wie diese drei Anregungen für unsere kleine, reale Welt konkret umgesetzt werden können, bleibt natürlich den Händlern überlassen – aber grundsätzlich ist das wahrscheinlich ein Weg, den eigenen Laden profitabel gegen Billigheimer und ähnliches zu verteidigen.
via Forbes.com via twitter und so weiter.
Naja, so ganz geheim dann wieder nicht. Es spricht der Verwaltungschef.
Höret, höret:
War während der vertraulichen Ratssitzung schon so etwas wie eine Tendenz pro oder contra Elbtalcenter zu hören? Nein, berichtet Jürgen Meyer. Entsprechende Aussagen des Kommunalparlaments werde es erst geben, wenn das Gutachten vorliegt. Voraussichtlich werde dieses dann auch im Rahmen einer Bürgerversammlung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ich habe mit der KLP kein Glück. Die angekündigten Gäste haben sich wieder abgemeldet. Schade, aber nun wieder kurzfristig verfügbar:
Ursprünglich ein Teil des Wohnhauses, haben wir im 2010 unser Gästezimmer vor allem für den Besuch von Verwandten aus Berlin ausgebaut. Zum Zimmer gehören ein Duschbad, eine kleine Küche mit Kaffeemaschine und ein Zweiplatten-Herd, ein WLAN-Anschluss mit DSL-3.000 Internet und ein Pkw-Stellplatz auf dem Hof.
Wenn Ihr also nicht wisst: Wo schlafen während der KLP im Wendland? Warum 2012 einfach mal in Dannenberg übernachten? Gerne einmal bei Karen nachfragen. Den Kontakt und mehr zum Gästezimmer gibt das hier!