Possum

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Coole Idee! Aber dafür fahre ich nicht nach Neuseeland; Ich setze jetzt mit ‘nem sIx-Pack auf den Apfelbaum und warte bis ich runterfalle.

Ich bin ja keine 20 mehr!

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Der Filter ist die Brille des Zynikers

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Gemacht mit dem iPhone, Filter via Camera+

Das Elbtal-Center und der Dannenberger Knochen

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Dieser Acker wird das Elbtal-Center

Dieser Acker wird das Elbetal-Center

Mit der Stadtentwicklung ist das so eine Sache. Viele Beteiligte, viele Ideen und last not least: viele Interessen.

Da ist zum Beispiel diese freie Fläche hinter dem Park des ehemaligen Bürgermeisterhauses an der Lüchower Straße, eingezwängt zwischen B191 und B216.

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Buchmesse mit Wagen

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Der Audipavillion wird zum openspace für Autoren und Verlagsmenschen – aber am Ende ist nicht nur die IAA, ist auch die Buchmesse vor allem eines: ein langer, langer Fußmarsch!

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16 und Konsequenzen

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Nachwuchs - Sternschnuppe

Nachwuchs - Sternschnuppe

Kommt nur mir das so vor, oder wird diese Affäre vergleichsweise nüchtern behandelt?

Das fällt mir nur auf, weil das Thema heute abend in der Kneipe von den Männern am Tresen ganz unaufgeregt aber schön wiederkäut wurde. Welches Thema? Na nun aber! Ich sage nur Schleswig Holstein.

 

Am 14. August 2011 trat Boetticher zunächst als Vorsitzender der schleswig-holsteinischen CDU und Spitzenkandidat der Partei für die Landtagswahl im Mai 2012 wegen einer früheren Beziehung[9] zu einer damals 16-jährigen Schülerin[10] zurück, mit der er im Frühjahr 2010 bis zur Trennung im Mai „zusammen gewesen“ sei.[1][11] Mit Erklärung vom 15. August legte er auch den Fraktionsvorsitz der CDU im Kieler Landtag nieder;[1] sein Landtagsmandat wolle er weiter ausüben.[6]

Wikipedia

Das Land zwischen den Meeren hat (für die vergleichsweise überschaubare Menge an Bewohnern) eine vergleichsweise hohe Skandalpolitikerdichte. Ob sie in der Wanne enden oder als Verteidigungsminsiter an Waffendeals scheitern, dumme Erinnerungspannen im Untersuchungsausschuß unterliefen oder ob sie schlicht über die fehlende Altersangabe in Facebook-Profile stolpern sei dahin gestellt – im Norden gehört der Skandal mit wohl dazu.

Mir ist es inzwischen Wurst – der Mensch gewöhnt sich an alles. Und ich bin mit dieser Ansicht offenbar nicht allein!

Obwohl: Nee, 16 geht nun wirklich nicht!

Sicher ist: Als Vater des Mädchens hätte ich schon vor Jahren ein ernstes Problem mit der Staatsanwaltschaft gehabt – die hätte wegen Mordes mit besonderer Heimtücke gegen mich ermittelt.

Lesetipp: Das Duell « Herzdamengeschichten

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Gestern war einer dieser wunderbar produktiven Online-Tage an denen ich weiß, dass es Wert ist doch am Ball zu bleiben.

Zum Abschluss eines wunderbaren, etwas frischen Sandkasten-Frühlingstages, noch einmal online gegangen, finde ich eine Geschichte auf einem mir neuen Blog (übrigens via Facebook). Es geht um nichts mehr aber auch nichts weniger, als dass, was man aus seinem Vaterdasein macht. Die Quintessents: Und ich bin selbst Papa!

“Und ich“, sage ich und hebe meine Augenbrauen dezent an, „ich bin selber Papa.“ Der Junge guckt verblüfft. Dann denkt er nach. Er sieht auf seine Schuhspitzen, er sortiert emsig Steinchen. Dann gibt er endlich auf, zuckt mit den Schultern, wirft mit einen ganz kurzen, fast schon freundlichen Blick zu und sagt anerkennend: „Okay. Das ist auch sehr gut.“

Das Duell « Herzdamengeschichten.

Was Männer und Frauen unterscheidet

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Männer wissen es schon lange: Frauen sind anspruchsvoller als wir. Selbst schuld, denn manchmal ist der Spatz in der Hand . . . ach was soll ich hier alles doppelt erzählen: Einfach die hier verlinkte PDF öffnen und lesen.
Kaufhaus

Facebook löst iGoogle ab

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iGoogle ist eine Art persönliche Nachrichtensammelstelle auf der ich meine wichtigsten Online-Medien im Blick behalten habe. Also war es nur konsequent, dass ich diese Seite zu meiner Startseite erklärte.
Das ist seit gestern vorbei.
Jetzt blicke ich auf meine Facebook-Seite, sobald ich den Browser öffne.
Die Folge: Um die aktuellen, offiziellen, achso wichtigen Nachrichten zu bekommen, braucht es einen Klick mehr – verkraftbar und doch bemerkenswert. Google wird es schwer haben :-)

Auch gern mal was Politisches, . . . Merkel, Schäuble und der Telegraaf

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Als guter Europäer danke ich unseren holländischen Journalisten vom Boulevard dass sie eine Frage stellen, die den deutschen Kollegen nicht eingefallen war:
Ist die Person Schäuble eigentlich der geeignete Finanzminister in der Krise?
Merkel sagt “Ja”, und wenn die Kanzlerin Wolfgang Schäuble vertraut, dann ist das eine Hausnummer – und die Frage stellt sich mir trotzdem.
Die Parteispendenaffaire mit einem Waffenhändler namens Schreiber ist nicht vergessen und auch der Grund, warum der Telegraaf im Wespennest zu Wort kommt.
Als Law-and-Order-Innenminister hat Schäuble einiges dazu beigetragen, dass man ihm das Saubermann-Image wieder abnimmt – auch wenn jetzt einige meiner Leser laut “Boooo” rufen werden :-)

Holz trifft Kabel, Bio-Physik

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Falls jemand fünf Minuten Zeit hat – hier eine kleine Stunde in Biophysik.
Die Frage heute:
Was passiert eigentlich, wenn ein Baum in einen Hochspannungsmast wächst?
Die Antwort: Alles eine Frage der vorherrschenden Windrichtigung

Wer wird denn gleich angepisst sein?

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Man kann tun, was man möchte: Es gibt Tage, da fühlt sich der sonst so stoische Gegenüber wegen jeder Kleinigkeit angepisst . . .

Das mach ich morgen als Frühsport

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Ich habe lange überlegt, welche Übung sich zwischen Toast und Kaffee anbietet. Endlich habe ich sie gefunden.

Trocken!

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Vorsicht, der Ton ist etwas laut.

Entdeckt: die Waffen der Cyberterroristen

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Insekten machen Spaß

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mehr davon: Dead Flies Art (15 pics)

Ich mach mal Pause

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Lieber Leser, liebe Leserin.

Ich kenne Dich höchstwahrscheinlich nicht und mit noch größerer Wahrscheinlichkeit liest Du das hier viel zu spät.

Wenn Du erst seit kurzem mitliest, tja – schade.

Ich mach mal ne Pause. Den Kerkeling sozusagen. Zumindest hier, auf YouTube, auf Twitter und wo ich sonst noch mein Unwesen getrieben habe. Drum bitte nicht böse sein wenn ich nicht so schnell antworte, falls Dir noch noch die eine oder andere Frage einfällt.

Wer mich kennt, wird mich erreichen …

Und; danke für den Fisch!

Vor der Wahl ist eben nicht nach der Wahl

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Angela Merkel ist überfahren worden und kommt direkt in den Himmel. Dort trifft Sie den Engel Gabriel. Der Engel spricht Angela Merkel an und sagt ihr: “Wir werden dir die Wahl geben: einen Tag wirst du in der Hölle sein und einen Tag im Paradies. Dann kannst du dir auswählen, wohin du willst.”

Gabriel bringt Angela Merkel in den Fahrstuhl und sie fahren bis zur Hölle. Angela Merkel geht rein und sieht alle Ihre Freundinnen und Freunde, diese begrüßen Sie, spielen Golf, sitzen am Schwimmbad, im Restaurant, die Leute essen, trinken, hören Musik, spielen Karten und auch der Satan sitzt und lacht mit ihnen, abends Tanzerei, man amüsiert sich.

Am nächsten Tag kommt Gabriel und sie gehen wieder rauf ins Paradies.
Dort sieht Sie die Leute wie sie auf weißen Wolken sitzen, sie hören Musik, alles ist ruhig und gemütlich.

Einen Tag später kommt Gabriel und fragt: “Hast Du Dich entschlossen?”
Angela Merkel sagt: “Ja. Obwohl es im Paradies angenehm ist, will ich in die Hölle, dort tut sich was.” Gabriel nimmt sie wieder mit nach unten, klopft auf die Tür und in einer Sekunde ziehen 2 Hände Angela Merkel rein.

Sie sieht eine Wüste, sehr heiß, Ihre Freundinnen und Freunde tragen zerrissene Kleidung und sammeln Mist. Der Satan kommt, gibt ihr eine Tüte und sagt ihr, sie solle Mist sammeln. “Was ist mit dem Schwimmbad, mit dem Restaurant, mit der Musik passiert?” fragt Angela Merkel. Darauf antwortet Satan:

“Angie, altes Haus. Gestern war vor der Wahl – heute ist nach der Wahl.”

(Danke Katha)

Fake-Account oder: Wenn ich tu als wären wir Du

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Twitter ist doof. 140 Zeichen Binsenweisheiten oder Linktipps, viele davon nur kryptische Zeichenfolgen. Zeitverschwendung, der absolut schnellste Zünder für mediale Erdbeben. So geschehen bei der Wahlberichterstattung am vergangenen Wochenende.

zapp das medienmagazin bei TwitterIch für meinen Teil genieße im Augenblick diese herrlich, unterhaltsame Mischung aus Information, Themenseismograf oder als reine Unterhaltung. Was ist wichtig, was ist lustig, was ist erschütternd oder was trivial? Diese Entscheidung nimmt mir bei Twitter niemand ab. Selbstdenken erlaubt. Nimmt mir kein Roboter, kein Filter, kein Stoppschild ab. Auch keine Redaktion.

Überhaupt die “alten Medien” – sie haben keinen selbstverständlichen Zugang zu Twitter- genausowenig wie der Feuerwehrhauptmann der Freiwilligen Feuerwehr in Vasenthien. Auch nicht die Medienspezialisten in den Medien sind nicht immer überall versiert und dabei.

So geschehen gestern.
Ich weiß gar nicht, wer da wem zuerst folgte – irgendwann hatte ich das Medienmagazin @ZappMM in meiner Leser-Liste (darin ist jeder sichtbar, der sich meine Meldungen ansehen will, könnte, wollte). Und weil mich Medien ja nun mal interessieren, habe ich mich in deren Leser-Liste eingetragen.

Und dann kommt heraus, dass @ZappMM gar nix mit dem Medienmagazin des NDR zu tun hat.

Schade eigentlich, denn wer immer hinter dem Account stand, hat gute Arbeit geleistet. Innerhalb von einem Tag hat er 47 Mitteilungen verschickt, mehr als 70 Leser gewonnen, (das obwohl er selbst nur 165 Leuten auf die Zeilen schaut) und sich (nach eigener Auskunft) inzwischen beim NDR gemeldet und steht in Verhandlung, den Account an das (echte) Magazin abzugeben. Inzwischen wurde das Logo durch eine Art Transparent ersetzt und damit wird die ganze Angelegenheit so richtig herzhaft :-)

Gut oder Böse? Ein wunderbares Beispiel für die spannenden Veränderungen in der Gesellschaft. Was war das jetzt? Der Freundschaftsdienst eines treuen Zuschauers, vielleicht sogar ein Service und damit ein Geschäftsmodell in Sachen Kommunikationsdienstleistung, eine Art Produktpiraterie oder: triviales Geschnatter?

Ich weiß es noch nicht – was meinen wohl meine Leser? Ach ja: Twitter ausprobieren ist ganz leicht!
www.twitter.com in den Browser eingeben, Email-Adresse eingeben, Nutzernamen ausdenken, anmelden und ausprobieren.
Mein Twittername ist übrigens @DieWespe

Wer schön sein will, muss leiden

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Die Natur hat es mit uns Männern wahrlich nicht gut gemeint. Während der gesamten Jugend sind die Haare dort wo sie hingehören: auf der Kopfhaut. Eine ziemlich sinnlose Laune der Evolution hat dazu geführt, dass diese Haarepracht bei mir genau in dem Augenblick zu weichen begann, als sich Brust, Beine und Arme dazu entschlossen den Primatenstatus anzunehmen. Zum perfekte Glück, wachsen etwas später noch Augen, Ohren und Nase zu aber bis dahin ist man(n) alt genug, mit dieser Situation angemessen umzugehen.

So richtig beschissen dran sind aber die Frauen. Vor allem wenn sie meinen, bestimmte Körperteile sollten besser haarlos bleiben. Anders als Männer, sind Frauen da riguoros und setzen ihre Ansichten bekanntermaßen auch durch.
Wo der Mann seit Urzeiten den Umgang mit Schere und Klinge gewohnt ist, haben Frauen (oder besonders gemeine Männer) das Wachs zum Entfernen der Haare entdeckt. Die Geburt der haarlosen Schönheit sieht man den Frauen-Gesichtern im oben verlinkten Video sehr schön an.
Welche Stellen da gerade behandelt werden, kann dem Video nicht entnommen werden – dafür aber diesem mit allen schmerzhaften Details versehenen Erfahrungsbericht.

Mein Fazit: Ich möchte schrecklich gern ein Landkommunenhippie bleiben und erkläre Körperbehaarung zum Schönheitsideal.

Riesen haben ihren Arsch nicht vorne!

Wespennest

Darf man lügen? Und ab wann ist das bloße Weglassen von Wahrheit schon Lüge? Diese Fragen kann und muss jeder für sich beantworten. Wer absolut keine Ahnung hat, kann sich gerne Hilfe vom Herrn Pastor holen. Die Kirche hat (idealerweise) 2000 Jahre Erfahrung mit der Deutungshoheit.

Mir soll niemand erzählen, er oder sie würde immer und dauernd die Wahrheit sagen.

Peter Stiegnitz weiß (danke, Carina) es genau . Der gebürtige Österreicher behauptet, der Mensch lüge im Schnitt 200 Mal am Tag. Eine Zahl, die regelmäßig wieder als Sau durch das Dorf der verfallenen Moral getrieben wird (siehe auch 2001, 2003 oder 2004) . Es ist nur konsequent, dass ich der Zahl per se misstraue. Hätten Lügenforscher nur zwei Tage an dieser These gearbeitet, hätten sie 400 Gelegenheiten zum Aufpeppen der Idee verpassen müssen.

Lügen macht manchmal Sinn
Wer sich mit der Lüge etwas intensiver beschäftigt, gesteht ihr doch immerhin eine gewisse Zweckmäßigkeit zu: So manches gemachte Kompliment dürfte nicht so gemeint gewesen sein und führt doch niemandem direkten Schaden zu. Diese kleine Lüge erleichtert aber das Zusammenleben in einer Welt, die unfreundlich und kompliziert genug zu sein scheint.

Trotzdem: Die Menschheit besteht aber nicht nur aus Lügnern, sie besteht auch aus Belogenen.

Werber kommen in die Hölle
Und die Werbung? Ist sie nicht geradezu zur Lüge verpflichtet?

Nun ja. Eigentlich wäre es ja schön, wenn Werber und ihre Agenturen nicht zur Lüge greifen. Aber das ist eine Frage der Auslegung und des Kundenwunsches. Wobei mit Kunde in diesem Fall nicht der belogene Endverbraucher sondern der Auftraggeber gemeint ist.

Natürlich möchte der Werbekunde gut aussehen. Natürlich darf er sich und sein Produkt in der Werbung mit seiner Schokoladenseiten präsentieren. Das ist der Zweck von Werbung. Wer bezahlt, bestimmt was gespielt wird. Aber wenn der nette weiße Riese einen Fleck auf der Bluse hat, dann sollte er eben erst einmal einen Waschgang einlegen bevor er sich wieder unter die Leute traut.

RWE und sein Riesenproblem

Das ehemalige Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk (seit 1990 kurz und knackig RWE) ist in seinem neuesten Imagefilmchen ein solcher großer Riese. Ein aufmerksamer Beobachter wundert sich zwar, warum der nette Dicke seinen Arsch dort trägt, wo normalerweise der kleine Freund sein sollte – aber dieser Riese ist wirklich zu freundlich:

Der strabatzt durch Hobbingen und baut überall Wind- und Gezeitenkraftwerke, lässt die Kohle wie Puderzucker auf Fließbänder rieseln und legt ansonsten Rollrasen aus und pflanzt mit Vorliebe Bäumchen. Alles schön knubbelig und niedlich – geeignet, die nächsten Juniortüten bei McDonalds zu bereichern.

Dumm nur, wenn ein so schicker Werbespot wie jener von RWE als wirklich plumpe Schleimerei um Kundengunst geoutet wird: Kaum ist der Film veröffentlicht, kursiert auf YouTube eine andere, ehrlichere Version und findet über Twitter etliche Zuschauer. Mehr noch: Greepeace ruft zu einer Kampagne auf und es ist wirklich spannend, was sich in den nächsten Tage diesbezüglich noch entwickeln wird.

Die mit Untertiteln versehene Fassung, beschwert sich über eine beispiellose Kundenverarsche. Meiner Meinung nach zu recht: Immerhin haben die Stromkunden mit ihren Rechnungen diese schöne Animation von dem Riesen mit dem Arsch im Schritt bezahlt.

Egal. Solange dieses YouTube-Video kursiert, möchte ich Euch den Spot nur wärmstens ans Herz legen :-)

Schönes Leben noch, und: Beim Schwindeln nicht erwischen lassen!

PS: Es könnte übrigens sehr gut sein dass RWE versucht, jene entlarvende Variante ihres Spots von YouTube löschen zu lassen. (Das Urheberrecht dürfte ausreichen). In unserem Staate ist es Riesen zwar erlaubt seine Kunden zu bescheißen aber eben nicht jedem, in der Scheiße zu wühlen und zu zeigen, woher dieser unendliche Gestank eigentlich kommt.

Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Korrekturen.