Apple – und zurück!

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Es hörte sich praktisch an und ist wohl mit Abstand das teuerste Babyfon, das sich ein Elternpaar aussuchen kann.

Dass es sich im Alltag nicht als die praktikabelste Lösung herausstellte soll hier gar nicht Thema sein, wohl aber das Verfahren, mit dem Apple Retouren-Sendungen bearbeitet:

Im Online-Shop wird dem unzufriedenen Kunden ein Link angeboten, mittels dessen er auf ein Rücksendeformular zum Ausdrucken geleitet wird. Kurz darauf erhalte ich eine Mail, im dem mich Apple darauf hinweist, dass sich der Spediteur mit mir in Verbindung setzen wird – zwecks Abholung des Päckchens.

Zwei Tage später steht TNT vor der Tür, nimmt das Päckchen an. Fertig. Rücküberweisung folgt.
Chapeau!

Es geht zu Ende

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Ich glaube, ich trenne mich demnächst von meinem MacBook. Es hat mir gute Dienste geleistet aber erfüllt einfach nicht mehr die Ansprüche, die ich heute an mein Notebook habe.

Laufzeit vier Stunden? Reicht mir nicht mehr!
Intel Grafik? Reicht mir nicht mehr!
Zwei Kilo? Ich bin alt und schwach!

Außerdem reizen mich einige Features, die sich am Software-Horizont abzeichnen und die mein MacBook nicht mehr unterstützen wird.

… in liebevolle Hände abzugeben!

iPhone Startseite

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Wieder da – der Newsletter

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Eine Geschichte wie ein Drama. Die große Einsamkeit, die große Liebe, Endtäuschung und Trennung und dann der zweite Anlauf.
Der Newsletter ist wieder im Wespennest eingezogen.
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Was passiert nach dem Wechsel zu iCloud mit “Zugang zu meinem Mac”?

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Zusätzliche Informationen

Hinweis: Es ist mit iCloud nicht möglich, “Zugang zu meinem Mac” zur Verbindung mit AirPort-Laufwerken d. h. mit USB-Laufwerken, die mit Apple Wi-Fi-Basisstationen wie AirPort Extreme und Time Capsule verbunden sind zu verwenden.

via Was passiert nach dem Wechsel zu iCloud mit “Zugang zu meinem Mac”?.

Na toll! Jetzt muss ich wohl die Bilder vom Güneitz wie früher per Hand auf nen Stick ziehen, um sie Axel zur Auswahl vorzuschlagen!

Warum werden solche Einträge eigentlich immer so versteckt angebracht, sprich: nachdem ich bereits von mobileMe umgezogen bin. :-(

 

Browse :: COLOURlovers

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Browse :: COLOURlovers.

Der ulitmative Tipp für alle Farbblinden wie mich, wenn es darum geht sich der kommenden Ästhetik zu unterwerfen.

An die Arbeit!

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Das Zauberwort heißt Routine. Dressur. Gewöhnung. So wie Jahrhunderte zuvor unsere Vorfahren mit Drohungen, zuweilen mit brutalsten Mitteln zur regelmäßigen Lohnarbeit abgerichtet wurden, werden Mitglieder der Arbeitsgesellschaft – vom Kindergarten an – mit einer regelrechten Gehirnwäsche dazu erzogen, dass nur der, der angemessen lohnarbeitet, ein ehrenwertes Mitglied der Gesellschaft ist. Dazu kommt ein Sozialsystem, das sich nur durch den – immer kleiner werdenden – Anteil an vollerwerbsfähigen Einzahlern finanzieren will. Aus dem kulturellen Zwang ist längst ein “stahlhartes Gehäuse” geworden, wie Max Weber das nannte. Ein Entrinnen gibt es nicht durch Leiden und harte Arbeit, sondern durch etwas Nachdenken.

via brand eins Online: “An die Arbeit” – brand eins 09/2009 – SCHWERPUNKT: ARBEIT.

Passt doch: Heute wurde von wohlwollender Seite behauptet, mir würde die Arbeit im Vorderhaus Spass machen – das hat mich echt irritiert. Drum erstmal was zum Thema Arbeit aus der Brand-Ein.
Lesen war mir zu anstrendend. Den Text gibt es für kleines Geld als Höhrbuch. Audible bietet auf der eigenen Seite die Brand Eins Beiträge des von mir geschätzten Wolf Lotter übrigens in besser Quältität als iTunes, was mich sehr frustet. ;)

Grünen-Politiker Boris Palmer: “Manchmal ist Repression angesagt”

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Wenn mir jemand sagt, ich kann nachts nicht schlafen wegen dieser Grölerei, dann kann ich ihn nicht auf die Unzulänglichkeiten von Hartz IV verweisen.

via Grünen-Politiker Boris Palmer: “Manchmal ist Repression angesagt” | Politik | ZEIT ONLINE.

Wo er die Wahrheit ausspricht, will ich ihm gerne zustimmen.

Es ist ein Kreuz mit diesen Parteiflügeln, denen man nicht selbst angehört. ;-)

Castor2010 in Googlemaps

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Plugin-Salat

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Es sind diese kleinen Katastrophen, die das Bloggen so liebenswert machen. Weniger der Umgang mit Themen, als mit Servertechnik, php- und javaskripten.
Das Wespennest läuft seit nunmehr fünf Jahren auf WordPress und ich bin – mal mehr und mal weniger – von dem System überzeugt.

Das liegt zum einen an der einfachen Handhabung im Front- wie im Backend und zum anderen an der nahezu unbegrenzten Erweiterbarkeit der Möglichkeiten.

Allerdings sind einige Funktionen die ich mir mittels Plugin gegönnt habe doch recht anfällig für Fehler. Eine Entschuldigung geht jetzt zum Beispiel an die Empfänger des Newsletters. Die sind vor wenigen Minuten mit Beiträgen bombardiert worden, die selbst bereits Jahre alt sind. Der Grund liegt in einem anderen Plugin das für sich genommen sehr sinnvoll ist: der Broken-Link-Checker. Wie das?

Auch wenn das Netz nix vergisst – die eine oder andere Internet-Adresse ist nach einiger Zeit einfach nicht mehr existent. Das ist nicht weiter schlimm, es sei denn für die Leser, die über Seiten wie das Wespennest auf eben jene toten Links geschickt werden. Darum habe ich den Broken-Link-Checker, der mich über tote Links informiert und sie ggf löscht. Das geht natürlich auch manuell und eben jenes habe ich eben gemacht.

Dumm: Die aktualisierten Beiträge werden wie ein neuer Beitrag behandelt und an die Adressaten des newsletters verschickt. Sorry for the SPAM

Filmspiele

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Junge Filmer haben es schwer. Die Mühlen der Branche malen langsam und längst nicht jedes Nugget schafft es in die Kinos.

Ich frage mich, welche Rolle Online-Portale in den Filmschulen und den Köpfen der Beteilgten spielen? Kino und Internet haben ihren Frieden ja noch nicht geschlossen. Vielmehr wird das Netz seitens der etablierten Markteilnehmer in der Regel als nervige Konkurrenz gesehen. Die Diskussionen sind endlos und für den aufgeklärten Netznutzer fast täglich im Blick. Jedenfalls sind die Video-Plattformen da und sie entwickeln Profil.

Bei Vimeo zum Beispiel nimmt man sich vor allem den Young Professionals an. Aktuell werben die einem Festival, celebriert im Netz und in NewYork (if you can make it there), einem üppigen Preisgeld und einer wirklich eindruckvollen Juri setzt sich das Video-Online-Portal von YouTube angehm ab.

Während YouTube das RTL der Netzvideo ist (Unterhaltung, Blockbuster, News und mehr), kommt mir Vimeo eher wie die netzgewordene Arte-Plattform vor. Anspruchsvolle Animationen, HD-Versuche und -Entwicklungen, Inhalte und Machart sind wesentlich profunder, was auch daran liegt, dass das Team hinter Vimeo eine bessere “was uns gefällt”-Sparte betreibt und damit deren “Vision” eines guten Filmes promient fördert und unausgesprochen einfordert.

Nach der Registrierung mit Email und Passwort geht es immer los. Während YouTube mich fast nötigt, selbst aktiv zu werden, läßt mich Vimeo an den Ergebnissen derer teilhaben, die von Video definitiv mehr Ahnung haben als ich selbst (vor allem die bessere Ausrüstung ;-) )
Großartige Projekte wie dieser Kurzfilm tauchen dabei auf meiner Startseite auf.

Leap from Dan Gaud on Vimeo.

RTL und Arte? Natürlich hinken die Vergleiche, aber wer noch überhaupt keine Erfahrung mit YouTube oder ähnlichen Portalen hat, kann sich so wenigstens ein Bild machen.

Alle, die selbst mit Video verhaftet sind, können sich übrigens derzeit für das Festival mit ihrem Beitrag bewerben – Opportunity statt Bedrohung. Denn Ehre sei, wem Ehre gebührt.

Vimeo Festival + Awards.

Reiten im Wendland

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Das kommt davon wenn man nix zu tun hat und sich (mal wieder) mit Google und Co beschäftigt. Bitte um Ergänzungen:


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Mathematik High

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Mathe ist dröge, langweilig und echt schwer zu verstehen.
Mit dieser simplen Erkenntnis verlassen die meisten jungen Erwachsenen die Schule und beschränken sich fürderhin auf das simple Rechnen, studieren Jura oder Erziehungswissenschaften. Je weniger Mathe, desto besser.

Ich konnte jedenfalls lange nicht nachvollziehen, wenn die (beiden) Mathefreaks in meinem Bekanntenkreis etwas über ästhetische Schönheit von Gleichungen fabulierten (was meist im Rahmen excessiven Alkoholkonsums geschah).

Dann kam das Apfelmännchen. Das Apfelmännchen ist ein Bild, nicht gemalt sondern die Darstellung einer komplexen mathematischen Welt (ich traue mich nicht mal das Wort Gleichung zu verwenden). Das Besondere: Je näher der Betrachter an das Bild heranzoomt, desto auffälliger wird, dass sich einzelne Muster und Strukturen immer wiederholen. “Das Kleinste ist wie das Größte” sagen die Mystiker und genau das traf auf die alten Apfelmännchen zu.

Und nun kommt die Mandelbrot-Menge, die dem Apfelmännchen als Mathematische Basis dient, zurück. Gegen die neuen 3D-Versionen kommt dem Betrachter das gute alte Apfelmännchen aus den 80ern vor, wie ein Arcade-Spielhallen-Klassiker im Vergleich zur Matrix nach Einnahme der roten Pille.

Das passiert also, wenn man Mathematiker mit LSD füttert, gerne mehr davon!

(via SpOn)

YouTube - Ataque de Pánico! 2009 / SNAKE: Video Clip

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Wowowow – alle Jahre wieder zerstören ein paar Kreativlinge eine Stadt oder verwüsten Landstriche.
Meistens heißen sie Emmerich und Co und machen das für’s Kino. Fede Alvarez kann das auch, aber er macht es für Snake. Und die brauchen ein Video mit Knall-Effekt.
Gelungen!

http://www.snake.com.uy/

Minutensache. WordPress 2.9

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Ich gebe zu: Ich bin unbelehrbar.

Seit einigen Jahren nutze ich WordPress für das Wespennest und ich bin so manches Mal schwer genervt. In regelmäßigen Abständen werden mir (und zigtausend anderen WordPress-Nutzern) Updates angeboten. Mal sind es kleinere Sicherheitspatches, mal auch umfangreiche Aktualisierungen.

Die WordPress 2.8er Serie hat es in sich. Längst nicht jedes Update war einfach zu handhaben. Die Site meiner Firma läuft noch immer auf einem 2.7er System – eine Aktualisierung ist bisher nicht mit vertretbaren Aufwand möglich. An zu vielen Stellen hakt es mit meinem Spiegelsystem im Intranet. Heute also wieder ein Update: Version 2.9

Was soll ich sagen? Bis vor fünf Minuten war das Wespennest 2.8.6 jetzt 2.9. Aufgespielt, fertig. Toll, danke! Niemals vergessen: Das System ist kostenlos, ungemein flexibel, relativ sicher und macht bei der Bedienung echt Spaß.

Zu Hause!

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DreispitzEs ist ein guter Tag. Wie auch immer dieser Freitag der 27. November weitergehen mag, es ist ein guter Tag.

Um 23.55 den vergangenen Donnerstages hörte ich (hoffentlich für lange Zeit) das letzte Mal “Buddies” von Robbi Williams. Durch ganz Deutschland hat mich dieser Song verfolgt wie eine intensive Erinnerung, falls Ihr wisst was ich meine. Seitdem höre ich im eigenen Auto Deutschlandfunk – nur so aus Trotz.

Inzwische sitze ich also bei einem Bier in der Küche und denke mir: “Du bist zu Hause nachdem du echt lange weg warst.” Vier Tage lang war ich in Deutschland unterwegs. In dieser Zeit habe ich immerhin fünf Bücher in den Markt geboren. Und an diesem Freitag, dem 27.November, bin ich endlich wieder zu Hause.

Ich mache mir Mark Knopfler “Sailing to Philadephia” an und lasse Revue passieren. Das ganze online – schließlich bin ich auch in dieser Beziehung wieder daheim:

Ludwigsburg ist toll, reich und prächtig. Verwöhntes Kleinod im Ländle, wie der Kraichgau eine Insel der Seeligen (was natürlich nicht stimmt wie die Vekäuferinnen im Quelle-Shop mit Sicherheit bestätigen werden, aber der erste Eindruck drängt sich auf). Als Trophäe habe ich mir einen Dreispitz zugelegt. Den gab es im Anschluss an eine Veranstaltung im Schloß im angeschlossenen Museumsshop, sozusagen für kleines Geld, zu erwerben. Mit dem Verkaufen von stimmigen Erinnerungen kann man Geld verdienen – das geht dem Museumsshop-Betreiber nicht anders als mir. Dieser Hut steht für mich in Zukuft für Ludwigsburg.

Breisgau und den Kaiserstuhl sind geschäftig. Jung die Großstadt Freiburg mit modernen Einrichtungen wie dem Caritas-Schulungszentrum (was im Übrigen empfehlenswert ist, allein wegen des kostenlosen WLAN im Haus) und stimmigen Restaurants. (Dank an @Sukl, mal nicht über Twitter). Ganz anders als Emmendingen, wo aber die Verbundenheit zur Heimat in der Lage ist, Begeisterung zu wecken. Man kennt sich, man ist sich verbunden. Ob das auch die Zeitungen dort so sehen wird eine Presseschau am Dienstag zeigen. Klinkenputzen ist jedenfalls in Kilometern zu bemessen. Das führte bei mir am Dienstag zum spontanen Kauf eines Laptop-Rucksacks. Die mit fünf Büchern überladene Aktentasche drückte allzusehr auf die Schulter.

Bochum wie ein Sandkuchen mit zu viel Kouvertüre. Außen zu hart für den weichen Innenteil. Ich habe Menschen kennengelernt, die mit dem Begriff Heimat etwas anfangen können. Dass mir das ausgerechnet in Wattenscheid vor Augen geführt wurde war ein dummer Zufall oder einfach der schlichten Unkenntnis des Auswertigen geschuldet. Ein Bochum-Buch in Wattenscheid vorzustellen ist ein absolutes NoGo (sorgt aber vielleicht gerade deshalb für die nötige Aufmerksamkeit). Große Plakate an den Bushaltestellen sind jedenfalls auch keine Lösung. Bochum erfordert geübte Handarbeit. Auch etwas, das man mitnehmen kann, oder?

Kassel ist – wie Göttingen – ohne Souvenier für mich ausgegangen. Beide Stationen dieser Reise sind aber Ausgangspunkt für viele netter Kontakte, von denen der eine oder andere heute das erste Mal mit dem Wespennest in Berühung kommen wird. Zwar sind beide Stationen zu frisch von den Eindrücken für diese erste Aufarbeitung und doch zu wichtig und spannend, um nicht doch erwähnt zu werden . . .

. . . an diesem Freitag morgen, an diesem Küchentisch.
Das Bier ist alle, der Kuchen auch und wenn Manfred Krug mit “Komm und spiel mit mir” noch nicht ganz fertig ist – für mich ist jetzt das Schönste an “zu Hause” angesagt: die Begegnung mit dem eigenen Bett. Guten Morgen und gute Nacht.

Heute schon Händchen gehalten?

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Wer schon etwas von Politik gehört hat, der hat auch schon etwas von Koalitionen gehört. Wer davon keine Ahnung hat oder sich nicht interessiert war aber schon mal verliebt, und das ist so was ähnliches.

Koalieren ist, wenn zwei Personen oder Gruppen mit unterschiedlichen Zielen für ein Stück des Weges gemeinsam in die gleiche Richtung gehen und sich an der Hand fassen. Je enger so ein Zusammenschluß ist, desto gemütlicher wird es – aber Liebespaare wissen es: man kommt Arm in Arm entweder verdammt langsam vorwärts oder man nimmt auf unebenen Gelände automatisch am Silly Walking-Wettbewerb teil.

Also heißt es in der Liebe wie in funktionierenden Koalitionen: Händchen oder Abstand halten bringt Euch schneller voran.

In einer Vortragsreihe hat Andrew Odewahn auf sehr unterhaltsame Weise gezeigt, wie sich Koalitionen im US-Senat entwickeln, verändern und zusammenhalten. Immer abhängig von den jeweilgen Themen.

Man hat die Daten über das Abstimmungsverhalten der einzelnen Abgeordneten grafisch aufbereitet und Oderwahn präsentiert so den Schwarm der US-Senatoren.

Sehr spannend nicht nur für Soziologen oder Politiker sondern auch für alle, die etwas über interessante Powerpoint-Präsentationen lernen möchten und last not least die OpenSource-Gemeinde. Denn nebenbei ist das ein schöner Beweis dass es Sinn macht, Daten zu veröffentlichen. Nur so entstehen nachher solche Anwendungen, die konkreterweise übrigens frei zum Download bereit steht. Kommt das zusammen, entsteht wirklich etwas Neues, manchmal Wertvolles.

Man stelle sich vor, welche Arbeit man bei der Koaltionsfindung sparen könnte, hätte man das in Berlin vorher gewusst :-)

Auch gern mal was Politisches, . . . Merkel, Schäuble und der Telegraaf

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Als guter Europäer danke ich unseren holländischen Journalisten vom Boulevard dass sie eine Frage stellen, die den deutschen Kollegen nicht eingefallen war:
Ist die Person Schäuble eigentlich der geeignete Finanzminister in der Krise?
Merkel sagt “Ja”, und wenn die Kanzlerin Wolfgang Schäuble vertraut, dann ist das eine Hausnummer – und die Frage stellt sich mir trotzdem.
Die Parteispendenaffaire mit einem Waffenhändler namens Schreiber ist nicht vergessen und auch der Grund, warum der Telegraaf im Wespennest zu Wort kommt.
Als Law-and-Order-Innenminister hat Schäuble einiges dazu beigetragen, dass man ihm das Saubermann-Image wieder abnimmt – auch wenn jetzt einige meiner Leser laut “Boooo” rufen werden :-)

Ganz große Emotion: Schabowskis Zettel

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Na, heute schon ferngesehen?

Ich bin – ganz anders als viele meiner Bekannten – doch immer noch sehr dankbar, dass es das öffentlich rechtliche Fernsehen gibt. Denn anders als viele meiner Bekannten genieße ich auch die großartigen Dokumentationen, die auf ARD und ZDF (und natürlich den digitalen Derivaten) laufen.
Aber dass ich einen Fernsehtipp im Wespennest abgebe, ist doch eher selten.

Also: Unbedingt in der ARD-Mediathek ansehen, bevor die Sendung wieder vom Server genommen wird – Schabowskis Zettel,

24 Stunden, die die Welt veränderten: Am 9. November 1989 verlas Günter Schabowski, Mitglied und Sprecher des Politbüros des Zentralkomitees der SED, auf einer live im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die neue Reiseregelung der DDR. Sie war von hohen Offizieren des Innenministeriums und der Staatssicherheit erarbeitet worden. Entgegen den Vorgaben der politischen Führung hatten die Verfasser die Möglichkeit einer unbürokratischen Aus- und Wiedereinreise in das Papier geschrieben. Dennoch passierte die Reiseregelung unbeanstandet das Zentralkomitee. Egon Krenz persönlich drückte Günter Schabowski den Zettel für die Pressekonferenz in die Hand.

Den Machern dieser Doku ist es gelungen, ein Stück Deutschland sehr schön aufzubereiten. Sie machen diesen Zettel von Schabowski zum rote Faden, der mal oben und mal unten, hin und zurück zum Stoff gewebt wird, den Helmut Kohl wesentlich später als Mantel der Geschichte sah. Autoren und Redaktion der ARD (wenn ich das richtig nachvollziehe unter Federführung des NDR) beweisen mit dieser Arbeit, dass gutes Handwerk und jede Menge Fleiß auch im Journalismus zu exzellenten Ergebnissen führt. Großartig – danke schön! Mein Wunsch: Lasst so einen Beitrag dauerhaft im Netz. Er wäre es wert.

Lavatory Lovestory

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Romantik gibt es überall. Auch wo man sie nicht vermutet, auf dem Herrenklo zum Beispiel. Davon zumindest handelt dieser rührend romantische Zeichentrick.
Toll gemacht! Gefunden bei fudder.

Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Korrekturen.