Der Kartoffelsonntag fällt wegen der Castortransporte aus, und?
Wer Dannenberg kennt, der kennt auch die Proteste gegen Gorleben. Die Lokalpolitiker und Kartoffelsonntagsbeauftragten sind sauer auf die da oben, deren Einsatzpläne so gar nicht mit dem Kalender der Werbegemeinschaft abgestimmt werden. Die Kosten? Nach Presseberichten enorm!
Grundsätzlich habe ich mit dem Kartoffelsonntag ein kleines Problem. Während sich Lüchow den Spargel als Namesgeber für das große Stadtfest ausgesucht hat, entschied man sich in Dannenberg für das in der Region nicht minder wichtige Beigemüse als Stifter eines solchen Festes. Da die Spargelsaison zu Johanni ausläuft, liegt das Stadtfest der Lüchower in der Regel in einem Platz an der Sonne, während der Kartoffel in Dannenberg am ersten Wochenende im November gehuldigt wird – und da ist das Wetter eben… Novemberwetter.
13.000 bis 20.000 Gäste (das sind offizielle Zahlen) sollen heuer also 2010 ohne Kartoffelsonntag auskommen.
Warum? Ist ein Service der Werbegemeinschaft und der örtlichen Politik an die potentiellen Besucher? Kämen die am besagten Termin, müssten sie mit richtig viel Wuhling im Landkreis zurecht kommen: Neben den bunt gemischten vielen Hunderschaften der Polizei kämen ebenso bunt gemischte Demonstrierer nach Dannenberg – es rechnen alle Seiten mit ordentlich Auflauf. Keine gute Zeit für Stadtfeste, meinen die Veranstalter und maßgeblich Beteiligte.
Die Polizei gibt sich gelassen und sieht ihrerseits keinen Grund, den Kartoffelsonntag abzusagen. Sie käme mit der Paralell-Veranstaltung klar, fasste die EJZ gestern zusammen.
So oder so: Wie in einem Schreiben des Veranstalters an die Gewerbetreibenden und die Bestücker angekündigt, werden die Gebühren zurücküberwiesen und: Den Geschäftsleuten wird ein verkaufsoffener Sonntag im Zuge des Weihnachtsmarktes am letzten Novemberwochenende in Aussicht gestellt.
Ich finde das etwas seltsam aber irgendwie konsequent, wird doch der 25. Kartoffelsonntag noch etwas mehr in die kalte und nasse Jahreszeit verschoben.
Für Freunde des Dannenberger Stadtfestes gilt in diesem Jahr umso mehr: warm anziehen.
Auch wenn der Sommer mir lieber ist – die wirklich warme Zeit ist durch und der Herbst schleicht sich nun endgültig an. Ich habe es ja schon vor längerer Zeit vermutet, nun ist es gewiss: die dritte Jahreszeit beginnt!
Da bleibt dem naturverbundenen Neuwendländer nur eines: ein Gang in die Pilze.
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Das Rad. Oder genauer, der Antrieb des Rades. Und genau den nehmen sich die Ingenieure von Siemens vor. Wie Siemens VDO in einer Pressemitteilung feststellt, sollen sich Autos in etwa 15 Jahren von den klassischen Antriebskonzepten lösen. Der Name: eCorner.
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Wie war das nochmal mit dem Eisprung? Wenn man(n) sich das nicht merken kann, hilft www.wunschkinder.net mit dem Eisprungkalender. Schönes Tool – und ein Must-Have für Pupertierende.
Auch wenn ich meinen Bock dieses Jahr noch nicht bewegt habe (außer von Velpke nach Dannenberg), gestehe ich eine gewisse Sympathie für den Hersteller.
Honda baut die besten Bikes und in Kürze sogar Flugzeuge, wie hier zu lesen ist.
Wenn sich Mensch und Tier aneinander gewöhnt haben, gibt das schöne aber auch schwierige Momente im Leben.
Unsere Katzen können davon ein Lied singen. Schließlich sind nicht nur wir sondern auch sie nach Dannenberg gezogen. Und was das für die beiden Stubentiger bedeutet, wird in dieser Rubrik während der kommenden Wochen dokumenTiert.
… hörte man erst im DRadio und dann nimmt das Lawblog diese Info auf. Vielen Dank
Seit Harald Schmidt in der ARD gelandet und Stefan Raab auch nicht mehr das ist was er einmal war, hole ich mir mein Lachmuskeltrainig gerne über das Internet ab. Ehrensenf ist den Meisten schon einmal untergekommen und seit Spiegel online die Kölner regelmäßig verlinkt, wird auch die Werbeindustrie auf dieses Format aufmerksam.
Die Folge sind vier Werbebanner, mit denen sich die Kölner finanzieren. Ganz Web 2.0 mäßig, werden diese Banner nicht gekauft – sie werden versteigert.
Es hat – für alle, die bereits warten – tatsächlich geklappt.
Seit dem 28 Juni sind Karen und ich Bürger in Dannenberg. Wir sind punktgenau auf den Tag fertig geworden und zeitweise habe ich mich an unsere Messeauftritte erinnert:
Noch 3 Tage und alles liegt in Schutt und Asche. Noch zwei Tage und es gibt immer noch soviel zu tun, dass man nicht weiss wo einem der Kopf steht. Noch einen Tag und ….
…Dank einer Nachtschicht ist alles fertig geworden. Danke Christian!
Ansonsten hat sich viel getan – leider nicht bei 1und1. Die haben es noch nicht geschafft, mich endlich online zu stellen. Darum lese ich meine Mail bei Vattern aus und das hat durchaus auch seine Nachteile… Stefan falls du das liest: Sorry nochmal!
Joh! Ich mach mich jetzt wieder vom Acker. Karen hat Essen vorbereitet – das will ich mir nicht entgehen lassen.
Mit einigen Tagen Verspätung aber doch in der Pufferzeit: Schwiegermutter hat unsere künftige Wohnung geräumt und schläft heute erstmals im “Altenteil”.
Unser Bauschuttcontainer ist gekommen. Montag gehts richtig los…
aktuelle Bilder bei Flickr
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Die nächste Woche wird heftig. Wenn ich das richtig sehe, steht uns die engste Woche bislang ins Haus.
Da ist Planung das halbe Leben. Nebenbei gilt es, alte Kontakte zu halten.
Die aktuellen Fotos bei Flickr
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Große Bäder kann ja jeder haben. Aber eines ist sicher: Wer jemals in die Verlegenheit kommt, sein Bad 30 Zentimeter tief ausschachten zu müssen (“Die Leitungen laufen da irgendwo”, Meister Kusak) würde sich über die zarten Ausmaße unseres Bades freuen.
Mit Boschhammer und gutem Willen geht alles . . . (weiterlesen …)
So langsam denke ich in Schwermetall. Ich sehe Vorschlaghämmer und schwärme von der Kraft von Presslufthämmern. Und dabei nur ein Ziel: die barrierefreie Dusche.Für meine Schwiegermutter…
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Was sind Tiere wert? Lässt sich das in Heller und Pfennig beantworten? Jeder Katzenbesitzer dürfte Probleme damit bekommen.
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist es Forschern gelungen, den Wert von Insekten zu beziffern. “Biosience” hat das Thema aufgegriffen und die Zahl verbreitet: 57 Mrd.$ – allein in den USA!
Der Spiegel berichtet und DieWespe weiss es jetzt auch.
Wer sich mit dem Thema Jugendschutz nur ansatzweise beschäftigt, freut sich über die Dreistigkeit von einigen Sitebetreibern.
Eine schöne Geschichte dazu im Lawblog.
Unser Umzug macht sich durch ein beunruhigens Anschwellen des Prospektberges auf dem sonntäglichen Frühstückstisch bemerkbar.
Dabei sind wir erst beim Bad unserer Schwiegermutter, die dankenswerter Weise ihre Wohnung für uns freimacht und ins Erdgeschoss zieht.
Ultraflache Duschwannen für den barrierefreien Einstieg, passende Wände, Haltegriffe und Fallrohre, Preise und Maße bestimmen unser Denken und Handeln während des Wochenendes.
Dabei haben wir schon den Sonnabend bei Obi, Hornbach und BauKing gestöbert. Das Heimwerkherz benötigt einen Schrittmacher, um den Lifestylemüll von wirklich sinnvollen Lösungen zu unterscheiden.
Besondere Probleme machen uns die Maße des Bades, das ursprünglich in den 60er Jahren des 20.Jahrhunderts geplant wurde:
Großzügige 2 x 1,80 Meter reichten seinerzeit für ein Wannenbad aus. Dabei ist noch Platz gewesen für Waschbecken, Toilette, ein Fenster mit 1,2 Meter und die Waschmaschine.
Wanne raus, Dusche rein. Leicht gesagt, schwer getan. Wenn dabei auch der Geldbeutel geschont soll wird es vor allem eines: eine große Sucherei!
Das Internet hilft dabei kaum. Amüsant oder nervig – zu wenig Useability in den einschlägigen Portalen, die ich im Laufe der Zeit hier noch einmal genauer betrachten werde. Bislang schönstes Tool: der Badplaner von Hoesch-Design bietet sogar die Möglichkeit, sich eine 3d-Zeichnung der Planungen anzusehen.
Wer lieber selbst Hand anlegen möchte: Auch mit OpenOffice Impress lassen sich Grundrisse prima skribbeln. Super ist dabei die Funktion, Pfeile nicht nur mit verschiedenen Spitzen sondern auch mit Beschriftungen für Maße versehen zu können.
Daraus habe ich mal eben ein PDF generiert und damit meinen lieben Onkel Hammer in Blankenburg versorgt. Der ist immerhin ein Profi und sollte mir den Zahn ziehen, falls ich was übersehen habe.
Dienstag geht es mit der Küche los. Drückt mir die Daumen.
So nun ist es soweit.
Ich werde den Job als Technical-Evangelist bei Mircosoft annehmen.
Mein Vorgänger Robert Scoble wechselt als PR-Chef zu Google und ich habe mit Bill und Steve vier Stunden lang geskyped bis wir uns einig waren.
Toll dabei ist, dass sowohl Redmont, als auch München keine Bedenken haben, diese Stelle in Lüchow-Dannenberg zu platzieren. Damit unterstreicht man den Anspruch, mit Microsoft-Produkten unabhängig von Standorten erfolgreich arbeiten zu können.
Wer mit WordPress sein Blog eingerichtet bekommt, kann theoretisch auch podcasten und damit seinen eigenen Radiosender eröffnen. Ich bin immer noch mit dem Chimp-Effekt beschäftigt.
Vielleicht liegt es daran, dass die Installation von Podpress nicht gut gemacht war? Dann schaue ich mir lieber noch einmal dieses Video an.
In diesem Sinne: Nächste Woche soll es mit meinem Cast losgehen. Und das, wo der Umzug noch bevor steht
Hardware, Software, Service. Das sind die drei Säulen, auf denen Mircosoft seine Community gründet und strategisch vernetzt.
Convergence 2006
Das ist die Zukunft – *räusper….
Update:
Ich höre gerade die Rede von Bill Gates und äußere mich am Morgen nochmmal.
Seit heute ist ein wirklich schönes Beispiel an PR im Netz zu bewundern.
Der Scoblizer, der sich unwidersprochen als Mircosoft Evangelist bezeichnen lässt, beugt sich dem Druck der Blogsphere. Seine drastische Art, auf den vermeintlichen Schaden am Vista-Projekt zu reagieren, hat für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt.
Das zu in einer Zeit, in der Microsoft sich den Auswirkungen einer ungeliebten Nachricht in den Weg stellt. Da gehen ätzende Kommentare in der hippen Comunity der Blogger gewaltig an oder auf die Nerven. Scoble: poster child for not blogging
Fordern sie doch die volle Aufmerksamkeit des Blogges – denn fundierte Kritik ist gut, wenn man sie annimmt – und tödlich für die Glaubwürdigkeit, wenn sie ungehört zu verhallen scheint.
In der Rubrik Blogstuff seines Blogs scobleizer.com beruft sich der Mircosoftmitarbeiter auf die Tatsache, dass er trotz aller Aufmerksamkeit die ihm zuteil wird doch nur ein Mensch sei. Und der sei eben auch mal verärgert.
Die ersten Einträge der Kommentarspule sind durchweg versöhnlich und auf der ersten Seite stellt sich “nur” ein Comicstripauthor plakativ der Entschuldigung in den Weg.
Die Frage die sich dabei stellt:
Wie reagiert “Man” richtig, wenn ein echtes Problem in der Blogsphäre wahrgenommen wird? “Hängt den Mann” -Rufe funktionieren offenbar nicht. Was hätte er in seiner Position und Situation anders machen sollen, was unterlassen?
Mal sehen was die PR’ler dazu sagen, mir fällt jedenfalls nur das “Ignore” ein. Hätte er sich nicht reitzen lassen . . .