Blogspiel.de ist tot

Manchmal sollte man seine eigene Website noch mal lesen. Dann fällt auf, dass der eine oder andere Link nicht mehr das hält, was er einst versprochen hatte.

Liebe Blogspiel-Community!

Breitband kommt, aber das Blogspiel geht weiter. Auf der Breitband-Seite könnt Ihr unter dem Navigationspunkt Blogspiel wie bisher Eure Radiobeiträge und Audiokommentare hochladen und zur Diskussion stellen. Registrierte User brauchen sich nicht neu anzumelden.

Blogspiel

Also wenn man mich zum Blogspiel fragt: Viele witzige Beiträge, aber um dauerhaft mit dem Blogspiel Freundschaft zu schließen war es denn doch nix. Die Navigation auf der Website war der Horror: Als Konsument war die Orientierung schwierig, als Kritiker und als Produzent blieb die “Blogspiel-Seite” hinter den Möglichkeiten weit zurück.

Leider ist auch ein Relaunch immer nur so gut, wie er die Nutzerfreundlichkeit erhöht. Und die ist bei der Implikation der alten Beiträge in das neue Format nun auch nicht viel besser geworden.

Geboren für den Karton!

Dies Ist Ein Karton

Fluchtverhalten ist eine natürliche Angelegenheit. Das Reh flieht vor dem Wolf, der Vogel vor der Katze. Auch Menschen können flüchten. Selbst im Kollektiv.

Wer jemals als cooler 14jähriger auf dem Schulhof in einer illegalen Raucherecke von der Pausenaufsicht aufgemischt wurde, wird dem beipflichten. Wer trotzdem stehen geblieben ist, tat das nicht aus Mut sondern aus einer anderen Empfindungslage heraus: Trotz!

Bevor es üblich wird, in Innenstädten heimliche Raucherecken einzurichten, hat Helge Schneider die Gegeninitiative ergriffen und kurzerhand wieder mit dem Schmöken angefangen – nachdem er bekennender Nichtraucher war!

Das Rauchverbot sei ja zum Schutz der Bürger, sagte Schneider – äußerte zugleich jedoch sein Unverständnis über diese Maßnahme: “Der Bürger wird demnächst gar nichts mehr selber machen müssen. Der wird geboren, kommt in so einen Karton, fährt durch die Gegend, wird gepflegt, gefüttert, wird geschützt vor allen Dingen.”

Spiegel online

Oma kommt

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Gerade sind wir aus Bielefeld zurück. Gute Nachricht im Gepäck: Oma kommt. Im April zieht sie nach Dannenberg.

Damit haben wir jetzt zwei Oma’s unter den Fittichen. Eine davon ist aber nur eine Schwiegermutter ;-)

Wahlkampf – Apfelsaft für die Grünen

Wahlkampf mit Boris in DbgHeute war ich das zweite Mal auf dem Marktplatz – Wahlkampf machen. 
Es ist schon desillusionierend, wenn ein alter Sack mit Janker mir ganz offen ins Gesicht sagt, er gehe nicht wählen – und wenn dann braun. Alles andere würde eh nix bringen. Hallo? 

Ein freundliches “Arschloch” auf den Lippen habe ich den alten Herren weiter ziehen lassen. Dafür haben sich Grünen bei unserem Stand mit warmem Apfelsaft versorgt.Weil wir schon bei der überparteilichen Verbrüderung waren, der alte Herr von eben just aus dem Blickfeld verschwunden war, haben wir kurzerhand die Weltordnung neu geregelt: Die Grünen stellen die Königin, ich werde Papst und ein (winzig kleines) Volk haben wir auch schon – stand (mit Apfelsaft in der Hand) nebenbei und nickte inspiriert.

Da kann ja nix mehr schief gehen. Pax vobiscum 

Alles neu

Ich habe mich endlich entschlossen, das Wespennest auf das neue WordPress 2.3.3 umzustellen und mir lange genug Zeit gelassen. In dem Zuge habe ich auch gleich das Design etwas entschlackt. Mir hat meine eigene Seite nicht mehr gefallen – das ist immer eine gute Motivation…
Sollte jemand etwas sehr vermissen – Kommentare sind immer noch gern gesehen ;-)

Wo bitte gibt’s Polen für Oma?

Pflegevermittlung auf privater Basis? Oder doch lieber Pflegestützpunkte?

Das eine Konzept wird über die Heime finanziert, das andere Konzept über den Staat. Über 60 Mio Euro sind für das kommende Jahr im Bundeshaushalt vorgesehen. Mehr als 200 Mio werden für 4.000 Pflegestützpunkte benötigt.

Naja.

Am Ende steht in jedem Fall das Heim. Und das kostet so oder so mehr als 2500€/Monat. Wie das aufzubringen sein soll, ist dabei noch vollkommen offen.

Einfacher, liebevoller und vor allem günstiger ist die Pflege in der Familie – aber von Oma pflegen kann niemand leben. Und alles auf die “Hausfrau” schieben, geht irgendwie auch nicht.

Wo bekommt man denn diese polnischen Pflegekräfte her?

Das Internet gibt Auskunft. Auch über die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Schulbezirke auflösen!?

Kurze Wege für kurze Beine (Füße) – dieser Spruch ist so schön griffig und beschreibt eine sinnvolle Forderung.

In Neuhaus sind die Wege im Augenblick sehr weit. Darum fordern die örtlichen Kommunalpolitiker:

Rat fordert Auflösung des Schulbezirks
Kommunalpolitiker aus Amt Neuhaus appellieren an Landkreis Lüneburg – Neuordnung der Schülerströme im Blick

Landeszeitung

Sicher, sicher – Datensicherung

Glücklich, wer ein Notebook hat. Ob im Wohnzimmer oder im Büro, mein MacBook ist seit einem guten halben Jahr Familienmitglied und mein treuer Begleiter auf allen Wegen.

Ein nicht unbedeutender Nachteil ist die relativ beschränkte Festplattenkapazität. Gerade iTunes und meine Fotos fressen doch ganz schön Platz. Wie schön wäre es da, wenn sich iTunes und die Fotodatenbank auslagern ließen. Und wo man schon mal beim Auslagern ist: Wann habe ich eigentlich mein letztes Backup gemacht?

Um ehrlich zu sein: Ich bin ein fauler Strick, wenn es um Datensicherung geht.

TimeMaschine ist eine Backup-Lösung, die es mir allerdings angetan hat: Nach einer vollständigen Sicherung (die mitunter sehr sehr lange dauert) werden in regelmäßigen Abständen alle veränderten Dateien auf eine externe Platte gesichert. Das Besondere an dieser Sicherungstechnik: Das “Zurückholen” der Daten ist sehr komfortabel.

So leicht, dass das Programm den Namen Zeitmaschine zu Recht verdient hat.

Einzig die Sache mit der externen Festplatte hat mir bislang noch nicht geschmeckt. Wenn schon, dann möchte ich das gerne über das drahtlose Netzwerk erledigen. Da ich bislang mit WLAN eher Stress als Freude hatte, warte ich auf eine ausgereifte “Komplettlösung”.

Und siehe da: Apple hätte da was für mich. Ich spüre ein leichtes Zittern.

Ziel 1-Förderung für Celle?

Während in Lüchow-Dannenberg die Ernüchterung in Sachen Ziel 1-Förderung eingesetzt hat, freut man sich in Celle:

Drochtersen, Harsefeld, Faßberg, Himmelpforten, Reppenstedt, Langen – in einem Atemzug mit unter anderem diesen Ortschaften hat das Land Niedersachsen jetzt die Stadt Celle genannt. Was diese Kommunen verbindet: Grundsätzlich hat das niedersächsische Sozialministerium nun deren Konzepte zur „Erneuerung und Entwicklung städtischer Gebiete“ und Anträge auf eine EU-Ziel-1-Förderung nach dem EFRE-Programm anerkannt.

Cellesche Zeitung

Wahlkampf

Auch wenn in den USA in Sachen Wahlkampf so richtig viel im Web stattfindet: Im Wendland schneidet man bei Landtagswahlen nur gut ab, wenn man im Januar auf dem Marktplatz steht und Handzettel verteilt. Und genau das steht mir morgen bevor.

Um acht Uhr beginnt der Wochenmarkt, eine Information, die man übrigens auf der Dannenberger Homepage schmerzlich vermisst, wenn man sie sucht. Überhaupt spielt der Wochenmarkt dort gar keine Rolle. Warum eigentlich nicht? Nach meinem Empfinden ist zum Wochenmarkt die Innenstadt gut gefüllt. Sozusagen ein Highlight an Action.

Ich vermute, das ist auch der Grund aus dem sich Parteien vor Wahlen dort tummeln.

Gleichzeitig bin ich mir zur Stunde noch nicht sicher, ob wir um neun erst aufbauen oder schon anfangen. Ich bereite mich auf das Schlimmste vor und warte auf Anweisungen via SMS.

Tja – so ist das mit dem Engagement: Man tut es in der angesichts der Tatsache, müde zu sein und zu frieren.

Ach – aber eines sei mir noch gegönnt: Diesen Clip wollte ich unbedingt noch mal verlinken.

Züge rollen für den . . .

In Sachen Bahnverbindung ist Lüchow-Dannenberg echt gekniffen.

Hitzacker, Dannenberg, Schnega sind noch in das aktive Schienennetz verbunden aber streng genommen abgekoppelt. Wenn Züge kommen, gibt es darum immer ein großes “Hallo”.

In diesem Zusammenhang:

Bis 2010 sind um den durch die Bundesregierung zugesicherten Zeitplan einzuhalten noch drei Castortransporte von LaHague nach Gorleben geplant. Durch die Pause 2007 besteht damit jetzt ein gewisser Zeitdruck. Der nächste Transport ist für 2008 angesetzt, und es gibt sogar einige Hinweise auf einen zweiten Transport 2008. Doch beginnt die nächste Runde nicht erst mit dem Transport. Diesmal eröffnet die Staatsanwaltschaft das Spiel. Mit einem Prozess.

indymedia

Fuji Finepix S5800 mag iPhoto nicht

Oder umgekehrt – das ist eine Frage der Betrachtung.

Ich habe mir heute die Fuji S5800 gekauft und mich schon darauf gefreut, dass ich endlich etwas mehr als 2 Megapixel zur Verfügung habe.
Aber wie das immer so ist, wenn ich mir etwas Neues an technischem Spielzeug kaufe: Es gibt Probleme! Jedenfalls gibt es beim Importieren ein Problem.

Beim Anschließen der Fuji an das MacBook erkennt das neue Leopard zwar, dass da ein Fotoapparat angeschlossen ist und startet auch brav iPhoto. Das wiederum startet willig den Import, bricht dann aber unvermittelt mit Hinweis auf den aviimport-Plugin ab.

Bisher ist im Web dazu wenig aufgetaucht.

“Meine heißt Emma”
Wie heißen Puppen?

Schöne Geschichte aus dem Bekanntenkreis:

Zwei Schwestern spielen mit einem dritten Besuchs-Kind in ihrem Kinderzimmer während die Mutter… naja, was eine Mutter eben den ganzen Tag so macht: Sie wuselt durch die Wohnung, räumt auf, kocht und verdrängt den Gedanken, dass sie irgendwann man 5 Minuten für sich haben möchte.

Beim Wuseln kommt sie am Kinderzimmer vorbei, die Tür ist selbstverständlich offen, und sieht die ältere Tochter eine Puppe hoch halten. “Ach, ist ja süß, jetzt sind die Puppen dran”, denkt sie und hört ihre Tochter sagen:”Meine heißt Emma hast du auch eine Puppe?”

Naja, denke ich mir – bis dahin ist das ja noch recht normal. So haben auch schon meine Frau und ihre Kindergartenfreundin Kontakt aufgenommen und deren Eltern dürften ähnliche Dialoge geführt haben. Eine Art Small Talk, der halt im wahrsten Sinne noch in den Kinderschuhen steckt.

Bis dahin. Und dann kam die Antwort:
“Meine heisst Baby Born”

Hier hört der Spaß auf. Also mal kurz zu Zapf-Creation rübergesurft und festgestellt, dass hinter dieser Phantasielosigkeit Prinzip steckt. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ärgere ich mich über diese renditeoptimierten, antiseptischen Spielwaren.

Die nehmen für sich in Anspruch, ein Spielzeug auf dem Markt zu haben, dass zwar neun lebensechte Funktionen aufweist – aber beim richtigen Gebrauch keine Überraschungen.

Damit es beim Spielen mit BABY born® keine Überraschungen gibt, empfehlen wir Ihnen, die entsprechend gekennzeichneten Seiten in der Gebrauchsanweisung zusammen mit Ihrem Kind durchzugehen.

aus der Gebrauchsanweisung von Baby born®, Zapf-Creation

Fernseh-Werbespots für Puppen im WebWer sich einmal richtig quälen möchte, sollte sich die Werbespots zu Gemüte führen. Mir stellt sich beim Schauen die Frage, welche der gezeigten Püppchen eigentlich gruseliger ist.

Egal: Eltern haften für ihre Kinder!

Der einzige Trost ist, dass es noch wenigstens eine Emma gibt oder wie heißen Eure Puppen?

Eisige Zeiten

Darf es ein wenig wärmer sein?Anfang des Jahres haben die Versicherungen allenthalben die Konten geplündert. Dazu kommen immer höhere Mietnebenkosten, die das Leben schwer machen.

Dann werden Rechnungen oft einfach nicht bezahlt. Zumal, wenn sie als “ungerecht” empfunden werden. Davon betroffen sind nicht zuletzt die Energieversorger.

Die EON versucht gerade, den zweiten von sechs Gashähnen im Vorderhaus zu sperren.

Als Vermieter steht man zwischen den Fronten. Auf der einen Seite kann es natürlich nicht sein, dass die Mieter ihre Schulden nicht bezahlen. Auf der anderen Seite muss die letztendliche Konsequenz beim Eintreiben dieser Schulden im Verhältnis bleiben.

Die EON sprach die Schwiegermutter an, sie möge ihr doch bitte Zugang zum Gashahn verschaffen. Einer ihrer Mieter sei säumig, es sei alles genau geklärt und nun müsse der Hahn verplombt werden. Weil meine Frau solche Geschäfte übernommen hat, fragte sie noch mal genauer nach.

Darf die Versorgung mit einem so elementaren Gut wie “Wärme” einfach eingestellt werden? Wenn ja, welche Grenzen gibt es da?

Und welche juristischen? Eine Anwältin im Bekanntenkreis ist der festen Überzeugung, dass das Sperren von Gashähnen bei diesen Temperaturen nicht zulässig sei. So sicher bin ich mir da nicht.

Es wäre allerdings ein echter Hammer, wenn diese Anwältin richtig liegt. Die Replik des ‘netten Herren von der EON’ auf den Einwand, es sei vom Gesetzgeber nicht vorgesehen im Januar die Gashähne abzusperren: “Was glauben Sie, wie viele Gashähne wir zur Zeit zudrehen?”

Wer einmal mitbekommen hat, wie rigoros einige Großkonzerne mit säumigen Klienten ins Gericht gehen, kann teilweise nur mit dem Kopf schütteln. Von einem verantwortungsvollen Umgang mit den Menschen kann da jedenfalls keine Rede mehr sein.

Umweltfreundliche Abgase made by Volkswagen?

Heute wurde die Dakar kurzfristig abgesagt – ein großes Drama für alle, die sich lange drauf vorbereitet hatten. Die Kindersite von Volkswagen hatte im vergangenen Jahr Gas gegeben und sich ganz auf das Rallyespektakel konzentriert. Darum bin ich eben mal rübergesurft, um zu schauen, wie man im Multimedia Centrum mit der Krise umgeht.

Beim Surfen durch die Nachrichten der Website ist mir das hier aufgefallen:

Auf immer und ewig
SunFuel® bietet neben seinen umweltfreundlichen Abgasen aber noch einen anderen entscheidenden Vorteil. Im Gegensatz zu Erdöl, das irgendwann einmal aufgebracht sein wird, wachsen die Pflanzen, aus denen SunFuel® hergestellt wird, immer wieder nach. Damit kann unbegrenzt lange, unendlich viel Biokraftstoff produziert werden.

Volkswagen-Kinderleicht

Ob es wohl das gekringelte R ist welches den Biotreibstoff aus dem Hause Volkswagen zu umweltfreundlichen Abgasen verhilft? Was bitte sind denn umweltfreundliche Abgase? Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bestehen Abgase aus Verbrennungsmotoren aus weit mehr als Kohlendioxid, selbst wenn sie aus Biotreibstoff hergestellt wurden.

Nun könnte es ja sein, dass ich mich irre.

Ich bin davon überzeugt, dass Biokraftstoff eine sinnvolle Sache ist – man kann es aber mit der Werbung übertreiben – zumal im Kinderprogramm.