Rotz und Tränen und Hannover

Rotz und Tränen gab es heute überall. Zum Beispiel bei den Damen der brasilianischen Fußballnationalmanschaft. Die haben sich heute bekanntlich ein echt schönes Endspiel mit den WELTMEISTERN aus Deutschland geliefert und verloren.

Da sind Tränen gerechtfertigt. Zum Heulen ist mir aber eher wegen dieser widerlichen Erkältung, die meine Frau umgelegt und mich im Würgegriff hat.

Bekommen haben wir sie von Brian (Danke) und einzig die Schwiegermutter hat sich bisher um eine Ansteckung gedrückt. Es könnte die letzte und will darum wohl überlegt sein.

Mich quält aber neben dem Virus auch immer noch die Fahrt nach Hannover. Das war Freitag Abend. Die Reise endete weit nach Mitternacht und war nötig, um den Social Media Stammtisch zu erreichen. Ich war ja nun schon öfter dort und habe den Abgleich mit ähnlich Interessierten immer als angenehm empfunden.

Diesmal habe ich Renate und Klaus mitgenommen. Die beiden haben sich mit Spinwebtv an ein echt spannendes Projekt gewagt und produzieren seit 26 Wochen ein aufwendiges Video Parodie-Format.

Nach interessanten Gesprächen im Auto Ernüchterung:

Rheinische Gemütlichkeit in der ständigen Vertretung. Die Gäste im Anzug und Kostüm als Beweis der langen Bürozeiten. Hintergrundkulisse wie beim 1.Mai auf dem Marktplatz von Dannenberg. Der akustische Aktionsradius der Stammtisch-Teilnehmer beschränkte sich auf wenige Handbreit von Lippen zum Ohr – nix für schwache Nerven.

Immerhin habe ich rausgefunden, dass Jörn auch ein privates Blog führt (erstmal im Feedreader verankert) und von Skitch sehr angetan ist.

Insgesamt ist mir bei dem Stammtisch eine Erkenntnis gekommen: Mit dem Rauchverbot in den niedersächsischen Gaststätten steht das Land vor einer kommunikativen Spaltung.

Drinnen die Gesunden, draußen die Gespräche. Drinnen ist es voll und laut. Draußen hat es Spaß und tabakselige Gespräche, bei denen komplexe Themen zerpflückt werden. Aber: die Raucher werden krank.

Kein Wunder, bei 15 Grad, Westwind und Schauerwetter. Ich hol mir jetzt ertmal nen Tee.

Zoom H2: kleiner Bruder ganz groß

Switchpak hat mich drauf gebracht und ich muss sagen: Das Teil sieht gut aus!

Der H2 ist mit 63.5(B)x110(L)x32(T)mm und 110gr Gewicht Gewicht (zzgl 2 Mignon) nicht nur erheblich kleiner als der H4 – er verfügt auch über ein Feature, das den H2 zumindest für Aufnahmen mit Raumeffekten zur ersten Wahl machen.

4 Kapseln statt 2
Stereo ist ja gut und schön – einen Schritt weiter geht die im H2 verwendete Doppel-Stereo-Funktion: Das Gerät hat 4 Kapseln, die im Aufnahmekopf im 360° Radius angeordnet sind. So lassen sich Dialoge oder Konferenzen aber auch Musik-Sessions noch besser räumlich abbilden.
Allerdings ist die Anbringung der Kapseln auch gewöhnungsbedürftig.

Das Gerät wird zum Interview nämlich hochkant auf dem Tisch positioniert. Man spricht sozusagen ‘von der Seite’ und nicht ‘von Vorn’ auf das Gerät ein.

Das erinnert mich an mein schönes Sony Mikro (ECM-999PR), welches die Kapseln auch seitlich positioniert hat. Die vermeintlich falsche Ausrichtung des Mikros ließ meine Interview-Partner doch immer wieder stutzen (Was in einem Fall fast zum Handgemenge führte ;-) ).

Switchpak hat das gute Stück im Einsatz und auch er beschwert sich über die grottige Menü-Führung. In dieser Hinsicht, hat man wohl beim Hersteller nicht viel dazu gelernt. Schade eigentlich.

Über die Kommentare bei Switchpak hab ich den großartigen Fahrenheit404-Podcast entdeckt. Auch dort kommt der H2 zum Einsatz und Bob kommt nun regelmäßig auf meine Festplatte.

Update: Audiotranskriptions hat den H2 zum “Testsieger” erklärt…

Das zählt nicht

Bis eben habe ich das Wespennest mit Hilfe von Blogcounter überwacht. Eigentlich war ich mit dem kostenlosen Counter auch recht zufrieden, gab es doch eine recht schnelle Übersicht über das, was meine Leser interessiert (btw: Zoom H4 ist im Wespennest immer noch der Hit)

Nun ist Blogcounter seit zwei Tagen vom Netz. Warum, wieso, weshalb – keine Ahnung. Technorati fand auch nix schlaues zu den Gründen.

Also versuche ich jetzt mal Google Analytics. Mal sehen was mir der große Bruder so alles berichtet ;-)

Regionales Entwicklungskonzept

Ein regionales Entwicklungskonzept (REK) ist ein Instrument der Regionalplanung und der regionalen
Wirtschaftsförderung, das insbesondere in Deutschland seit Mitte der 1990er Jahre zunehmend stärker
eingesetzt wird. Das REK hat informellen Charakter, das heißt es entfaltet keine direkte rechtliche
Wirkung.

Wikipedia

Gestern wurde das REK für Dannenberger in der Alten Post vorgestellt. Wichtigste Punkte auf meinem Notizzettel:

    2021 gehen dem Landkreis 10% der Bevölkerung verloren.
    2020 wird der Dannenberger im Schnitt 50 Jahre alt sein.
    Die Innenstadt endet laut Definition der Autoren des REK am Prohaska-Platz.
    Nicht jedes Haus sei erhaltenswert. Abrissbirnenkandidaten heißen “abgängige Bauten” (Jürgen Meyer)
    An der Marschtorstraße soll ein Parkplatz entstehen.
    In Dannenberg soll am Nordufer des Thielenburger Sees ‘hochwertiger’ Wohnraum entstehen.
    Das Künstlerhaus an der Sparkasse ist nicht vom Tisch.
    Der Ratskeller soll wieder aufgebaut, das gegenüberliegende Eckhaus soll abgerissen werden.
    Mitte Oktober soll das REK veröffentlicht werden. ;-) – ja, klar…

Flächendeckend Edge bis Ende 07?

Mittwoch Abend hatte ich noch mit Peter telefoniert, der in seinem schwäbischen Dorf genauso von DSL abgekoppelt ist, wie viele hier oben im Wendland.

Wir hatten uns über mögliche Alternativen zu ISDN unterhalten und eines hatte ich dabei vergessen: Edge.

Dieser Übertragungsweg läuft über Mobilfunkantennen der Handyversorger und bietet Übertragungsraten etwas oberhalb von ISDN und unterhalb von UMTS.

Weil T-Mobil den Vertrieb des iPhone übernimmt, so vermutet MACUP, dürfen wir T-Mobil-Kunden uns bis Ende 2007 über eine flächendeckende Versorgung mit Edge freuen.

Ross und Reiter nennen

Das Verbraucher-Informationsgesetz wird reformiert.

Um die Verbraucher bei Gammelfleisch-Skandalen besser zu schützen, hat der Bundesrat nach jahrelangem Streit das Verbraucherinformationsgesetz beschlossen. Behörden dürfen künftig die Namen der verantwortlichen Firmen nennen, wenn Ekelfleisch am Markt ist.

schreibt die SZ.

Der eigentliche Skandal daran scheint mir, dass das bisher nicht so war. Wenn es staatliche Prüfer gibt, sollten die auch offen Ross und Reiter nennen dürfen.

Loremo mit neuer Website

Pünktlich zur IAA hat Loremo nicht nur einen fahrfähigen Prototypen am Start sondern auch eine neue Website.

Die Frage nach Investitionsmöglichkeiten wird nun seitens Loremo mit einem Kontaktformular beantwortet. Damit hat sich mein alter Artikel natürlich erledigt, auch wenn ausgerechnet das von mir monierte PDF noch verlinkt ist. ;-)

Zur neuen Website:
Stylisch gemacht, “Blog” mit Feedfunktion integriert, allerdings ohne Kommentarfunktion, darum auch die Gänsefüßchen. Wieder eine vertane Chance, von Robert Basic schon bei der abgelösten Version kritisiert.

Andererseits ist das Unternehmen durchaus in der Lage, die aktuellen Trends (bookmarking, fotosharing, etc) aus dem New-Media-Sektor in der eigene Seite zu integrieren.

Wenn nicht das Video . . . nun ja – soll jeder selbst entscheiden ;-)

Das Ende der Nahrungskette

Am Ende der Nahrungskette stehe ich heute Nacht nicht (Bild Wikipedia)Fällt das nur mir auf oder sind die Mücken im Augenbick besonders aktiv?

Sobald sich eine Gelegenheit findet, suchen die meine Nähe. Und meine Waden zeigen, dass sie keine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen . . .

Inzischen haben sich etwa 20 dieser Blutsauger im Wohnzimmer an den Wänden und der Decke niedergelassen. Ein netter Fernseh-Abend kommt mit solchen Mitbewohnern nicht zustande. Aber selbst ein planmäßiger Rückzug ins Schlafzimmer stellt sich als totaler Fehlschlag heraus.

Wir haben zwar ein gutes Fliegengitter vor dem Fenster, das war aber dummerweise offen.

Ich fürchte, dass ich in dieser Nacht nicht am Ende der Nahrungskette stehen werde.

Podcast-Tipp: 3Sat, Neues

3satMit Computershows ist das so eine Sache. Kleiner, schneller, teurer ist meine Sache nicht und auch die neverending Story Apple vs Microsoft ist eher was für Aktivisten.

Heute erst in iTunes entdeckt: der Podcast von 3Sat Neues. Ich bin bekennder Fan der öffentlich rechtlichen Sender und gerade die ‘Computershow’ von 3Sat gefällt mir ausnehmend gut. Computer werden dort etwas umfassender betrachtet und auch Seitenaspekte passen ins Sendekonzept.

Im Podcast sind nicht nur die regulären Sendungen sondern auch eigene Themen für den Abruf konserviert. Die Mediathek von 3Sat ist übrigens ebenfalls überarbeitet worden. In dieser Form sind Gebühren gut angelegt, finde ich.

McDoof, burn your burger!

Ist das nun eine Form der regenerativen Energie oder nicht?
Wie bei SPON heute zu lesen ist, befeuert die britische McDonalds-Sektion probeweise mit den Abfällen aus elf Fillialen ein Kraftwerk.

Laut McDonald’s landen durch das Programm 100 Tonnen Müll pro Restaurant nicht auf der Deponie, sondern werden in einer modernen Engergiegewinnungsanlage recycelt. Davon profitieren auch private Wohnungen, das Sportcenter, die Millenium Galerien und das Rathaus in Sheffield.

Spiegel Online

Es wäre ein echter Treppenwitz der Geschichte, wenn sich der Verpackungswahn der Fastfood-Industrie jetzt öffentlichkeitswirksam hinter dem Feigenblatt einer vermeintlichen Nachhaltigkeit verstecken darf.

Damit das nicht so einfach geschieht, stellt die Spiegel-Redaktion die Aussagen der englischen und der deutschen McDonalds zum Thema Wiederverwertung von Abfall gegenüber: Während die deutschen Bürgerbrater ihren Müll zu 90% recyclen, bleiben die Briten auf ihrem Müll sitzen.

Der Grund: Zu schwierig sei die Trennung von Lebensmitteln (. . . nach meiner Erfahrung vor allem Salatschnipsel, Tomatenscheiben, Mayonnaise und Ketchup) und der Verpackung.

Schlag den Raab – Show on Demand?

Krisenstimmung im Haushalt. Eine kleine Party kollidiert mit dem heutigen Fernsehprogramm, führt uns den Sinn von Video on Demand vor Augen und offenbart auch die Versorungslücken im privaten Fernsehen.

Während ARD und ZDF dank Gebührenstütze den Ausbau ihrer Online-Angebote vorangetrieben haben, hat Pro 7 Lücken im Programm.

Frage in den Cyberspace: Gibt es “Schlag den Raab” auch als Online Show? Über einen Linktipp würde ich mich freuen. Ansonsten muss ich wohl oder übel den Videorecorder wieder anschließen :-(

Verrückte Großstadt

So richtig verrückte und ausgefallene Sachen, gehen scheinbar nur in der Großstadt.

Obwohl – was ist schon verrückt?

Ich war heute geschäftlich in Hamburg und habe da Vincent getroffen. Der kennt sich in Hamburg richtig gut aus und bietet seit kurzem einen, wie ich finde, sehr cleveren Besucherdienst an.

Het FrietehnhuisieVincent hat mich in die erste belgische Pommesbraterei in St.Pauli geführt und die Pommes waren echt gut.

Für eine solche Pommesbraterei benötigt man neben der obligatorischen Friteuse alles, was man für einen normalen Imbiss halt auch braucht. Außerdem gute Connections zur belgischen Soucenszene, dicke Kartoffeln und die Gewissheit, dass so etwas läuft: An einer Parallelstraße der Reeperbahn!

Ok: Touristen ohne Ende. Aber alle mit nem Igel in der Tasche. Außerdem sind dort “Friss-Dich-Zu-Tode-Stationen” (Danke Yvonne) ja nicht gerade spärlich gesät. Und das bei den für Hamburg typischen, horrenden Mieten auch in – sorry, liebe Anlieger – mieser Lager. Erstaunlich, dass so etwas funktionieren kann.

Hingegen: In Dannenberg wäre eine solche Pommesbude in einem der freien Geschäfte in der Innenstadt eine echte Bereicherung – aber halt. In Dannenberg? Das wäre doch irgendwie verrückt, oder?

Faxen nur mit email-Adresse

Über die Frage, ob das Fax noch sinnvoll ist oder nicht, braucht man sich eigentlich nicht zu streiten. Es gibt Situationen, das ist das Faxen eine Notwendigkeit.

Wer nun aber kein Faxgerät hat, statt dessen via DSL im Internet surft, kann bei simple-fax.de seine Faxe versenden. Das geht per Web-Interface und kostenlos.

Bis zu fünf PDF-Seiten sind erlaub, in der Absenderkennzeichnung steht der Hinweis auf simple-Fax. Die Sendebestätigung gibt es per email.

via Switchpack

Spammer sind schlecht im Bett!

Ich freue mich immer wenn Kommentare im Wespennest eintrudeln.

Das motiviert zum Weiterschreiben und macht die eigene Website bunter. Inzwischen bekomme ich jeden Tag etwa 150 Kommentare.

In der Regel loben die Absender das Design meiner Website, fordern zum Besuch ihre Webseiten auf und/oder preisen Penisverlängerungen und -härtepillen.

Nicht, dass man mich falsch versteht: Ich stehe auf Linkempfehlungen und finde das Wespennest auch ganz gelungen. Aber meine Penislänge und dessen Härtegrad hier öffentlich diskutieren?
Das geht das doch irgendwie zu weit.

Inzwischen ist es mir schon mehrfach passiert, dass beim Löschen dieser beschissenen Spam-Kommentar der eine oder andere echte Leserbrief verloren ging.

Sorry an alle zu unrecht Gelöschten und ein lautes:
“Ihr seid schlecht im Bett” an die Kommetar- und Emailspammer dieser Welt.

Apple goes Jamba

99Ct für einen Klingelton. Die Preisankündigung von Steve Jobs hat Apple den nächsten Markt erschlossen, der – ähnlich wie der des Musikhändlers – reif und fett ist. Zumindest für den Marktführer. Aber wie man das wird, hat Jobs mit iTunes ja vorgemacht. Und jetzt das.

Mit Klingeltönen kann man die vielen Individualisten unter den iPhone-Besitzern noch ne Nummer individueller machen.

Was soll man sagen . . .?

Vielleicht, dass es mit den 99ct noch nicht ganz getan ist. Dazu kommt noch die Kohle, die man für den Song abdrücken muss (bzw abgedrückt hat), aus dem der Klingelton gemacht werden soll.
Im Zentrum der Strategie steckt iTunes. Das läuft auf fast jedem PC, ist Abspielplattform, Musikverwaltung, Ripp-Programm, Podcatcher und digitale Einkaufsplattform (nebenbei bemerkt laut Jobs der Marktführer auf allen Märkten auf denen das iTunes-Store Musik verkauft).
iddies nun schon den Weihnachtswunschzettel ausfüllen und wegschließen: Es wird ein iPhone draufstehen – wetten?

Wenn ich verliere, dann nur zu Gunsten eines der neuen iPods. Der neue Nano kostet mit Videofunktion und vier Gigs zum Preis von 149$ zu haben. Reiche Kinder kaufen sich die farbige Version mit acht Gigs für 199$ – das Display ist laut Jobs das höchstauflösende, was von Apple bislang überhaupt verwendet wurde.

Das macht Lust auf die übernächste Display-Generation. Ich hatte am Wochenende das Vergnügen einen Blick auf den 30Zoll-Apple-Monitor zu werfen und ich beneide jeden, der an diesem Display sein Brot verdienen darf.

Wespen vs Touristen

Es ist alles eine Frage der Menge: Die einzelne Wespe, egal wie aggressiv sie sein mag, wird eher ein Opfer der Fliegenklatsche, als eine Bedrohung für Leib oder Leben.

Andere Länder, andere Sitten könnte man sagen: In Sri-Lanka geht ein Wespenstamm aber offenbar so gezielt gegen Touristen vor, dass die Regierung sich genötigt sah, das Militär zu Hilfe zu rufen.

Es ist eben alles eine Frage der Menge – und viele Touristen können ja auch gewaltig stören ;-)

via Spiegel online

Surftipp ZDF?

Ja tatsächlich. Die alte Tante ZDF ist zum Surftipp geworden.

Mein alter Herr war zwar immer skeptisch, was das Fernsehen am Computer angeht – aber die neue ZDF-Mediathek ist nicht nur stylisch eine echte Entdeckung.

Inklusive RSS und Direktlink auf einzelne Beiträge . . . fehlt nur noch der embedded-Link, der YouTube und Co groß gemacht hat. ;-)

Was geht, erklärt Kaus Kleber am besten selbst.

Lkw-Lärm: Fragen Sie doch den Spediteur

Kennzeichen für eine mautpflichtige StreckeWenn der Transport via Autobahn teurer wird, lohnt das Ausweichen auf die Bundesstraße. Das nervt die Anwohner.

Wir haben mal fünf der Speditionen angerufen, deren Fahrzeuge auf der B216 bzw. B1921 so häufig unterwegs sind, dass der Firmenname auf den vorbeifahrenden LKW im Gedächtnis haften blieb.

Auf die Frage “wohin fahren Ihre LKW eigentlich, wenn sie Dannenberg queren?” gab es teilweise lustige Reaktionen. Nicht alle sind freundlich und nett. Aber Einigkeit besteht in der Aussage ‘wir umgehen die Maut nicht’. Wer’s glaubt . . .

Während sich die Diskussion um Toll Collect aus dem öffentlichen Bewusstsein verabschiedet hat, wurden zum 1.September die Mautgebühren auf 13.5 Cent pro Autobahnkilometer erhöht.

Dafür sinkt die Kfz-Steuer für den schweren LKW und gleichzeitig steigt die Attraktivität der Bundesstraße.

In diesem Zusammenhang habe ich folgende Aussage von FDP-Wirtschaftsminister Walter Hirche im Web gefunden:

Der Minister betonte (…) dass für Niedersachsen das Instrument der Sperrung eine wirkungsvolle Alternative zu einer Maut auf Bundesstraßen darstelle. (…) “Eine generelle Ausweitung der Mautpflicht würde vor allem die Wirtschaft in den betroffenen Gebieten zusätzlich belasten und zu weiteren Umgehungsstrecken führen”, so Hirche. “Eine Sperrung für den Durchgangsverkehr als verkehrslenkende Maßnahme setzt dagegen auf den Sachverstand vor Ort, schränkt die örtlichen Spediteure nicht ein und ist genauso effektiv.”

OLG Braunschweig

Auch das Bundesumweltministerium sieht Handlungsbedarf und ruft dazu auf, den vorhandenen Handlungsspielraum zu nutzen.

Eine Sammlung mit Tipps für betroffene Anwohner hat der BUND auf seiner Homepage veröffentlicht.