Lüneburg nicht mehr bei Dannenberg.de

Ich hatte mich ja schon mal beschwert, dass die Lüchow-Dannenberger Sites Werbung für Lüneburg machen. Das ist nun vorbei.
Ob es daran liegt, dass ein Verantwortlicher etwas bemerkt hat oder ob einfach die Zeit für das Banner abgelaufen ist, kann ich nicht sagen.

Sinnvoller wäre es in jedem Fall, wenn die einzelnen Samtgemeinden auf die jeweils anderen verweisen. Dem Besucher von außerhalb interessiert das unmittelbare Umland und wenn dann noch – statt auf die Startseite – auf den Fremdenverkehrsbereich der Nachbargemeinden verwiesen wird: umso besser.

Dannenberg ist nicht Sachsen

Während in Sachsen die Inder durch die Straßen gejagt werden, sind die Ordnungshüter in Dannenberg auf der Hut.

Gröhlendene Nazis (die es leider auch hier gibt), wurden gestern nacht in Dannenberg an der Langen Straße von der Polizei unter die Lupe genommen. Wer die Gesetzeshüter informiert hat, kann ich nicht sagen (würde ich auch nicht tun) – aber offenbar lassen es sich die Dannenberger nicht gefallen, dass nach Einbruch der Dunkelheit vier Glatzen ihre Nazilieder anstimmen.

Die mildeste Form von Zivilcourage – aber eine sehr wirkungsvolle. Danach war nämlich Ruhe.

Wo ist Tante Emma?

Aldi ist eine Goldgrube für die Gebrüder Albrecht. Trotz günstiger Preise vergoldelten die anonymen Verkaufshallen den beiden Wegbereitern des Discounter-Prinzips die Nase.
Was auf der einen Seite schön ist, führte zu einem tiefgreifenden Wandel in der Einzelhandelsszene und in Folge dessen zum Massensterben der ‘Kolonialwaren’- und Lebensmittelgeschäfte.

Da ist es schon komisch dass McKinsey (das sind die Herren mit den dunkelblauben Anzügen) das Comeback des Convenience ausruft.

McKinsey-Partner Peter Breuer lässt sich zu einer Prognose hinreissen, die ich hier mal für die Nachwelt aufhebe:

“Geschäfte, die den Kundenwunsch nach Convenience und Service befriedigen – so wie es früher die Tante-Emma-Läden gemacht haben – stehen vor einem Comeback”, so seine Einschätzung.

Pressemitteilung von McKinsey

Bequemlichkeit (was für Convenience stehen kann) definiert der selbsternannte Markendiscounter Plus etwas anders und nimmt Abschied von immer größeren Packungseinheiten. “Der kleine Kauf” ist das Stichwort.
Der 100gr-Joghurt löst die 200gr-Packung ab und wird dadurch natürlich auch billiger. Den Rentner und den Single freut es.

Fertig am Sonntag

Fertig am DeichIst schon erstaunlich, wie weit ein Mensch mit Muskelkraft an einem Tag kommt. So erlebt während der letzten drei Tage mit Ronny.

Nach unserer legendären Radtour vor zwei Jahren (Wolfsburg/Ostsee) wollten wir eigentlich in diesem Sommer die 2.Folge starten. Nun ja – der Urlaub hat nicht ganz gepasst und darum wurden statt der geplanten zehn nur drei Tage angesetzt.

Donnerstag bis Sonnabend – die Elbe auf dem Elberadweg entlang.
Rauf oder runter – das war die Frage und wir hatten uns kurzfristig für runter entschieden. Der deutsche Wetterdienst hatte uns dazu bewogen – über Hamburg sollte es schlimmer werden als bei Magdeburg.

Nun ist Sonntag und ich bin immer noch vollkommen fertig und kaum willens meinen Hintern auf einen Stuhl zu platzieren. Ich hab heut keinen Bock auf Blog und recht lethargisch warte ich auf den Zeitpunkt, an dem ich die Bilder und den Podcast online stelle.

Bis dahin bitte ich um Geduld.

Wassertreten in Dünsche

Dünsche ist eine Institution geworden. Die ersten beiden Festivals hatten meine Frau und ich noch live miterlebt.

Gestern war es wieder soweit. Aber abgesehen davon, dass wir nun wirklich alte Säcke geworden sind, hatten wir uns bei dem Regen nicht getraut.

Hier die ersten Berichte vom Geschehen ;-)

Mein Leser bleibt (fast) unbeobachtet . . . !

Jeder Interessierte hat schon mal von eyetracking gehört. Damit können Webdesigner wichtige Erkenntnisse ableiten, welche Inhalte vom Internetuser wahrgenommen, gefunden und geklickt werden.

Die Bewegungen der Augen werden mittels Kamera aufgezeichnet und mit dem Monitorbild in Deckung gebracht. Die entstehenden Bewegungsmuster werden visualisiert und dienen als Qualitätskontrolle der eigenen Arbeit.

Komplizierte Sache, teuer zumal.
Leichter geht es, die Bewegungen der Maus aufzuzeichnen. Das Ergebnis dürfte zumindest ähnlich sein. Also: Ganz webzweinullig kommen pfiffige Coder auf die Idee, genau so ein Tool den Websitebetreibern kostenlos unter dem Projektnamen m-pathy zur Verfügung zu stellen.

Robert hatte über das Tool schon mal geschrieben und fand es zumindest interessant.

Sagt das Teufelchen auf der Linken: ‘Wäre ja schon schön zu wissen, ob das Wespennest wirklich zuviele Links auf der Seite hat – also: Testen wäre doch was.’

Drauf das Engelchen: ‘Hey – gesund ist das doch nicht. Wer zeichnet da unter deinem Namn wo was auf? Wo ist das gespeichert? Wer hat da welchen Zugriff drauf und: Wen geht das eigentlich was an, außer deinen Leser? Nicht mal dich! Und außerdem: Schäuble is watching you.’

Also noch mal weitergesucht. Wulffy hatte das gleiche Tool in einem ganzen anderen Zusammenhang auf dem Themenzettel und darum hab ich mir mal die AGB’s durchgelesen und dabei folgendes gefunden.

seto behält sich alle Veröffentlichungs-, Vervielfältigungs-, Bearbeitungs- und Verwertungsrechte an den mit m-pathy gewonnenen Daten und den Inhalten der Datenbank ausdrücklich vor.

Auszug der AGB’s von http://www.m-pathy.com/

Nö. Das denn doch nicht – ich widerstehe, bin stolz auf meine Vernunft. (das müsste man dann ja auch noch stundenlang ansehen!)

Und dann sehe ich, dass man in Israel schon einen Schritt weiter ist:

One of our expectations when we first reviewed Clicktale was the possibility of producing reports of aggregated data out of those hundreds or thousands of video user sessions. Individual sessions won’t help website owners and marketers because they are not representative and cannot trigger decisions to optimize your website. And Clicktale might have found the right way to process all that information in a useful and action-oriented way.

techcrunch, via Robert Basic

Auf deutsch und etwas verkürzt: Clicktale legt tausende Mauszeiger-Videos der Besucher übereinander und bildet so Mittelwerte des Verhaltens, was für die Marketeers dieser Welt noch vielvielviel spannender ist.

Vielleicht bin ich aber auch etwas verspannt heute Abend ;-)

Inspirierend

Wie plakativ muss Werbung für Regionen eigentlich sein?

Darum kreiseln meine Gedanken nun schon seit gestern abend. Den hab ich ganz relaxed mit einem alten Schulkameraden bei Lina bei einem Latte verbracht… (Draußen, wegen der Rauch-Geschichte).
Wetter gut, Laune gut. Und da kommt diese bemerkswerte Feststellung von ihm:

Österreich ist im Regionalmarketing so perfekt – jede Wiese hat dort ein Logo.

Wahlkampf im Web

Während sich die deutsche Bloggosphäre im Augenblick den Ambitionen einiger Politiker gar skeptisch gegenübersteht, dreht in den USA das politische Fähnchen in den steifen Wind der öffentlich artikulierten Meinung.

Eine Lehrstunde für deutsche Wahlkampfstrategen sind auch die Auftritte der Kandidaten. Auch nachzulesen im Metablocker bei politik-digital.de

Alma meldet sich

Am 21.August trifft sich die Bürgersparte von ‘Alle machen Marketing’, dem örtlichen Bürgerverein (siehe unten), um 17 Uhr im Dannenberger Rathaus, Am Markt 5.

Dieses zweite Treffen hat noch stark konstitutionellen Charakter: Beschluss der Geschäftsordnung, Wahl eines stellvertretenden Spartensprechers wurden bei der vergangenen Sitzung am 26.Juni verschoben und sollen jetzt nachgeholt werden.

Inhaltlich steht die City-Offensive im Mittelpunkt. 2007 haben wir die Schiffverbindung Hamburg-Hitzacker eingerichtet, bunte Frösche in Dannenberg aufgestellt und einiges kommt noch auf uns zu.

Was 2008 in diesem Rahmen passieren soll ist noch nicht ganz klar. Aber die Verteilung von Aufgaben steht schon in der Tagesordnung.

Die Alma-Sitzungen (der Bürgersparte) sind öffentlich. Gäste sind also herzlich willkommen und sollen (auch Stimmberechtigung bei Wahlen) zu Wort kommen.

Kino, Kino, Kino

Es gibt für mich ein paar Filme, die waren vom ersten Augenblick an ein Schlüsselerlebnis. Sie prägen sich ein und sind noch nach Jahren präsent.
Einer dieser Filme ist die tschechische Version des Aschenputtel weil es der erste Film meiner Kinoerinnerung ist. Ein anderer ist Rattle and Hum von Phil Joanou über U2 weil es der letzte Film war, den ich 1988 im Hoffmann’schen Kino in Lüchow genossen habe.

Gestern wieder gesehen – nur auf DVD. . . :-(

Dabei ist mir aufgefallen, dass die Kinoszene im Wendland ja bereits das erste große Event hinter sich gebracht hat.

Beim Kurzfilmfestival im Herrenhaus Salderatzen ist im Juni der Vohang gefallen. Schade, dass die Verantstalter zwar eine Diashow der Veranstaltung zeigen, sich ansonsten auf ihrer Homepage über die Ergebnisse ausschweigen. Immerhin gab es für die Gewinner 500€, bzw. eine Woche Italien. Wer hätte angesichts der Temperaturen im Juni gedacht, dass Italien im August ein verlockender Preis sein könnte? In der EJZ habe ich den Artikel wohl verpasst.

Voll im Stress ist das Team vom zweiten Kurzfilmfestival ‘Kurz und gut‘, welches im ‘neuen Kino‘ in der alten Brennerrei stattfindet:

Unter Programmleitung von Wolfram Weniger wählte die Jury aus 220 Einreichungen 30 Filme aus, die wir Ihnen während des Festivals, auf 5 Rollen verteilt, jeweils zwei mal zeigen.
Aus den eingereichten Filmen zum Schülerwettbewerb wurde eine weitere Rolle zusammengestellt, die allerdings ausschließlich am Mittwoch zu sehen sein wird.

Kurz und gut

Festivalstart ist am 5.September.

Wie wird man Erdwespen besser nicht los?

Wer mit Wespen Ärger hat und über Internet verfügt, der sucht natürlich erst einmal dort nach Tipps und Lösungen.

Hier wird Erfahrungsaustausch betrieben. Dabei werden auch schlechte Erfahrungen weitergegeben. Die machen viele vor allem, wenn Wespennester entfernt werden sollen. Beispiel: Wie wird man Erdwespen los?

Unsere Lösung bestand letztlich darin, von einer Seite Gift ins Nest zu sprühen und gleichzeitig von der anderen Seite feuchten Sand auf die Ausgänge zu schütten, und das im Dunkeln. Da schlafen sie ja angeblich. Ja, denkste, wir sind echt böse zerstochen worden, Wespen im Haar, im Pullover, wirklich fies!

Erzählte Tina vor einem Jahr im Haus&Garten-Forum

Es lohnt sich trotzdem, dem Link zu folgen. Im gleichen Diskussionsbaum finden sich auch gute Erfahrungen mit leicht abgewandelten Methode.

Und es stellt sich eine Frage: Kommt die Feuerwehr in Dannenberg? Henning?

Böser Verdacht: Mighty Mouse gefressen

Die Beziehug von Haustieren zu Werkzeugen aller Art ist nicht immer frei von Spannung. Die kommt spätestens dann auf, wenn der Heimwerker den Hammerstiel vom Hund zernagt umfasst, um selbigen einen über den Pelz zu ziehen.

Wir haben keinen Hund sondern Katzen.

mighty mouse (c) appleDie lassen zwar den Hammerstiel in Ruhe, haben sich aber an meiner bestellten Mighty Mouse vergriffen. Ich bin davon überzeugt, dass sie das Eingabegerät für mein MacBook mitsamt Postboten einfach aufgefressen haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Post für ein normales Paket 5 Werktage braucht?

Kann sein, dass ich von Zeit zu Zeit ungeduldig bin.

Rauchen im Wendland

Es wird spannend. Seit heute ist in Niedersachsens Kneipen, Diskos und Restaurants das Rauchen verboten.

Aufmacher in der EJZ ist die Reaktion der hiesigen Gastwirte auf diese Bestimmung.

So gesehen könnte das Rauchverbot zu einer neue Art von Konjunkturprogramm für die Großen werden. Rauchtouristen werden das Wendland durchstreifen und dabei nie gesehene Gaststätten finden.

Ich bin gespannt wie lange es dauert, bis sich die Hardcore-Raucher in den Großstädten entschließen, Smoking-Lounges zu gründen und sich in Clubs zusammenzuschließen.

Maxdome auf Apple Safari . . .

Das Fernsehprogramm ist so langweilig – aber weil ich schon das MacBook im Wohnzimmer auf den Knien habe: Schau ich doch mal, was diese maxdome-MovieFlat von 1und1 mir jetzt bietet.
War beim für uns günstigsten Tarif schließlich mit drin und ist sozusagen umsonst ;-) .

Bei 1und1 auf die Seite, Kundenlogin. Von dort aus auf meine Pakete, MovieFlat angeklickt. Bei Maxdome mit email-adresse (wird Mitgliedsname) und hochsicheres Passwort registriert. (Security-Empfehlung bei schlechten Passwörtern . . . sieh an, sieh an).
Und schon bin ich auf einer schwarzen Seite.

Die Navigation ist grausam. Netz 0.8 würde ich sagen. Da werden Teaser automatisch und sinnentstellt nach drei Zeilen gekürzt, attraktive Titelcover sind Teil der Kategorienavigation und führen nicht zum Titel und so weiter.
Es macht jedenfalls keinen Spaß.

Vollkommen spaßfrei ist allerdings der Zwang, mir einen Internetexplorer auf meinen Mac zu ziehen. Das sei aber nötig, weil die Streaming-Technik es so verlange, erfahre ich bei den ‘jetzt will aber endlich diesen Film ansehen, schneller Ok dücken’-Ankündigungsseiten
Ich soll jetzt doch wieder Mircosoft nutzen müssen?

Maxdome geht nicht auf Apples safari?

Nein! Das sagt Maxdome selbst:

Bei maxdome können WMV-Dateien ausschließlich über den Windows Media Player wiedergegeben werden. Das bedeutet aber auch, dass Apple-User leider von der Nutzung von maxdome ausgeschlossen sind, da von Apple keine vergleichbaren Systeme angeboten werden.

Maxdome

Ok – dann vergesse ich das ganze doch einfach wieder.

Seltsam, wo ich gerade heute auf eine Sendung von mc-tV.de vom 21.03 gestoßen war. Das Thema: Microsofts Kampf gegen Quicktime.
Habe ich den Film eben ein zweites Mal gesehen – lohnt sich!

Apple und Microsoft liefern sich hinter den Kulissen einen erbitterten Kampf um QuickTime. Seit den 90er-Jahren versucht Microsoft, Apple zu erpressen: Apple soll QuickTime und die ausgefeilte Multimedia-Architektur des Macs fallen lassen und statt dessen (man stelle sich vor!) die Technologien von Microsoft lizenzieren. Wir erzählen, warum QuickTime für Microsoft so gefährlich ist, mit welchen Methoden sie es bisher zu bekämpfen versuchten, und was Steve Jobs in diesem Kampf bereits riskiert hat.


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