Malanca 125: Haste Bock auf ‘nen Bock?

Während der 80er stand ich persönlich ja auf deutsche Mopeds – vor allem auf Zündapp (hier ein schöner Link zu auf die Nürnberger Firmengeschichte, übrigens Teil eines wunderschönen Projektes).

Es geht aber nicht um mein Moped. Es geht um den Bock von Toni.

Toni ist ein alter Bekannter. Pizzabäcker, Italiener und irgendwie vor Ewigkeiten mit seinem Onkel nach Dannenberg gekommen und hier hängengeblieben. Und: Er besitzt eine Malanca Baujahr 80.

Toni muss sie verkaufen. Sonnabend kam er und fragte:
‘Due has doch Internät? Kannst nicht schreiben, ich verkaufe? Sag mal, so 600€’

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Malanca 125 mit Rennverkleidung

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Arte macht müde

Fernsehen ist out. Wenn überhaupt, dann nutze ich 3SAT, die digitalen ZDF-Kanäle und Arte.

Vor allem Arte macht mir besonders viel Spaß. Die Nachrichten haben einen europäischen Fokus, die Dokumentationen sind das Beste was gesendet wird und die Themenabende sind (fast) immer sehenswert.

Gestern beschäftigte sich Arte mit dem Web, Teile des Themenabends sind kurzfristig noch über das Web zu sehen.

Grandios:

Die Silicon Valley Story. Lief leider bis spät in die Nacht (was bei mir heute zu Müdigkeitserscheinungen führt), ist aber ein definitiv sehenswerter Beitrag . Ganz nebenbei ist der Film eine Dokumentation über die Ursprünge der Demokratisierung von Computertechnik.
(Wiederholung am 26.04.2007 und 15:15 Uhr)

Wer sich die englische Version ansehen möchte, kann die bei xsones blog7 finden (via Robert Basic).

Oma’s iPod nano

Oma macht Prämiensparen.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Der Sparer gibt regelmäßig kleinere Geldbeträge auf ein Sparkonto, bekommt wenig Zinsen, nimmt dafür aber für die Dauer der Anlage an einer Verlosung mehr oder weniger schöner Prämien teil.

Das Los ist auf Oma gefallen. Und der Preis hat es in sich: ein iPod nano.

Da danke ich doch dem CRM-Programm der Sparkasse, dass es keine Pausibilitätskontrolle vornimmt. Das hätte Oma mit ihren 87 Lenzen (sorry Oma, das muss mal gesagt werden) wahrscheinlich durch das Raster fallen lassen und die Lostrommel wäre noch einmal angesprungen.

Oma hat nämlich keinen PC und nicht mal einen Mac. Den braucht sie aber, um den iPod überhaupt in Betrieb nehmen zu können. Außerdem hat Oma die letzten technischen Entwicklungen verpasst, und hört immer noch Schallplatte und Radio (letzteres übrigens über ein Uralt-Kofferradio von Blaupunkt.). Nix Mp3 – aber auch nix Kopierschutz – doch das ist ein anderes Thema.

Wesentlich hingegen: Oma hört schlecht und trägt darum ein Hörgerät. So gesehen ist sie mit dem iPod technisch nicht kompatibel, weil die Schnittstelle ‘Ohr’ ja schon mit dem Hörgerät von Siemens belegt ist. Tja, Pech gehabt.

Aber:
Des einen Uhl ist des anderen Nachtigall.
Es gibt ja mich und ich kann das Ding sehr wohl gebrauchen.

Danke Omi, danke Sparkasse Bielefeld
( . . . aber das CRM-Programm würde ich doch mal updaten lassen)!

Bienen gefunden, Wespenstich knapp entgangen

Meine jüngst geäußerte Furcht, die Bienen könnten unseren Pflaumenbaum in diesem Jahr übersehen haben ist passé.

Heute habe ich die erste – allerdings auffällig dunkle (wahrscheinlich eine Gastarbeiter-) – Biene erspät, die sich an den Pflaumenblüten gütlich tat. Und: Bei einer Speiseeis-Session ist doch tatsächlich eine Wespe auf meinem Eislöffel gelandet.

Im April, ist das normal? Nach Wikipedia ja, denn eigentlich müssten jetzt die Königinnen unterwegs sein, um sich auf der die Suche nach einem geeigneten Dachboden für das sprichwörtliche Wespennest zu machen.

Wespennest auf unserem DachbodenIn diesem Zusammenhang sei hier erstmals auf den Ursprung meiner Domain zu verweisen, damit die Geschichte geklärt ist: DieWespe.de verdankt ihren Namen dem PC-Spiel Command&Conquer. Das haben meine Frau und ich in den ersten drei Versionen gerne und viel gespielt – damals, als das Jahrtausend noch jung war.

DieWespe war mein Nick im Onlinemodus.

Und es hat bzzzz gemacht

CB 750, Bj 92 in der Blüte ihrer JahreSo kann es kommen. Da rede ich noch viel von wegen Batterie und wiederaufladbar. Eine Nacht hat der Akkulader von Aldi seine Klemmen Pole an mein Moped geklemmt. Das sollte doch wohl reichen. Ich wollte ja nur in die Werkstatt quer über die Straße.

Also erstmal Nierengurt um, Handschuh an, Helm auf, Sonnenbrille unters Visier geklemmt und dann das…

CB sevenfifty wartet auf TÜV

Es wird Zeit. Im letzten Jahr bin ich nicht dazu gekommen. Und im Jahr davor auch viel zu wenig.

Mein geliebtes Moped hat heute seinen ersten Schnaufer in diesem Jahr gemacht. Und ich sage euch eines: Es war schön.

Ich habe ein Thema für meinen nächsten Audiobeitrag:
Moped heile machen – die Motivationshilfe für Wiederaufsteiger.

Als erstes fange ich mal mit der Batterie an. Da fällt mir ein: Dazu hatte mein hochgeschätzter Kollege Thoddy schon einmal was Sinniges gedacht :-)

(via Batterieblog)

Wo sind die Bienen?

Jeder kann es sehen: Der Frühling ist in vollem Gange und das ist auch gut so.

Unser kleiner Pflaumenbaum hatte uns im vergangenen Sommer viel Freude und viele Früchte beschert und steht dieser Tage in vollster Blüte.

Aber:
Wo sind die Bienen? Krabbelkäfer ohne Ende, selbst Wespen habe ich schon ausgemacht (aber noch nicht vor das Mirko bekommen!). Nur Bienen zu entdecken, fällt mir in diesem Jahr schwer.

Während die Presse das vermeintliche Aussterben der Nektarsammler thematisiert (BR-Online, Spiegel, Süddeutsche), scheint im Berliner Raum noch alles im Grünen Bereich zu sein (Imkerblog).

Gibt es ein Bienensterben im Landkreis? Mal sehen, vielleicht lerne ich in nächster Zukunft mal einen Imker aus dem Landkreis oder sogar aus Dannenberg kennen und kann ihn fragen.

Satelliten angepeilt

Kennt jemand diese unglaublichen Gefühle von Erfüllung und Befriedigung nach einer gelungenen Aufgabe? Ich vermute es sind Endorphine oder ähnliche Weichmacher im Hormonhaushalt, die diese Gefühle hervorrufen. Und der Erfolg natürlich.

Schön zu sehen in Cast away. Kommen Sie schon! Den Film haben Sie gesehen. Dieser Hollywoodschmonzette! Da vertauscht doch ein unglaublich erfolgreicher Postbote (dargestellt von Tom Hanks) den Flughafen mit einer einsamen Insel, merkt das nach ein paar Jahren und am Ende kommt das Paket natürlich zu spät.

Aber:

Dieser Film brachte eine bemerkenswerte Szene, die sich heute in ähnlicher Art in meinem Wohnzimmer abspielte.

Diese ‘Ich habe Feuer gemacht’-Sache.

Sie wissen schon! Ein dickbäuchiger weißer Mann tanzt um ein Osterfeuer am Strand.

Tom hat das gleiche gefühlt wie ich! Ich weiß es. Als es geschah hing keine zwei Meter von mir entfernt ein Spiegel. Also nicht dass jetzt jemand glaubt, ich hätte Feuer in meinem Wohnzimmer gemacht. Das ist natürlich Unsinn.

Ich habe eine Satellitenschüssel an die höchste Ecke unserer Hütte angebaut, verdrahtet und erstmals seit unserem Auszug aus Velpke wieder ZDF-INFO gesehen.

Und dann hat meine Frau auf TV-Total geschaltet, mich an den Rechner vertrieben und ich habe DAS gefunden:

und zwar hier.

In diesem Zusammenhang finde ich diesen Beitrag übrigens auch sehr passend ;-)

Gute Nacht.

Wendland Transit

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg ist – verkehrstechnisch betrachtet – unerschlossenes Gebiet: Autobahnen gibt es im Umkreis von 70 Kilometern nicht, Bahnhöfe mit regelmäßigem Zugverkehr sind im Umkreis von 40 Kilometern nicht in Sicht und selbst in Sachen Schifffahrt geht nicht viel.

Da wunderte es mich schon, dass laut EJZ von gestern ausgerechnet der Hamburger Hafen ein Interesse am Landkreis haben soll. Genauer gesagt: Die verantwortlichen Hanseaten haben ein Interesse an der Bahntrasse, die durch den Landkreis führt.

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Ostergruß für die Ohren

Passend zum Anlass ein kleiner Ostergruß aus Dannenberg nach Blankenburg, Berlin, Kiel, Hamburg, Bielefeld, Hannover, Wien, Wolfsburg und selbstverständlich nach Afghanistan.

PS: Ich war der Hahn ;-)

Osterfeuer unter Artenschutz stellen!

Mit Ostern ist das so eine Sache. Ich habe mich vorhin von Henning daran erinnern lassen, wie geil Ostern mit 18 war.

Und weil meine geilsten Osterfeuer eben in Vasenthien stattfanden, muss ich jetzt echt mit mir kämpfen. Darf ich als Dannenberger überhaupt noch ins echte Wendland fahren und Vasenthien aufsuchen? Oder mache ich mir damit in meiner ‘neuen’ Heimatstadt so viele Feinde wie meine Schwiegermutter gehauptet?

Allerdings kommt hinzu, dass ich in Vasenthien heute einer von denen wäre, die ‘mal vor Ewigkeiten immer mit dabei’ waren. Die gab es schon vor 20 Jahren und waren mir mit 18 immer irgendwie suspekt. Allein aus diesem Grund wäre es vielleicht sogar sinnvoll, in Dannenberg Flagge zu zeigen.

Allerdings, und hier ist der Vorteil des gesetzten Alters, brauche ich kein schlechtes Gewissen haben wenn ich keinen Busch hole. Das ist etwas für die Jüngeren. Ich beschränke mich erstmal auf Fassbier, ne Bratwurst und kalte Füße.

ABER:
Der Hammer ist ja wohl diese Diskussion um das Verbot von Osterfeuern.
‘Feinstaub!’, schreit es aus den ersten Verwaltungen. In Österreich liegt Graz ganz weit vorn und hat das Osterfeuer wegen der Feinstaubemission kurzerhand verboten. Auch in Bad Schwartau bleibt die Bratwurst kalt und die Jugendfeuerwehr arm.

Ich bin ja echt für Umweltschutz und beuge mich der Einsicht, dass ich was ändern muss – aber lasst doch bitte die Kirche im Dorf und stellt die verbindenden Traditionen unter Artenschutz. Es gibt nicht mehr viele davon.

Werbung auf Lüchow-Dannenberg.de

Werbung im Internet ist nun wirklich nix Besonderes. Im Gegenteil.

Ich besuche täglich viele Seiten, deren Betreiber mit Hilfe von Anzeigen ihre Kosten wieder einspielen. Einige wollen Gewinn machen, wundern sich dass es nicht klappt – aber das ist ein anderes Thema.

Wenn der Landkreis Lüchow-Dannenberg, die Samtgemeinden Elbtalaue, Lüchow und Gartow als kommunale Einrichtungen Werbung auf der eigenen Website schalten, ist das meiner Ansicht nach ebenfalls in Ordnung (falls das Geld dem Kämmerer zukommt!). Trotzdem habe ich ein Problem mit der (ja, Einzahl) Anzeige, die ich seit einigen Monaten auf den Seiten unserer Kommunen finde.

Der Anzeigenkunde macht Werbung für’s citynahe Wohnen in Lüneburg. (und ist dabei so freundlich, direkt auf das Portal der Stadt zu verlinken… *hahaha)

Eigentlich ist das eine schöne Fläche für Hotels, kommerzielle Veranstaltungen, Handel, Handwerk und so weiter. Klassischer regionaler Bezug eben. Dummerweise ist Online-Werbung bei der Lüchow-Dannenberger Wirtschaft keine geübte Praxis – selbst auf der Portalseite der Stadt Lüneburg sind nur schlechte Gif’s an ähnlicher Stelle geschaltet.

Aber statt konsequenterweise auf die Werbeeinnahmen zu verzichten, tun die kommunalen Portale alles, um in Lüneburg ein paar Immobilien an den Mann zu bringen.

Komisch.

Mittelstand & digitale Kluft

Der Mittelstand tut sich schwer in Sachen Internet. Die Auguren drängen zur Eile ob der bahnbrechenden Entwicklungen die da ins Haus stehen und sie erreichen ihre Hörerschaft.

Oder vielleicht doch nicht? Matthias Schwenk sucht von Bad Saulgau aus nach Konzepten und Ideen, mit denen Mittelstand die neuen Möglichkeiten der Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Kollegen forciert.

Schauen wir mal, was in Baden-Würtemberg geht.
Bei meinen Gesprächen hier vor Ort ist mir aufgefallen, dass die Lust sich mit dem Thema auseinanderzusetzen eher gering ist: ‘Grundsätzlich ist das ja sehr interessant, aber ich habe dafür wirklich keine Zeit’, erklärte mir jüngst ein Gesprächspartner. Und er ist überzeugt, dass die hiesige Unternehmerschaft das ähnlich sehe. Zeit ist knapp und Trends sind flüchtig. Nun denn.

Ich vermute hier die ersten Auswirkungen der digitalen Kluft. Zwar ist das Internet bekannt- aber mehr als email und die Startseite von t-online (ggf. Spon oder DieWelt) wird eben nicht genutzt.

Für besonders problematisch halte ich die Tatsache, dass die meisten Innovationen und Möglichkeiten (und Risiken) für den Mittelstand ausschließlich über das Web kommuniziert werden.
‘Wer’s nicht liest ist selber schuld.’

Weil aber größtenteils in englisch oder fachchinesisch über die neue Kommunikation geschrieben oder gesprochen wird, benötigt die Einarbeitung ins Thema noch mehr Zeit. Und die ist – wie bereits gesagt – knapp.

Ärgerlich.

ETI: Zentrale Vermarktung für Elbtalaue und Heide

Es gibt ihn: den Masterplan für die Entwicklung der Lüneburger Heide und der Elbtalaue. Allerdings: Noch ist er nicht in Gänze öffentlich einsehbar. Nur ein kleines Exzerpt ist vorhanden.

Am 13. März 2007 wurde das ‘Zukunftskonzept’ an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Walter Hirche übergeben und der war so freundlich, eine Kopie auch ins Kreishaus nach Lüchow zu schicken; zu Händen des Landrates.

Natürlich war das keine Gefälligkeit, sondern nur recht und billig – immerhin ist der Landkreis einer von elf Auftraggebern des Konzeptes und bezahlt die Musik, die da bestellt wurde.

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