Social Media-Stammtisch Hannover

Was mit dem Podcast-Stammtisch in Hannover begann, setzte sich gestern mit dem Social Media-Stammtisch fort.

Nun ist Hannover zwar meine Landeshauptstadt – allerdings mit 134 km Landstraße doch einen ganzen Arsch weit weg. Da macht sich die schlechte Ost-West-Anbindung hier in der Ecke echt bemerkbar. Etwas mehr je als zwei Stunden für Hin- und Rückfahrt sind echt eine Maloche – vor allem wenn es erst um 22 Uhr wieder nach Hause geht.

Als Horror empfinde ich diese elend lange Waldstrecke von Uelzen nach Celle. Ich warte dort regelmäßig auf einen gewaltigen Zwölfender, der mir spontan in die Windschutzscheibe hüpft.

Ich möchte auf diesem Weg bei allen für die tollen Anregungen und die feinen Gespräche danken.

Kinder-Hotel mit Reiten und Fußball

Na schau sich das einer an: Da bin ich mal fünf Jahre weg und dann hat sich doch mir nicht, dir nichts tatsächlich ein Kinderhotel etabliert.

Hört sich an, als könnten die dort geschnürten Urlaubspakete durchaus für den einen oder anderen Leser interessant sein ;-)
(Gruß nach Wolfsburg)

Denn: Im Kinderhotel gibt es nicht nur Fußball für die Jungen sondern vor allem etwas für die Mädchen: Pferde!

Vor allem das Pony-Carting hört sich spannend an.

Total doof, dass ich zwar inzwischen fast alle Sparten der dazugehörigen Hotel- und und Clublandschaft durchsurft aber keinen eindeutigen Standort gefunden habe . . .

gefunden, via region-wendland.de

No Google: Alternative Suchmaschinen

Ich habe ja schon einen Artikel vom Suchen und Finden geschrieben – der bezieht sich aber ausschließlich auf das Suchen und Finden hier im Wespennest.

Schwieriger ist das Suchen und Finden im WWW. Google ist zwar die wichtigste, nicht aber die einzige Suchmaschine. Und es lohnt sich, einige Alternativen im Auge zu behalten.

Helge Städtler hat in der ThetaWelle eine tolle Liste dieser Alternativen zusammengestellt.

Der Artikel ist im August 2006 erschienen und wurde seitdem immer wieder aktualisiert.

Hervorragend finde ich seine Begründung, warum er einen Artikel über das Thema veröffentlicht

Why do I blog this? Wann immer alle Leute um mich herum beginnen in eine Richtung zu gucken, ist es mir ein Bedürfnis genau in die andere Richtung zu schauen, so dass wenigstens einer die Dinge aus der anderen Richtung im Blick hat.

(Quaero: Ich suche, Helge Städtler)

Eine Frage des Zugangs

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Das ‘neue Medium’ Internet wird immer wichtiger.

Dass neue Medium wird unsere Gesellschaft verändern steht fest. Es wäre nämlich nicht das erste Mal: Das Fernsehprogramm bestimmt seit langem unsere Abendplanung in der Familie, das Radio beeinflusst unseren Musikgeschmack, die Zeitung unsere Diskussionen in der Frühstückspause.

Dem Internet spricht man Einfluss auf die Wirtschaft, die Demokratie und auf die Politik zu. Alles nur eine Frage der Zeit und des Zugangs. Ohne den technischen Zugang geht erst einmal gar nix oder nur wenig.

Für den inhaltlichen Zugang wird Anleitung benötigt. Der Mensch kommt nicht als Homo Medialis zur Welt. Die sinnvolle Nutzung von Medien ist im besten Sinne eine Erziehungsfrage. Die Folge dieser Erziehung ist eine Kompetenz beim Gebrauch von Medien. Wer aber vermittelt einen sinnvollen Umgang mit dem Internet?

Wer erst kürzlich seinen DSL-Anschluss bekam, verändert nicht sofort seine Surfgewohnheiten. Wer die aber nicht weiter entwickelt, bleibt hinter den Möglichkeiten zurück. Es ist, als würde man sich einen HDTV-Fernseher ins Wohnzimmer stellen und wie früher nur ARD, ZDF und das Dritte einstellen. Geht zwar auch – aber macht es Sinn?

Nur mal so eine Frage: Welche Technik nutzen Sie denn, um ins Netz zu kommen? Nehmen Sie doch an der Umfrage in der rechten Spalte teil.

Deutliche Worte an Telekomvorstände

Wenn die Mitarbeiter der Telekom sauer sind, ist das nur zu gut zu verstehen. Zumindest wenn man diesen Brief an Telekom-Vorstandschef René Obermann liest. Der Autor gehört zur Basis des Rosa Riesen und weiß sich auszudrücken.

Letzter Auslöser war ihre wiederholte Forderung, bei uns Mitarbeitern eine größere Bindung zum Unternehmen zu erzeugen. Dazu kann ich ihnen nur erwidern, dass ich und die meisten meiner Kollegen im kleinen Finger mehr Unternehmensbindung haben, als ihre ganze Führungsriege zusammen. Ich werde ihnen auch sagen warum.

(Aus dem ersten Teil, des im Heiseforum veröffentlichtem Briefes hier der Link und hier zum zweiten Teil.)

Wenn man dem Spiegel Glauben schenken möchte, geht dieser Brief seit Tagen durch die Mail-Fächer der Abteilungen.

Der Spiegel hat den Brief durch Dritte erhalten. Im Heiseforum steht er aber auch und wird vom Spiegel verlinkt. Der Autor wollte eigentlich die Angelegenheit ‘intern’ behandeln. Andere hatten da wohl andere Pläne und ich würde ja gerne spekulieren – aber wer kennt schon die inneren Kreise?

Der Brief ist eine öffentliche Anklage und für die Manager in der Konzernspitze eine unangenehme Sache. Für den Autoren vielleicht auch? Wahrscheinlich nicht. Öffentlichkeit erzeugt mitunter nämlich ein lange verdrängtes Gefühl bei den Menschen: Solidarität.

Auch wenn ich über die Telekom oft genug geflucht habe – ich fühle mit dem Mann und das steigert die Sympathie.

Außerdem darf man bei der Telekom beruhigt sein: Man ist nicht allein. Die Stimmung bei den Großen ist nicht besonders. Die Gründe sind frei übertragbar auf andere Branchen.

Aber wie gehen Vorstände damit um in diesen digitalen, schnellen Zeiten? Ist das eine Frage der Unternehmenskultur oder der Sicherheit? Eine Aufgabe für die Kommunikationsabteilung? (Die ist gerade mit der Produkteinführung beschäftigt.) Es ist eine Kernfrage, mit der sich die Personalabteilungen beschäftigen müssen.

Vielleicht folgt man ja dem Vorschlag des PR-Bloggers:

Am besten wappnen sich Unternehmen dagegen, indem sie Informationskanäle aufbauen, in denen die interne Kritik möglich ist, aber gleichsam aufgefangen und moderiert werden kann, um Schlimmeres in der Außen- und Binnenkommunikation zu vermeiden.

PR-Blogger – Digitaler Protest bei der Telekom

Was aber nützt das, wenn selbst Vorstandsmails gestreut werden?

UpDATE, 21.03.: die Antwort folgte nun doch – via Spiegel

(Un)Heimliche Vergangenheit

Interessant für alle ebayer, amazon-Rezensenten, Blogger und Forenbenutzer: Haben Sie Ihr Pseudonym schon mal gegoogelt? Auch in Verbindung mit ihrem realen Namen? Was dabei rauskommt, ist ein kleiner Teil Ihrer ‘Online-Identität’.

Während einige Internetnutzer gerade ihre Online-Identität entdecken, wollen sich andere von ihrer Vergangenheit am liebsten wieder lösen.

‘Reputation Defender’ nennt sich eines der Unternehmen, welches genau diese Dienstleistung anbietet. Thomas Knüwer, einer Top-Blogger der Handelblatt-Redaktion, glaubt an den wachsenden Bedarf.

20 $ soll das Manipulieren der digitalen Vergangenheit kosten – ob dabei auch der gefürchtete Google-Cache gehört, bleibt aber umstritten. Der Google-Cache archiviert Seiten, die der Autor zuvor vom Netz genommen hat. Pech für den Autoren, wenn darunter auch mitunter auch Peinlichkeiten, die dem Chef besser nicht unter die Augen kommen sollten.

Online-Identität ist ein interessantes Phänomen.

Nun lässt das Internet durchaus den Aufbau von mehreren Identitäten zu. Einen sehr spannenden Beitrag zum Thema lieferte Dick Hardt in einer sehenswerten Präsentatioin auf der Oscon 2005.

Sehr unterhaltsam und informativ – aber leider vollständig in englisch…

Web2.0 zwischen Grundbegriffen und Strategie

Wenn eine Veranstaltung vom Thema Web2.0 handelt, von Strategie und Chancen die Rede ist, diese Veranstaltung unter dem Label eines ‘Gründerzentrums‘ läuft und die ganze Sause nix kostet – dann ist die Bude voll.

So geschehen und miterlebt gestern in Wolfsburg: beim Coachingabend des Innovationscampus der WOB AG in Wolfsburg.

Eine ausgesprochen charmante Geschäftsführerin einer regionalen Fullservice-Agentur gab den Coach und rund 200 Teilnehmer – Gründer wurden von einigen Anwesenden auch gesehen – lauschten, um sich anschließend um das ‘rustikale’ Häppchen-Arrangement zu versammeln und fleißig zu networken und oder Bier zu trinken.

‘Chancen und Strategien’ in Zeiten dieses neuen, aufregenden Webzeitalters sollten behandelt werden.

Die Präsentation ist her zu beziehen – vor allem für echte Einsteiger geeignet. Aber bitte: Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Was bleibt, wenn einem die Häppchen nicht munden und kein Bier getrunken werden darf, weil man am gleichen Abend noch nach Hause fahren muss?

Die Erkenntnis, dass viel zu viele Onliner im Herzen viel zu offline sind und darum zu wenig vom Web an sich wissen.

Beispielhaft ist die Frage einer Mitarbeiterin einer wichtigen niedersächsischen Beratungsinstitution: Ob es denn erlaubt sei, auf der eigenen Homepage Links auf fremde Seiten zu setzen ohne die Betreiber der verlinkten Seite vorher zu fragen? Ja, das ist erlaubt.

Alle machen Marketing

Ein großes Budget hat die neu gegründete Samtgemeinde Elbtalaue für ein nachhaltiges Marketing nicht. Aber sie hat Fans. Die leben in ganz Deutschland verstreut und würden nur allzu gern werben. Solche Menschen nennt Guy Kawasaki ‘Evangelisten’. Sie zu entdecken und zu aktivieren ist eine der vordringlichsten Aufgaben im Marketing der Neuzeit.

Nun ist dieser Trend auch im Stadtmarketing angekommen und fließt dort in eine ‘verwaltbare Form’.

Vielleicht lässt sich etwas ähnliches auch für uns hier auf die Beine stellen? Mal sehen.

www.best-practice-business.de/blog » Weltweite Werbung für eine Stadt

Sie (die Hamburger, Olaf) ernennen “Botschafter” in wichtigen Städten dieser Welt, die ehrenamtlich für Ihre Heimatstadt Werbumg machen. Die Hamburg Ambassadors sind im Ausland lebende Persönlichkeiten, die zu Hamburg eine enge Verbindung haben. Sie werden vom Ersten Bürgermeister als Repräsentanten der Stadt ernannt, um für Hamburg Werbung zu machen.

Auf die Frage, was man diesen freiwilligen Werbern denn als Gegenleistung anbieten könnte, bietet Bernd Röthlingshöfer, Autor und Kreativdirektor mit Hang zur Werbung eine Antwort:

Bernd Röthlingshöfer

Da ist vielerlei möglich: Sie bekommen mehr und oft exklusive Informationen, manchmal Vergünstigungen wie Einkaufsrabatte, nehmen an Events teil, zu denen Normalsterbliche keinen Zutritt haben usw.

Für seine eigene Heimatstadt ist er aber doch recht konkret und legt die Messlatte etwas höher ;-)

Bernd Röthlingshöfer

Für ein paar Bratwurstgutscheine, jährliche Lebkuchenlieferungen und ein VIP Ticket für den FCN würde ich glatt Botschafter meiner Heimatstadt werden.

Lanz ist out – Schlepper mit GTI-Motor!

Als Biker neige ich eher zu Motoren mit 1 oder 2 Zylindern, des Klanges wegen. Wuppwupp ist mir lieber als Määäääh. Als Autofahrer ist es mir ehrlich gesagt scheißegal wie sich die Karre anhört. Motor-, Ansaug- und Auspuffgeräusche stören nur den Klang der Stereo-Anlage.

Aber als Landei bin ich ab jetzt ein Fan von Schleppern mit GTI-Motor. Gibt’s nicht? Aber Hallo! Ausnahmsweise mal eingebunden, auch wenn das wegen Urheberrechtes ja so eine Sache ist… (der Filmer möge sich bei mir beschweren, dann nehme ich das Video wieder raus ;-) )

40 Minuten . . .

… dauerte der öffentliche Teil der gestrigen Stadtratssitzung in Dannenberg. Das nenne ich produktives Sitzungsmanagement:

  • Bürgerfragestunde
    (keine Fragen)
  • Protokoll genehmigt
    (1 Enthaltung)
  • Beschluss über die Aufwandsentschädigung der Kommunalpolitiker
    (Beschluss nach Vorlage, was immer auch da drin stand, Einstimmig)
  • Ziel-1-Förderdiskussion
    (B90/DieGrünen wollen schon jetzt Projekte sammeln. Die Verwaltung organisiert zeitnahe Infoveranstaltungen. Eine für politische Mandatsträger und eine Einwohner. Keine Abstimmung)
  • Information über ein integriertes Stadtmarketingkonzept
    (Keine Abstimmung)
  • Und, last not least: Haushalt für 2007 verabschiedet
    (Es geht voran, keine neuen Kredite. Einstimmig.).

    Kurze Anmerkung: Der Haushalt der Stadt wird jetzt eingetütet, zum Landrat geschickt (der darf den dann zur Kenntnis nehmen) und anschließend hier im Internet veröffentlicht.

    Wenn ich das richtig mitbekommen habe, werden die bislang von der Stadt in Auftrag gegebenen Studien und Gutachten von studentischen Hilfskräften gesichtet und zu einem integrierten Stadtmarketingkonzept zusammengefasst.

    Nun denn.

    Erneuerbare Energien in Brüssel

    Ist Europa in der Lage und Willens, eine führende Rolle in Sachen erneuerbare Energien zu übernehmen?

    Der Gipfel in Brüssel ist auch für unsere Ecke ziemlich spannend. Immerhin geht es um Rahmenbedingungen. Die werden von Brüssel aus an die Länder, bis hin zu den Kommunen durchgereicht. Und dort scheitern die ersten Biogas-Anlagen am Verwaltungsrecht.

    Hitler Leasing

    Dieses Nazi-Konzert in Salzwedel geht mir nicht so schnell aus dem Sinn.

    Beim Surfen ist mir dieses Video unter die Finger gekommen . . .

    Hitler Leasing

    Großartige Satire von Florian Wittkamm aus dem Jahre 2005

    (Eigentlich war das Video hier eingebunden. … und dann war ich mir plötzlich unsicher. Immerhin ist ein Hakenkreuz zu sehen. Zwar in einer Satire, und damit rechtlich unsicher aber auch urheberrechtlich bekam ich so meine Zweifel.
    via Peter)

    Nazis ‘gegen Polizeiwillkür’

    In Salzwedel boxt der Papst im Kettenhemd. Der örtliche NPD-Kreisverband hat für den kommenden Sonnabend in Salzwedel eine Demonstration angekündigt. ‘Rock gegen Polizeiwillkür‘ ist das Motto.

    Anlass: Am 23. Februar löste die Polizei eine ‘Geburtstagsfete‘ in Brietz gewaltsam auf. Ob wirklich Geburtstag gefeiert wurde oder Todestag des Hilfsarbeiters Horst Wessel Anlass für das Treffen war? Die alarmierte Bereitschaftspolizei aus Magdeburg (im Wendland für den handfesten Umgang bei Räumungen bekannt) fragte nicht sondern packte an.

    Grund genug für die rechte Szene, noch einmal auf die Straße zu gehen.

    Schon am 30.Dezember versammelten sich die Neonazis in Salzwedel, um gegen die Repression der Staatsgewalt auf der Straße in Stellung zu gehen. Auch dabei war die Polizei nicht zimperlich – allerdings spürten das weniger die Nazis als die Gegendemonstranten, wie hier und hier zu lesen ist.

    Wer tauscht schon Porsche gegen Prius?

    Claus Gorgs ist Kommentator. Nicht irgendein Kommentator in der Bloggosphäre, einer von der Financial Times Deutschland.

    Die deutschen Autokonzerne sind selber schuld, wenn sie sich von der Konkurrenz in die Öko-Schmuddelecke drängen lassen. Wer jahrelang wie BMW nur die “Freude am Fahren” propagiert oder wie Mercedes mitten in der Klimadebatte die Vorzüge der neuen, rund fünf Tonnen schweren Pullman-Limousine bejubelt, darf sich nicht wundern, wenn sich andere auf die vakante Umweltpositionierung stürzen. Und selbst wenn die EU – was noch längst nicht feststeht – CO2-Schleudern ab 2012 mit einer Umweltabgabe belegen sollte: Welchen Porsche-Fahrer, der 100.000 Euro für einen Cayenne und 130 Euro für eine Tankfüllung Super plus ausgibt, würde das ernsthaft in Versuchung bringen, sich einen Toyota Prius zu kaufen?

    Fragt Gorgs in der FTD

    Die schönen Sportwagen aus Zuffenhausen werden ja vor allem von den Amis gekauft. Und die ticken – diese Aussage ist inzwischen mehrheitsfähig – bekanntlich etwas anders als die Deutschen. Vielleicht hat Herr Gorgs Recht und deutsche Autofahrer würden einen Tausch nicht in Erwägung ziehen. Das liegt aber auch an den Rahmenbedingungen.

    Denn Herr Gorgs irrt, wenn er glaubt, niemand würde Porsche gegen Prius tauschen. Hier ist der Beweis:

    I am totally excited about getting a Prius. I put a deposit on one a few weeks ago, not sure when I actually get it.

    Yes, the Porsche was super fun to drive, and I’m sure the Prius is gonna feel sluggish as hell… BUT:

    1) I get to drive in the carpool lane (anyone living in California understands what a big deal that is!! no $271 fines for me..)

    2) It’s good for the environment

    3) Over the almost 4 years I’ve had the Porsche, it has been to the shop for defects about 6 or 7 times. This includes having the engine replaced twice. TWICE!!

    Das sagt James Hong (Gründer von HOTorNOT.com) in seinem Blog.

    Tja, da kommt man ins Grübeln: ‘Ökoautos dürfen die Busspur benutzen’. Das wäre in den meisten deutschen Großstädten das beste Verkaufsargument für umweltfreundliche Fahrzeuge.

    Wissen ist Macht

    Jenes sagte Francis Bacon als er 1597 über den Zusammenhang zwischen Natur, Wissenschaft und Philosophie nachdachte.

    Sein Ausspruch stimmt bis heute und wird gerne von Lehrern wiederholt die den Nachwuchs mit dieser Erkenntnis motivieren wollen. Motiviert werden müssen aber nicht nur Schüler – auch die Unternehmen sollen sich ‘Wissen und Wissensmanagement’ gegenüber etwas aufgeschlossener zeigen. Leicht gesagt, denn kaum ein Thema ist so viele Tode gestorben wie eben jenes. Das macht natürlich wenig Mut für alle, die sich erst jetzt damit beschäftigen.

    Darum die Warnung: Aktionismus macht ne Menge Arbeit, kostet auch den Mittelstand, also kleine und mittlere Unternehmen, viel Geld und Zeit und füllt die Festplatten allzu oft mit Infoschrott.

    Dieser Leitfaden (von der Seite von Robert Freund) zum Erstellen einer Wissensbilanz ist im Sommer 2005 fertig gestellt worden und hat eine gewisse Dauerhaftigkeit bewiesen. Er ist also ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Kostenlos, lesenswert.

    Wer mehr zum Thema wissen möchte, die eingerichteten Seiten des Wirtschaftsministeriums anschauen.

    Frisch geimpft und etwas genervt

    So kann es kommen. Nachdem die Frau sich vor wenigen Wochen einen Virus via Email gezogen hat, ist bei uns die große Updateteritis ausgebrochen. Die Lizenz meines alten Virenscanners ließ sich nicht verlängern. Also muss was Neues her.

    Einige Softwarehersteller bieten inzwischen Mehrfachlizenzen für Antivirensoftware an. Das spart bei mehreren Rechner pro Haushalt bares Geld. So bietet GDATA mit Internet Security2007 gleich drei Lizenzen für 39 Euro. Die praktische Mann, Frau, Kind-Lösung sozusagen. In Ermangelung von Kind bekommt der Vater die dritte Lizenz und alle sind zufrieden.

    Im Paket enthalten ist eine Firewall, ein Spamfilter, ein Webfilter (Phishing und Flash adé) und natürlich der Virenschutz.

    Dummerweise ließ sich mein bisheriges System (Power Antivirus 2005 auch aus dem Hause GDATA) nur schwer davon überzeugen, nun endlich die Deinstallationsroutine auszuführen. Hilft alles nix: Anrufen bei der Hotline. Dort war das Problem bekannt. Das veraltete Antivirenprogramm hat sich so tief ins Windows eingegraben, dass nur ein von GDATA via Mail geschickter Deinstaller helfen konnte.

    Die ganze Aktion hat mich zwei schlappe Stunden und mehrmaliges Hoch- und wieder Herunterfahren gekostet (eine prima Möglichkeit, Zen zu üben . Dafür braucht der Seitenaufbau jetzt viel länger und die Firewall meldet sich mit schöner Regelmäßigkeit (z.B. mit der Frage, ob denn Mozilla auch WIRKLICH auf das Internet zugreifen darf).

    Mal ne Frage an die Experten: Benötigt ein Rechner eine Firewall, wenn er via DSL-Router mit eingebauter Firewall online geht?