Citytube: Video total lokal

YouTube ist inzwischen bekannt und in den USA zu einer echten Alternative zur Glotze geworden.

Lokale Nachrichten werden dort genauso publiziert, wie die Mitschnitte der meinungsmachenden Fernsehstationen. Letztere oft ohne deren Einverständnis, was vor allem die Juristen beschäftigt.

Deutsche Lokalnachrichten werden dort zwar auch verbreitet – selbst die ‘Provinz’ bleibt nicht unerwähnt. Die reine Masse der Videos macht es dem Interessierten aber erst einmal schwer, sich zu orientieren.

In diese Lücke stößt – meiner Meinung nach mit einiger Aussicht auf Erfolg – Citytube. Vollständig in deutscher Sprache und die reale Örtlichkeit fest im Blick: nach Städten sortiert, mit allen Segnungen von Web2.0.

Die Filme sind generell jeweils mit dem Namen der Stadt und dem Ort versehen, an dem sie aufgenommen wurden. Auf diese Weise soll “das schnelle Finden von Bewegtbildern aus der eigenen Region” nun kein Problem mehr sein, heißt es heute in einer Pressemitteilung. Die Macher vergleichen ihr Angebot mit einer Lokalzeitung. Inwiefern das funktioniert, entscheiden nur die Nutzer…

Gefunden bei Upload

Linktipp: Klimawandel als Onlinespiel

Die alte Tante BBC entwickelt sich zu einem meiner absoluten Lieblinge. Die Hintergrundberichterstattung ist beispielhaft.

Die britische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt bietet außerdem einen guten Ausblick, was für in Sachen Online geht.

Ein Beispiel ist das Onlinespiel zum Klimawandel.

Im Spiel, das kostenlos auf der Seite der BBC gestartet werden kann, übernimmt der Spieler die Rolle des Präsidenten der europäischen Nationen. Ziel ist es, die Klimagasbilanz möglichst optimal auf die wirtschaftlichen und politischen Dimensionen abzustimmen.

Verschiedene Aspekte der Regierung fließen in den Spielfluss ein: Nationalökonomie, Außenwirtschaft, Industie- und Lokalpolitik bis hin zu den einzelnen Haushalten. Dem Spieler obliegt es, die einzelnen Ressourcen (Geld, Energie, Lebensmittel und Wasser) richtig zu verteilen.

Mittels virtueller Spielkarten werden die Entscheidungen getroffen, welche sich später positiv die CO² Belastung auswirken sollen.
Das Spiel ist selbstverständlich nur ein Spiel, aber eines mit Aha-Effekt.

Die Simulation ist absolut empfehlenswert für alle die sich mit dem Thema ‘Klima’ etwas näher beschäftigen müssen (Schule, Referate, Politik) oder wollen, leider nur in englisch und damit wie so vieles im WWW für die Masse der Deutschen kaum von Interesse. Gefunden bei Sideeffects.

Punktrechnung mit Strichen

Gefunden im bei Robert Basic und immer noch am Staunen.



The Hole – video powered by Metacafe

Spannend dabei ist, dass der Produzent des Videos damit bis eben 8.292 $ verdient hat. Das funktioniert so:

If your video has what it takes to entertain people, we want to license it and pay you for every view. Every time someone watches your video on Metacafe, you earn money.

Metacafe

Version 1.20 für ZOOM H4 released

Dank Statistik weiß ich, dass eine ganze Menge am Zoom H4 Interessierte auf meiner Seite surfen, und sich die Casts anhören. Das freut mich natürlich :-)

Im Sinne eines guten Erfahrungsaustausches sei meine heutige Entdeckung erwähnt: Es gibt ein Software-Update für den Rekorder.

Das Update bietet wenig Neues.
mehr lesen …

Lüchow lehnt höhere Kreisumlage ab

Die Lüchower sollen mehr zahlen, wollen sie aber nicht. Der Rat der Stadt verweigerte heute abend mittels Beschluss dem Kreis die Gefolgschaft.

Sollte ein Landkreis gar kein Geld mehr haben, kommt es zu einem Ritual: Der Kreistag (also das Parlament des Landkreises) erhöht die ‘Kreisumlage‘. Das ist eine Art Mitgliedsbeitrag, den die Gemeinden an ihren Landkreis für’s Mitmachen bezahlen.

Diese Kreisumlage definiert sich als Prozentsatz. Für die Lüchow-Dannenberger Gemeinden bedeutet das konkret:
56% ihrer Steuer-Einahmen (Gewerbe und Grundsteuer) reichen die Gemeinden bislang an den Landkreis durch. Demnächst sollen es 60% werden. Zieht der Stadtkämmerer alle weiteren Umlagen die von der Stadt zu zahlen sind ab, bleiben von ursprünglich 100 € noch knapp 15 € über.

Das wurde schon am 3. Januar bekannt. Jede Gemeinde, die etwas dagegen habe, könne bis zum 31. Januar Widerspruch einlegen, hieß es aus dem Kreishaus in einem Schreiben an die Verwaltung der Stadt.

Die beantragte am 17.Januar erst einmal Fristverlängerung. Immerhin müsse der Rat der Stadt entscheiden und der traf sich eben erst gestern. ‘So nicht’ beschloss der Rat der Stadt Lüchow auf seiner Sitzung und segnete gleichzeitig eine ausführliche Begründung ab, die zurück ins Kreishaus geschickt wird.

Erst einmal wollen die Lüchower Stadträte sehen, dass der Kreis mit den angekündigten Einsparungen ernst macht. Solange das nicht der Fall ist, schaltet Lüchow auf Durchzug und der Kreis bleibt im Regen stehen.
Unser Landkreis ist so pleite, dass eine Auflösung fast zwangsläufig erscheint. Gemeinden (und Schulden) werden (so das Angst-Szenario) an die Nachbarkreise verteilt, was dort für richtig Freude sorgen dürfte.

Während einer Bürgermeisterdienstbesprechung habe der Landrat die Aussichtslosigkeit der Sanierung sogar zu Protokoll gegeben, verkündet Stadtrat Otto Schiewe und untermauert damit sein ‘Nein’.
Aus diesem Grund, so schwant dem Landrat, haben die Gemeinden auch keine Lust, auch nur einen Prozentpunkt mehr an den Landkreis zu geben und wollen das Geld stattdessen lieber selbst investieren.

Richtig lustig wird es wenn die fünf Lüchower Stadträte, die gleichzeitig Kreistagsabgeordnete sind, die von ihnen selbst geforderten Einsparungen absegnen sollen. Das nächste Zusammenkommen des Kreistages ist übrigens am 15.02.2007.
(Die Tagesordnung des Kreistages ist im Gegensatz zu der des Stadtrates im Web zu finden).

A39 Verbindung: Lüchow fürchtet um Anschluss

Der Lüchower Stadtrat befürchtet, die Stadt und Lüchow könnte von den geplanten Autobahnen nicht ausreichend zu profitieren. Das wurde bei der Sitzung des Rates der Stadt deutlich. Ratsherr Otto Schiewe wäre es am liebsten, wenn sich die ‘Spange‘ zwischen der A39 und der A14 zwischen Lübbow und Salzwedel befinden würde.

‘Möglichst dicht ran an Lüchow’, will Schiewe die Spange. Das sorgte für einige Heiterkeit auf der anderen Seite des Saales. ‘Das Geschrei möchte ich nicht hören’, erwiderte Ratskollege Dr.Norbert (Vorname ist wichtig, es gibt nämlich zwei) Messerschmidt. ‘wenn die richtig dicht rankommt.’

Was geht im Lüchower Stadtrat?

Gleich ist Stadtrat in Lüchow. Ich muss mich sputen, um bis 19 Uhr im Gildehaus zu sein. Im kleinen Saal wird heute disputiert. Beim Dannenberger Rat waren am 20.Dezember nur wenige Bürger. Als Ex-Lüchower bin ich aber auch an Lüchow interessiert.

Bis gerade eben habe ich verzweifelt versucht, eine Tagesordnung aus dem Web zu ziehen. Erfolglos.

Nun denn – lass ich mich halt überraschen. Vielleicht wird die Umgehungsstraße angesprochen, wahrscheinlich geht es um ganz langweilige Dinge. Aber was ist schon langweilig im Wendland ;-)

F wie Februar

… oder wie Frühling. Wer hätte es im vergangenen Jahr gedacht: Im Februar satte 9,8 Grad, und am 4. Februar den ersten Löwenzahn, der seine Blüte durch den Deich drückt. Natürlich keinen Fotoknipps dabei gehabt – aber trotzdem erwähnenswert.
Komischer Winter, das.

Kennen Sie Google?

Die meisten antworten spontan mit ‘Ja’. Sie kennen die Domain. Aber kennen Sie die Idee die dahinter steckt?

An der Universität in Ulm beschäftigen sich Ozan Halci und Jürgen Mayer mit dem Phänomen Google und produzierten einen absolut sehenswerten Film zur Einführung in das Thema. Der Film ist leider nur in englisch verfügbar. Einen Besuch ist die Seite trotzdem wert, denn die wichtigen Hintergrundinformationen gibt es auch in Deutsch.

Es geht um Mathematik, Wirtschaft, Geheimdienste und – man höre und staune: Genetik.

Ein Surftipp von Bueltge.de.

Entscheidungsfrage Marke

Marken sind wie organische Lebewesen. Sie passen sich evolutionsmäßig an die Umwelt, sprich die Käufer, an. Je besser eine Marke das kann, desto größer die Wahrscheinlichkeit, das große Räuber-Beute-Spiel zu überleben.

Käufer entscheiden bislang mit ihrem Geldbeutel, bestenfalls mit ihrer Aufmerksamkeit; was einerseits die Verkäufer, andererseits die Kommunikationsabteilungen interessiert.

Markenkunden entscheiden auch, wie sie über ein Produkt, eine Dienstleistung sprechen, mit Freunden, der Familie und Kollegen. Was sich bislang im Verborgenen abspielte, bekommt mit zunehmender Verbreitung des Webs in der breiten Bevölkerung eine neue Relevanz und – positiv ausgedrückt – Transparenz.

Wo liegt die Stärke der Marke, wo der Fokus der Umwelt, also der Käufer? Dieses immer wieder neu zu erkennen, ist für Marken entscheident. Aber woher soll das Wissen kommen?

Die Lösung wird nach Dafürhalten des Gottlieb Duttweiler Institutes in Zürich in einer neuen Arbeitsteilung liegen.

In einem Brandroom kontrollieren nicht mehr die klassischen Markenkommunikateure mit dem Zugriff auf siebenstellige Budgets die Themen, sondern die Welt da draußen: Kunden, Medien, Mavens. Im Brandroom laufen alle Informationen zusammen: Der Erfolg einer TV-Kampagne, die Umsatzzahlen, die Nachrichtenlage, das Monitoring von Blogs und Wettbewerb. Wenn nötig, kann aus dem Brandroom heraus sofort auf aktuelle Anforderungen reagiert werden: Wenn der Börsenkurs sinkt, das Produkt des Konkurrenten am Pranger steht oder Blogger den eigenen CEO in aller Öffentlichkeit sezieren.

Themenblog

Wie eine Marke reagiert? Nun, vielleicht sind da nicht neue Techniken, sondern vergessene Wahrheiten hilfreich . . .

Fragen Sie Ihren Abgeordneten

Die Politik gibt genug Anlass zum Schmunzeln, Rätseln und Kopfschütteln. Aber mal im Ernst: Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Abgeordneten etwas wichtiges gefragt und eine Antwort erhalten?

Zugegeben: Die meisten Abgeordneten im Deutschen Bundestag haben nicht wirklich viel Zeit. Wenn Sie schon einmal vor Ort (also im Wahlkreis) sind, bereiten Sie sich entweder auf die nächste Wahl vor oder man trifft sie einfach nicht.

Versuchen Sie es doch mal mit dem Internet. Surftipp: Abgeordnetenwatch.de

Man kann seine Postleitzahl angeben und die Site sagt einem dann, wer für einen im Bundestag sitzt. Und eine Telefonnummer steht auch dabei. Da kann man gleich im Büro anrufen und einen Termin für die nächste Sprechstunde vor Ort ausmachen. Und dann Auge in Auge erzählen, warum man meint, dass sich was ändern sollte und wie man es ändern könnte. Und vielleicht, wenn sich genügend finden und nicht allzu doofe Argumente vorlegen, könnte sich sein, dass sich was ändert. Denn diese Leute, die Abgeordnetenwatch.de auflistet, die machen unsere Bundesgesetze.

Du findest Abmahnungen doof? : Verwickeltes

Wer möchte, kann auch direkt über das Web etwas fragen. Das ist eine feine Sache und die Website gibt sehr genau Auskunft darüber, wer antwortet und wer nicht. Auch das trägt zum Bild des Abgeordneten bei. Besonders schön finde ich die Ausführungen des stellvertretenden Vorsitzenden des Unterausschusses Neue Medien, Philipp Mißfelder (CDU), auf die an ihn gestellten Fragen.

KishKish – Skype wird zum Lügendetektor

Die Telefonbuchse gehört zum Internet irgendwie mit dazu. Und wer mit dem www kostenlos telefonieren möchte, kann das heutzutage problemlos tun. Die Software Skype macht’s möglich.

Das Programm ist kostenlos, das Telefonieren auch. Dass mit Skype trotzdem Geld verdient werden kann, liegt an kostenpflichtigen Zusatzdiensten, die dem Benutzer angeboten werden. Anrufbeantworter, SMS, Telefonnummer (statt Nicknamen) und die Verbindung in das reguläre Festnetz kosten Geld – und die Masse bringt es.

Und Innovation. Eine davon wird in einem Zeitartikel über den Skype-Gründer Niklas Zennström angekündigt:

Das neueste Accessoire für den Skyper ist der KishKish-Lügendetektor, der die Sprachfrequenz des Benutzers auf erhöhten Stress hin analysiert. »Ein unverzichtbares Extra«, preist Paul Amery, Skypes Direktor für Entwicklung, die künftige Funktion an.

ZEIT online – Wirtschaft – - – Was bewegt… : Immer auf die Großen

Das wird lustig. Bleibt die Frage, ob das Tool eigentlich rechtmäßig ist. Eine Frage, der sich Gulli in einem eigenen Artikel stellt.

Snap: Irrglaube oder Hilfe?

Hm. Ich kann mir nicht helfen – ich finde die diese Vorschaubilder nicht soooo unpraktisch, wie zur Zeit getan wird. (Ich verkneife mich jetzt hier, hier und hier zu verlinken ;-) ) Darum rufe ich zur Abstimmung auf.

Was ist Snap? Wer mit dem Mauszeiger einen Link auf meiner Seite berührt, bekommt die Folgen von Snap zu sehen. Die Software öffnet eine kleine Vorschau auf die verlinkte Seite.

Irgendwie macht das Tool genau in der Form für mich Sinn. Ich erfahre auf einen Blick, ob da ein Wort (i.d.R. Link zu Wiki) erklärt oder eine Diskussion (i.d.R. Link zu Blog) weitergeführt oder auf vermeintliche Hintergründe (Spon, stern, bundestag) verlinkt werden.

Manchmal ist kein Bildchen zu sehen. Das bedeutet in der Regel, es ist nicht sooo wichtig oder ein interner Link.

Natürlich finde ich es lobenswert, wenn die Autoren der Kommentare bei Robert und im lawblog oder perfomancingblog (engl.) ihre Links entweder selbsterklärend im Text einweben oder mit minimalistischem und eloquentem Design vergleichbaren Nutzen stiften.
Auch der Hinweis man könne doch in der Statuszeile erkennen wohin die Reise geht bringt mich nicht davon ab, diese Popups praktisch zu finden.

Ich sage das nicht ohne Selbstbewusstsein, habe ich doch den wichtigsten Verbündeten: meine Frau. Sie ist meine schärfste Kritikerin. Aber ‘diese Vorschaudinger sind mal echt praktisch.’ Stimmt genau.

Aber wie sieht es der Leser? Na – dafür sind wir doch wohl im Web. Zur Umfrage nach rechts – jeder nur ein Kreuz!