Revolution: Apple wird mobil

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Apple-Fans aufgepasst: Auf der MacWorld stellt Apple-Boss Steve Jobs der Gemeinde die Gewissensfrage.

Mit dem iPhone will Apple ausgerechnet jetzt in einen Markt eintreten, der erst wenige Tage zuvor Motorola bei den Analysten wertvolle Punkte kostete. Der Handymarkt. Benq (ohne Siemens, schon aufgefallen) sieht keine Chance, Fuß zu fassen und Apple steigt jetzt erst ein.

Mit einer Gemeinde von Gläubigen im Rücken mag das auch leichter gehen. Das iPhone verbindet das Telefongerät mit einem MP3 Player, ergänzt um ein ‘Breakthrough Internet Device‘.

Unglaublich gut gemacht ist mal wieder die Apple-Homepage. Wer sehen will, wie die Techniker des Computerherstellers sich die Bedienung des Mobiltelefons vorstellen, muss da unbedingt vorbeischauen. Wem es etwas ‘neutraler’ lieber ist, der kann sich auch den Spiegel-Artikel zu Gemüte führen.

Nun müssen sich die Apple-ianer entscheiden: Werfen sie ihr Nokia zum Elektroschrott und erklären das iPhone zum Kult oder werden in Zukunft sogar Windows-Fans das iPhone lieben? Die Zeit wird es zeigen. Bis dahin bleibt mir nur ein anerkennendes Schmunzeln ob der perfekten Marketing-Maschine und der Erinnerung an die Einführung des iPod.

Wie vor 100 Jahren – ndr in Lübeln

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Am Donnerstag rückt Lübeln im Wendland der norddeutschen Öffentlichkeit etwas näher.

Am Donnerstag kommt nämlich der NDR und dreht dort eine Reportage. Der Anlass ist nett, vorgestellt vom Museum: Leben wie vor 100 Jahren, nicht für die Erwachsenen sondern für den Nachwuchs. Zu erleben im Museumsrundling.

Der NDR dreht über die Mittagszeit – wie ich im Gespräch mit einer Mitarbeitern des Museums erfahren habe – im Rahmen einer Tourismusgeschichte. Das freut den Fremdenverkehr und bestimmt auch den Bewohnern des Rundlings.
Das Programm der Homepage des Museums ist leider nicht aktuell. Dafür berichtet die Elbe-Jeetzel-Zeitung fast regelmäßig über neue Veranstaltungen. Leider ist der Veranstaltungshinweis ‘Leben wie vor 100 Jahren’ aus der heutigen EJZ nicht im Internet veröffentlicht worden, dafür eine Nachberichterstattung bald im Fernsehen… ;-)

Nachtrag: Der vollständige Veranstaltungskalender (Herbst 2006 bis März 2007) des Museums findet sich auf den Seiten des Landkreises unter News-Veranstaltungen-Veranstaltungskalender oder hier.

Podcast Praxistest: Aufnahme ZOOM H4

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Achtung Aufnahme! Ja, wie denn? Spätestens wenn es um O-Töne geht, muss auch der am Computer arbeitende Podcast auf die Straße.

Aufnahmegeräte unterscheiden sich hinsichtlich der Qualität, des Preises und der Systeme. Neben den mechanischen Lösungen wie Mini-Disc, DAT oder der analogen Kompaktkasette gibt es seit kurzem auch bezahlbare MP3-Recorder.

Einen, den ZOOM H4, stelle ich hier in einem ersten Praxistest Einsatz vom Sofa aus vor.

Dass auch Außenaufnahmen durchaus möglich sind, zeige ich im Ostergruß aus Dannenberg.

Allerdings ist im Audio-Teil ein ziemlicher Klopfer drin: Ich behaupte, es gäbe eine Midi-Schnittstelle. Und das ist falsch! Danke Amelie

FDP macht Fernsehen

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Eben auf Spreeblick entdeckt, konnte ich nicht anders, als es selbst weiter zu verbreiten: Die Parteien sind im Web des Jahres 2007 angekommen.

Neben der Kanzlerin macht nun auch der Chef der FDP einen Videopodcast. Anders als bei Angela Merkel lässt Westerwelle auch Kommentare zu. Eine mutige Entscheidung, wie ich finde. Trolle sind nicht nur in den MS-Linux-Apple-Opensource Debatten zu finden. Gerade die FDP hängt die Bürgerrechte wie ‘Meinungs- und Pressefreiheit’ traditionell recht hoch an.

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Podcast: Die Gier nach Zahlen

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Der Podcaster im Allgemeinen ist ein Idealist, ein Spielkind. Neues wird ausprobiert und Altbewährtes wiederentdeckt. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Aufmerksamkeitsschwelle des Hörers nicht gottgegeben nach 1 min, 30 sek endet.

Podcasten ist für jeden Autor erst einmal ein Experiment und dafür ist jedes Thema recht. Es wird über den Kimono reflektiert, das nächtliche Einkaufen in den USA beschrieben oder Grasswurzeljournalismus betrieben.

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Kids 2.0: 12jähriger sammelt Geld

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Wie das so ist beim Surfen zu später Stunde: Ich stolpere immer wieder über spannende Dinge.

Zum Beispiel die Sache mit David Wilson. Der ist erst 12 Jahre alt und verdient sich Taschengeld mit seinem Hobby um es gleich wieder zu reinvestiren. Nun ist David kein Sänger der in einer Nachwuchs-Casting-Show entdeckt wurde. Er ist auch kein leidenschaftlicher Schuhputzer oder Getränkekisten-im-Supermarkt-Schlepper.

Er ist Blogger. Seit Juli 2006 ist sein Techzi-Blog online. Das spricht für ziemlich viel Ausdauer und es gibt einen spannenden Einblick in die Welt eines 12jährigen Geeks. Denn Thema seines Blogs sind die sogenannten Gadgets. Jetzt hat er einen eigenen Spendenfond für sein Anliegen eingerichtet: den Umzug seines eblogger-Blogs auf ein WordPress-System.
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Achtung, Aufnahme: MP3 – Rekorder

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Ich bin ja inzwischen echt stolz darauf, noch mit einer Revox schneiden zu können. Der erste EJA-Jahrgang hatte es in dieser Hinsicht mit dem analogen Studio in der Donauuni in Krems recht gut.

Seit die Digitalisierung Mitte der 90er in der Radioszene einsetzte, hat sich die Hardware weiter verändert. DAT und Sony’s MiniDisc begannen, die Kompaktkassette abzulösen.

Während DAT inzwischen wieder tot ist, macht sich MP3 startklar: mit Aufnahmegeräten die in vielerlei Hinsicht eine echte Weiterentwicklung sind. Eine echte Erleichterung vor allem für Podcaster mit Ambitionen zur Reportage.

- Am PC/Apple funktionieren MP3 Rekorder wie Laufwerke

- Die Aufnahmequalität ist für jeden Zweck ausreichend
- Geringer Stromverbrauch erhöht die Akkulaufzeit wesentlich

Der wesentliche Unterschied zwischen einem tragbaren DAT, der lasergestützten MiniDisc und einem mobilen MP3-Recorder: das Innenleben.

Aufwendige, filigrane Mechanik hier wie da – dort nur nüchterne Chips.
Das an sich wäre noch kein Grund, über einen Systemwechsel nachzudenken. Wie oft schaut man schließlich in so ein Gerät hinein?

Aus dem Aufbau ergibt sich jedoch eine ziemlich bedeutsame Folge. Effizienz. Genauer: Energie-Effizienz. Die netzunabhängige Betriebszeit verlängert sich um ein Vielfaches.

Kein unwesentliches Argument für die vielen künftigen Spontage-Journalisten, die in Folge der Podcast-Entwicklung nur darauf warten, dass es noch etwas leichter wird, endlich loszulegen. Aktuelle Aktionen wie das Blogspiel vom Deutschland-Radio und das Projekt vom RBB werden dem sich abzeichnenden Trend neue Mitspieler zuschanzen.
Spätenstens beim Überspielen der Dateien spielt der MP3-Recorder seine direkte Verbundenheit mit dem Computer aus:

Die Audiodaten werden als MP3-Datei einfach via USB auf die Festplatte zur weiteren Verarbeitung verschoben. Der Chip ist wieder frei und 256 MB reichen für mehr als 2 Stunden Aufnahme. In den H4 von ZOOM passen bis zu 2 Gigabyte große Chips – aber wer will ernsthaft 2 GigaByte per USB kopieren?

Und trotzdem: Wer – wie ich – schon einmal die gesammelten Aufnahmen einer umfassenden Volkswagen-Werksbesichtigung von DAT auf den PC kopoieren musste, wird den zügigen Übertragungsworkflow zu schätzen wissen.

Ich weiß nicht, welche Aufnahmegeräte heute bei den Radiostationen verwendet werden. Aber ich weiß was sie morgen nutzen: MP3-Recorder.

Anbei eine kleine Aufnahmedemo mit Atmo und Interview (gemixt)

Knoten am Hals?

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Wer hätte das gedacht: Da wird der ehemals wichtigste Mann des Iraks zum Galgen geführt und das Ganze auch noch gefilmt und im Web veröffentlicht.

Nun sucht man im Irak nach dem Handyfilmer, der die gespenstische Szenerie auf Video aufgezeichnet hat.

Die Handy-Aufnahme von der Exekution ihres Erzfeindes reichten sich die Schiiten des Landes schnell weiter. Im irakischen Fernsehen waren lediglich Aufnahmen von der Vorbereitung der Hinrichtung am Samstag zu sehen und dann die Leiche Saddam Husseins. Im Internet tauchte die Videoaufnahme einen Tag später auf.

“Handy-Filmer” von Saddams Exekution gesucht | tagesschau.de

Bermerkenswert sind die Kommentare, die unter der LiveLeak.com und den diversen YouTube-Versionen dieses Videos aufgelaufen. Im Wesentlichen geht es über die altbekannten Positionen zum Irak-Einsatz der US-Amerikaner und ihrer Verbündeten. Auch die Frage nach dem ‘danach’ wird gestellt – bleibt letztendlich aber unbeantwortet.
Anders als im Fernsehen werden die einzelnen Clips im Internet je nach Plattform von den Zuschauern bewertet und bei Bedarf kommentiert. Kurzer Zwischenstand: Bei LiveLeak.com wurde der Clip mit der Hinrichtung inzwischen 3Millionen Mal gesehen.

Die besten Vorsätze für ein frohes, neues Jahr

Wespennest

Wenn man sich zu Beginn des neuen Jahres mit guten Vorsätzen aufladen muss, dann doch bitte mit den richtigen.

Es ist immer wieder das Gleiche: Pünktlich zum 1.Januar beginnt nicht nur das neue Jahr sondern auch das neue, gesunde und vernünftige Leben. Vorsätze gehören zum neuen Jahr wie das Silvesterfeuerwerk. Als Grund habe ich die unendliche Abfolge von Jahresrückblicken diagnostiziert, die seit der Vorweihnachtszeit auf mich einwirken. Früher oder später pflanzt sich die Frage nach dem ‘und was kommt jetzt?’ in den Hinterkopf. Die besten Vorsätze für 2007…
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Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Korrekturen.