Podcast Praxistest: Produktionsbedingungen

Wespennest

Der dritte Teil meiner kleinen Serie über die Podcastproduktion mit einem externen MP3-Rekorder befasst sich vor allem mit dem Feedback auf vorherige Beiträge.

Ich beschreibe in dieser Folge die Bedingungen, unter denen ich meine Folgen aufbereite und stelle dabei ein paar Tricks vor, mit denen ich gut fahre.

(update – bin auf Mac umgestiegen und das ergibt andere Möglichkeiten)

Die richtige Position des Mikrofons beim Aufnehmen: Meine Nasenspitze berührt fast den Ploppschutz, der bei meinem Aufnahmengerät im Lieferumfang enthalten war. Damit Ploppgeräusche möglichst ganz vermieden werden, habe ich das Mikro etwas oberhalb der Lippen plaziert. So ‘hauche’ ich an den Kapseln vorbei…

Der Rekorder selbst ist auf einem Fotostativ montiert. Dafür nutze ich den ebenfalls mitgelieferten Stativhalter, auf dem der Recorder festgeklettet wird.

Die Mirkofoneinstellung regelt man beim H4 am einfachsten über einen Schiebeschalter. So hat man zwar nur die Auswahl zwischen drei Empfindlichkeitsstufen – dafür ist ein Wechsel relativ schnell machbar. Zwar kann auch softwareseitig eine Aussteuerung vorgenommen werden, die ist aber recht aufwendig einzustellen, was an der Menueführung beim H4 liegt.

Leider ist die Präsentation von ‘Griffgeräuschen’ bei der freihändigen Aufnahme wirklich schwierig, was vor allem daran liegt, dass sie kaum auftreten. Wer es selbst hören möchte… einfach den Podcast abrufen.

In meinem Beitrag gibt es zwei Surftipps. Der eine hängt direkt mit dem Thema zusammen, der andere ist etwas vollkommen anderes aber auch bemerkenswert.

Hier also die Links
www.hallomarkus.de
www.onevoicemovement.org

Demographie: Der Zug fährt ab

Wespennest

Der Demographische Wandel betrifft unsere gesamte Gesellschaft und geht uns alle an. Mit den Worten Albert Schweitzers gesprochen: „Keine Zukunft vermag wieder gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst.“ Bereiten auch Sie Ihre Kommune auf die Zukunft vor!

Fragebogen für Kommunen, Zukunftsradar2030.de

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz macht Ernst in Sachen ‘Zukunftsvorsorge’. Mit einem Fragebogen rüttelt sie an den kommunalen Rathaustüren. Es geht um den demografischen Wandel (das ist das mit dem Älterwerden… ;-) ) und um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Die Zeit drängt.

Mit einem Fragebogen wendet sich das Land an die Regionen.

Stolze 114 Fragen werden gestellt. Neun Themenbereiche, von allgemeinen Fragen über Infrastruktur, Verwaltung und Bildung bis hin zu den Finanzen werden so mit den wichtigsten Fragen konfrontiert.

Die Kommunen müssen sich deshalb rasch auf die Herausforderungen des Demographischen Wandels einstellen, denn nahezu alle kommunalen Handlungsfelder sind von der demographischen Entwicklung betroffen. Die Zukunftsfähigkeit von Kommunen und Regionen wird künftig maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, den Demographischen Wandel positiv und nachhaltig zu gestalten. Aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung und Problemlagen ist jede Kommune gefordert, ihre eigene Strategie zu entwickeln, um den spezifischen Gegebenheiten vor Ort Rechnung tragen zu können und insbesondere die Bürgerinnen und Bürger in diese Gestaltung einzubeziehen.

Die Auswertung verläuft vor Ort in den Rathäusern und ergibt am Ende ein Handlungsprofil. Wohin die Reise geht ist eine Frage der Zeit, der Offenheit und des Mutes. Rheinland-Pfalz ist weit weg.

Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Korrekturen.