Demographie: Der Zug fährt ab

Der Demographische Wandel betrifft unsere gesamte Gesellschaft und geht uns alle an. Mit den Worten Albert Schweitzers gesprochen: „Keine Zukunft vermag wieder gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst.“ Bereiten auch Sie Ihre Kommune auf die Zukunft vor!

Fragebogen für Kommunen, Zukunftsradar2030.de

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz macht Ernst in Sachen ‘Zukunftsvorsorge’. Mit einem Fragebogen rüttelt sie an den kommunalen Rathaustüren. Es geht um den demografischen Wandel (das ist das mit dem Älterwerden… ;-) ) und um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Die Zeit drängt.

Mit einem Fragebogen wendet sich das Land an die Regionen.

Stolze 114 Fragen werden gestellt. Neun Themenbereiche, von allgemeinen Fragen über Infrastruktur, Verwaltung und Bildung bis hin zu den Finanzen werden so mit den wichtigsten Fragen konfrontiert.

Die Kommunen müssen sich deshalb rasch auf die Herausforderungen des Demographischen Wandels einstellen, denn nahezu alle kommunalen Handlungsfelder sind von der demographischen Entwicklung betroffen. Die Zukunftsfähigkeit von Kommunen und Regionen wird künftig maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, den Demographischen Wandel positiv und nachhaltig zu gestalten. Aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung und Problemlagen ist jede Kommune gefordert, ihre eigene Strategie zu entwickeln, um den spezifischen Gegebenheiten vor Ort Rechnung tragen zu können und insbesondere die Bürgerinnen und Bürger in diese Gestaltung einzubeziehen.

Die Auswertung verläuft vor Ort in den Rathäusern und ergibt am Ende ein Handlungsprofil. Wohin die Reise geht ist eine Frage der Zeit, der Offenheit und des Mutes. Rheinland-Pfalz ist weit weg.

Ratskeller: Baumaßnahmen und Verkehr

Der Ratskeller Dannenberg war ein imposantes, äußerlich repräsentatives Haus. Bis zum 13. Januar. Dann zerstörte ein Feuer das Gebäude, dessen Fassade seit 1907 den Marktplatz maßgeblich prägt.

Wie die Elbe-Jeetzel-Zeitung heute berichtet, hat Stadtdirektor Jürgen Meyer den Erhalt des Marktensembles fest ins Auge gefasst. Dazu werde das Gebäude entkernt und anschließend wieder zu einem Hotel mit Gaststätte ausgebaut. ‘Das ist zumindest der derzeitige Stand der Dinge’, zitiert die EJZ den Stadtdirektor.

Die Sicherungsarbeiten sollen morgen beginnen. Während die Lange Straße so schnell wie möglich wieder frei gegeben werden soll, werden Adolfplatz und Münzstraße sowie Teile des Marktplatzes im weiteren Verlauf der Bauarbeiten gesperrt. Und die dauern, so Meyer, mindestens ein Jahr.

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Was tue ich, um den Konflikt zu beenden?

Ich? Konflikt? Welchen Konflikt?

Israelis und Palästinenser verstehen diese Frage sicher schneller. Gestellt wird sie von einer Organisation mit dem vielsagenden Namen ‘OneVoice’, auch via YouTube.

Hinter ‘Eine Stimme’ (dtsch. für OneVoice) steht eine ‘NGO‘, in der eine Graswurzelrevolution propagiert und forciert wird. Ziel ist es, einen Dialog der Moderaten zu beginnen.

Was tue ich? Ich erwähne es nur mal . . .

(Jugendfrei ;-) und wie immer sind die (englischen) Kommentare auf YouTube lesenswert!

Werbung: Spam sells

Ich habe eben meine Kommentare von Spam befreit. Dabei konnte ich es mir diesmal nicht verkneifen, etwas genauer hinzuschauen. Nicht dass ich sonderlich überrascht gewesen wäre: Sex – 100% purer, dreckiger und unverhohlener Sex.

Auch wenn sich die meisten Leute darüber ärgern: Spam muss ja offenbar etwas bringen. Ich habe einmal gehört, ein bedeutender Teil der Umsätze die über das Internet erwirtschaftet werden, hinge unmittelbar mit Pornografie zusammen. Genau dieser ‘bedeutende Wirtschaftsteil’ des Internet ist auch für das Spam-Aufkommen verantwortlich.

Meine These: Spam funktioniert.

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Wir alle sind Erster!

Sind auch Sie gespannt auf die Markteinführung des neuen Tiguan? Dann melden Sie sich jetzt an, damit Sie Anfang März 2007 als Erste(r) benachrichtigt werden, wenn wir im Internet mit exklusiven Informationen und Bildern über den Tiguan informieren

Volkswagen (Auf einer Promosite für den neuen Cross-Golf)

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich… Noch exklusiver geht’s ja wohl nicht

Podcast in der Bücherei

Heute war es mal wieder nett in der Bloggosphere. Ein tolles Projekt bahnt sich da für die Freunde von Büchereien an.

Dass Büchereien und örtliche Bibliotheken längst mehr sein können, als die langweiligen Bücherhallen der 70er und 80er Jahre, dürfte sich herumgesprochen haben. In der Regel sind sie heute ein Ort des multimedialen Lernens und wahrscheinlich die beste Option für Städte und Kommunen, ihren Bürgern Medienkompetenz zu vermitteln.

Dabei setzen die Bibliothekare auch auf ganz neue Trends und im Web. Ich durfte mich über die Aufgeschlossenheit schon einmal sehr freuen und blicke fröhlich in die Zukunft. Ich freu mich drauf!

Tagging: Suche in der Ablage

Ich gebe es zu: Ablage war für mich schon immer ein Horror. Das hat sich auch am PC nicht geändert. Wer viel am PC arbeitet, muss auch viele Dateien verwalten und das nervt. Dass ich damit nicht allein bin, nützt mir nix. Nutzen bringt vielleicht ein neues Tool, das derzeit in der Entwicklungsphase ist.

‘Tag2find’ nutzt eine Methode, die sich im Internet bewährt hat: Tagging.
Seit ich das neue Layout verwende, kann selbst ich eine ‘Tagwolke‘ in meine Sidebar einfügen. Die Formatierung macht mir Anfangs noch ein paar Probleme – aber das kommt schon noch. So wie ‘ortsfremde’ Leser in den von mir häufig genutzten Schlagwörtern auf meiner Homepage etwas finden können, such in demnächst vielleicht auf meinem eigenen Dateisystem.

Der Benutzer von Tag2find weist Dokumenten auf der heimischen Festplatte eine beliebige Menge von Schlagwörtern zu. Dabei kann er während der Verschlagwortung auf bereits benutzte Schlagwörter zurückgreifen. Diese Schlagwörter lassen sich mit dem gleichen Programm wiederfinden, was die Suche nach einer bestimmten Datei erheblich vereinfachen kann.

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Gamestar macht Podcast

Computerspiele sind ein Riesenmarkt. Mit Games werden mehr Moneten gemacht, als mit Hollywoodfilmen. Aber bevor Sie jetzt überlegen einzusteigen: Der Kuchen ist weitgehend verteilt.

Vor allem der Medienmarkt ist eng. Gameszeitschriften, soweit das Regal reicht. Auch wenn sich die klassischen Medien mit den Möglichkeiten des Web schwer tun – wie hier und hier zu lesen ist: Es tut sich was auf dem Gamessektor.

Einer der Marktführer, Gamestar, erweitert sein Print-Angebot um einen 14tägigen Podcast und und kann damit ggf richtig Kohle machen.

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Einsatzdemo: ZOOM H4 Mikrofon

Es hat etwas länger gedauert, bis ich hier den zweiten Teil meiner schon länger geplanten Nabelschau in Sachen ZOOM H4 ins Netz stelle. Teil zwei behandelt das Thema Stereo-Mikrofon bei meinem MP3-Rekorder.

Grund für die Verzögerung: Ich schaffte es einfach nicht Audacity beizubringen, das MP3-File so zu erzeugen, dass ich den Chimpmunk-Effekt bei podpress vermeide. Warum es jetzt plötzlich funktioniert, kann ich nicht nachvollziehen. Ursachenforschung läuft noch…

Nabelschau, weil ich inhaltlich eigentlich etwas ganz anderes vor habe und die Beschreibung meiner Technik zum Einen der Aufklärung (im Sinne eines Erfahrungsaustausches mit Kaufinteressierten sozusagen) und zum Anderen der Übung dienen soll.

Passend zum Thema, habe ich eben einen anderen Benutzer des Zoom gefunden, der sich derzeit auch mit Aufnahmen und Podcasts beschäftigt.
Ankündigung:
Ich habe übrigens im Beitrag erwähnten Außentermin schon hinter mir. Dabei gab es ein ziemliches Problem, über das ich wohl in der dritten Folge sprechen werde. (Hat was mit der 96kHz-Wav-Aufnahme bei langsamer SD-Karte zu tun…)

Ich will einen Pferdemarkt!

Weil ich gerade so schön im Thema bin und weil ich natürlich die Umfrage in der rechten Spalte noch etwas anheizen will:
Eine provokative Idee zum Thema Ratskeller!

Nicht wieder aufbauen!

Statt dessen die Seitenfassade des hinter dem Ratskeller liegenden Hauses schick rausputzen.

Damit wären für den Hausbesitzer (wie geht es Uwe K.?, gute Besserung!) die Suche nach einem Mieter obsolet, die Dannenberger müssten sich nicht mit übermütigen Architekten herumärgern (die Diskussion ‘Künstlerhaus’ wird auf anderen Kanälen geführt) und: Adolfplatz und die Lange Straße rücken etwas näher zusammen.

Die Freifläche könnte vollkommen neue Funktionen übernehmen.

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Rauchmelder – da oder nicht da?

Die Ursache für das vereherende Feuer, welches am Sonnabend den 100 Jahre alten Ratskeller von Dannenberg in Schutt und Asche legte, scheint noch nicht geklärt.

Wie die EJZ mit Berufung auf den Polizeisprecher Thomas Glietze meldet, könne ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Ist schon toll wie die Experten so etwas rekonstruieren können: Vom Ratskeller steht eigentlich nur noch die äußere Hülle – das Treppenhaus ist weg. Einsturzgefahr. Das Gelände weiträumig abgesperrt.

Und weil ich der EJZ doch wenigstens ein kleines bisschen voraus sein möchte: Hier nochmal alle Bilder von Henning, die er der Öffentlichkeit via Internet kostenlos zur Verfügung stellt. Danke!

Wie dem auch sei:
Weil die Ermittler wahrscheinlich auch nicht an spontane Selbstentzündung glauben, bleiben nicht viele Optionen: Die EJZ berichtet, dass in Richtung Brandstiftung ermittelt werde. Was das jetzt mit Rauchmeldern zu tun hat? Lesen Sie doch einfach den Rest des Beitrages.

‘Brandherd in der Mülltonne?’ titelt die EJZ am 16.Januar.
Polizei und Feuerwehr sind bekanntermaßen recht vorsichtig wenn es um öffentliche Vermutungen geht. Die Leute reden trotzdem. Ob beim Bäcker oder in der Nachbarschaft: Es kursieren viele Gerüchte, was, warum und wo für die Ursache des Brandes war.
Angeblich haben sich Feuerwehrleute über das Fehlen von Brandmeldern geäußert. Der Brandschutzprüfer des Landkreises, Andreas Arndt, wird als glaubwürdige Quelle in der Zeitung zitiert. Er bestätigt das Fehlen einer ‘Brandmeldeanlage’ und verweist auf das Land, dass über eine Verordnung nachdenke (siehe etwas weiter unten). Stellt sich nur die Frage, wann der Kreis das letzte Mal das Hotel ‘Ratskeller’ überprüft hat.

Ich habe nämlich am Sonntag von einem Freund des Toten (dessen Identität laut EJZ noch nicht abschließend geklärt ist) gehört, dass direkt vor dem Eingang der Mietwohnung und im Treppenhaus je ein Rauchmelder gehangen habe. Nun – nicht zu überprüfen – Gerüchte eben.

Rauchmelder findet der aufmerksame Schnäppchenjäger inzwischen regelmäßig in den einschlägigen Supermärkten. Das Anbringen ist eine Sache von wenigen Minuten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Modelle aus dem Schnäppchenmarkt etwas taugen – die Stiftung Warentest hatte vor fast genau einem Jahr eine Warnung vor gefälschten Markengeräten verbreitet:

Die defekten Geräte sind äußerlich nicht von Modellen zu unterscheiden, die in unserem Test Rauchmelder ein „gutes“ Qualitätsurteil bekamen. Da der Verdacht auf Markenfälschung besteht, ermittelt auch die Staatsanwaltschaft. Für Käufer ist es unmöglich, Original und Fälschung zu unterscheiden.

STIFTUNG WARENTEST – Rauchmelder – Meldungen – Haus + Garten – Themen – test – FINANZtest

Ich bin jedenfalls erst einmal durch unser Haus getigert und habe sicherheitshalber die Akkus unserer Rauchmelder erneuert. Mehr kann ich wohl erst einmal nicht machen, weil die Dinger auf Zigarettenrauch eben nicht reagieren - und wer steckt schon das eigene Haus an (nur um einen Rauchmelder zu testen)?

Eben gelesen: In einigen Bundesländern ist das Anbringen von Rauchmeldern in Wohnungen von der Obrigkeit verordnet. Wir erleben hier einen typischen Fall von Föderalismus – übrigens etwas, worauf man bis vor kurzem in Deutschland noch sehr stolz war. (Inzwischen ist das irgendwie aus der Mode gekommen… warum eigentlich?) Jedenfalls: In Niedersachen sind Rauchmelder keine Pflicht – dabei ist Rauchen in diesem Kontext nun wirklich unmittelbar tödlich.

Die Bauordnungen der Länder sehen in der Regel die Montage von jeweils mindestens einem Gerät in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege führen, vor. Denn tödlich ist bei einem Brand nicht das Feuer, sondern der Rauch. Schon wenige Atemzüge können tödlich sein.

STIFTUNG WARENTEST – Rauchmelder – Meldungen – Haus + Garten – Themen – test – FINANZtest

Wenn man sich mit dem Thema ‘Risikominimierung bei Wohnungsbrand’ etwas genauer beschäftigen möchte: Die Website der Berliner Feuerwehr hat einige gute Tipps auf Lager. Das meiste davon gehört zum gesunden Menschenverstand:

  • Reparaturen an Gas- und Elektrogeräten nur vom Fachbetrieb durchführen lassen
  • Eingeschaltete Elektrogeräte, wie Bügeleisen, Herd, Kaffeemaschine usw. nie unbeaufsichtigt lassen
  • Nur VDE- und GS-Zeichen geprüfte Elektrogeräte verwenden
  • Bei Ofenheizung erst die Feuerungstür schließen, wenn der Brennstoff durchgebrannt ist
  • Keine brennbaren Stoffe in unmittelbarer Nähe des Ofens lagern
  • Asche im Metallbehälter aufbewahren und erst nach Abkühlung entsorgen
  • Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten, Altpapier und feuergefährlichen Abfällen in der Wohnung unbedingt vermeiden
  • Niemals offenes Feuer (z.B. Kerzen) unbeaufsichtigt lassen
  • Brennendes Fett (z.B. in Pfanne oder Fondue-Gerät) nie mit Wasser löschen, sondern mit Wolldecke oder passenden Deckel ersticken
  • Zigaretten- oder Zigarrenreste nur in nichtbrennbaren Behältnissen ablegen
  • Niemals im Bett rauchen

Berliner Feuerwehr: Wohnung

Außerdem, so rät die Feuerwehr, sollen Keller und Dachboden immer aufgeräumt sein (meine Güte! Was hier alles rumsteht – was war eigentlich auf dem Dachboden des Ratskellers?) und am besten auch noch verschlossen.

Merke: Ein guter Schutz gegen Einbruch ist auch ein guter Schutz gegen Brandstiftung.

Berliner Feuerwehr: Brandschutz Inhalt

So ist es denn auch dem Ratskellerbrand geschuldet, dass wir heute Nachmittag den Dachboden im ‘Vorderhaus’ entrümpelt haben. Übermorgen ist an unserer Straße der jährliche Sperrmüll (jaja, liebe Nicht-Dannenberger: Sperrmüll wird es bei uns einmal im Jahr abgeholt. Ohne Extrakosten, wenn es nicht mehr als 3 m³ sind), und auch wenn es die Mieter im Vorderhaus ärgert: Der Dachboden wird ab heute abgeschlossen – man will sich ja nix vorwerfen lassen.

Ach ja, für alle Dannenberger und Nicht-Blogg-Benutzer die noch nicht müde geworden sind, weiter zu lesen: Ich freue mich über Ihre(Eure) Geschichten und Ansichten. Einfach einen Kommentar hinterlassen.

Videos vom Brand: Geschmacklos?

Darf man das? So einfach draufhalten und filmen?

Das Feuer im Dannenberger Ratskeller wurde am Sonnabend von einem Mitbürger gefilmt und als Video bei YouTube ins Netz gestellt. Dort wird es angeschaut und weiter empfohlen. Das sei doch geschmacklos, erzürnte sich heute ein Nachbar.

Ich behaupte mal: nein!

Es ist nicht jedermans Sache, in solchen Momenten ‘draufzuhalten’ und das Gesehene für andere zu dokumentieren. Allerdings käme niemand auf die Idee, Kameraleuten vom Fernsehen, Fotografen der Zeitung oder Radioreportern mit Mikrofon in einer ähnlichen Situation Geschmacklosigkeit vorzuwerfen. Sie machen nicht nur ihre Arbeit sondern erfüllen eine wichtige Aufgabe: Dokumentation.

Es handelt sich gundsätzlich um eine Begleiterscheinung, die das Internet mit sich bringt. Nicht umsonst wird von einem Umbruch gesprochen: Die klassische Presse verliert das Monopol auf Meinungsbildung.

Nach wie vor gibt es einige Privilegien, die den klassischen Medien vorbehalten sind – und bleiben sollten. Einer der Feuerwehrleute beschwerte sich in einem Gespräch mit mir über die Unverschämtheit, mit denen sich einige Schaulustige hinter die Absperrungen der Feuerwehr mogelten, um ja noch etwas mehr zu sehen.

Absperrungen haben ihren Sinn. Sie sollen Sicherheit und Bewegungsfreiheit garantieren. Darum macht auch Sinn, wenn dort nur ‘offizielle’ Presseleute durchkommen.

Es wäre aber lächerlich, wenn die Bevölkerung sich in Zurückhaltung übt, nur weil Medien zwei Tage später etwas zu sagen haben müssen.

Neuer Look für’s Wespennest

Das Wespennest bekommt ab sofort einen neuen Look.

Der heisst Moonlight und soll vor allem mehr Übersicht bringen. Das bisherige Layout gab dem Leser genau zwei Artikel zur Auswahl. Das enttäuscht die Leser, die vor allem über die Homepage einsteigen und sich dort schnell verzettelten.

Das neue Layout ermöglicht es mir, einige neue Dinge im Wespennest auszuprobieren die im Laufe der Zeit Stück für Stück ergänzt werden.

Stadtgespräch: Feuer im Ratskeller

Der Brand vom Ratskeller in Dannenberg bewegt die Gemüter der Dannenberger.

Wie der Generalanzeiger heute berichtet (die EJZ kommt erst morgen heraus), waren über 300 Feuerwehrleute aus der Region am Ort des Geschehens. Für einen männlichen Mieter einer Dachgeschosswohnung kam jede Hilfe zu spät.

Ist es Katastrophentourismus oder Teil einer funktionierenden Bürgerschaft: Der Marktplatz in Dannenberg war gesperrt und heute, einen Tag später, DAS Ausflugsziel für ganze Familien.

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Dannenberg: Feuer zerstört Ratskeller, ein Toter

update: Mehr Artikel dazu gibt es hier

Ein Toter und ein total zerstörter Ratskeller. Das ist die Bilanz eines Feuers, das seit den Morgenstunden die Dannenberger Feuerwehr in Atem hielt.

In den Morgenstunden brach ein Feuer im Ratskeller der Stadt aus, zerstörte das gesamte Obergeschoss und das mittig im Gebäude liegende Treppenhaus. Die Dannenberger Feuerwehr rückte gegen 8.30 Uhr mit aller verfügbaren Technik aus. Auch aus den angrenzenden Samtgemeinden kamen Kameraden zu Hilfe.

Weil die Drehleiter der Dannenberger Wehr nicht bis zum betroffenen Dachgeschoss des Ratskellers reichte, wurde Verstärkung aus Uelzen und Salzwedel angefordert. Für einen Bewohner des Hauses kam jede Hilfe zu spät: Die Kameraden konnten den im Dachgeschoss eingeschlossenen Mann nur noch tot bergen.
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Regionalmarketing: Mehr Kanäle nutzen

Das Wendland ist eine traumhaft schöne Ecke von Deutschland. Leider – oder zum Glück – ist es wenig bekannt.

Im Auftrag des Stadtmarketing entstand eine sehr schön gemachte DVD, die seit Ende vergangenen Jahres von zahlreichen Einzelhändlern verkauft wird: Dafür gibt es eine gelungene Mischung von wunderschönen Naturaufnahmen und die Sahnstücke des örtlichen Kultur- und Wirtschaftslebens.

Während der Produktfilm aus dem Hause Blendwerk eindeutig gesteuerte Kommunikation ist, gibt es ungeschnittene Eindrücke zu Hauf aus dem Web. Vor allem in den großen Portalen wie Flickr, Google und Xing gibt es glaubwürdiges Material zu Hauf.
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Revolution: Apple wird mobil

Apple-Fans aufgepasst: Auf der MacWorld stellt Apple-Boss Steve Jobs der Gemeinde die Gewissensfrage.

Mit dem iPhone will Apple ausgerechnet jetzt in einen Markt eintreten, der erst wenige Tage zuvor Motorola bei den Analysten wertvolle Punkte kostete. Der Handymarkt. Benq (ohne Siemens, schon aufgefallen) sieht keine Chance, Fuß zu fassen und Apple steigt jetzt erst ein.

Mit einer Gemeinde von Gläubigen im Rücken mag das auch leichter gehen. Das iPhone verbindet das Telefongerät mit einem MP3 Player, ergänzt um ein ‘Breakthrough Internet Device‘.

Unglaublich gut gemacht ist mal wieder die Apple-Homepage. Wer sehen will, wie die Techniker des Computerherstellers sich die Bedienung des Mobiltelefons vorstellen, muss da unbedingt vorbeischauen. Wem es etwas ‘neutraler’ lieber ist, der kann sich auch den Spiegel-Artikel zu Gemüte führen.

Nun müssen sich die Apple-ianer entscheiden: Werfen sie ihr Nokia zum Elektroschrott und erklären das iPhone zum Kult oder werden in Zukunft sogar Windows-Fans das iPhone lieben? Die Zeit wird es zeigen. Bis dahin bleibt mir nur ein anerkennendes Schmunzeln ob der perfekten Marketing-Maschine und der Erinnerung an die Einführung des iPod.