Deutschlandradio Kultur – Politisches Feuilleton – Horror der großen Zahl

Der Mensch hat die erstaunliche Fähigkeit, Dinge, von denen er weiß und die ihm unangenehm sind, wieder in den Hintergrund zu schieben und zu vergessen. Er hat aber auch die Möglichkeit, sie im Bewusstsein wach zu halten. Er kann die Entscheidung treffen, sich nicht zum tausendsten Mal wider besseres Wissen von den Bildern auf der Milchpackung und dem grinsenden Schwein an der Wursttheke veralbern zu lassen. Wir haben die Freiheit, Konsequenzen zu ziehen.

via Deutschlandradio Kultur – Politisches Feuilleton – Horror der großen Zahl.

Angesichts der laufenden und unseligen Laufzeitendebatte um Atomkraftewerke unterstreiche ich die Allgemeingültigkeit dieser Aussage – auch wenn es im konkreten Fall im Wendland eher um Vogler und Wiesenhof als um Gorleben geht ;-)

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Back to the Blog

Hat lang gedauert. @Fenja hatte mich angefixt und seitdem (seit wann eigentlich?) war das Wespennest im Portal-Design dahergekommen. Das sah schick aus und war nur mäßig schwer.
Irgendwie machte das Ausfriemeln im Backend ja viel Spaß.

Aber das Durchsurfen meiner eigenen Aufzeichnungen wurde unmerklich öder und schnell seltener – so kann es nicht weiter gehen. Vielleicht kann ich ja die alte Freude reaktivieren? Lieber Leser, ich erkläre die Rolle rückwärts zum Blog… wenn Facebook mich lässt.

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Filmspiele

Junge Filmer haben es schwer. Die Mühlen der Branche malen langsam und längst nicht jedes Nugget schafft es in die Kinos.

Ich frage mich, welche Rolle Online-Portale in den Filmschulen und den Köpfen der Beteilgten spielen? Kino und Internet haben ihren Frieden ja noch nicht geschlossen. Vielmehr wird das Netz seitens der etablierten Markteilnehmer in der Regel als nervige Konkurrenz gesehen. Die Diskussionen sind endlos und für den aufgeklärten Netznutzer fast täglich im Blick. Jedenfalls sind die Video-Plattformen da und sie entwickeln Profil.

Bei Vimeo zum Beispiel nimmt man sich vor allem den Young Professionals an. Aktuell werben die einem Festival, celebriert im Netz und in NewYork (if you can make it there), einem üppigen Preisgeld und einer wirklich eindruckvollen Juri setzt sich das Video-Online-Portal von YouTube angehm ab.

Während YouTube das RTL der Netzvideo ist (Unterhaltung, Blockbuster, News und mehr), kommt mir Vimeo eher wie die netzgewordene Arte-Plattform vor. Anspruchsvolle Animationen, HD-Versuche und -Entwicklungen, Inhalte und Machart sind wesentlich profunder, was auch daran liegt, dass das Team hinter Vimeo eine bessere “was uns gefällt”-Sparte betreibt und damit deren “Vision” eines guten Filmes promient fördert und unausgesprochen einfordert.

Nach der Registrierung mit Email und Passwort geht es immer los. Während YouTube mich fast nötigt, selbst aktiv zu werden, läßt mich Vimeo an den Ergebnissen derer teilhaben, die von Video definitiv mehr Ahnung haben als ich selbst (vor allem die bessere Ausrüstung ;-) )
Großartige Projekte wie dieser Kurzfilm tauchen dabei auf meiner Startseite auf.

Leap from Dan Gaud on Vimeo.

RTL und Arte? Natürlich hinken die Vergleiche, aber wer noch überhaupt keine Erfahrung mit YouTube oder ähnlichen Portalen hat, kann sich so wenigstens ein Bild machen.

Alle, die selbst mit Video verhaftet sind, können sich übrigens derzeit für das Festival mit ihrem Beitrag bewerben – Opportunity statt Bedrohung. Denn Ehre sei, wem Ehre gebührt.

Vimeo Festival + Awards.

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Danke! Gasverklappung in der Altmark!?

Wenn es nach der Landesanstalt für Altlastenfreistellung in Magdeburg geht, könnte man in den ausgesaugten Erdgasfeldern in der Altmark ganz prima eines der drängendsten Probleme der Energiewirtschaft entsorgen: Co2.

Vorne mit dabei: Vattenfall.

Der Betreiber von Pannenreaktoren wie Krümmel und Forsmark steht schwer unter Aufsicht. Immerhin werden unter seiner Regie die Braunkohlestätten in der Lausitz ausgebeutet und verfeuert. Dabei entsteht dieses unsichtbare, geruchlose und trotzdem so umstittene Co2.

Das soll – unter großen Juhuu der beteiligten Techniker – aufgefangen werden. So könnte man zwar weiter Energie produzieren wie bisher und trotzdem die ehrgeizigen Klimaziele der Europäer erfüllen. Denn: Was nicht in die Atmosphäre gelangt, zählt wie nicht produziert. Nur: Dazu muss es halt irgendwo hin.

Die Idee ist auf den ersten Blick bestechend: Das Co2 könnte doch prima in alten Erdgaslagerstätten verklappt werden. Streng nach dem Motto: Erst das gute Gas raus, dann das schlechte Gas wieder rein.

Wenn ich mir die räumliche Nähe der potentiellen Endlagerstätten von Nuklearabfällen und Co2 ansehe, geht mir doch irgendwie ein Licht auf. Das Atomklo im Wendland, das Gasklo in der Altmark.
Danke!

PS: Die Volksstimme findet es prima und dort läuft derzeit eine Abstimmung statt: Zur Abstimmung

Hintergründe:
Spiegel 05.Mai 2010: “Wir wollen nicht das Co2 Klo der Nation werden”
Das Strom-Magazin im Feburar 2007: “Erdgas-Lagerstätte in der Altmark als Kohlendioxid-Speicher” / siehe auch: Co2-Handel.de, Feburar 2007
Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Günter Hildebrand (FDP) an die Landesregierung SH, 23.06.2009: “Kohlendioxid-Speicherstätten in Schleswig-Holstein
Das Kollaborationsportal der beteiligten Untersuchungsinstitute.

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Kulturelle Landpartie 2010 – alle Wunde.r.punkte auf googlemaps


Kulturelle Landpartie, Wunde.r.punkte im Wendland 2010 auf einer größeren Karte anzeigen
Man mag über Google denken, was man möchte. Tatsache ist, dass rund um die Suchmaschine eine interessante Applikationslandschaft entstanden ist.
Google Maps, Google Mail und das von mir hochgeschätzte aber inzwischen abgeschaltete Google Analytics halte ich persönlich für besonders erwähnenswert.

Mit etwas Übung ist es tatsächlich sehr einfach, individuelle Karten mit Maps zu gestalten. Eigene Icons können (so vorhanden) mit eingebunden werden, was sich im beruflichen Umfeld durchaus als praktisch und für den Kunden nützlich erweist.

Die Wunderpunkte online zu stellen, war mir schon immer ein Anliegen – nun ist es also vollbracht und das Schönste: Wer möchte, kann ergänzen, verändern und kurz gesagt mitmachen.

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Der Parteitag möge beschließen … vertagt!

Der Landesparteitag möge beschließen:

Die FDP Fraktion im niedersächsischen Landtag soll sich dafür einsetzen, dass neben Gorleben mindestens zwei weitere alternative Endlagerstandorte für hochradioaktiven Atommüll im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erkundet werden. Niedersachsen allein darf nicht das gesamte Atommüllrisiko der Bundesrepublik Deutschland tragen und ist wegen der Probleme um Asse ausreichend belastet.
Begründung: Erfolgt mündlich

Weiterlesen

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Was Männer und Frauen unterscheidet

Männer wissen es schon lange: Frauen sind anspruchsvoller als wir. Selbst schuld, denn manchmal ist der Spatz in der Hand . . . ach was soll ich hier alles doppelt erzählen: Einfach die hier verlinkte PDF öffnen und lesen.
Kaufhaus

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Reiten im Wendland

Das kommt davon wenn man nix zu tun hat und sich (mal wieder) mit Google und Co beschäftigt. Bitte um Ergänzungen:


Reiten im Wendland auf einer größeren Karte anzeigen

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Sehr Verbunden! Freiwillige, praktische Vernetzung von Plattformen

Mein Facebook-Account und das Wespennest sind jetzt verbunden.

Jeder neue Beitrag im Wespennest erscheint als Hinweis auf meiner Facebook-Pinnwand.
Damit verbinde ich meine zwei Hauptplattformen (Blog und Soziales Netzwerk) wenn auch nur einseitig.

Verbinden soll heißen: Wer mich als “Freund” bei Facebook im Auge behält (sei es der wahre Freund, das Familienmitglied, ein mehr oder weniger gute Bekannte oder nur der “Follower”) erfährt nun, dass ich etwas Neues im Blog “Wespennest” veröffentlicht habe.

Einseitig heißt:
Nicht jeder zufällige Leser eines Wespennestbeitrages erkennt sofort, dass ich überhaupt bei Facebook bin.

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Facebook löst iGoogle ab

iGoogle ist eine Art persönliche Nachrichtensammelstelle auf der ich meine wichtigsten Online-Medien im Blick behalten habe. Also war es nur konsequent, dass ich diese Seite zu meiner Startseite erklärte.
Das ist seit gestern vorbei.
Jetzt blicke ich auf meine Facebook-Seite, sobald ich den Browser öffne.
Die Folge: Um die aktuellen, offiziellen, achso wichtigen Nachrichten zu bekommen, braucht es einen Klick mehr – verkraftbar und doch bemerkenswert. Google wird es schwer haben :-)

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